DE2223202C2 - Nähmaschine - Google Patents

Nähmaschine

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DE2223202C2
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Hans-Günther Ing.(grad.) 7520 Bruchsal Tölle
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B21/00Sewing machines with devices for automatically controlling movement of work-carrier relative to stitch-forming mechanism in order to obtain particular configuration of seam, e.g. program-controlled for sewing collars or for attaching pockets
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zum Erzielen einer intermittierenden Vorschubbewegung des Nähgutes sind Nähmaschinen bekannt (DE-AS 1175971), deren Vorschubeinrichtungen ein Schrittschaltwerk enthalten, welches über eine Antriebsverbindung von der Maschinenhauptwelle angetrieben wird. Dai Schrittschaltwerk ist unter Verwendung von formschlüssigen Übertragungsmitteln mit dem Vorschubwerkzeug verbunden und erteilt diesem eine intermittierende Bewegung, so daß während einer Stichbildeperiode auf eine Phase der Nähgutbewegung eine Phase des Nähgutstillstandes folgt. Da die zur Nadelvorschubbewegung synchron erfolgende intermittierende Nähgutbewegung das Führen des Nähgutes erschwert wurden Vorschubeinrichtungen dieser Art auch schon mit zwei im wesentlichen gleichen, in ihrer Vorschubwirkung jedoch um 180° phasenverschobenen Schrittschaltwerken ausgestattet so daß dem Nähgut eine ununterbrochene, jedoch ungleichförmige Bewegung erteilt wird.
Im Hinblick auf die bei Nähmaschinen hohe Frequenzen der Schaltschritte werden Schrittschaltwerke mit sich selbst steuernden Klemmgesperren. beispielsweise Freiläufen, verwendet, so daß das die Klemmsperre bewirkende Pauelev iTit in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung in seine Mitnahme- bzw. Losestellung überführt wird.
Diese Klemmgesperre sind extrem hohen Flächenpressungen unterworfen, die zu einem schnellen Verschleiß führen. Der Verschleiß beeinträchtigt nicht nur die Lebensdauer des Klemmgesperres, er führt auch durch die Abnutzung der am Antriebs- und Klemmvorgang beteiligten Bauteile zu einer Veränderung der Vorschub- bzw. Stillstandsphase, was gleichbedeutend ist mit einer Veränderung der Vorschubcharakteristik des Nähgutes.
In dem älteren Patent 22 13 407 ist eine Vorrichtung zum Verschieben der Nähgutklemme an Stichgruppennähmaschinen, beispielsweise Knopfloch-Nähmaschinen vorgeschlagen, die einen über zwei Umlenkräder geführten Riemen aufweist, dem in zeitlicher Beziehung zu dem Arbeiten der Stichbildewerkzeuge selektive Längsbewegungen erteilt werden. Durch die jeweils in der einen Richtung erfolgenden Längsbewegungen des Riemens wird das mit einem Gewinde versehene obere Umlenkrad schrittweise gedreht und hierdurch über die mit ihm zusammenwirkende Spindel der Nähgutklemme eine intermittierende Bewegung erteilt. Dieser Vorrichtung liegt die Aufgabe zugrunde, die eigentlichen Antriebsmittel der Nähgutklemme in einen die Maschinenbaubreite nur unwesentlich beeinflussenden Bereich derselben zu verlegen u. die Antriebsmittel durch ein flexibles Übertragungselement mit der
Nähgutklemme zn verbinden.
Der im Patentanspruch 1 angegebenenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Vermeidung des hohen Verschleißes der Klemmgesperre eine von dessen Schubbewegung unabhängige Steuerung der Vorschubbzw. Stillstandsphase zu erreichen.
Hierdurch läßt sich nun die Mitnahme- brw. Losesteliiing des Klemmgesperres durch von der Maschinenhauptwelle beeinflußtes öffnen und Schließen des Klemmhebelpaares genau steuern, so daß die Umschaltzeiipunkte vollkommen verschleißunabhängig sind.
Durch die im Patentanspruch 3 beanspruchten Merkmale wird, da das KJemmhebelpaar ständig an einer anderen Stelle des als Zahnriemen ausgebildeten Übertragungsmittels angreift, eine sehr große Aktionsfläche des Zahnriemens erreicht, so daß selbst Verschleißwirkungen des Zahnriemen die Kraftschlußverbindung zwischen diesem und dem Klemmhebelpaar erst nach sehr langer Betriebszeit beeinflussen können. Eine in konstruktiver Hinsicht günstige und insbesondere raumsparende Anordnung für das Klemmhebelpaar ergibt sich bei seiner Ausbildung gemäQ Patentanspruch 4.
Um ein von der Geschwindigkeit der NJaschinenhauptwelle möglichst unabhängiges schlagartiges Umschalten des Klemmhebelpaares von der Mitnahmestellung in die Losestellung zu erreichen und dabei auch die Wirkungen von Verschleißerscheinungen zu eliminieren ist die Anordnung gemäß Patentanspruch 6 vorgesehen. Da während der Losestellung des Klemmhebelpaares das Nähgut nicht unter Kontrolle ist. wird eine ungewollte bzw. unkontrollierte Nähgutbewegung während der Losestellung des Klemmhebelpaares durch die im Patentanspruch 7 beanspruchten Merkmale vermieden.
