DE22202C - Signal- und Warnungsapparat gegen Diebe und Feuersgefahr - Google Patents
Signal- und Warnungsapparat gegen Diebe und FeuersgefahrInfo
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- DE22202C DE22202C DENDAT22202D DE22202DA DE22202C DE 22202 C DE22202 C DE 22202C DE NDAT22202 D DENDAT22202 D DE NDAT22202D DE 22202D A DE22202D A DE 22202DA DE 22202 C DE22202 C DE 22202C
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-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B19/00—Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow
- G08B19/005—Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow combined burglary and fire alarm systems
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Signal- und Meldeapparaten, durch
welche dem Wächter die Anwesenheit eines Diebes oder eine Feuersgefahr in irgend einem
unbetretenen Theile des Hauses schnell und sicher zur Meldung gebracht werden kann.
Zu diesem Zweck wird eine oder werden mehrere Lampen oder Blendlaternen mit starkem
eisernen Gehäuse, derart an der Aufsenseite des Gebäudes angebracht, dafs sie dem Wächter
bequem zu Gesicht sind; die Lampen sind mit einer . roth gefärbten Glasscheibe ausgerüstet,
die durch die beim Hantiren der Diebe bewegten Thüren, Fenster u. dergl. vor die Lampe
fällt und deren Farbe ändert, wodurch aufserhalb befindliche Personen alarmirt werden, ohne
dafs die Diebe von der ihre Anwesenheit signalisirenden Veränderung Kenntnifs erhalten.
Die gefärbte Glasscheibe wird von einem Hebel oder einer Nase gehalten, die durch einen
Elektromagnet in Verbindung mit einer einfachen Batterie infolge des beim Oeffhen von
Thüren oder Fenstern hervorgerufenen elektrischen Contactes ausgelöst wird. Auch kann
die Hitze eines glimmenden Feuers auf verschiedene bekannte Arten zur Bildung elektrischen
Contactes verwendet und so die Klinke ausgelöst werden.
Ist die Laterne aufserhalb eines Hauses an- ^o gebracht, so kann dieselbe noch mit einem
Lärmapparat in Verbindung stehen, der auf die Farbenveränderung noch besonders aufmerksam
macht. Bei Anbringung der Laternen im Innern der Gebäude wird diese Combination nicht
empfohlen, weil der Lärmapparat die Flucht des Einbrechers begünstigt.
Fig. ι zeigt die innere Ansicht einer Laterne
mit einer gefärbten Alarmscheibe und der Anordnung zur Bewegung derselben vor die Linse
ausgerüstet, wobei die Laternenthür weggenommen gedacht ist«,
Fig. 2 ist ' die Seitenansicht der Laterne mit abgenommener Seitenwand.
A ist das Laternengehäuse mit gut verschliefsbarer Thür. B ist die Linse der Laterne, durch
die die Strahlen einer kleinen, in der Zeichnung nicht angegebenen Gasflamme oder anderen
Beleuchtungsvorrichtung hindurchgehen. C ist eine Scheibe farbigen (rothen) Glases, die bei c
zwischen Querstegen c1 oder an der Wand der Laterne selbst drehbar gelagert ist. D ist ein
bei d auf dem Stift d1 gelagerter gebogener
Hebel. Das kurze Ende d2 des Hebels greift
unter die Kante oder Einfassung der Glasscheibe C, wenn dieselbe zum Gebrauch fertig
eingestellt ist. Der längere Arm ds des Hebels D lehnt gegen die Armatur des Elektromagneten
B an, .. durch dessen Spulen die Drähte F G elektrische Ströme leiten, wenn der
Stromkreis in der unten zu beschreibenden' Weise geschlossen wird.
AVird durch Erregung des Magneten E die
Armatur e heftig angezogen, so wird Hebel D gerückt und von der gehobenen Glasscheibe
abgezogen, so dafs dieselbe *in die in Fig. 1 punktirte Stellung zwischen Licht und Linse
fällt, wobei der Fall der Scheibe durch Feder C1 gemildert wird.
