DE2232013B2 - Eine mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückbare Vorrichtung - Google Patents

Eine mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückbare Vorrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen, die mit Anschlußdrähten versehen sind, bestückbare Vorrichtung, die zur Kontaktgebung für das elektrische oder elektronische Bauclement auf eine mit Kontaktbuchsen versehene Schallplatte aufsetzbar ist, wobei die Anschlußdrähte so der Bauelemente durch mit Einschiitzungen versehene Steckerstifte gegen die Wandung der Kontaktbuchse gedrückt werden.
Eine derartige mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückbare Vorrichtung ist aus der DT-OS 1 490 830 bekannt. Allerdings sind bei dieser Vorrichtung die elektrischen oder elektronischen Bau elemente nicht fest mit dem Steckergrundkörper verbunden, was die Handhabung und das Stecken von Schaltungen mit der bekannten Vorrichtung ganz er* heblich erschwert.
Die Verwendung der Anschlußdrahte zur Befestigung der elektrischen oder elektronischen Bauelemente an ein Tragelement ist zwar aus der US-PS 3 611 269 bekannt, dort handelt es sich allerdings um keine als Stecker verwendbare Vorrichtung« sondern um die eigentliche Grundplatte, die mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückt, unverinderbar be stehen bleibt. Lediglich die wahlweise Verbindung der elektrischen oder elektronischen Bauelemente entsprechend einer gewünschten Schaltung erfolgt über Verbindungsstecker, die allerdings nicht mit solchen elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückt sind. Aus dieser US-PS ist es auch bekannt, die Bauelemente in Vertiefungen des Tragelementes anzuordnen.
Sowohl bei dieser US-PS als auch bei der zuvor ge nannten DT-OS J 490 830 verschlechtert sich die Kontaktgebung durch den sich bei häufigem Gebrauch er gebenden Verschleiß. Ein einwandfreier Siromübergang «si jedoch bei elektronischen Schaltkreisen gerade von ausschlaggebender Bedeutung.
Eine unterschiedliche Kontaktqualität ergibt sich auch aus der vorhandenen Toleranz der Anschlußdrah- le, was unter Umständen so weit geben kann, daß bei zu dünn ausgefallenen Anschlußdrähten überhaupt kein Kontakt mehr erfolgt, während bei zu dicken An schlußdrähten das Verbindungsstück mit dem elektrischen Bauelement nicht in die Kontaktbuchse eingesteckt werden kann.
Bei der DT-OS 1 490 830 kommt ferner hinzu, dai3 jede Kontaktbuchse der Schaltplatte die gleiche Anzahl von Kontakten aufweisen muß, wie bei den elektrischen oder elektronischen Bauelementen AnschluB-drähte vorhanden sind. Das bedeutet, daß einem speziellen Bauelement auch eine bestimmte Kontaktbuch se zugeordnet sein muß. Da in der Regel für jeden Anschlußdraht des elektrischen Bauelementes auch ein anderes elektrisches Potential erforderlich ist, muß sogar noch beim Stecker» des elektrischen Bauelementes die vorgeschriebene Stellung des Bauelementes zur Schah platte beachtet werden. Damit sind bei dem Gegenstand nach dieser DT-OS für jede gewünschte Schaltung auch spezielle Schaltplatten erforderlich. Es ist so mit ausgeschlossen auf einer Schaltplatte verschiedene Schaltungen zu stecken.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen mit elektrischen oder elektronischen Bauelemen ten bestückbaren Stecker zu schaffen, der einfach und billig herstellbar ist, und dessen Kontaktierung unabhängig von der Toleranz der Dicke der Anschlußdrähte allen Anforderungen gerecht wird.