DE222443C - - Google Patents

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DE222443C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/08Means for actuating the cutting member to effect the cut
    • B26D5/086Electric, magnetic, piezoelectric, electro-magnetic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 222443 KLASSE 75 c. GRUPPE
ROBERT SEYFFARTH in DORTMUND.
Elektromagnetisch betriebener Musterstechapparat.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1909 ab.
Elektromagnetisch betriebene Musterstechapparate sind bereits bekannt. Von diesen Apparaten unterscheidet sich der Gegenstand dieser Erfindung jedoch dadurch, daß die Spulen gegen die Elektromagnete verstellt werden können und dadurch eine Änderung des Ganges der Maschine und des Hubes der Nadel herbeigeführt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, und zwar in
Fig. ι in einer Vorderansicht und in
Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt.
In dem Gehäuse α sind die Elektromagnete an einer gemeinsamen Platte c aufgehängt.
Die Spulen b sind mittels einer Brücke e miteinander verbunden und durch Schrauben f, g an der Gehäusewand i gehalten; die Schrauben f, g greifen durch Längsschlitze h der Platte i, wodurch ein Verschieben der Spulen auf ihren Eisenkernen und demzufolge ein Nähern oder Entfernen der Spulen von dem Anker d bewirkt werden kann. Durch diese Verschiebung der Spulen kann der Hub der Nadel und der Gang der Maschine geregelt werden.
Um auch ein genaues Einstellen der Spulen b in seitlicher Richtung zu ermöglichen, sind die Schrauben f beiderseits der Platte i mit Gewinde und Muttern k versehen.
Mit dem Anker d ist die Nadelstange I fest verbunden, die in einer Hülse m geführt ist und unten die Einspannvorrichtung η für die Nadel 0 trägt. Zwischen diese Einspannvorrichtung und die Hülse m ist eine Schraubenfeder -p geschaltet, die die Nadelstange I mit Anker d nach unten zieht. Unter dem Anker ist eine Blattfeder q befestigt, die mit ihren Enden auf den Kontaktschrauben r, s aufliegt und zwischen beiden eine leitende Verbindung herstellt. Die Hülse m ist auf einem auf Füßen t ruhenden Körper ν ver- und einstellbar gehalten. Die Füße t können auf einer Platte u befestigt sein, welche in der Mitte ausgespart ist.
An dem Körper ν sind Leisten w, χ angelegt, die aus Hartgummi oder anderem isolierenden Material bestehen. An der Innenseite der Leiste χ ist eine Metallplatte y befestigt, an welche ein Leitungsdraht 1 angeschlossen ist. Dieser gegenüber, und zwar am unteren Ende der Leiste w ist ein Plättchen ζ befestigt, das mit einem anderen Leitungsdraht 2 verbunden ist. Der Leitungsdraht 1 steht mit einer Kontaktschraube in Verbindung, während der Draht 2 nach der Stromquelle führt. Mit der Kontaktschraube s ist ein Draht 3 in leitende Verbindung gebracht, der an die Wickelung einer Spule b angeschlossen ist. Von den Elektromagneten b ist noch ein Draht 4 abgezweigt, der an den anderen Pol der Stromquelle angeschlossen ist.
Der Apparat wird in der Weise gehandhabt, daß er über das Muster bewegt wird, wobei beim Erfassen die Leisten w, χ mit den Fingern zusammengedrückt werden, so daß die Metallplättchen y, ζ sich berühren, wodurch der Strom geschlossen wird und die Elektromagnete erregt werden, so daß der Anker d angezogen und die Nadel I gehoben wird. Hierbei verläßt die Feder q die Kontakte r, s, wodurch der Strom und die Magnete stromlos
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werden und der Anker mit der Nadel durch die Feder -p nach unten gezogen und der Strom wieder geschlossen und der Anker gehoben wird. Da sich dieses Spiel fortwährend wiederholt, solange die Plättchen y, ζ sich berühren, also die Vorrichtung nach Art des Wagnerschen Hammers arbeitet, findet in bekannter Weise ein stetes Auf- und Abbewegen der Nadel statt, die dann die erwünschten
ίο Lochungen in das Muster vollführt.
Die Gestaltung des Gehäuses sowie des Führungskörpers kann der vorteilhaften Handhabung entsprechend gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektromagnetisch betriebener Musterstechapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen gegen die Elektromagnete verschiebbar gelagert sind, zum Zwecke einer Änderung des Ganges der Maschine und des Hubes der Nadel.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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