Zur Erzielung einer kontinuierlichen, jedoch ungleichförmigen Vorschubbewegung des Nähgutes ist die Anordnung gemäß Patentanspruch 8 zweckmäßig.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. I eine Vorderansicht einer Knopflochnähmaschine, bei welcher Teile des Maschinengehäuses weggebrochen sind.
F i g. 2 einen Schnitt nach Linie H-Il der Fig. 1, Fig. 3einen Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1. F ig. 4einen Schnitt nach Linie IV-IVder Fig. 1, F i g. 5 eine Stirnansicht einer Nähmaschine mit einer Anordnung für kontinuierlich ungleichförmige Werkstückbewegung.
F i g. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der F i g. 5. F i g. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der F i g. 5. Fig.8 einen i*chnii< durch eine Nähmaschine mit umlaufenden kreisförmigen Stoffschiebern.
F i g. 9 eine Vorderansicht — teilweise geschniiten — einer RiegelstichMhmi^chine.
In F i g. 1 ist eine Knopflochnähmaschine dargestellt, bei welcher der Antrieb der aus Greifer und Nadel bestehenden Näh werkzeuge, des Vorschubwerkzeugs und der das Stichbild bestimmenden Programmsteuerung von der im Soch;l des Gehäuses 1 gelagerten Hauptwelle 2 abgeleitet ist. Die Hauptwelle 2 wird durch die von ihr getragene Keilriemenscheibe 4 und den Keilriemen 3 von tririem nicht dargestellten Motor angetrieben. Bei der dargestellten Nähmaschine besteht das Vorschubwerkzeug aus einer Tragplatte 57 und einer mit dieser zusammenwirkenden Klemmvorrichtung 58. Sowohl die Tragplatte 57, wie auch die
Klemmvorrichtung 58 stehen mit einem im Gehäuse in Richtung der Nähgutbewegung verschiebbaren Winkel 52 in fester Verbindung, so daß diese Teile gemeinsam an der Vorschubbewegung teilnehmen. Der senkrechte Schenkel des Winkels 52 ist an der Stirnseite einer Gewindespindel 38 festgelegt, die mit dem Innengewinde einer im Gehäuse 1 drehbar gelagerten und an ihrem dem Winkel 52 gegenüberliegenden Ende mit einer Antriebsscheibe versehenen Gewindebuchse 36 zusammenwirkt Durch den umlaufenden Antrieb der Gewindebuchse 36 im einen oder anderen Drehsinn wird die Gewindespindel 38 und damit auch der Winkel 52, die Tragplatte 57 und die Klemmvorrichtung 58 auf die Stichbildewerkzeuge zu, oder von diesen wegbewegt. Die der Gewindebuchse 36 erteilte Drehbewegung ist eine diskontinuierliche im einen oder anderen Drehsinn, so daß das Vorschubwerkzeug eine auf die Stichbildebewegung der Nadel abgestellte diskontinuierliche Vorschubbewegung ausführt.
Bei der dargestellten Knopflochnähmaschine ist zur Einstellung der Knopflochlänge ein Einstellrahmen 53 angeordnet, dessen gabelartig ges' .'letes Ende mit dem Winkel 52 zusammenwirkt, und der mit einem auf einem gehäusefesten Bolzen 59 drehbar gelagerten Anschlaghebel 54 fest verbunden ist, oder mit diesem aus einem Stück besteht. Zwischen den Armen des Einstellrahmens 53 ist eine Gleitlagerung für einen auf dieser mittels einer Einstellschraube 55 ver- und feststellbaren Anschlagfinger 56 angeordnet. Außerdem ist an der Innenseite des der Gewindespindel 38 benachbarten Arms ein mit diesem fest verbundener Anschlag 53a angebracht Ein mit dem Winkel 52 fest verbundener und geeignet geformter Umschaltfinger 51 ragt mit seinen Schaltflanken in die durch den verstellbaren Anschlagfinger 56 und den festen Anschlag 53a begrenzte Regelstrecke. Der Einstellrahmen 53 wirkt wie folgt: Hat sich bei einer gemäß F i g. 1 von links nach rechts gerichteten Nähgutbewegung der an dieser Bewegung teilnehmende Umschaltfinger 51 dem Anschlag 53a bis zur Anlage genähert, so wird bei der weiteren Vorschubbewegung der Einstellrahmen 53 nach rechts bewegt, wodurch dem Anschlaghebel 54 eii.c Uhr/eigerbewegung um den Bolzen 59 vermittelt wird, die dazu führt, daß seine Nase 54a aus dem Bereich eines an einer Scheibe 60 der Programmsteuerung angeordneten Anschlages 60a kommt. Nachdem der Anschlag 60a freigegeben ist. wird durch einen nicht näher beschriebenen Kupplungsmechanismus ein Schneckenrad 61. eine Nockenscheibe 41 und die Scheibe 60 der Programmsteuerung in Drehbewegung gesetzt, in deren Verlauf ein Nocken 41a der Nockenscheibe 41 den Arm 426 eines gehäusefest gelagerten Winkelhebels 42 entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 1 bewegt und damit die Vorschubrichtung rt versiert. Nach einer Drehbewegung von ca. 90° fängt eine am Anschlaghebel 54 angeordnete Kralle 546 den Anschlag 60a und bringt die Scheibe &> sowie die Nockenscheibe 41 und das Schneckenrad 61 zum Stillstand. Nach Änderung der Vorschubrichtung bewegt sich der Winkel 52 mit seinem Umschaltfinger von der Gewindebuchse 36 weg. d. h. also ir, bezug auf Fig. \ von rechts nach links. Nach erfolgter Anlageberührung des Umschaltfingers 5< init dem Anschlagfinger 56 wird der Anschlaghebel 54 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, bis die Kralle 546 den von ihr vorher gefangenen Anschlag 60a wieder freigibt, so daß nunmehr die Nockenscheibe 41 wieder in Umlaufbewegung kommt, wobei ihr Nocken 4ib über
den Winkelhebel 42 die Umkehr der Vorschubrichtung bewirkt. Bringt nach einer weiteren Nockenscheibendrehung von 90° die Nase 54a nunmehr durch Eingriff mit einem Anschlag 606 der Scheibe 60 letztere sowie das Schneckenrad 61 und die Nockenscheibe 41 zum Stillstand, so ist die Länge des beim Ablauf des Zyklus entstandenen Knopfloches abhängig von dem Abstand, den der einstellbare Anschlagfinger 56 vom festen Anschlag 53a aufweist.
