DE2211260C3 - Steuereinrichtung für zielgesteuerten Behältertransport - Google Patents

Steuereinrichtung für zielgesteuerten Behältertransport

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DE2211260C3 DE19722211260 DE2211260A DE2211260C3 DE 2211260 C3 DE2211260 C3 DE 2211260C3 DE 19722211260 DE19722211260 DE 19722211260 DE 2211260 A DE2211260 A DE 2211260A DE 2211260 C3 DE2211260 C3 DE 2211260C3
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Description

ausgewertet werden können, jede Einstellung ist daher von den zwei Positionen der Lichtstrahlen abhängig und
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für daher eindeutig bestimmbar. Die gesamte Kreisfläche z.ielgesteuertcn Behältertransport in Förderanlagen mit 45 der Reflektorirägerbahn ist so ausnutzbar und eine optischer Zielabfrage durch ortsfeste Lichtsender und große Anzahl von unterschiedlichen Einstellungen -empfänger und am zu transportierenden Behälter in möglieh. Mit einem einzigen Reflektorträger und durch vorgegebene Raststellungen drehbar gelagerten und eine einzige Einstellung läßt sich daher eine Reihe von mit mindestens einem Reflektor ausgestatteten Rcflek- Zielen vorwählen, wobei durch die einfache Bedienung torträger. 50 und Kennzeichnung ein hoher Sicherheitsgrad mit
Nach dem DT-(JIvI 19 47 072 ist eine Stcuercinrich- minimaler Fehlerquelle gegeben ist. Die Rcflekloricäger Hing f'ir eine Fördervorrichtung mit Marken aus können so klein gehalten werden, daß sie praktisch für magnetischem Material tragenden Wählscheiben be jedes Transportmittel verwendbar sind. Die Slctiercinkannt, wobei jeweils zwei Wählscheiben einander richtung nach der Erfindung weist daher einen zugeordnet und koaxial an je einer Seile des 55 einfachen Aufbau, eine sichere Bedienung und eine Transportmittels angeordnet sind. Für eine Zielfcstle- große Zielwahl auf.
gung sind somit immer zwei Wählscheiben einzustellen. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Da die von den magnetischen Marken gebildeten Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher Signale außerhalb des oberen und unteren Totpunktes beschrieben. Es zeigt
von einer Abtastvorrichtung in zwei höhengleichen 60 F i g. I die Draufsicht auf die Förderbahn einer Stellungen gleichartig aufgefangen werden können, förderanlage mit optischer Ziclabfragc,
halbiert sich praktisch die Zahl der anzusteuernden Fig. 2 die Ansicht des Rcflckiorträgers,
Ziele pro Wählscheibe. Andererseits ist die Anordnung Fig. 3 den vertikalen Mittelschnitt durch den
von zwei Wählscheiben aufwendig und z.B. bei als Reflektorträger gemäß Fi g. 2,
Behälter od.dgl. ausgebildeten Transportmitteln nicht 65 Fig.4 eine drucktastcngesleuerie Einstcllvorrich- oder nur mit großem Aufwand möglieh. Aus der US-PS lung für den Reflektorl rager,
80 99b ist ferner eine Steuereinrichtung mit kreisför- F i g. 5 die Ansicht einer anderen Ausführungsforni
miecn Skalen bekannt, die von einem einen Reflektor des Rellektorlrägers,
ρ ig. öden Schnitt gemäß Linie VII-VH in Fig. 1 pi«* 7 den Schnitt gemäß Linie VIIl-VIIl in Fig. 5.
