DE2215833A1 - Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel - Google Patents

Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel

Info

Publication number
DE2215833A1
DE2215833A1 DE19722215833 DE2215833A DE2215833A1 DE 2215833 A1 DE2215833 A1 DE 2215833A1 DE 19722215833 DE19722215833 DE 19722215833 DE 2215833 A DE2215833 A DE 2215833A DE 2215833 A1 DE2215833 A1 DE 2215833A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chromium
solution
tanning
metal
cathode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722215833
Other languages
English (en)
Inventor
John Cooper Harrogate Yorkshire Crowther (Großbritannien). M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Solvay Solutions UK Ltd
Original Assignee
Albright and Wilson Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albright and Wilson Ltd filed Critical Albright and Wilson Ltd
Publication of DE2215833A1 publication Critical patent/DE2215833A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/06Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions or iron group metals, refractory metals or manganese
    • C25C1/10Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions or iron group metals, refractory metals or manganese of chromium or manganese
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

Albright & Wilson Ltd., Oldbury "bei Birmingham, Warwidcäiire (England)
Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel
Die Erfindung "betrifft die Elektrogewinnung von Chrom aus Metallösungen, die dreiwertige Chromsalze enthalten. Im besonderen betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Elektrogewinnung von Chrommetall, das ein Teil einer kombinierten chemischen Chromumsetzung ist.
Es ist bekannt, Chrommetall herzustellen, indem wässrige Lösungen von Chromisulfat und Ammoniumsulfat (Chromamraoniumalaun) durch eine elektrolytisohe Zelle geleitet werden, die durch ein durchlässiges Diaphragma in einen Kathoden- und einen Anodenteil getrennt ist. Die Anode ist typisoherweise aus Blei und das Chrommetall wird auf einer Kathode aus rostfreiem Stahl niedergeschlagen. Die verbrauchte Anodenlösung und die verbrauchte Kathodenlösung werden aus der Zelle getrennt abgezogen. Die erstere ist durch die Bildung von Schwefelsäure an der Anode sauer, während die letztere im Vergleich zu der zugeführten Lösung an Chrom verarmt ist. Eine Beschreibung einer typischen Apparatur und des Verfahrens zur Elektrogewinnung von Chrom ist enthalten in "J. Electrochem. Soc", Band 97, Seite 227.
209845/0707
INSPECTED
Ein Problem beim Betrieb eines handelsüblichen Verfahrens zur Gewinnung von Chrom ist die Verwendung der abflies send en' Anoäenlösung und Kathodenlösung. Bisher waren die zur Lösung dieses Problems vorgeschlagenen Lösungen zur Herstellung von Chrom über Chromalaun unter Verwendung von Ferrochrom als Ausgangsmaterial geeignet·
Es wurde gefunden, daß in einer wirtschaftlichen V/eise Chrommetall erzeugt werden kann, wenn man von Alkalimetallchromat (das das Hauptprodukt ist, das man bei der Extraction von Chromiterz mit Alkalimetallcarbonat erhält) ausgeht, und zwar als Teil eines kombinierten Verfahrens für die Herstellung von Gerbmitteln auf der Basis von Chromsulfat und von Chrommetall.
Bei der Herstellung von Natriumchromat wird Chromiterz mit Natriumcarbonat in einem Drehofen erhitzt und der Rückstand mit Wasser ausgelaugt. Sas Chromat kann dann ausgesäuert werden, z.B. mit Schwefelsäure, wobei Hatriuradichromat und Natriumsulfat gebildet werden. Das Sulfat kann durch Verdampfen der Lösung auskristallisiert werden· Durch Rediiction des Dichromats, zum Beispiel mit Schwefeldioxid, wird eine Lösung erzeugt, d ie eine Mischung aus 33$ basischem Chromitsulfat und Natriumsulfat enthält.