Die Umkehr der Vorschubbewegung wird dadurch erreicht, daß der Winkelhebel 42 der Programmsteuerung in Antriebsverbindung steht mit dem Stellmittel der Einstellvorrichtung für die Amplitude und Schubrichtung der das Schrittschaltwerk für die Gewindebuchse 36 antreibenden Schubschwinge.
Der bisher geschilderte Aufbau der mit den F i g. 1 bis 4 offenbarten Knopflochnähmaschine bildet nicht den Gegenstand der hier zu behandelnden Erfindung, doch sind diese Darlegungen zu deren Verständnis notwendig.
Die Erfindung setzt bei den für den Antrieb der Gewindebuchse 36 erforderlichen Getriebemitteln ein und betrifft auch die Übertragungsmittel zu den nicht den Gegenstand der Erfindung bildenden Bestandteilen der Nähmaschine.
Am freien Ende der Gewindebuchse 36 ist zur Erzielung ihres schrittweisen Umlaufantriebes ein Zahnriemenrad 37 befestigt, das mit einem endlosen Zahnriemen 20 und einem im unteren Teil des Gehäuses angeordneten Zahnriemenrad 39 zusammenwirkt. Das Zahnriemenrad 39 ist an einem exzentrischen Ansatz 40a einer Achse 40 gelagert, so daß durch Verdrehen der Achse 40 die Riemenspannung reguliert werden kann (vgl. F i g. 1).
Der Antrieb des Zahnriemens 20 erfolgt gemäß Fig. 2 durch ein Klemmhebelpaar 24, 26, das den Zahnriemen 20 im Bereich seines Trums 20a zangenartig erfaßt und dem Riemen 20 in seiner Klemmstellung einen Bewegungsimpuls in der Längsrichtung des Trums 20a erteilt. Bei der auf die^e Antriebsbewegung folgenden Phase des Rücklaufs der des Klemmhebelpaares ist dieses geöffnet, so daß der Riemen am Rücklauf des Klemmhebelpaares 24, 26 nicht teilnimmt.
Das Klemmhebelpaar 24, 26 sowie seine Lager-. Antriebs- und Verbindungsmittel sind, wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, insgesamt im Gehäuse in unmittelbarer Nähe des Zahnriemens 20 und im wesentlichen beschränkt auf eine durch den Abstand der beiden Trume 20a und 20£> bestimmten Raumtiefe angeordnet.
Das Klemmhebelpaar 24, 26 ist von einem Träger 19 aufgenommen, dessen Längsrichtung in etwa mit der Richtung des gestreckten Trums 20a übereinstimmt. Wie insbesondere die F i g. 2 erkennen läßt, ist am einen Ende des Trägers 19 mittels eines Zapfens 27 der Klemmhebel 26 gelenkig gelagert. An seinem der Lagerstelle 27 gegenüberliegenden Ende ist der Klemmhebel 26 mit einer die Riemenaußenseite überdeckenden Klemmbacke versehen. Außerdem trägt der Klemmhebel 26 an seinem der Lagerstelle 27 abgekehrten Ende an einem nach dem Gehäuseinneren sich erstreckenden Fortsatz einen Zapfen 35.
Am Träger 19 ist ferner mittels der in Fig. t erkennbaren Schrauben 25 die Klemmbacke 24 befestigt, die zum Eingriff an der gezahnten Innenseite des Trums 20a bestimmt ist und deren Lage am Träger 19 so angeordnet ist, daß sie mit dem Klemmhebel 26 »zangenartig« zusammenwirkt
Wie insbesondere aus den F i g. 3 und 4 zu ersehen ist, ist das eine Ende des Trägers 19 mittels eines Zapfens 17 an dem Arm I2i> einer Schwinge 12 gelenkig gelagert. Es ist zwar kein zwingendes Erfordernis, den Zapfen 27 für die Lagerung des Klemmhebels 26 koaxial zu dem Zapfen 17 anzuordnen, doch gestattet eine solche Relativlage eine kompakte Bauweise, die es ermöglicht, den für die Lagerung des Trägers 19 bestimmten Zapfen 17 als Hohlachse auszubilden und in ihrer Bohrung den am Klemmhebel 26 befestigten Zapfen 27 schwenkbeweglich zu lagern.
