DE222013C - - Google Patents

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DE222013C
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drum
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00—Preparation of wort
    • C12C7/24—Clarifying beerwort between hop boiling and cooling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 222013-KLASSE 6 b. GRUPPE
ADOLPH G. HUPFEL in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1908 ab.
Die Vorrichtung besteht aus einer drehbaren Siebtrommel mit einer darin beweglichen Preßplatte.
Von den bereits bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die einfache Antriebsweise von Trommel- und Preßplatte, die derart erfolgt, daß die Antriebswelle nach Belieben entweder mit der Trommel gekuppelt werden kann,
ίο um dieselbe in Drehung zu versetzen, oder mit der Preßplatte, um diese in der Längsrichtung der Trommel zu verschieben.
In den Zeichnungen, die eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellen, zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt einer mit einem Filter vereinigten Presse nach vorliegender Erfindung. Fig. 2 ist eine Ansicht des hinteren Endes und Fig. 3 eine solche des vorderen Endes der Vorrichtung.
Die Presse besteht aus einer zylindrischen Trommel A, deren Mantel α mit Durchlochungen a1 versehen ist, die bei der dargestellten Ausführungsform die Gestalt länglicher Schlitze haben. Die Trommel A ist wagerecht angeordnet und mit Kopfstücken A2, A3 versehen, von denen das Kopfstück A2 aus einem ringförmigen Gußstück besteht, an dem ein Lager für die Trommelwelle und eine auswechselbare Kopfplatte «4 vorgesehen ist, die beim Gebrauch der Presse durch einen Verschluß «5 in Stellung gehalten wird. Diese Kopfplatte sowie der Verschluß können entfernt werden, wenn das Preßgut aus der Trommel herausgenommen oder die Trommel zugänglich gemacht werden soll.
Durch die ganze Länge der Trommel erstreckt sich eine Welle B, die in den Kopfstücken A2, A3 drehbar gelagert ist und auf der hinteren Seite hervorragt. Der innerhalb der Trommel liegende Teil der Welle B ist mit Gewinde versehen und trägt eine bewegliche Preßplatte b, die durch zwei Führungen a8 auf der inneren Trommelseite gegen Drehung in bezug auf die Trommel gesichert ist. Am vorderen Ende des Apparates ragt die Welle B auf eine kurze Strecke aus dem Kopfstück hervor und ist hier mit einer Bohrung b1 versehen, die durch eine öffnung b2 mit einer Aussparung α9 des Kopfstückes A3 in Veibindung steht. An die Aussparung α9 schließt sich das Sprengrohr A 4 an, durch welches das von der Zuleitung δ3 aus durch die Bohrung b1 zugeführte Wasser über die ganze Länge der Trommel verteilt wird. ■
Zur Zuführung des Arbeitsgutes zur Trommel, das bei dem der Zeichnung zugrunde liegenden Ausführungsbeispiel aus einem Gemenge von Würze und Hopfen besteht, ist in der Mitte der Trommel auf dieser eine Hülse a10 so angebracht, daß die Trommel innerhalb der Hülse frei umlaufen kann, wobei das Arbeitsgut der Hülse durch ein Rohr β11 zugeführt wird. Die Hülse a10 ist mit der Trommel zweckmäßig durch zwei die Trommel in ge- 6g wissem Abstand voneinander umgebende parallele Flanschen a12 verbunden. Aus der auf diese Weise gebildeten ringförmigen Kammer
tritt das Arbeitsgut durch Öffnungen α13, die in dem zwischen den Flanschen liegenden Teil der Trommelwandung vorgesehen sind, in das Trommelinnere.
Die Drehung der Welle B kann nach Belieben entweder zur Drehung der Trommel oder zur Verschiebung der beweglichen Kopfplatte δ zwecks Zusammendrückens des Arbeitsgutes benutzt werden. Diese abwechselnde
ίο Wirkung wird mit Hilfe einer am Vorderende des Apparates vorgesehenen Klauenkupplung δ4 erzielt, welche auf dem vorderen Ende der Welle verschiebbar angeordnet ist und mittels deren die Trommel nötigenfalls mit der Welle fest verbunden werden kann, so daß sie mit dieser umläuft. Zum Ein- bzw. Ausrücken der Kupplung ist ein Hebel δ5 vorgesehen, der an einem von dem Lagerbock A1 der Trommel vorspringenden Träger β14 drehbar gelagert und an dem einen Ende mit der Kupplung verbunden ist. Wird die letztere ausgerückt, so tritt der andere Arm des Hebels mit Anschlägen o. dgl. α15 in Eingriff, die in dem festen Kopfstück der Trommel vorgesehen sind, und verhindert infolgedessen die letztere an der Drehung. Der Hebel δ5 wird durch einen Handgriff δ6 bewegt, der aus der Stirnwand des Behälters C hervorragt. Dieser Behälter hüllt den ganzen Apparat ein und ist zweckmäßig von rechteckiger Gestalt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
* Die Würze wird durch das Zuleitungsrohr a11 zugeführt und zusammen mit dem Hopfen durch langsame Drehung der Trommel A gleichmäßig über die ganze Länge dieser letzteren verteilt. Diese Drehung hat gleichzeitig noch die Wirkung, daß der größere Teil der Würze durch die durchlöcherte Trommelwandung von den Hopfenblättern abfließt. Ist dies geschehen, so wird der Hopfen mit Wasser besprengt und die Kupplung am Vorderende des Apparates ausgelöst. Dabei wird gleichzeitig die Trommel gegen Drehung gesperrt, so daß beim Fortsetzen der Drehung der Welle der Preßkopf δ durch das Schraubengewinde der Welle in der Längsrichtung verschoben wird, wobei die in der Trommel befindliche Hopfenmasse nach einer Seite verschoben und dort bis auf den gewünschten Trockenheitsgrad zusammengepreßt wird. Darauf wird der Verschluß α6 geöffnet, so daß, wenn die Drehung der Welle aufrechterhalten wird, die gepreßte Hopfenmasse mit der losen Kopfplatte α4 aus der Trommel herausgedrückt wird. I

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Trennen von Flüssigkeiten von festen Bestandteilen, insbesondere von Würze und Hopfen, und zum Auspressen der festen Bestandteile, bestehend aus einer drehbaren Siebtrommel und einer innerhalb derselben beweglichen Preßplatte, dadurch gekennzeichnet, daß eine Welle (B) mit der Trommel (A) und der beweglichen Preß platte (b) durch eine Kupplungsvorrichtung (b^) derart verbunden ist, daß man mittels der Welle nach Belieben entweder die Trommel in Drehung versetzen oder die Preßplatte in der Längsrichtung der Trommel verschieben kann.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßplatte (b) in Längsführungen (as) geführt ist, so daß sie sich nur in der Längsrichtung bewegen kann, ihre Drehbewegung dagegen verhindert wird.
3. Ausführungsform der Vorrichtungen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausrücken der Kupplung mittels eines Hebels (b5) derart bewirkt wird, daß beim Ausrücken der Kupplung durch den einen Arm des Hebels der andere Arm mit Anschlägen (a15) an der Trommel in Eingriff kommt, so daß eine weitere Drehung der Trommel verhindert wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtungen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Trommel eine mit Führungen (a12) verbundene, das Eintrittsrohr (a11) für die zu behandelnde Flüssigkeit tragende Hülse (a10) derart angeordnet ist, daß die Trommel innerhalb der Hülse frei umlaufen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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