DE222443C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D5/00—Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
- B26D5/08—Means for actuating the cutting member to effect the cut
- B26D5/086—Electric, magnetic, piezoelectric, electro-magnetic means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
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Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 222443 KLASSE 75 c. GRUPPE
ROBERT SEYFFARTH in DORTMUND.
Elektromagnetisch betriebener Musterstechapparat.
Elektromagnetisch betriebene Musterstechapparate sind bereits bekannt. Von diesen
Apparaten unterscheidet sich der Gegenstand dieser Erfindung jedoch dadurch, daß die
Spulen gegen die Elektromagnete verstellt werden können und dadurch eine Änderung
des Ganges der Maschine und des Hubes der Nadel herbeigeführt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar in
Fig. ι in einer Vorderansicht und in
Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt.
In dem Gehäuse α sind die Elektromagnete an einer gemeinsamen Platte c aufgehängt.
Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt.
In dem Gehäuse α sind die Elektromagnete an einer gemeinsamen Platte c aufgehängt.
Die Spulen b sind mittels einer Brücke e miteinander
verbunden und durch Schrauben f, g an der Gehäusewand i gehalten; die Schrauben
f, g greifen durch Längsschlitze h der Platte i, wodurch ein Verschieben der Spulen auf ihren
Eisenkernen und demzufolge ein Nähern oder Entfernen der Spulen von dem Anker d bewirkt werden kann. Durch diese Verschiebung
der Spulen kann der Hub der Nadel und der Gang der Maschine geregelt werden.
Um auch ein genaues Einstellen der Spulen b in seitlicher Richtung zu ermöglichen, sind die
Schrauben f beiderseits der Platte i mit Gewinde und Muttern k versehen.
Mit dem Anker d ist die Nadelstange I fest verbunden, die in einer Hülse m geführt
ist und unten die Einspannvorrichtung η für die Nadel 0 trägt. Zwischen diese Einspannvorrichtung
und die Hülse m ist eine Schraubenfeder -p geschaltet, die die Nadelstange I
mit Anker d nach unten zieht. Unter dem Anker ist eine Blattfeder q befestigt, die mit
ihren Enden auf den Kontaktschrauben r, s aufliegt und zwischen beiden eine leitende
Verbindung herstellt. Die Hülse m ist auf einem auf Füßen t ruhenden Körper ν ver-
und einstellbar gehalten. Die Füße t können auf einer Platte u befestigt sein, welche in der
Mitte ausgespart ist.
An dem Körper ν sind Leisten w, χ angelegt,
die aus Hartgummi oder anderem isolierenden Material bestehen. An der Innenseite
der Leiste χ ist eine Metallplatte y befestigt,
an welche ein Leitungsdraht 1 angeschlossen ist. Dieser gegenüber, und zwar am unteren
Ende der Leiste w ist ein Plättchen ζ befestigt,
das mit einem anderen Leitungsdraht 2 verbunden ist. Der Leitungsdraht 1 steht mit
einer Kontaktschraube in Verbindung, während der Draht 2 nach der Stromquelle führt. Mit
der Kontaktschraube s ist ein Draht 3 in leitende Verbindung gebracht, der an die
Wickelung einer Spule b angeschlossen ist. Von den Elektromagneten b ist noch ein
Draht 4 abgezweigt, der an den anderen Pol der Stromquelle angeschlossen ist.
Der Apparat wird in der Weise gehandhabt, daß er über das Muster bewegt wird, wobei
beim Erfassen die Leisten w, χ mit den Fingern zusammengedrückt werden, so daß die
Metallplättchen y, ζ sich berühren, wodurch der Strom geschlossen wird und die Elektromagnete
erregt werden, so daß der Anker d angezogen und die Nadel I gehoben wird.
Hierbei verläßt die Feder q die Kontakte r, s, wodurch der Strom und die Magnete stromlos
60
werden und der Anker mit der Nadel durch die Feder -p nach unten gezogen und der
Strom wieder geschlossen und der Anker gehoben wird. Da sich dieses Spiel fortwährend
wiederholt, solange die Plättchen y, ζ sich berühren, also die Vorrichtung nach Art des
Wagnerschen Hammers arbeitet, findet in bekannter Weise ein stetes Auf- und Abbewegen
der Nadel statt, die dann die erwünschten
ίο Lochungen in das Muster vollführt.
Die Gestaltung des Gehäuses sowie des Führungskörpers kann der vorteilhaften Handhabung
entsprechend gewählt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektromagnetisch betriebener Musterstechapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen gegen die Elektromagnete verschiebbar gelagert sind, zum Zwecke einer Änderung des Ganges der Maschine und des Hubes der Nadel.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222443C true DE222443C (de) |
Family
ID=483340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222443D Active DE222443C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222443C (de) |
-
0
- DE DENDAT222443D patent/DE222443C/de active Active
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