Die gemäß F i g. 4 an ihrem Arm 126 mit dem Zapfen 17 durch Schrauben 18 fest verbundene ochwinge 12 ist im Bereich des von ihrem Arm 12a gebildeten Winkels mittels einer durch eine Schraube 16 befestigten Achse 15 am Gehäuse schwenkbar gelagert. Das freie Ende des Arms 12a der Schwinge 12 ist mit einem Zapfen 13 und einem an diesem gelenkig angeordneten Lenkerpaar 8' in Antriebsverbindung mit einem Bolzen 7, der vom
ϊΰ freien Ende eines Lenkers 6 getragen >?· Dem Lenker 6 werden durch den auf der Hauptwelle 2 angeordneien Exzenter 5 Schwingbewegungen erteilt (vgl. F i g. 1 und 4). Am Bolzen 7 des Lenkers 6 ist ferner ein zweites Lenkerpaar 8 gelenkig angeordnet,das an einem Zapfen 10 gelenkig angreift. Dieser Zapfen 10 ist mit einem Einstellrahmen 11 fest verbunden, der im Maschinengehäuse mittels zweier Konusschrauben 14 drehbar gelagert ist (Fig. 1). Aufgrund dieser kinematischen Anordung wird bei unterschiedlicher Winkelstellung des Einstellrahmens 11 die Amplitude der vom Exzenter 5 an die Schwinge 12 übertragenen Bewegung und deren Phasenlage verändert.
Der Träger 19 ist in der insbesondere aus Fig.4 entnehmbaren Weise an seinem im Bereich der Klemmbacke 24 liegenden Ende mit einem Lenker 21 fest verbunden, der von einem Exzenterring 22 eines auf der Hauptwelle 2 angeordneten Exzenters 23 angetrieben wird. Der Lenker 21 ist aus zwei mit dem Träger 19 vernieteten Federarmen hergestellt.
Infolge der erläuterten kinematischen Anordnungen führt der Träger 19 — und damit also auch die an ihm befestigte Klemmbacke 24 — in bezug auf das mitzunehmende Trum 20a eine Ellipsenbewegung aus. Die senkrecht zum Riemen sich erstreckende Achse dieser Ellipse ist konstant und durch die Exzentrizität des Exzenters 23 bestimmt. Die andere, in Richtung des Riemens 20 liegende Ellipsenachse ist dagegen in ihrer Länge veränderlich und hinsichtlich ihrer Länge und ihrer Phasenlage zur Senkrechtbewegung von der Stellung des Einstellrahmens 11 abhängig. Der Klemmhebel 26 macht aber diese Ellipsenbewegung nur bedingt mit, nämlich nur, wenn zwischen ihm .md der Klemmbacke 24 eine kraftschlüssige Verbindung besteht. Fehlt dieser Kraftschluß, so ist der Klemmhebel 26 nur an der einen Komponente der Ellipsenbewegung formschlüssig beteiligt, während er in der anderen Komponente volle Bewegungsfreiheit hat und somit in dieser Richtung gegenüber dem Riementrum 20a keine Kraft ausübt.
Im Bereich des anderen Trums 206 ist ein mit einem gehäusefesten Zapfen 29 drehbeweglich gelagerter Zwischenhebel 28 angeordnet, der an seinem dem Zapfen 29 abgekehrten Ende mit einer Bremsbacke an der Riemeninnenseite anliegt und dort mit einer gehäusefest angeordneten Bremsplatte 32 zusammenwirkt. Im Bereich seiner Bremsbacke ist der Zwischenhebel 28 mittels eines Zapfens 33 und eines Lenkers 34 mit dem Zapfen 35 des Klemmhebels 26 verbunden.
Zwischen dem Zapfen 29 und dem Bolzen 33 ist eine Druckfeder 30 angeordnet, die sich an einer gehäusefesten Widerlagerstelle und dem Zwischenhebel 28 abstützt. Durch eine Einstellschraube 31 ist die Kraft der Feder 30 verstel'bar.
