DE220593C - - Google Patents

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DE220593C
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DENDAT220593D
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Publication of DE220593C publication Critical patent/DE220593C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/92Means allowing the closures to be shifted out of the plane of the opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220593 KLASSE 37d. GRUPPE
Rolläden vom Zimmerinnern aus.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1908 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dazu dient, Rolläden vom Innern eines Zimmers aus beliebig aus- oder zurückzustellen. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sehen im Mittelpfosten des Fensterrahmens eine Stange vor, die am unteren Ende mit einem Rädergetriebe versehen ist, das vom Zimmer aus durch eine Kurbel bewegt wird, während die Stange oben ein Exzenter trägt,
ίο das bei Drehung der Stange auf den Rolladen einwirkt und so je nach dem Drehungssinne einem Vor- oder Zurückstellen des Rolladens und des Führungsrahmens dient, in welchem der Rolladen auf und ab beweglich ist. Bei dieser Ausbildung wird der Rolladen jedoch nur In der Mitte unterstützt und ruht im übrigen durch sein Eigengewicht auf diesem Unterstützungspunkte auf. Die Erfahrung mit derartigen Rolläden hat aber gezeigt, daß sie in ausgestellter Lage durclj Wind sehr leicht hochgehoben werden und dann schneller Zerstörung unterliegen.
Die Erfindung bringt eine Verbesserung an derartigen Vorrichtungen insofern, als der Rolladen und dessen Führungsrahmen in jeder Lage derart fest mit der zur Aus- und Zurückstellung dienenden Vorrichtung verbunden sind, daß weder Wind noch eine andere Ursache ein Hochheben oder Zurückbewegen des RoIlladens und des Führungsrahmens herbeiführen kann, so daß mithin eine solche Vorrichtung erheblich sicherer ist als die bekannten. Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß seitlich am Führungsrahmen des Rolladens an beiden Seiten gelenkig je eine Schraube befestigt ist, die durch darauf sitzende und von einer endlosen Kette angetriebene Kettenräder, welche mittels einer Kurbel vom Zimmerinnern aus gedreht werden, je nach dem Drehungssinne vor- oder zurückgestellt werden und hierbei den Rahmen und damit den Rolladen mitnehmen. Da sich die Schrauben selbst, d. h. lediglich durch Druck, in achsialer Richtung nicht verstellen können, so muß bei dieser Ausbildung der Führungsrahmen und mit ihm der Rolladen in jeder Stellung verbleiben, solange nicht die Räder in Drehung und die Kette in Bewegung gesetzt werden. In Verbindung mit diesem Hauptmerkmal der Erfindung kommt eine Reihe weiterer Verbesserungen zur Anwendung, die aus nachfolgender Beschreibung ersichtlich sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil eines mit der neuen Vorrichtung ausgerüsteten Fensters bei aufgewickeltem Rolladen,
Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt bei abgewickeltem Rolladen, wobei die Schnittfläche in einer anderen senkrechten Ebene liegt,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den unteren Teil des Fensters bei anliegendem und abgewickeltem Rolladen,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A ~B der Fig. i,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Fensterbank in Richtung der Linie C-D der Fig. 3,
Fig. 6 eine Einzelheit.
Wie bei den bekannten Vorrichtungen zum Ausstellen des in einem schwingbaren Rahmen gleitenden Rolladens ist auch bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung die Aufwickelwalze ι für den Rolladen 2 in einem in dem oberen Teil des Fensters eingebauten Kasten 3 angeordnet. Während jedoch bisher der Führungsrahmen 4 für den Rolladen 2 um dieselbe Achse schwingbar war, um die sich auch die Aufwickelwalze 1 drehte, werden gemäß der Erfindung die beiden Drehungspunkte getrennt voneinander gelagert, zu welchem Zweck an den beiden Seiten wänden des Kastens 3 je ein besonderes Lagerstück 5 zur Anwendung kommt. Die Aufwickelwalze 1 wird mit ihren zweckmäßig mit Rollenlagern versehenen Enden in einem in der Nut 6 des Lagerstückes 5 mittels Schrauben 7 verschiebbar angeordneten Lagerklotz 8 angeordnet, nachdem die Achsenden durch einen Schlitz 9 in den Lagerblock 8 eingesenkt worden sind. . Nach Anordnung der Achsen in den Lagerblöcken 8 kann durch Verstellen dieser Blöcke mittels der Schrauben 7 die richtige Einstellung der Aufwickelwalze 1 vor sich gehen. Zur Lagerung des schwingbaren Führungsrahmens 4, der an seinen oberen Enden ebenfalls Rollenlager 10 trägt, ist in den Lagerstücken 5 eine schräge Nut 11 angeordnet.