Fine Förderanlage bestehl aus einer Reihe von derbahnen j auf (jcnen das /u transportierende Gut Behaltern 2 befördert wird. |e nach Inhalt müssen diese Behälter 2 an eine gan/ bestimmte Stelle gebracht Tden Zu diesem /weck ist eine Zielsteuereinrichtung vorgesehen, die am Beginn des Transportweges voreingestellt und auf dem Transportweg abgetastet . J wodurch bestimmte Steilerfunktionen ausgelöst werden, durch die der vorgewählte Transportweg ehaiien wird. Das Abtasten erfolgt beim Frfin- ^Pgsgegenstand auf optischem Weg. und /war sind hierfür Lichlsendcr und -empfänger vorgesehen (Pia 1). Der vom Lichtmesser 5 ausgesandte Lichti-ih'l 5 wird von einem am Behälter 2 angeordneten Reflektor 6 zurückgeworfen und vom Lichtempfänger 4 f«efangen. Da ,jjcsc Uchtstreeke nur bei Übereinstimmung der Reflcktoreinstellung mit der Anordnung von Lichtsender und -empfänger 3, <' geschlossen ist, können innerhalb der Transpomtrerke des »ohältors 2 lurch entsp-i'chendc Anbringung \on l.ichisendern und Empfängern }, 4 die ftir die Hmhalnmg ties I ransporiwces notwendigen Sieuerimpiilse ausgelost werden. Bei"" der in l;ig 1 ge/.-igten Anlage sind zwei 1 ichtsender und cmpiängcraggregaic 5, 4 sowie zwei Reflektoren b vorgesehen, d.h. es lassen sieh maximal 100 verschiedene Stellen ansteuern.
Der Reflektorträger 7 ist als Scheibe ausgebildet, die in einem Cehaiise 8 drehbar gelagert und durch eine Ki, Irasiuiig 9 ii' mehrere, im Atisfulirun-jsbc spiel /.elin verschiedene Raslstellungen stellbar ist (F 1 l\ 2). In einer dieser Raststellungen. /. IV in der Nullstellung, ist der Reflektoi 6 in Form eines zweiteiligen, im Winkel zueinander angebrachten Spiegels vorgesehen. Im Aiisfühitingsbeispiel schließen diese Spiegelteile einen rechten Winkel ein. so daß iWv Lichtstrahl 3 parallel /u sieh selbst wieder zurückgeworfen wird. Der I ithlsen der ί und der Lichteniplänger 4 sind dementsprechend ebenfalls parallel angeordnet. |e nach abzutastendem Schaltpunkt ist das I .ichtsender· und -emplangeraggre- »«ι J, 4 in ilen Rastslellungen des Reflektorträgers 7 entsprechenden Winkelstcllungen seitlich von der Förderbahn I angebraeh' In F 1 g. 2 sind die Winkelslei lnngen dieses Aggregats V, 4 /um Abiragen der Riisisielliing Null, der vertikale llmnll. und der u'isisii-ΙΙιιημ drei, der schräg nach rechts geneigte IIninl». gestrichelt angedeutet. Die Spiegel des Rellek l,)iv h sind in einer ringförmigen Rille 10 uniergehraclu. mn sie vor äußeren l-.inflüssen /u schützen. Aus demselben Grund isl der ReHekloriräger 7 völlig in das Gehäuse 8 eingebettet. Ls ist ersichtlich, dal» je nach Winkelstellung des Rerieklorträgers 7 ein ganz bestimmtes Lichtsender und -emplangeiaggregal V, vviihrend des Vorbcilanfes des Behälters 2 angesprochen wird, das dann einen Steuer oder Schallvorgang
auslöst ,ι!
Das Verstellen des Reflektoi -trägers 7 kann von I land oder auch durch einen I lill'strieb maschinell erfolgen. /um maschinellen Hinstellen kann gemäß F ig. 4 ein Stellmotor 11 verwendet werden, dessen Welle mit einer Rutschkupplung 12 ausgestaltet isl. Zum l.instellcn des Refleklorlriigers 7 wird der Stellmotor Il aiii einer Führung 1.3 axial nach vorn verschoben, bis die Kupplung 12 am Reileklorlräger 7 anliegt. Dann wird der Reflektorträger 7 in seine Nullstellung gedreht und anschließend unter Ausnutzung des Rutschcffekies der Kiinnliini? 12 die Welle des Stellmotors 1 !.bis auch diese ihre Ausgangsstellung erreicht hat. Daraufhin erfolgt in Gegendrehrichlung uas i'inste'len des Refleklorträgers 7 in die vorgewählte Raststellung. Das Wählen der Zieleinstellung geschieht mit I ItITe einer Tastatur 14. Die Rutschkupplung 12 kann aus weichem Material, z. B. aus Weichgummi, bestehen, das 'ich satt an den Reflektorträger 7 anlegt und diesen mitnimmt. Hat dieser jedoch seine durch einen Anschlag gesicherte Nullstellung erreicht, rutscht der Belag am Reflekiorträger 7. so daß die Sielimotorwelle bis in ihre Ausgangsstellung vveiieidrehen kann. Diese Rutschbewegung am Reflektortrager 7 läßt sich gleichzeitig /um Reinigen des Reflektors 6 ausnutzen. Der gesamte Stellvorgang läuft automatisch ab. sobald eine Taste der Tastatur 14 gedrückt worden ist.