Das im wesentlichen aus dem Träger 19, dem Zwischenhebel 28, dem Klemmhebel 26 und dem Lenker 34 bestehende Lenkergetriebe stellt funktionell ein Spannwerk dar, das es ermöglicht, den Kraftfluß des als Druckfeder 30 ausgebildeten Kraftspeichers schlagartig umzuleiten. Besteht bei der beschriebenen Anordnung eine kraftflußleitende Ansch'agberührung des unteren Endes des Zwischenhebels 28 an der Innenseite des Trums 206, so erschöpft sich die Druckwirkung der Feder 30 im Anpressen der Bremsbacke gegen das Trum 206 und die Bremsplatte 32; der Zwischenhebel 28 hat also die Funktion eines am Trum 2Oi) wirksamen Bremshebels. Das durch den Zapfen 33 und den Lenker 34 gebildete Gelenk liegt hierbei außerhalb des Krafiflußes. so daß diese kinematische Kette unter keiner Druck- oder Zugbelastung steht. Wird jedoch — z. B. durch eine geringfügige Entfernung des Zwischenhebels 28 aus seiner Anschlagberührung mit dem Trum 206 — der Kraftfluß vom Zwischenhebel 28 zum Trum 206, bzw. zur Bremsplatte 32 unterbrochen, so wird das durch den Zapfen 33 und den Lenker 34 gebildete Gelenk in den Kraftfluß einbezogen: die Feder 30 drückt nunmehr auf den Zwischenhebel 28 und versucht diesen in bezug auf Fig.2 um seine Lagerstelle 29 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Dabei wird der Lenker 34 auf Zug belastet, so daß Iber den Zapfen 35 der Klemmhebel 26 gegen die Klemmbacke 24 gedrückt und das Trum 20a zangenartig erfaßt wird. Das beschriebene Spannwerk eröffnet also die Möglichkeit, durch eine geringfügige Lageveränderung des Zwischenhebels 28 die Druckwirkung der Feder 30 entweder auf den Zwischenhebel 28, oder auf den Klemmhebel 26 zu verlegen und kann daher entweder zur Kraftflußaktivierung der Bremsbacke des Zwischenhebels 28 am Trum 206 oder zur Kraftflußaktivierung des Klemmbackenpaares 24, 26 am Trum 20a verwendet werden.
Der Wirkungsablauf der erfindungsgemäßen Einrichtung wird an Hand der F i g. 2 wie folgt beschrieben:
Die Fig.2 zeigt die Stellung der Getriebemittel zu Beginn des »Leerhubs«: der Zwischenhebel 28 steht also im Eingriff mit dem Trum 206 und bremst dieses mit Hilfe der Bremsplatte 32 als Widerlager ab. Zu dieser Zeit führen der Träger 19 und der Klemmhebel 26 unter der Wirkung des Exzenters 5 eine Bewegung in der Längsrichtung des Trums 20a aus. Da zu dieser Zeit die Gelenke des Lenkers 34 unbelastet sind, besteht zwischen Klemmhebel 26 und Klemmbacke 24 keine Klemmwirkung: das Trum 20a bleibt liegen. Es ist selbstverständlich, daß der Lenker 34 hinsichtlich seiner Länge und Relativlage zum Zapfen 33 so bemessen und angeordnet ist, daß er bei dieser Bewegung in Längsrichtung des Trums 20a bezüglich des Zwischenhebels 28 nicht in Knickstellung gelangen kann.
Gegen Ende des »Leerhubs« und zu Beginn des »Förderhubs« — bestimmt durch die Stellung der Schwinge 12 und damit also durch den Exzenter 5 — wird durch den Exzenter 23 eine quer zum Verlauf des Trums 20a gerichtete Hubbewegung des Trägers 19 eingeleitet Schon beim Beginn dieser Bewegung wird die mit dem Träger 19 fest verbundene Klemmbacke 24 das Trum 2öa gegen den Klemmhebel 26 drücken und damit eine geringfügige Verschiebung des vom Klemmhebel 26 getragenen Zapfens 35 nach links in bezug auf die Fig. 2 auslösen. Der Lenker 34 nimmt an dieser geringfügigen Verschiebung teil und bringt das Ende des Zwischenhebels 28 so geringfügig vom Trum 206 weg, daß der bisher bremsende Kraftfluß der Feder 30 unterbrochen wird und gleichzeitig — also auch schlagartig — eine Zugbelastung des Lenkers 34 und seiner Gelenke 33, 35 eingeleitet wird. Nunmehr wird unter der Wirkung der Feder 30 der Zapfen 35 und damit die Klemmbacke des Klemmhebels 26 nach rechts gemäß F i g. 2 verschoben, mit der Wirkung, daß das Klemmhebelpaar 24, 26 unter dem Druck der Feder 30 in seiner Zangenwirkung aktiviert ist und das Trum 20a in der Gegenrichtung mitnimmt. Diese Antriebsbewegung des Trums 20a ist nicht behindert, da gleichzeitig mit der Aktivierung des Klemmhebelpaares 24, 26 der Zwischenhebel 28 am Trum 206gelüftet worden ist.