Die beiden seitlichen, im Querschnitt F-förmigen Führungsrahmen 4 werden am unteren Ende durch ein Querstück 12 (Fig. 3) verbunden, das an der hinteren Kante Verriegelungsnasen 13 besitzt.
Die Vorrichtung zum Vor- und Zurückstellen des Führungsrahmens 4 mit dem Rollladen 2 besteht im wesentlichen aus zwei Schrauben 14, welche in einer entsprechenden Ausnehmung der unteren Wand 15 des Fensterkastens 3 angeordnet sind. Auf jeder der beiden Schrauben 14 sitzt je ein Kettenrad 16, welches durch je einen zweiteiligen Rahmen 17, der ebenfalls in der Nähe der unteren Wand 15 in geeigneter Weise befestigt ist, in seiner jeweiligen Lage gesichert wird, wobei jedoch seine freie Drehbarkeit gewahrt bleibt. Über die beiden Kettenräder 16 läuft eine endlose Kette 18, welche innerhalb des Kastens 3 frei liegt, dann an den Seitenwänden des Fenster-Stückes herabgeführt ist und nötigenfalls in Nuten liegen.kann, die durch Leisten 19 (Fig. 5) abgedeckt sind, und schließlich über zwei unterhalb der Fensterbank angeordnete Kettenräder 20 geht, die in den beiden Ecken des Fensters in zweiteiligen Kästen 21 gelagert sind. Das eine dieser Kettenräder 20 ist durch eine unterhalb der Fensterbank gelagerte Achse 22 mit einer Kurbel 23 verbunden, so daß bei Drehung der letzteren in dem einen oder anderen Sinne das zugehörige Kettenrad 20 gedreht und damit die Kette 18 in Bewegung gesetzt wird, was zur Folge hat, daß sich auch die oberen Kettenräder 16 drehen und hierbei die Schrauben 14 je nach dem Drehungssinne in achsialer Richtung vor- oder zurückstellen. Im unteren Teil unterhalb der > Fensterbank wird die Kette 18 in einem Schlitz geführt, der einerseits durch das Brett 24 der Fensterbank, andererseits durch eine Leiste 25 gebildet wird, welche durch Ansätze 26 des Kastens 21 der unteren Kettenräder getragen wird.
Damit nun entsprechend dem eingangs geschilderten Wesen der Erfindung der Führungsrahmen 4 ständig mit der zur Vor- und Zurückstellung dienenden Vorrichtung verbunden ist, um so ein unbeabsichtigtes Hochheben des Führungsrahmens durch Wind oder andere Ursachen zu verhindern, ist im oberen Teil dieser seitlichen Führungsrahmen 4 je ein Gehäuse 27 angeordnet. Dieses Gehäuse 27 besitzt zunächst an der Hinterseite eine öffnung 28, welche den Eintritt des vorderen Endes der zugehörigen Schraube 14 ermöglicht. Des weiteren sind in diesem Gehäuse 27 an den Seitenwänden schräge Schlitze 29 angeordnet, in welchen der Bolzen 30 spielt, der auch durch eine entsprechende Öffnung am vorderen Ende der' Schraube 14 hindurchgeht. An einem vorstehenden Ende dieses Bolzens 30 ist, wie Fig. 4 erkennen läßt, eine Rolle 31 befestigt, welche, wie nachstehend beschrieben ist, dazu dient, den im Führungsrahmen auf- und abwärts gleitenden Rolladen in jeder gewünschten Höhenlage bei ausgestelltem Rahmen festzustellen.