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Vorrichtung als Stecker mit wenigstens zwei gleichgerichteten, über eine gemeinsame Fläche hinausragenden und einstückig an der Vorrichtung angeordneten Steckerstiften ausgebildet ist, und daß die zur Aufnahme jeweils eines Anschlußdrahtes der elektrischen oder elektronischen Bauelemente dienende Einschlitzung sich längs der Außenseite über die Stirnseite bis zur Innenseite eines jeweiligen Steckerstiftes erstreckt, und daß die Anschlußdrähte um die Stirnseite der Steckerstifte so umgebogen sind, daß die freien Drahtenden an den Innenseiten der Steckerstifte federnd anliegen. Durch diese Ausgestaltung kann nun der Stecker mit Steckerstiften und den das Einsetzen von elektrischen oder elektronischen Bauelementen ermöglichenden Vertiefungen auf einer Spritzgußmaschine in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Bei entsprechend hohen Stückzahlen sind für die Herstellung des Steckers im wesentlichen nur die Materialkosten und der Preis für das elektrische oder elektronische Element maßgebend. Zur Bestückung dieses Steckers mit einem derartigen Element werden die Anschlußdrähte de» elektronischen Elementes in die längs der Außenseite des Steckers und der Steckerstifte angebrachten Einschätzungen eingelegt und um die Stirnseite der Steckerstif-
te so umgebogen, daß die freien Drahtenden an den Innenseiten der Steekerstifte federnd anliegen. Damit tind zum einen die elektrischen oder elektronischen Elemente mit dem Stecker fest verbunden, und zum anderen übernehmen die an den Innenseiten der Stecker- s stifte federnd anliegenden Anschlußdrähte gleichzeitig auch die Kontaktierung des Steckers mit den Kontaktbuchsen der Schaltplatte. Falls notwendig, kann auch mit wenigen Handgriffen das elektrische oder elektronische Schaltelement gegen ein anderes Schaltelement to ausgetauscht werden.
Durch die Federwirkung des umgebogenen Teiles des AnschluiJdrahtes ist immer ein einwandfreier Stromabergang möglich, der gerade für elektronische Schaltkreise von ausschlaggebender Bedeutung ist Die Federwirkung kann noch dadurch erhöht werden, daß die Stirnseite der Steekerstifte abgerundet oder zumindest in Richtung Innenseite der Steekerstifte hin abgeschrägt ist
Die weitere vorteilhafte Ausgestaltung der ErTmdung, daß nämlich die die Steekerstifte tragende Fläche in Fortsetzung der Innenseiten der Steekerstifte je eine taschenartige Vertiefung aufweist, in die ein Federblättchen einsetzbar ist, dessen aus der Vertiefung ragende Teil federnd ausgebildet ist und d?.s zwischen dem Steckerstift und dem nach innen abgebogenen freien Ende des Anschlußdrahtes eingreift, trägt ebenfalls dazu bei, die Qualität der Kontaktierung zu erhöhen. Der aus der Vertiefung ragende und zwischen dem Steckerstift und dem freien Ende des Anschlußdrahtes eingreifende Teil des Federblättchens ist beispielsweise durch eine Ausbauchung federnd ausgebildet, so daß das freie Ende des Anschlußdrahtes vom Steckerstift weggedrückt wird. Beim Stecken wird dadurch der Anschlußdraht gegen die stromleitende Kontaktbuchse der Schaltplatte gepreßt und damit die elektrische Verbindung hergestellt
Nach einer weiteren vorteilhaften Ergänzung der Erfindung kann in an sich bekannter Weise der Steckergrundkörper an seiner den Steckerstiften gegenüberliegenden Fläche eine Vertiefung aufweisen, in die die elektrischen oder elektronischen Elemente einsetzbar sind.
Die Vertiefung dient zum einen als Schutz für die Schaltelemente beim Einstecken und Herausziehen der Stecker aus der Schaltplatte und zum anderen als Fixierungshilfe beim Umbiegen der Anschli-Gdrähte um die Steekerstifte.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargesteli'.
F i g. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Stecker mit einem elektronischen Element;
F i g. 2 zeigt die Ansicht auf die Unterseite des Stekkers nach Fig.!;
F i g. 3 zeigt einen Stecker mit eingesetztem Federblattchen.