Am Ende der Bewegung wiederholt sich die beschriebene Wirkung in umgekehrter Richtung, jn Aus der vorstehenden Beschreibung folgt, daß dip Stellung des Einstellrahmeris 11 sowohl die Stichlänge, als auch die Vorschubrichtung bestimmt. Um zu einer kompakten Anordnung zu gelangen, wird für die Übertragung der Bewegung des zur Programmsteuerung gehörigen Winkelhebels 42 auf den Einstellrahmen 11 folgende Anordnung getroffen:
Auf der Achse 40 ist drehbeweglich eine Hülse 44 gelagert, die durch einen mit Kugelgelenken versehenen Lenker 43 mit dem Arm 42a des Winkelhebels 42 in Antriebsverbindung steht. Entsprechend der Schwenkbewegung des Winkelhebels 42 wird der Hülse 44 eine Schwenkbewegung erteilt, die durch einen an der Hülse 44 befestigten Hebel 44a und einen Lenker 45 auf einen am Einstellrahmen 11 angeordneten Kugelzapfen 46 übertragen wird, so daß der Einstellrahmen 11 nach Maßgabe des Winkelhebels 42 entweder für die eine oder für die andere Vorschubrichtung eingestellt wird. Der Kugelzapfen 46 ist auf einem seitlich sich erstreckenden Ansatz des Einstellrahmens 11 einstellbar befestigt, so daß die Länge der Vorwärts- und Rückwärtsstiche in Übereinstimmung gebracht werden kann. (Justierung). Eine Zugfeder 47. welche gemäß Fig. 3 mit ihrem einen Ende am Gehäuse 1 und mit ihrem anderen Ende an dem Lenker 45 befestigt ist, bewirkt, daß der Einstellrahmen 11 und die Hülse 44 in ihre jeweiligen winkligen Extremstellungen bezüglich ihrer Schwenkachsen gebracht werden (Kippgelenk). Begrenzt werden die Extremstellungen der Hülse 44 und des Einstellrahmens 11 durch einen mit der Hülse 44 so fest verbundenen Doppelhebel 48 mit seiner vorderen Anschlagkante 48a und seiner hinteren Anschlagkante 486 (vgl. Fig. 1), welche wechselweise, je nach Vcrschubrichtung, auf einen Keil 49 zur Anlage kommen. Der die Stichlänge bestimmende Keil 49 ist auf der Achse 40 verschiebbar angeordnet und stützt sich am Boden des Gehäuses 1 ab. Der Keil 49 ist mittels einer Stellschraube 50 auf der Achse 40 verschiebbar, wodurch die Schwenkbewegung der Hülse 44 und damit auch der Winkelausschlag des Einstellrahmens 11 im Sinne der Veränderung der Stichlänge verändert werden kann.
In den F i g. 5 bis 7 ist ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt
Im Gegensatz zur intermittierenden Vorschubbewegung muß bei der kontinuierlichen Vorschubbewegung auf die Verwendung einer Bremseinrichtung verzichtet werden. An Stelle der beim ersten Ausführungsbeispiel ■ vorgesehenen Bremseinrichtung wird für ein kontinuier-
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lieh wirkendes Getriebe im Bereich des Trums 206 nunmehr ein zweites, mit dem ersten Klemmhebelpaar abwechselnd gleichsinnig wirkendes Klemmhebelpaar eingesetzt. Hieraus folgt, daß beim zweiten Ausführungsbeispiel das den Kraftspeicher umsteuernde Spannwerk den Kraftfluß nicht mehr schlagartig von der Bremseini ichtung zum Klemmhebelpaar umschaltet, sondern daß nunmehr der Kraftfluß wechselweise auf das eine oder andere Klemmhebelpaar schlagartig zu verlagern ist. Beim zweiten Ausführungsbeispiel ergibt sich also die Notwendigkeit, dem Spannwerk eine Gleichgewichtslage zuzuordnen, in welcher keines der beiden Klemmhebelpaare unter Kraftschluß steht. Diese Gleichgewichtslage muß dabei eine labile sein, so daß von ihr aus die Verschiebung des Kraftflusses auf die eine oder andere Seite durch Minimalveränderung der kinematischen Bedingungen möglich ist. Es ist daher der Kraftspeicher des Spannwerks als zwischen den beiden Klemmhebelpaaren wirkende Zugfeder auszubilden und füi die Kräiuiüuürnstcücrüng rr;u2 da; Spannwerk ein Gelenk enthalten, das im Bereich seiner Streckstellung unter Druckwirkung steht (labile Gleichgewichtslage).
Diese prinzipielle Gestaltung des Schrittschaltwerks für kontinuierliche Antriebsbewegung wird anhand der Fig. 5 bis 7 für eine Nähmaschine mit umlaufenden, kreisförmigen Stoffschiebern im einzelnen wie folgt erläutert:
Auf der Welle 70. die die Hauptwelle sein oder mit dieser in Antriebsverbindung stehen kann, ist der Exzenter 71 mit dem zugehörigen Lenker 72 angeordnet. Das freie Ende des Lenkers 72 trägt einen beidseitig hervortretenden Zapfen 73, an dessen Ende 73a ein Gleitstein 74 schwenkbeweglich gelagert ist. welcher (vgl. F i g. 7) in einer Kulisse 75 geführt ist. Diese Kulisse 75 ist im Gehäuse 94 schwenkbeweglich gelagert (vgl. F i g. 7) und mit einer aus dem Gehäuse 94 hcrausragcndcn Handhabe 76 versehen. An Stelle der Kulissenanordnung 75 ist jedoch auch die Verwendung einer Gelenkeinstellvorrichtung ahnlich der Kcim ersten Ausführungsbeispiel verwendeten Art. möglich.