Des weiteren sind im obersten Teile des Gehäuses 27 ebenfalls in den Seitenwänden zwei kurze, in wagerechter Richtung längliche Schlitze 32 (Fig. 1) angeordnet, in welchen mittels des Zapfens 33 eine Rolle 34 beweglich ist, die, wie später beschrieben ist, die Feststellung des Rolladens in jeder beliebigen Höhe bei anliegendem Führungsrahmen bewirkt.
Schließlich sei erwähnt, daß die Aufwickelwalze ι für den Rolladen mittels eines über eine Rolle 35 geführten Bandes 36, das sich auf eine entsprechende Bandrolle der Aufwickelwalze 1 aufwickelt, gedreht werden kann, um ein Aufoder Abwickeln und hiermit das Heben oder Senken des Rolladens herbeizuführen. An der Seitenwand des Fensters ist noch bei 37 eine Kette 38 befestigt, deren anderes Ende an einem Haken 39 der seitlichen Führungsrahmen 4 angeordnet ist.
Die Handhabung und Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Es sei angenommen, daß der Rolladen (Fig. 1) aufgewickelt, also gehoben ist. Liegt der Führungsrahmen 4 am Fensterrahmen an, so ist, selbst wenn das Aufwickelband 36 nachgelassen wird, ein Senken des Rolladens nicht möglich, weil bei dieser Lage des Führungs-
rahmens die Rolle 34 durch einen Vorsprung 40 des Radkastens 17 mit ihren Achsen in den wagerechten Schlitzen 32 des Gehäuses 27 nach vorn, d. h. nach der Straße zu gedrückt S wird und hierbei entsprechende Glieder des Rolladens innerhalb der Führungsnut des Rahmens 4 festklemmt. Das gleiche ist natürlich der Fall, wenn sich der Rolladen in beliebig anderer Höhe befindet, vorausgesetzt, daß der Führungsrahmen 4 am Fensterrahmen anliegt. Der Rolladen ist mithin in jeder Höhe feststellbar. Will man den Rolladen heben oder senken, so ist es hierzu notwendig, die Rolle 34 von dem Einfluß des Vorsprunges 40 des Radkastens 17 zu befreien. Dies geschieht dadurch, daß der Führungsrahmen etwas nach auswärts gestellt wird, und zwar dadurch, daß die Kurbel 23 in dem entsprechenden Sinne gedreht wird, wobei, wie schon erwähnt, auch die Zahnräder 16 gezwungen werden, an der Drehung teilzunehmen und hierbei durch Einfluß auf die Schrauben 14 diese nach vorn zu verstellen und infolge der gelenkigen Verbindung zwischen Schrauben 14 und Führungsrahmen 4 mittels der Walze 30 ein gemeinsames Herumschwingen der Führungsrahmen 4 um ihre Lager 10 in der Nut 11 herbeizuführen. Infolge dieser Ausstellung der Führungsrahmen werden die Rollen 34 mit ihren Achsen in den wagerechten Schlitzen 32 verstellt, so daß, da diese Rollen durch die Ausstellung des Führungsrahmens dem Einfluß des Vorsprunges 40 des Radkastens 17 entzogen worden sind, nunmehr der Rolladen durch entsprechendes Nachlassen des Bandes 36 beliebig gesenkt werden kann, wobei sich die Rollen 34 drehen.
Will man in der jeweils gewünschten Höhe eine erneute Feststellung des Rolladens herbeiführen, so ist es nur notwendig, durch entgegengesetzte Drehung der Kurbel 23 die Schrauben 14 wieder zurückzustellen, so daß die Rollen 34 von neuem durch die Vorsprünge 40 verschoben und gegen entsprechende Leisten des Rolladens angedrückt werden.