Der Stecker 1 besteht aus dem Steckergrundkörper 2 und den daran einstockig angeformten Steckerstiften 3, die in entsprechende Kontaktbuchsen von (nicht dargestellten) Schaltplatten passen. Der Stecker 1 ist ferner mit einem elektronischen Element 4 bestückt, das in einer Vertiefung 5 der Stirnfläche des Steckergrundkörpers 2 eingesetzt ist Die Stromzuführung und Kontaktierung der elektronischen Elemente 4 erfolgt über Anschlußdrähte 6, die dazu in Einschützungen 7 des Steckergrumlkörpers 2 und längs der Außen-, Stirn- und Innenseite der Steekerstifte 3 verlaufenden Einschützungen Ta eingelegt sind Die Anschlußdrähte 6 sind außerdem um die Stirnseiten 8 der Steekerstifte 3 so gebogen, daß die freien Enden 63 der Anschlußdrähte 6 federnd an den Innenseiten der Steekerstifte 3 anliegen. Durch die Federwirkun/; vvird das freie Ende 6a der Anschlußdrähte 6 gegen die Wandung der Kontaktbuchse gedrückt, so daß sich ein einwandfreier Stromübergang ergibt. Gleichzeitig wird durch das Umbiegen der Anschlußdrähte 6 eine feste Verbindung zwischen dem elektronischen Element 4 und dem Stekker 1 erreicht
Beim Stecker 1 nach F i g. 3 sind in Fortsetzung der Innenseite der Steekerstifte 3 t3schenartige Vertiefungen 9 angebracht in denen Federblättchen 10 eingesetzt sind. Der aus der Vertiefung 3 ragende Teil 10a des Federblättchens 10 ist zur Erreichung einer Federwirkung nach außen gewölbt und greift zwischen dem Steckerstift 3 und dem freien Ende 6a des Anschlußdrahtes 6 ein. Dadurch wird nach dem Einschieben des Steckerstiftes 3 in die Kontaktbuchse einer Schaltplatte das freie Ende 6a des Anschlußdrahtes 6 von dem Federblättchen 10 gegen die Wandung dir Kontaktbuchse gedruckt und damit ein einwandfreier elektrischer Kontakt hergestellt Durch entsprechende Wahl des Materials für das Federblättchen 10 kann ein Nachlassen der Federwirkung auch bei häufigem Ein- und Ausstecken des erfindungsgemäßen Steckers 1 verhindert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Eine mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen, die mit Anschlußdrähten versehen sind, s bestückbare Vorrichtung, die zur Kontaktgebung for das elektrische oder elektronische Bauelement auf eine mit Kontaktbuchsen versehene Schaltplatte aufsetzbar ist, wobei die Anschlußdrahte der Bauelemente durch mit Einschiitzungen versehene to Steckerstifte gegen die Wandung der Kontaktbuchse gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als Stecker mit wenigstens zwei gleichgerichteten. Ober eine gemeinsame Flache hinausragenden und einstöckig an der Vorrichtung angeordneten Steckerstiften ausgebildet ist, und daß die zur Aufnahme jeweils eines Anschlußdrahtes der elektrischen oder elektronischen Bauelemente dienende Emschlitztmg sich längs der Außenseite über die Stirnseite bis zur Innenseite eines jeweiligen Steckerstiftes erstreckt, und daß die Anschlußdrähte um die Stirnseite der Steckerstifte so umgebogen sind, daß die freien Drahtenden
an den Innenseiten der Steckerstifte federnd anliegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die die Steckerstifee (3) tragende Fläche in Fortsetzung der Innenseiten der Steckerstifte (3) je eine taschenartige Vertiefung (9) aufweist, in die ein Federblättchen (10) einsetzbar ist, dessen aus der Vertiefung X3) ragende Teil (10a) federnd ausgebildet ist und das zwischen dem Steckerstift (3) und dem nach innen abgebogenen f.eien Ende (6a) des Anschlußdrahtes (6) eingreift
3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Steckergrundkörper (2) an seiner den Steckerstiften (3) gegenüberliegenden Fläche eine Vertiefung (5) aufweist, in die die elektrischen oder elektronischen Elemente (4) einsetzbar sind.
DE19722232013 1972-06-30 1972-06-30 Eine mit elektrischen oder elektronischen Bauelementen bestückbare Vorrichtung Expired DE2232013C3 (de)

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