DE221748C - - Google Patents
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- DE221748C DE221748C DENDAT221748D DE221748DA DE221748C DE 221748 C DE221748 C DE 221748C DE NDAT221748 D DENDAT221748 D DE NDAT221748D DE 221748D A DE221748D A DE 221748DA DE 221748 C DE221748 C DE 221748C
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- burner tube
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- air
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0047—Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by the main flame
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Spray-Type Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 221748 KLASSE Ag. GRUPPE
OSWALD CANCEL in MOSKAU.
Invert-Dampfbrenner. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Invertbrenner derjenigen Art, bei
welcher der senkrechte, mit der Mündung nach abwärts gerichtete Verdampfer vermittels der
Brennerwärme beheizt wird, welche im Mischrohr zugeleitet und durch eine den Verdampfer
unten umgebende dickwandige Metallmuffe übertragen wird.
Die Erfindung besteht darin, daß in der Muffe
ίο zwecks Kühlung des Verdampfers Luftkanäle'
angebracht sind, welche kühle Luft hindurchlassen. Durch diese Anordnung wird die automatische
Kühlung der als Wärmespeicher dienenden Muffe erreicht und die Überhitzung durch starke Wärmerückleitung auf den Haupthahn
und das Zuleitungsrohr verhindert.
»Es ist bekannt, daß sich bei einer intensiven Wärmeübertragung nach oben hin durch eine
Muffe von gleicher Abmessung wie die des Erfmdungsgegenstandes
ohne Anordnung der Kühlkanäle stets schon nach einigen Minuten ein unregelmäßiges,
stoßweises Brennen, und zwar infolge des frühzeitig wirkenden Rückdruckes bemerkbar macht. Diese Unregelmäßigkeit des
Brennens verschwindet aber sofort, wenn nur eine geringe Abkühlung des überhitzten Leitungsrohres
beispielsweise durch Berührung desselben mit einem naßkalten Lappen herbeigeführt
wird. Nach Entfernung des Lappens tritt das stoßartige Brennen sofort wieder ein.
Bei der vorliegenden Erfindung brennt infolge'
der Anordnung der Kühlkanäle in der Muffe die Lampe stets gleichmäßig, und es findet eine
Überhitzung der nach oben liegenden Teile ungeachtet der Brenndauer der Lampe niemals
statt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des vorliegenden Brenners in
Fig. ι im Längsschnitt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie I-II
der Fig. 1.
Der Vergaser des Brenners besteht im dargestellten Falle aus einem Rohr 1, an das eine
von einem hochgelegenen Spiritusbehälter ausgehende Leitung 2 angeschlossen ist. An dem
unteren Ende ist der Vergaser von einer dickwandigen Muffe 3 umgeben, welche mit zum
Vergaserrohr parallel liegenden Kanälen 4 ausgestattet ist (Fig. 2). Das Vergaserrohr 1 ist
an seinem unteren Ende durch eine eingeschraubte Kappe 5 verschlossen, in der sich eine
feine Durchlaßöffnung für das im Vergaser entwickelte Gas befindet. Die Öffnung der Kappe 5
kann durch eine Reguliernadel 6 verschlossen oder nach Bedürfnis geöffnet werden, die an
einer von außen zu betätigenden Schraubspindel 7 sitzt. Die Schraubspindel führt sich in
einem muffenartigen Teil 8 und ist mittels Dichtungsscheibe und Schraubkappe nach außen
hin abgedichtet. An dem muffenartigen Teil 8 befindet sich eine rohrartige Verlängerung 9,
welche einerseits zur besseren Führung der Regulier- bzw. Ventilnadel 6, andererseits zur
Aufwicklung von Filtermaterial dient. Auf das Vergaserrohr 1 bzw. auf dessen Muffe 3 ist das
Brennerrohr 10 geschraubt, welches aus einem Stoffe von hoher Wärmeleitungsfähigkeit besteht
und mit Luftzutrittsöffnungen 11 versehen ist. In dem Brennerrohr befindet sich das