Llatriumdichromat wird mit Schwefeldioxid nach der folgenden Gleichung reduziert.
209845/0707
2Cr2O7 + HgO Cr2(OH)2(SO^)2 +
2 + Fa2Cr2O7 +
(33$ basisches Sulfat).
Die Alkalität wird wie folgt ausgedrückt:
)5 = nicht basisch
Cr2(OH)2(SO4)2 = 33# basisch
Cr2(OH)4 SO4 = 66# basisch
Cr2(OH)6 = IOO56 basisch.
So bezieht sich die prozentuale Basizität auf den prozentualen Eirsatz von drei (SO.) in nicht basischem Chroinsulfat durch (OH).
Diese äquiaolare Mischung von Chromisulfat und Natriumsulfat wird derart eingestellt in der Produktion, daß sie eine Lauge ergibt, die ungefähr 13$ Cr2O5 enthält, und diese Lauge kann sprühgetrocknet werden, so daß man ein festes Produkt erhält, das ungefähr 26$ Cr3O5 enthält. Die 132Ü.ge Cr2O5 Lösung enthält 8-10 Gew.-$ oder 120 - 180 g/l Chrom.
Es wurde nun gefunden, daß ein Teil der Lösung, die bei der oben beschriebenen Reduktion desDichromates erhalten wird, auf geeignete Weise verdünnt und so als Zufuhr für eine elektrolytische Zelle zur Elektrogewinnung von Chrom verwendet werden kann. Es wurde weiter gefunden, daß unter der Voraussetzung, daß der
209845/0707
Anteil des erzeugten Chromes innerhalb bestimmter Grenzen Ijßgt, die teilweise verbrauchte Eathodenlösung wieder zurückgeführt werden kann und ait der ursprünglichen Chromsalzlösung zusammengegeben werden kann, um eine Lösung zu erhalten, die ärmer an Chrom ist als die ursprüngliche Lösung, aber noch vollkommen geeignet für Gerbzweoke ist. Schließlich wurde gefunden, daß die Anodenlösung wieder zurückgeführt und zu dem AlkalimetalIchromat zugegeben werden kann, um einen. Teil der Säure zu bilden, die zur,Bildung von Bichromat erforderlich ist.
Die vorliegende Erfindung schafft deshalb ein Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß eine wässrige Lösung von Alkalimetallchromat unter Bildung von Dichromat angesäusert wird, das Dichromat reduziert wird zu einer wässrigen Gerblösung aus Chromisalz und Alkalimetallsalz, daß ein Teil der Gerblösung auf eine Konzentration von 40 - 180 g/l Cr verdünnt wird und einer Diaphragmazelle für die Elektrogewinnung von Chrom zugeführt wird, wobei in der Zelle Chrommetall, eine saure Anodenlösung und eine chromarme Kathodenlösung erzeugt werden, daß die Kathodenlösung wieder zurückgeführt und mit der Gerblösung vereinigt wird, daß die Anodenlösung wieder zurückgeführt und zu dem Alkalimetallchromat zugegeben wird, um einen Teil der Ansäuerung dieses zu bewirken, worauf Chrommetall und ein Teil der Gerblösung als Endprodukte gewonnen werden und der Anteil des Chrommetalles oder des Chromes in
- 5 209846/0707
_ 5 —
den gesamten Endprodukten nicht größer als 1:3, vorzugsweise 1 : 10 oder weniger ist.
Das Alkalimetall ist vorzugsweise Natrium. Das Chromat kann mit jeder Säure angesäuert werden, deren Salze die notwendigen Gerbeigen schäften haben und sich zur Verwendung in der Elektrogewinnung eignen, wobei Schwefelsäure bevorzugt wird. Das Dichromat wird vorzugsweise mit Schwefeldioxid reduziert, aber andere Reduziennittel sind nicht ausgeschlossen. Die Zelle kann irgendeine derjenigen sein, wie sie für die Elektrogewinnung von Chrom im Stand der Technik beschrieben sind oder vorzugsweise eine Zelle ohne Diaphragma, wie sie in der deutschen Patentanmeldung P 22 08 327.8 (schwebende britische Patentanmeldung 05270/71) beschrieben