Die Laternenlinse kann beliebige Form haben; zu empfehlen ist, sie in geeigneter Form, wie
z. B. in Dreieckform, zu gestalten, damit sie sich augenfällig von anderen Laternen unter-
scheidet. Auch kann die Scheibe Aufschriften wie »Hülfe«, »Polizei« tragen.
Die gefärbte Glasscheibe kann doppelt vorhanden sein, wie es in dem rechten Theile der
Fig. 2 in punktirten Linien angegeben ist, damit das Alarmsignal nach zwei Seiten hin gegeben
wird.
Der Elektromagnet mit seinen Verbindungen befindet sich vorzugsweise in einem Gehäuse
eingeschlossen, um ihn vor Staub und der Einwirkung der Hitze zu schützen.
Der Contact zwischen den Leitungsdrähten der Batterie oder einer anderen Elektricitätsquelle
und dem Elektromagnet kann in bekannter Weise hergestellt werden; es dürfte sich
jedoch die in den Fig. 3 und 4 gezeichnete Anordnung empfehlen.
Dieselbe wird an Thürpfosten, Fensterstöcken, Schrankthüren u. dergl. befestigt und wird für
gewöhnlich durch den Druck des geschlossenen Fensters oder der Thür aufser Wirkung gesetzt.
Die Contacteinrichtung besteht aus einer in die Thürpfoste eingelassenen Metallplatte K mit
einem Loch k nahe in der Mitte derselben und einer Metallfeder kl, die auf einem an der
hinteren Seite von K angebrachten isolirenden Klotz P befestigt ist.
L ist eine Kugel von Glas oder anderem isolirenden Material, die zu grofs ist, um durch
das Loch k passiren zu können, aber klein genug, um theilweise durch dasselbe zu ragen,
wenn von vorn kein Druck auf sie ausgeübt wird. Bei dieser Lage der Kugel L macht die
Metallfeder kx mit dem Stift kz Contact und
ist dann der Stromkreis F und G geschlossen. Ist dagegen die Thür verschlossen, so wird die
isolirende Glaskugel L nach innen gedrückt und drückt diese die Feder k1 von dem Contactstift
k% ab, so dafs kein Strom hindurchgehen
kann, so lange nicht das Fenster oder die Thür geöffnet wird.
Solche oder ähnliche Unterbrechungsvorrichtungen können auf Treppenstufen und an anderen
Stellen angebracht werden, so dafs durch den Tritt z. B. der Elektromagnet E erregt und
die rothe Alarmscheibe vor das Licht gebracht wird.
Auch kann eine aus zwei Metallstreifen mit verschiedenen Ausdehnungscoefficienten zusammengelöthete
Platte dazu dienen, Contact herzustellen und den Elektromagnet bei Ausbruch
eines Feuers zu erregen, wobei die Temperatur des Zimmers oder Gebäudes zu diesem Zweck
einen gewissen Punkt erreichen mufs.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine oder mehrere an der Aufsenseite von Gebäuden angebrachte, nach einer oder zwei gegenüberstehenden Seiten sichtbare Laternen, deren Licht durch farbige, von elektrischen Auslösungen abhängige Scheiben wechselt, welche Auslösungen von Thüren oder dergleichen im Innern der Häuser durch Contactschlufs abhängig gemacht sind.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22202C true DE22202C (de) |
Family
ID=298853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22202D Active DE22202C (de) | Signal- und Warnungsapparat gegen Diebe und Feuersgefahr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22202C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3069204A (en) * | 1960-02-13 | 1962-12-18 | Vesterholt Inge Krabbe | Chair having a jointless seat |
-
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- DE DENDAT22202D patent/DE22202C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3069204A (en) * | 1960-02-13 | 1962-12-18 | Vesterholt Inge Krabbe | Chair having a jointless seat |
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