Im Ausführungsbeispicl der F i g. 2 und J beträgt der maximale Einstcllwinkel ties Reflektorträgers 7 nahezu eine volle Umdrehung. Dieser Winkelbetrag läßt sich reduzieren, wie aus dem Ausluhrungsbeispicl der I 1 g. 3 bis 7 hervorgeht. Hier genügt maximal etwa eine halbe Umdrehung. Zu diesem /weck dient eine gehäiiseleste Abdeckung 15 über der ReHektorbahn mit in gleichen Abstanden angebrachten Öffnungen lh zum Hindurchlassen des Lichtstrahles ϊ. Bei dem als Doppelspiegel ausgebildeten Reflektor b. wie er in den Fig. "■ bis 7 dargestellt isi genügt die Abdeckung des einen Spiegelteiles. Mn dem Rellekiorträger 7 verbunden isl lerner eine Skala 17. deren /.ahleii gegenüber den Öffnungen Ib mit halber Teilung angebracht sind, ledc /weile /iihl korrespondiert also mit einer Öffnung Ib. Ferner ist ein /weiter Reflektor 6' vorgesehen, der sich in der Zwischenieilung. also /wischen zwei Ölfnungeii belindel. wenn tier erste Reflektor 6 mit einer der OfIinnigen Ib uberemsiimnit. Die Kugelrastuiig 4 weist ebenfalls 1 lalhteilnng auf.
Fs ist ersichtlich, daß in der in I-ig. 1J dargestellten l'.msielliing der Lichtstrahl ΐ gemäß I 1 g. b durch die Öffnung Ib eintritt, von den Spiegeln des Rellcklors b umgelenkt um! wieder /urückgeworfeu wird. Fm einsprechend angeoulncles Lichisender- und -empl'aiigsaggregat V,4 wird also angesprochen und losi einen Sehaltvorgang aus. Der andere Reflektor b' ist dagegen abgedeckt, ein Lichtstrahl 5 wird unterbrochen und eine Sclialifunktion kann nicht eingeleitet w eitlen. Wird mm tier Reflekiorträger 7 auf eine Halbteilung gestellt. /. IV um die Skalazahl zwei abtasten /ti lassen, dann kommt der Reflektor b in die Stellung gemäß I 1 ji 7 und tier Reflektor β' in die Stellung gemäß I i g. h. ti. h. nunmehr leitet der Reflektor b' einen Lichtstrahl 5 weiter und tlas zugeordnete l.iehtsender- und emp faiigsaggregai V, 4 bewirkt einen .Schallvorgang.
Der maximale Ijnstellwmkel tics Refleklorträgers laß! sieh wciier verkleinern, wenn die leilungen zwischen zwei Öffnungen Ib sowohl von tier Skala als auch der Kugelrastuiig M im gleichen Maßstab ganzzahlig reduziert und dagegen in gleicher Weise die Zahl tier Reflektoren b erhöht wird Die Reflektoren b sind dabei so anzuordnen, dall jeweils immer nur einer mit einer der Öffnungen lh übereinstimmt.
Die mit der Hrfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß für jede optische Abtastung mit einem einzigen l.iehtsender- und empfängeiaggregat ausgekommen werden kann. Ferner ist der scheibenförmige Reflektortriiger in seinen Abmessungen kloin, so dall auch mehrere ohne Schwierigkeiten am Behälter angebracht werden können. Infolge tier kreislörmigen Finstellbewegung und der leicht auszuführenden versenkten Anordnung ties Reflektors ist eine unerwünsch-
le Verstellung auf dem Transportweg ausgeschlossen, so daß l-'ehlstcucrungcn ausgeschaltet sind. Die Steuerungseinrichtung nach der Erfindung ist somit in ihrem Aufbau einfach und platzsparend sowie in ihrer Wirkungsweise störungsfrei.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

tragenden, um eine Achse schwenkbaren Arm überstri- PatentansDriiche· chen werden, der in vorgegebene Xaststellungen Patentansprüche. cne^ ^ ^ ^ .^ RerIcktorträger nur A.ia,.