ist. Die Zelle wird vorzugsweise so betrieben, daß das atomare Verhältnis von Natrium zu Chrom in der Kathodenlösung 4 ; 1 nicht übersteigt und am meisten bevorzugt 2 : 1 bis 2,5 : 1 beträgt Um die Zelle in Betrieb zu setzen wird es bevorzugt, den Anodenteil mit Schwefelsäure zu beschicken und den Kathodenteil mit einer lösung, die ungefähr 45g Cr/1 und 40g Na/l als Sulfate enthält und einen pH-Wert von 1,5 bis 2,5 hat. Die Gerblösung wird in den Kathodenteil mit einer Konzentration von 40 bis 180g/l Chrom, vorzugsweise 90g/l Chrom zugegeben. Da die ursprüngliche Gerblösung manchmal eine Konzentration bis zu 180g/l Chrom hat, kann eine Verdünnung mit Wasser erforderlich
20984S/0707
sein, um die bevorzugte Konzentration zu erhalten. Mit fortschreitender Elektrolyse wird die erzeugte überschüssige Schwefelsäure aus dem Anodenteil abgeführt und zum Zwecke der /Säuerung des Chromate zurückgeführt. Der Chromgehalt in der Kathodenlösung fällt ab undvdrd bei einer Konzentration zwischen 20 und 60g/l Chrom, z.B. 45g/l Chrom und einem Alkalimetall : Chromionenverhältnis von ungefähr 2:1 gehalten, durch kontinuierliche Zugabe von Zufuhrlösung und kontinuierlichen Abzug von Kathodenlösung, um das Volumen an Kathodenlösung konstant zu halten. Die Natriumkonzentration in der Kathodenlösung stabilisiert sich in einer Höhe, die gleich der der zugeführten Lösung ist. Wenn deshalb mit einem konstanten Kathodenlösungsvolumen gearbeitet wird, so muß bei einem maximalen Verhältnis von plattiertem Chrom zu zugeführtem Chrom die Natriumkonzentration in der Kathodenlösung so hoch sein, wie es möglich ist, um ein gutes Metallendprodukt zu erhalten. Nicht abgezogene Kathodenlösung wird wieder in die ursprüngliche Gerblösung zurückgegeben, dann wird der eine größere Teil davon abgezogen und kann zur Tockne verdampft werden, um das Gerblösungssalz als Endprodukt zu erhalten. Die Rückführung der Kathodenlösung kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden: des Z.B. ist es möglich, die Hälfte/mit der zugeführten Flüssigkeit eintretenden Chroms abzuscheiden und den gesamten Rest zu einem Sammelbehälter für Gerblösungen
209845/0707
221583ο'
zurückzuführen, aus welchem sowohl das Gerbprodukt als auch die Zufuhrlösung für die Zelle abgezogen werden· Ein "bevorzugtes Verfahren "besteht darin, daß mindestens ein Teil der abgeführten Kathodenlösung gekühlt wird, um das Natriumsulfat auszukristallisieren, die lauge, die ein Molverhältnis Na : Cr von 1 : 1 haben kann, abzufiltrieren und die abfiltrierte Lösunganstelle von Wasser als Verdünnungsmittel für die konzentrierte Gerblösung zur Herstellung der Zufuhr für die Zelle zu verwenden. Der Anteil der auf diese Art als Verdünnungsmittel verwendeten lauge kann entsprechend den Konzentraütraserfordernissen eingestellt werden und der Rest der abgeführten Kathodenlösung kann zu einem Sammelbehälter für konzentrierte Gerblösung zurückgeführt werden. Nach der zuletzt beschriebenen bevorzugten Ausführungsform kann das Verhältnis von Ghrommetall zu Chrom in dem gesamten Endprodukt so hoch wie 1:3 sein. Wenn jedoch das Verfahren ohne Gewinnung von Natriumsulfat betrieben wird, dann sollte das Verhältnis 1:7 nicht überschritten werden und ist vorzugsweise 1 : 10 oder geringer.
Bei der Elektrogewinnung nach dem Stand der Technik kann der pH-Wert des Elektrolyten zwischen 1,0 und 2,8 liegen. Die Temperatur kann zwischen 27 und 80 sein und die Stromdichte zwischen 30 und 300 amps/sq.ft. (3,2 und 32 A/dm2).
2098A6/0707