In gleicher Weise, nur durch mehrmalige Drehung der Kurbel 23, kann auch eine vollständige Ausstellung des Führungsrahmens 4 samt dem Rolladen 2 vor sich gehen, bis beide etwa die in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage einnehmen. Aber auch in diesem ausgestellten Zustande des Führungsrahmens wird der Rollladen in letzterem in jeder beliebigen Höhenlage festgestellt, und zwar wird dies durch die etwas schrägen Schlitze 29 in den Seitenwänden des Gehäuses 27 erreicht. Wie Fig. 2 erkennen läßt, liegt bei anliegendem Führungsrahmen der Bolzen 30, der das vordere Ende der Schraube 14 festhält, der aber am freien Ende eine Rolle 31 trägt (Fig. 4), etwa in der Mitte der Schlitze 29. Wird der Führungsrahmen 4 ausgestellt, so. müssen sich ! die Schlitze 29 bei dieser Ausschwingung mehr und mehr der wagerechten Lage nähern, was zur Folge hat, daß der Bolzen 30, der sich ursprünglich etwa in der Mitte der Schlitze 29 befand, mehr und mehr dem unteren und vorderen Ende der Schlitze 29 nähert, bis er die unterste und vorderste Lage einnimmt, wenn sich der Führungsrahmen in völlig angestellter Lage befindet. Bei anliegendem Führungsrahmen steht nun die Rolle 31 des Bolzens 30 so, daß sie mit dem Rolladen 2 nicht in Berührung ist. Infolge der eben erwähnten Verstellung des Bolzens 30 innerhalb der Schlitze 29 wird aber die Rolle 31 dem Rolladen genähert, bis sie schließlich mit diesem in Berührung kommt und so den Rolladen auch bei ausgestellter Lage des Führungsrahmens einklemmen kann.
Wichtig ist hierbei, daß der Führungsrahmen stets an seinen beiden Seiten unterstützt wird, und zwar durch die Schrauben 14, welche ständig mit dem Führungsrahmen gelenkig in Verbindung stehen,- so daß weder Wind noch andere Ursachen ein Heben oder Senken des ausgestellten Führungsrahmens bzw. des Rollladens herbeiführen können. Zur weiteren Sicherung des Rahmens in der ausgestellten Lage können auch noch die Ketten 38 zur Anwendung kommen, welche sich beim Ausschwingen des Rahmens spannen, bis sie völlig straff sind.
Will man bei ausgestelltem Rolladen dessen Höhe ändern, so ist hierzu zunächst ein gewisses Zurückdrehen der Kurbel 23 und damit ein Verstellen der Schrauben 14 so weit notwendig, daß die Rolle 31 ihre Berührung mit dem Rolladen verliert. Dann kann, ebenso wie oben beschrieben ist, durch Beeinflussung des Bandes 36 ein Heben oder Senken des Rolladens vor sich gehen.
