DE220677C - - Google Patents

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DE220677C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0042Mounting; Connecting
    • H05B31/0045Mounting; Connecting of individual lamps; Associated impedances

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  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220677 KLASSE 21/. GRUPPE
in FRANKFURTa. M.
Schaltungsanordnung für Differential-Bogenlampen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Dezember 1908 ab.
Die Schaltungsanordnung gemäß vorliegender Erfindung bezieht sich insbesondere auf Bogenlampen, bei welchen die Nachschubregulierung durch differentiale Wirkung zweier Wicklungen eines Solenoides erfolgt. Die Erfindung kennzeichnet sich hauptsächlich dadurch, daß die eine der beiden einander entgegenwirkenden Wicklungen des Solenoides dem Lichtbogen, die andere einem dem Lichtbogen vorgeschalteten, auf konstante Stromstärke selbsttätig regelnden Widerstand parallel geschaltet ist. Dieser selbstregelnde Widerstand besteht zweckmäßig aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten,
z. B. Eisendraht in einer luftleer gemachten oder mit indifferenten Gasen gefüllten Röhre. Bei einer solchen Schaltungsanordnung wird eine sehr empfindliche Regelung des Nachschubes in engen Grenzen, ein ruhiges Brennen der Lampe mit nahezu konstanter Stromstärke und ein sehr einfacher konstruktiver Aufbau ermöglicht.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsart der Schaltungsanordnung ist dem zwischen den Elektroden α und b sich bildenden Lichtbogen c ein dreiteiliger selbstregelnder Widerstand dx d2 d3 aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten vorgeschaltet. Dieser Widerstand liegt parallel zu der Wicklung f des den Nachschub der Elektrode α eventuell mittels einer geeigneten Hebelübersetzung regelnden Solenoides, dessen Kern £ geeignet beeinflußt wird. Parallel zu den Elektroden α und b bzw. zum Widerstand des Lichtbogens c liegt die der Wicklung f entgegenwirkende Wicklung h des Solenoides.
Angenommen, der Bogenlampenstromkreis habe eine Spannung' von 110 Volt, so kann bei einer in Einzelschaltung brennenden Bogenlampe, z. B. einer Bogenlampe mit beschränkter Luftzufuhr zum Lichtbogen, die Lichtbogenspannung mit 80 Volt angenommen werden, so daß der selbstregelnde Widerstand (H1 d2 ds eine Klemmenspannung von 30 Volt haben müßte.
Wenn der Widerstand des Lichtbogens aus irgendwelchen Gründen, z. B. infolge des Abbrandes der Elektroden durch Verlängerung des Elektrodenabstandes zunimmt, so sinkt die Stromstärke in dem Leitungskreise 1, 5, 4, welcher die Elektrodenwiderstände ^1 d2
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die Wicklung f des Solenoides enthält. Demzufolge schwindet die Anzugskraft der Wicklung f, und die Anzugskraft der anderen Wicklung h des Solenoides steigt, da jetzt die Stromstärke in dem Kreise 3, 7, 6, 5, 2, welcher neben der Wicklung h die Elektroden α und δ enthält, entsprechend steigt, und die Wicklung h vermag nunmehr den Kern g derart zu beeinflussen, daß die Kohlenspitzen einander genähert werden. Dadurch wird der Lichtbogenwiderstand des Lichtbogens c entsprechend vermindert, die Stromstärke in den Kreisen 1, 5, 4 steigt, der Widerstand der selbstregelnden Widerstände dx d2 d3 erhöht sich dabei, und die Wicklung f hält der
Wicklung h wieder das Gleichgewicht. Die Regelung der Lichtbogenlänge und des Lichtbogenwiderstandes erfolgt auf diese Weise in sehr engen Grenzen, so daß die Lampe mit äußerst konstanter Stromstärke und Spannung brennt und ein sehr gleichmäßiges Brennen der Lampe erzielt wird. Die selbstregelnden Widerstände U1 d2 d3 können ohne Schwierigkeit in das Gehäuse der Lampe selbst eingebaut werden, so daß außerhalb der Lampe keine besonderen Vorschaltwiderstände angebracht zu werden brauchen. Eine nach diesen Grundsätzen gebaute elektrische Bogenlampe zeichnet sich durch einen sehr einfachen und übersichtlichen Aufbau aus, so daß auch die Bedienung einer solchen Lampe das geringste Maß an Mühe und Verständnis erfordert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schaltungsanordnung für Differential- ao Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptstromspule durch eine Nebenschlußspule ersetzt ist, die einem dem Lichtbogen vorgeschalteten, auf konstante Stromstärke selbstregelnden Widerstand aus einem Material mit hohem Temperaturkoeflizienten parallel und mit der bisherigen, zum Lichtbogen parallel liegenden und entgegenwirkenden Nebenschlußspule hintereinander geschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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