Die Erfindung wird an den folgenden Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Eine Lösung von Natriumchromat, welche behandelt wurde, um Aluminium, Vanadium und ähnliche Störelemente zu entfernen, wurde mit Schwefelsäure auf einen pH-Wert von 3-4 angesäuert, um eine lösung von Dichromat und Natriumsulfat zu erhalten. Nach Abtrennung des Natriumsuliates wurde das Dichromat durch Schwefeldioxid reduziert und ergab eine Gerblösung, deren Konzentration durch Verdünnen mit Wasser auf 150g/l Chrom in lösung eingestellt wurde.
Ein Teil der Gerblösung wurde dann auf 90g/l Chrom und 4-Og/l Natrium verdünnt und in eine Elektrogewinnungszelle eingeführt, um die Kathodenlösung auf einer Konzentration von 45g/l Chrom und 40g/l Natrium aufrechtzuhalten. Säure oder Alkali zur Einstellung des pH-Wertes zwischen 1,5 und 2,5 wurden zugegeben, wenn dies erforderlich war. Zellenablauge, die 45g/l Chrom und 40g/l Natrium enthielt, wurde im gleichen Verhältnis entfernt, um das Volumen der Kathodenlösung konstant zu halten, und diese wurde zurückgeführt und mit der Gerblösung zusammengegeben. Die Menge von schwacher Rückführlauge wurde so eingestellt, daß sie 1/10 des Ausstosses an Gerblösung nicht überschritt, beides auf Chrom bezogen. Das als Metall plattierte Chrom war gleich der Menge des abgeführten Cr (d.h. 50$ des Zugeführten wurde plattiert)
- 9 -20984S/0707 -
Die erhaltene Gerblösung hatte so ein Natrium : Chrom-Verhältnis von 10 : 9, welches für die Gerbung geeignet war, und nach dem Sprühtrocknen ergab sie ein brauchbares festes Gerbsalz. Die Anodenlösung aus der Zelle, die etwas sechswertiges Chrom in 30$ HpSO--lösung enthielt, wurde, wenn erforderlich, abgezogen und durch Wasser ersetzt. Die abgezogene Anodenlösung wurde zu der Erzeugung von Dichromat aus Chromat zurückgeführt und ersetzte einen Teil der normalerweise verwendeten Schwefelsäure.
Beispiel 2
Das Verfahren wurde wie in Beispiel 1 durchgeführt, aber es wurde nicht die gesamte abgeführte Kathodenlösung zum Sammelbehalber der Gerblösung zurückgeführt. Aus einem Teil der abgeführten Lauge wurde durch Kühlen Natriumsulfat entfernt, um die erhaltene Lauge auf äquimolare Mengen Na und Cr zu bringen, d.h. 45g/l Cr und 20g/l Na. Die filtrierte Lauge wurde dann zur Verdünnung einer starken Zufuhrlauge aus dem Sammelbehälter verwendet, die 180g/l Cr (80g/l Na) enthält, und zwar wurde in einem Verhältnis von zwei Teilen rückgeführte Lauge zu einem Teil starker Lauge verdünnt. Dies ergab eine geeignete Zufuhrlauge, die 90g/l Cr und 40g/l Na enthielt. Diese wurde als Beschickung einer Elektrogewinnungszelle verwendet, die 45g/l Cr und 40g/l Na in der Kathodenlösung enthielt.
Der Rest der abgeführten Zellauge, die nicht behandelt
- 10 0 9 0 4 5/0707
- ίο -
war zur Entfernung von Natrium, wurde wie vorher in den Sammelbehälter zurückgeführt. In diesem Fall erlaubte die Rückkehr von Chrom in die abgeführte Lauge, daß eine kleinere Menge von starker Beschickungslauge (180g/l Cr) in diesem Fall verwendet wurde als im Beispiel 1, und es ergab sich auch ein kleineres Volumen an Rücklauge zu dem Sammelbehälter. Durch den Betrieb in dieser Art konnten ungefähr 75$ des in der starken Lauge vorhandenen Chroms als Chrom abgeschieden werden, anstatt 50$, die in Beispiel 1 genannt wurden. Es ist auch möglich, die gesamte Abführlauge zur Entfernung von Natriumsulfat zu behandeln und zu dem Sammelbehälter den Teil zurückzuführen, der für die Erfordernisse zur Vorbereitung der Zellenbeschickung nicht notwendig ist.
Patentansprüche -
- 11 -
209845/0707