Schließlich ist es erwünscht, den gleichen Rolladen bei gesenkter anliegender Stellung als sicheren Verschluß für das Fenster auszubilden, so daß ein Abheben oder Ausstellen des Führungsrahmens von außen oder ein Heben des Rolladens innerhalb des Führungsrahmens unmöglich ist. Daß der Rolladen, wenn er völlig herabgelassen ist, bei anliegender Stellung des Führungsrahmens nicht gehoben werden kann, wird, wie schon oben erwähnt ist, durch die Rollen 34 unter dem Einfluß des Vorsprunges 40 des Radkastens 17 erreicht. Damit nun aber auch nicht der Führungsrahmen 4 abgehoben oder ausgestellt werden kann, ist im unteren Teil der Seitenwände des Fensterstockes eine Nase oder ein Haken 41 vorgesehen, welcher in Verbindung mit der Nase 13 des Querbleches 12 eine Verriegelung des Rahmens herbeiführt. Wenn nämlich die Schrauben 14 durch Drehen der Kurbel.23 völlig zurückgezogen werden, ziehen
sie auch den Führungsrahmen 4 mit sich, so daß dieser mit seinen Lagerrollen 10 gezwungen wird, in den schrägen Nuten 11 etwas nach aufwärts zu gleiten. Dadurch wird der ganze Rahmen etwas gehoben und kann nun mit den Nasen 13 unter die feste Nase 41 untertreten, so daß ein Ausstellen des Rahmens von außen her unmöglich ist. Wird die Schraube 14 in entgegengesetzter Richtung, d. h. nach außen
ίο verstellt, so senken sich wieder die Lagerrollen 10 in den schrägen Nuten 11 der Lagerstücke 5, bis sie das untere Ende der Nut erreicht haben und nunmehr eine Schwingung des Rahmens zum Zweck des Aussteilens ermöglichen. . ■
Will man schließlich die Vorrichtung zum Vor- und Zurückstellen des Führungsrahmens und Rolladens völlig außer Betrieb setzen, so kann dies in einfacher Weise durch Anordnung der an den Seiten wänden -des Fensterstockes dicht über der Fensterbank angeordneten Schrauben 42 geschehen, welche beim Einschrauben zwei Glieder der Kette 18 in eine winkelförmige Ausnehmung 43 eines kleinen Rahmens 44 eindrücken und so die Kette festlegen.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Ausstellen der in schwingbaren Führungsrahmen auf und ab gleitenden Rolläden vom Zimmerinnern aus, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstellvorrichtung für den Rolladen und seinen Führungsrahmen ständig und in allen Lagen des Führungsrahmens zwangläufig mit diesem verbunden ist und ihn an zwei Punkten unterstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier gelenkig mit dem schwingbaren Führungsrahmen (4) verbundener Schrauben (14), die durch aufgesetzte und durch eine endlose Kette (18) in Drehung gebrachte Räder (16) vom Zimmerinnern aus je nach dem Drehungssinne in achsialer Richtung vor- oder zurückbewegt werden und an dieser Bewegung den schwingbaren Führungsrahmen teilnehmen lassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbolzen (30), der Führungsrahmen und Schraube gelenkig verbindet, in schrägen Schlitzen (29) eines am Führungsrahmen befestigten - Gehäuses (27) angeordnet ist und an seinem aus dem Gehäuse vorstehenden Ende eine Rolle (31) trägt, welche sich infolge der beim Ausstellen des Führungsrahmens eintretenden Verschiebung des Bolzens . (30) in den schrägen Schlitzen (29) des Gehäuses gegen die Glieder des Rolladens legt und hierdurch den Rolladen bei ausgestelltem Führungsrahmen in beliebiger Höhe festklemmt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (27), an welchem die Schrauben (14) gelenkig befestigt sind, in wagereehten Schlitzen (32) eine Rolle (34) trägt, welche bei anliegendem Führungsrahmen durch einen festen Anschlag (40) am Rahmen (17) in den Schlitzen verstellt, und gegen den Rolladen gedrückt wird, so daß dieser in beliebiger Höhe festgeklemmt wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Lagerstück (5) für den Rahmen und die Aufwickelwalze, welches an der einen Seite das an sich bekannte einstellbare Lager (8) für ■ die Aufwickelwalze und auf der anderen Seite schräge Nuten (11) besitzt, in denen der Führungsrahmen mit seinen Rollagern drehbar angeordnet ist und beim Heranziehen des Führungsrahmens an das Fenster etwas gehoben wird, um die Sicherung des Rahmens durch Verhakung der an ihm befestigten Nase (13) mit der feststehenden Nase (41) herbeizuführen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhebung jeglichen Betriebes der Ausstellvorrichtung die die Kettenräder der Schrauben (14) antreibende Kette (18) durch einen kleinen Rahmen (44) geführt wird, in welchen Teile der Kette mittels einer verstellbaren Schraube (42) in Ausbiegungen (43) eingedrückt und so festgeklemmt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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