Mischrohr 12, in welchem die Vermischung des Spiritusgases mit der angesaugten Luft vor
sich geht. Unterhalb des Mischrohres sitzt in
Claims (1)
- dem Brennerrohr ein aus wärmeleitendem Material bestehender Stift 13, der an seinem oberen Ende gabelförmig ausgebildet ist und sich mit diesen Teilen dicht gegen die Innenwandung des Brennerrohres legt. An dem Brennerrohr ist außerdem noch ein Ringflansch 14 (oder eine Platte o. dgl.) aus ebenfalls wärmeleitendem Stoffe vorgesehen, welcher zur Vergrößerung der Heizfläche des Brennerrohres dient. Auf das Brennerrohr 10 ist der Brennerkopf 17 und auf diesen die Ausströmdüse 16 aus feuerbeständigem Material, z. B. Magnesia o. dgl., geschraubt. Zum Halten der Glocken oder Tulpen für die Lampe ist an dem Brennerrohr, und zwar unterhalb der Lufteintrittsöffnungen 11 eine Haltevorrichtung ig vorgesehen, die einen Ausschnitt 20 (wie punktiert angegeben) trägt. Innerhalb des Halters 19 befindet sich eine ringförmige Rinne 21, die durch Vermittlung einer Schale oder eines Trichters 22, einer Röhre 23 und eines Ventiles 24 mit der Spirituszuleitung 2 in Verbindung steht.Die vorliegende Einrichtung wirkt wie folgt: Angenommen, die in der Kappe 5 befindliche öffnung sei durch Niederschrauben der Nadel 6 geschlossen. Es wird dann zunächst durch öffnen des in die Spiritusleitung 2 eingeschalteten Hahnes Spiritus in den Vergaser eingelassen und der Vorheizungsrinne 21 durch öffnen des Ventiles 24 ebenfalls etwas Spiritus zugeführt. Hierauf wird der in der Rinne befindliche Spiritus durch den Ausschnitt 20 des Halters 19 hindurch entzündet, was nach kurzer Zeit eine Vergasung des in dem Vergaser befindlichen Spiritus zur Folge hat. Das Gas strömt nach Herausschrauben der Nadel 6 aus der öffnung der Kappe 5 nach unten in Richtung des eingezeichneten Pfeiles und saugt hierbei durch die Kanäle 4 der Muffe 3 sowie durch die öffnungen 11 des Brennerrohres 10 Luft an. Luft und Gas werden in dem Mischrohr 12 gemischt, worauf dieses Gemisch dem Brennerkopf zuströmt und durch die Düse 16 in den Strumpf tritt, wo es durch die noch wirkende Heizflamme zur Entzündung gebracht wird. Es sei noch bemerkt, daß innerhalb des Brennerkopfes 17 um den Stift 13 herum eine Siebplatte 15 angeordnet ist, während außerhalb um den Brennerkopf herum ein Bajonettring 18 liegt, der von dem Mundstück oder der Düse 16 festgehalten wird und seinerseits zum Festlegen der Glühstrümpfe dient.Durch die das Brennerrohr umgebende Platte oder durch den Ringflansch 14 wird die Wärmeübertragung auf das Brennerrohr vergrößert, was zur Verhinderung von Niederschlagen im Brennerrohr wünschenswert ist. Jedoch kann diese Wärmezunahme infolge der Anordnung der Kühlkanäle 4 in der Muffe 3, und zwar durch die vergrößerte Luftansaugung keine Überhitzung oder starke Wärmeübertragung auf den Haupthahn und das Zuleitungsrohr herbeiführen.Ρλ τ ε ν τ - A N s ρ R υ c 11:Invert-Dampfbrenner, bei welchem der senkrechte, mit der Mündung nach abwärts gerichtete Verdampfer vermittels der im Mischrohr zugeleiteten und durch eine den Verdampfer unten umgebende dickwandige Metallmuffe übertragene Brennerwärme beheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Muffe (3) zwecks Kühlung des Verdampfers (1) Luftkanäle (4) angebracht sind, welche kühle Luft hindurchlassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE221748C true DE221748C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=482700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT221748D Expired DE221748C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE221748C (de) |
-
0
- DE DENDAT221748D patent/DE221748C/de not_active Expired
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