Claims (12)

Paten tan spräche
1. "Verfahren für die kombinierte Herstellung von
Ohrommetall und einem Gerbmittel, dadurch gekennzeichnet, daß eine wässrige Lösung von Alkalimetallchromat unter Bildung _con Dichromat angesäuert wird, das Dichromat zu einer wässrigen Gerblösung aus Chromisalz und Alkalisalz reduziert wird, daß ein Teil der Gerblösung, die auf eine Konzentration von 40 - 180g/l Chrom verdünnt ist, als Beschickung für eine Diaphragmazelle für die Elektrogewinnung von Chrom genommen wird, daß in der Zelle Chrommetall, eine saure Anodenlösung und eine chromarme Kathodenlösung erzeugt wird, daß die Kathodenlösung zurückgeführt und mit der Gerblösung vereinigt wird, daß die Anodenlösung zurückgeführt und zu dem Alkalimetallchromat gegeben wird um dieses teilweise anzusäuern, daß das Chrommetall und ein Teil der Gerblösung als Endprodukte gewonnen werden, wobei das Verhältnis von Chrommetall zu Chrom in den gesamten Endprodukten nicht größer als 1 : 3 ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Chrommetall zu Chrom in den gesamten Endprodukten nicht größer als 1:10 ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetall Natrium ist.
12 -
209845/0707
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Chrooat mit Schwefelsäure angesäuert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichromat mit Schwefeldioxid reduziert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Diaphragmazelle so betrieben wird, daß das Verhältnis von Na zu Cr in der Kathodenlösung 4 : 1 nicht übersteigt·
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die GerblSsung mit Wasser verdünnt wird für die Beschickung der Diaphragmazelle.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüohe, dadurch gekennzeichnet, daß der Chromgehalt der Kathodenlösung während des Betriebes auf einer Konzentration zwischen 20 und 60g/l Chrom gehalten wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüohe, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Gerblösung, der als Endprodukt gewonnen wird, zu einem ßerbsalz eingedampft wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüohe, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Diaphragmazelle abgeführte Kathodenlösung gekühlt wird, um das Natriumsulfat auszukristallisieren, worauf sie filtriert
- 13 -209845/0707
wird und als Verdünnungsmittel für die konzentrierte Gerblösung bei der Herstellung von frischer Beschickung . für die Diaphragmazelle verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert des Elektrolyten in der Diapharagmazelle zwischen 1 und 2,8 und die Temperatur zwischen 27 und 800C liegen, und die Zelle mit einer Stromdichte zwischen 3,2 und 32 A/dm (30 und 300 amps/sq.ft) betrieben wird.
2098A5/0707
DE19722215833 1971-04-02 1972-03-30 Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel Pending DE2215833A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB852271A GB1392801A (en) 1971-04-02 1971-04-02 Electrowinning of chromium metal