Gemäß F i g. 5 bis 7 ist am Ende 736 des Zapfens 73 ein Lenker 77 angeor(j(,fet. welcher über einen Zapfen 79 mit einer gehäusefest gelagerten Schwinge 78 gelenkig verbunden ist. Der Zapfen 79 vollführt wegen seiner Antriebsverbindung mit dem Exzenter 71 eine Auf- und Abbcwegung. welche im wesentlichen in Richtung der beiden Trume 80a und 806 verläuft (vgl. F i g. 5), wobei die Amplitude und die Richtung dieser Auf- und Abbewegung von der Stellung der Kulisse 75 abhängig sind.
Gemäß den Fig.5 und 6 ist auf dem Zapfen 79 ein Träger 90 gelagert. Das obere Ende des Trägers 90 ist mit einem Lenker 91 verbunden, der von einem Exzenter92 angetrieben wird.
Am Träger 90 sind im wesentlichen symmetrisch zu seiner Längsmittelachse Klemmbacken 90a. 906 fest angeordnet, die zum Zusammenwirken mit den I nnenflächen der Trume 80a, 806 bestimmt sind.
Auf dem Zapfen 79 ist ferner ein T-förmig gestalteter Zwischenhebe! 81 unterhalb seines Balkens schwenkbeweglich gelagert, dessen unteres Ende gabelförmig ausgebildet ist. Seine Schenkel 81a wirken mit einem Gleitstein 82 zusammen, welcher schwenkbeweglich in der durch die Achsen der Zahnriemenräder 97, 84 bestimmten Ebene am Gehäuse 94, vorzugsweise jedoch koaxial zur Welle 83 des Zahnrieitienrades 84 gelagert ist. Durch diese kinematische Anordnung
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55 nimmt der Zwischenhebel 81 zwar an der Auf- und Abbewegung des Zapfens 79 teil, verbleibt hierbei jedoch im wesentlichen parallel zu den Trumen 80a und 806 des Zahnriemens 80.
An den beiden Enden des Zwischenhebels 81 sind Zapfen 85, 86 für die Lagerung der beiden mit den Klemmbacken 90a, 906 zusammenwirkenden Klemmhebel 87, 88 angeordnet. Jeder der beiden Klemmhebel 87, 88 ist winkelförmig ausgebildet. An ihren oberen Enden sind diese Klemmhebel 87, 88 mit an der Außenseite der Trume 80a und 806 angreifenden Klemmbacken versehen. Beide Klemmhebel 87, 88 sind im Bereich ihrer oberen Enden durch eine Zugfeder 93 miteinander verbunden. Am freier, Ende des horizontalen Armes des Klemmhebels 87 ist ein Zapfen 89 befestigt, während der horizontale Arm des Klemmhebels 88 mit einem Langloch 88a versehen ist. das mit dem Zapfen 89 eine gelenkartige Verbindung bildet.
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist wie folgt:
Bei der in F i g. 5 darge^'cll'pn 1 -ige hat der Exzenter 92 über den Lenker 91 den Träger 90 nach links (in bezug auf F i g. 5) zu bewegen begonnen, wobei die Klemmbacke 90a am Trum 80a zur Anlage gekommen ist. Im weiteren Verlauf dieser seitlichen Bewegung des Trägers 90 wird das Trum 80a und der Klemmhebel 87 von der Klemmbacke 90a um einen geringen Betrag seitlich - nach links in F i g. 5 - verschoben, wobei durch den Eingriff des Zapfens 89 in das Langloch 88a. dem Klemmhebel 88 in bezug auf F i g. 5 eine Uhrzeigerbewegung um seinen Zapfen 86 erteilt wird. Der Klemmhebel 88 wird dadurch vom Trum 806 wegbewegt. Während des nun folgenden, durch den Exzenter 71. den Lenker 72. den Gleitstein 74 und die Kulisse 75 bewirkten Vorschubschrittes wird das unter der Wirkung der Zugfeder 93 eingeklemmte Trum 80a verschoben, wobei Richtung und Länge des Vorschubschrittes abhängig sind von der Stellung der Kulisse 75. Das Trum 806 kann sich wahrend des gemäß Fig. 5 linksseitigen Vorschubes frei zwischen dem Klemmbakken 906 und dem Klemmhebel 88 hindurchbewegen. Unmittelbar mit Beendigung der Vorschubbewegung wird das Trum 806 zwischen dem Klemmbacken 906 und dem Klemmhebel 88 eingeklemmt, während zwischen dem Klemmbacken 90a und dem Klemmhebel 87 so viel Spiel entsteht, daß das Trum 80a frei ist. Die nun folgende rechtsseitige Bewegung des Riemens ist zwar der linksseitigen Bewegung entgegengerichtet, sie bewirkt jedoch eine im gleichen Sinn gerichtete Drehbewegung des oberen Zahnriemenrades 97. Der Exzenter 71 ist gegenüber dem Exzenter 92 um etwa 90° phasenverschoben.