1. Steuereinrichtung für zielgesteuerten Behälter- strahlen empfängt und aussendet, reduzieren sich die transport in Förderanlagen roh optischer Zieiabtra- 5 anzusteuernden Ziele in beschriebener Weise ebenfalls, ge durch ortsfeste Lichtsender und -empfänger und B müssen daher bereits be. wenigen Zie cn mehrere am zu transportierenden Behälter in vorgegebene Skalen vorgesehen werden wodurch s.ch der Aufwand Raststellungen drehbar gelagerten und mit minde- an Stelleinrichtungen und Handhabungen entsprechend stens einem Reflektor ausgestatteten Reflektorträ- erhöht. Endlich ist aus der DT-PS 5 09 899 eine ger, dadurch gekennzeichnet, daß der .ο Steuereinrichtung Tür Rohrpostanlagen mit auf den Reflektor (6) aus zwei winkelig zueinander angeord- Büchsen verschiebbaren Spiegelringen bekannt Durch neten Spiegeln besteht. die Spicgelringe wird ein einfallender Lichtstrahl
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1. dadurch umgelenkt und mit seitlichem Abstand wieder zuruekgegekennzeichnet,daß beide Spiegel des Reflektors (6) worfen. Die Größe des Abstandes dient als Kennung, außerhalb der Drehachse des Reflektorträgers (7) 15 Da beide Strahlen immer in der gleichen Ebene hegen, angeordnet sind dagegen die Axialverstellung der Spiegelringe begrenzt
3. Steuereinrichtung nach Anspruch < oder 2. ist, kann gleichfalls nur eine relativ geringe Anzahl von dadurch gekennzeichnet, daß die Spiegel des Zielen angesteuert werden, wenn die Steuereinrichtung Reflektors (6) rechtwinkelig zueinander angeordnet nicht durch mehrere solcher Stelleinrichtungen in sind. 20 ungünstiger Weise vergrößert werden soll. Die bekann-
4. Steuereinrichtung nach einem oder mehreren ten Steuereinrichtungen sind somit in der ansieuerbaren der Ansprüche 1 bis i. dadurch gekennzeichnet, daß Zielanzahl eng begrenzt, in ihrer Ausbildung umfangder Reflektorträgcr (7) vollständig in ein Gehäuse (8) reich und für eine größere Zielaiisw «hl bei vertretbarem eingebettet und vorzugsweise scheibenförmig aus- Aufwand nicht geeignet.
gebildet ist. 25 Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Sieuerein-
5. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4. richtung der eingangs genannten Art zu vereinfachen dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisbahn min- und die Befehlsübertragung zu verbessern, um bei dcstens eines Spiegels des Reflektors (6) von einer gleichem Aufwand eine größere Anzahl von Zielen als gehäusefesten Abdeckung (15) mit in gleichen bisher ansteuern zu können.
Abstanden angeordneten Öffnungen (16) überdeckt 30 Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch ist und daß die Teilungen einer mit dem Reflektor- gelöst, daß der Reflektor aus zwei winkelig zueinander träger (7) verbundenen Skala (17) und einer angeordneten Spiegeln besteht.
Kugelrastung (9) für den Reflektorträger (7) im Line besonders zweckmäßige Anordnung ergibt sich
gleichen Verhältnis zur Teilung der Öffnungen (16) in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch, daß unterteilt sind, dagegen die Zahl der Reflektoren (6) 35 beide Spiegel des Reflektors außerhalb der Drehachse im gleichen Verhältnis vergrößert ist, wobei des Reflektortiägeis angeordnet sind,
fortlaufend nur ein Reflektor (6 oder 6') mit einer der Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen
Öffnungen (Ib) übereinstimmt. insbesondere dann, daß die einfallenden und zurückge
worfenen Lichtstrahlen in ihrer Winkellage zum 40 Drehpunkt des Reflektorträgers ablaslbare Positionen
einnehmen, die entsprechend einfach aufgenommen und
DE19722211260 1972-03-09 1972-03-09 Steuereinrichtung für zielgesteuerten Behältertransport Expired DE2211260C3 (de)

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DE2211260A1 DE2211260A1 (de) 1973-09-20
DE2211260B2 DE2211260B2 (de) 1976-10-21
DE2211260C3 true DE2211260C3 (de) 1977-06-02

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