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2215833A1 true DE2215833A1 (de) 1972-11-02

Family

ID=9854057

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722215833 Pending DE2215833A1 (de) 1971-04-02 1972-03-30 Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3766028A (de)
DE (1) DE2215833A1 (de)
FR (1) FR2132388A1 (de)
GB (1) GB1392801A (de)
IT (1) IT954590B (de)
ZA (1) ZA722188B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1442415A (en) * 1973-12-07 1976-07-14 British Chrome Chemicals Ltd Sodium sulphate compositions and their production
RU2130077C1 (ru) * 1998-10-19 1999-05-10 Зурабян Карапет Мхитарович Способ получения хромового дубителя
KR101198353B1 (ko) * 2010-07-29 2012-11-09 한국기계연구원 3가크롬도금액 및 이를 이용한 도금방법

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2803594A (en) * 1951-03-23 1957-08-20 Key Metals Corp Chemical and electro-chemical extraction of chromium from its ores
US2771413A (en) * 1951-06-27 1956-11-20 Reginald S Dean Electrodeposition of chromium
US2663686A (en) * 1951-07-24 1953-12-22 Rex R Lloyd Production of electrolytic chromium from ferrochrome
US2849354A (en) * 1955-06-28 1958-08-26 Union Carbide Corp Purifying solutions for use in the electrowinning of chromium

Also Published As

Publication number Publication date
US3766028A (en) 1973-10-16
FR2132388A1 (de) 1972-11-17
IT954590B (it) 1973-09-15
ZA722188B (en) 1972-12-27
GB1392801A (en) 1975-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19913820B4 (de) Verfahren zur Herstellung von Ammoniumpersulfat sowie seine Verwendung zur Herstellung von Natrium- oder Kaliumpersulfat
DE2907739A1 (de) Verfahren zur verwendung von eisen (ii)sulfat bei der herstellung von titandioxid von pigmentqualitaet nach dem schwefelsaeureprozess
DE2633570C3 (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Abfällen der Chromsäureanhydrid-Hersteilung
DE69014755T2 (de) Verfahren zur Herstellung von elektrolytischem Blei und von elementarem Schwefel aus Galenit.
DE2215833A1 (de) Verfahren für die zusammengehörende Herstellung von Chrommetall und einem Gerbmittel
EP0011326A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Chlordioxid und gegebenenfalls Chlor aus Chlorwasserstoff und elektrolytisch gewonnenem Alkalichlorat
DE2710175C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Chromgerbstoff und Glaubersalz
DE2216393C3 (de) Verfahren zum Regenerieren von verbrauchten galvanischen Chrombändern
EP0015478B2 (de) Alterungsbeständige Chromgerbstoffe
DE2745783B2 (de) Herstellung von Nitroguanidin aus Guanidinnitrat unter Einwirkung von wäßriger Schwefelsäure
DE2435985A1 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischen aldehyden und saeuren
DE2757069B2 (de) Verfahren zur Abtrennung von Gallium aus den bei der Herstellung von Tonerde aus siliziumreichen, aluminiumhaltigen Erzen, insbesondere Nephelinen, bei einer zweistufigen Carbonisierung anfallenden Produkten
EP0050290A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalisalzen der Imidodisulfonsäure
DE3338893C1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalimetallselenat
DE2427133C2 (de) Verfahren zum Gewinnen von Metallen, insbesondere Zink aus einem Metallabfall, der Chloride und/oder andere Halogenide und andere unerwünschte Metallsalze, insbesondere Nitrate oder Phosphate bildende Anionen enthält
DE909864C (de) Verfahren zur Elektroabscheidung von metallischem Chrom
DE745859C (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von Thorium aus thoriumhaltigen Hydrierkatalysatoren
DE1113817B (de) Verfahren zur Herstellung von Polyaethylenpolysulfid durch Umsetzen anorganischer Polysulfide mit AEthylenchlorid in Gegenwart von Schutzkolloiden
DE425181C (de) Verfahren zum Wiedergewinnen von Chrom als Chromat aus chromhaltigen Abfaellen
DE281012C (de)
DE299004C (de)
DE651251C (de) Verfahren zur Herstellung von gelben Bleichromaten mit hoher Lichtechtheit
DE105847C (de)
DE694936C (de) Gerbmittel
DE474211C (de) Verfahren zur elektrolytischen Faellung von Gadmium