Das Zahnriemenrad 84 steht in unmittelbarer Antriebsverbindung mit der Antriebswelle 95 für das untere Vorschubrad 96. Das obere Zahnriemenrad 97 treibt unmittelbar die obere Welle 98, die in an sich bekannter Weise mittels eines Kardangelenks 99. einer im Kardanlager 101 aufgenommenen Kardanwelle 100. Riemenrädern 102, 103a und Riemen 104 den Rollfuß 103 antreibt. Das Getriebe ermöglicht dadurch die Einsparung einer besonderen Antriebsverbindung zwischen der oberen Welle 98 und der «nieten Artriebfwel-Ie 95. Der Riemen 1C4 wird dadurch unter Spannung gehalten, daß zwischen dem auf der Kardanwelle 100 gelagerten Kreuzkopf 105 und dem Rollfußträger 106 ein Federelement angeordnet ist, das von der Druckfeder 107, der Federhülse 108 und dem darin verschiebbar angeordneten Federstößel 109 gebildet ist. Durch diese Anordnung steht der Riemen 104 immer unter
der£clN?n Spai,.mng. auch wenn beim Verarbeiten von dickei im Nähgut der Rollfuß 103, der Rollfußträger 106 und die Presserstange 110. welche unter der Druckwirkung der Blattfeder 111 steht, nach oben ausweichen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 9 dargestellt. Bei der dort gezeigten Riegelstichnähmaschine treibt dor intermittierend angetriebene Zahnriemen 80 das Zahnriemenrad 97 an, welches über die
Welle 112 mit einer Schnecke 113 in Drehverbindung steht. Diese Schnecke 113 treibt eine Kurvenscheibe 114 an, welche an ihrem Außenmantel eine entsprechende Zähnung 1146 aufweht Die RnII? (15 der Schwinge 116 greift diitiu in üblicher Weise in den Kurvengang 114a ein, i!"d der Lenker 117 überträgt die Bewegung an die Stoffklemmvorrichtung 118.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche;
1. Nähmaschine mit einem Ober eine Antriebsverbindung mit der Maschinenhauptwelle verbundenen, ein Klemmgesperre enthaltenden Schrittschaltwerk und mit das Schrittschaltwerk mit dem Vorschubwerk2eug verbindenden Übertragungsmitteln für die translatorische Bewegung des Nähgutes, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmgesperre von mindestens einem Klemmhebelpaar (24, 26; 87, 90a; 88, 90b) gebildet ist und seine Antriebsverbindung mit den Übertragungsmitteln (20; 80) durch die Maschinenhauptwelle (2; 70) mittelbar steuerbar ist
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern der Antriebsverbindung zwischen dem Klemmhebelpaar (24, 26; 87, 90a; 88, 9Ob) und den Übertragungsmitteln (20; 80) ein Exzenter(23;92) vorgesehen ist
3. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel ein Zahnriemenradpaar (3?, 39; 97, 84) mit einem darüber geführten endlosen Zahnriemen (20; 80) aufweisen und das Klemmhebelpaar (24,26; 87,90a; •8, 906; an dessen einen Trum (20a; 80a, SOb) angreift
4. Nähmaschine nach einvsn oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet daß das Klemmhebelpaar (24,26; 87,90a,-88,90b) von einem an der Außenseite des Zahnriemens (20; 80) anliegenden Klemmhebel (26; 87, 88) und einer an seiner Innenseite anliegenden Klemmbacke (24; 90a. 90b; gebildet ist, uni daß η Träger (19, 21; 90) vorgesehen ist. an welchem der Klemmhebel (26; 87, 88) mit einer Lagerstelle (27; 8C,86) schwenkbar, die Klemmbacke (24; 90a. 90l>;dagegen fest angeordnet ist.
5. Nähmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (19, 21; 90) einerseits an der Schwinge (12; 78) des Schrittschaltwerkes drehbeweglich gelagert und andererseits über einen Lenker (22; 91) mit dem Exzenter (23; 92) gelenkig verbunden ist
6. Nähmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Klemmhebel (26; 87, 88) und dem Träger (19, 21; 90) eine Feder (30; 93) zum schlagartigen Umsteuern des Klemmhebelpaares von der »Klemmstellung« in die »Leerlaufstellung« angeordnet ist. und daß die Feder (30; 93) durch zwischen dem Träger (19, 21; 90) und einem am Gehäuse schwenkbar gelagerten Zwischenhebel (28; 81) angeordnete Gelenkverbindungen (19,35,34,33, 28,29; 79,87,88,58a. 89,85,86) in Abhängigkeit von der Stellung des Trägers (19,21 ;90) betätigbar ist.
7. Nähmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem Zapfen (29) am Gehäuse gelagerte Zwischenhebel (28) an seinem dem Zapfen (29) gegenüberliegenden Ende durch einen Lenker (34) und Gelenke (33, 35) mit dem Klemmhebel (26) verbunden ist, daß die Feder (30) einerseits gehäusefest, andererseits am Zwischenhebel (28) zwischen dessen Zapfen (29) und dem Gelenk (33) abgestützt ist, und daß ferner dem Zwischenhebel (28) ein gehäusefester Anschlag (32) zugeordnet ist.
8. Nähmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von der Schwinge (78) angetriebene Klemmhebelpaare (90a, 87; 9Od, 88) wechselweise mit dem Zahnriemen (80) zusammenwirken.
9. Nähmaschine mit einem oberen und einem unteren Vorschubwerkzeug nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnriemenräder (37; 97) zum Antreiben des oberen und die Zahnriemenräder (39; 84) zum Antreiben des unteren Vorschubwerkzeuges verwendbar sind.
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