DE223251C - - Google Patents

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DE223251C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D13/00—Machines for pulling-over the uppers when loosely laid upon the last and tacking the toe end

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  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Überholmaschinen, deren Zangen sich in quer zur Längsachse des Leistens schwenkbaren und in Richtung der Leistenachse verschiebbaren Führungen selbsttätig bewegen, sind bekannt. Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Überholmaschine werden die Drehungen der Seitenzangenführungen quer zur Längsachse des Leistens und die Verschiebungen derselben in Richtung der Leistenachse von Hand bewerkstelligt, während der Antrieb der Zangen selbsttätig erfolgt. Der Erfindung gemäß geschieht die Verstellung in beiden Richtungen durch einen einzigen Handhebel, und eine einzige Bremse findet für beide Stellungen des Handhebels Verwendimg. Die Verschiebung und die Drehung der Seitenzangenführungen können unabhängig voneinander, einzeln nacheinander oder beide gleichzeitig ausgeführt werden. Auch ist die An-Ordnung getroffen, daß nach beendigtem Überholen die Zurückbewegung der Zangen selbsttätig und mit Hilfe von Zentriervorrichtungen aus den verschiedenen veränderten Arbeitslagen immer wieder in genau dieselbe Ruhe- lage erfolgt, in welcher die Zangen so lange durch die Zentriervorrichtungen verriegelt bleiben, bis sie aus den Zuleitungskanälen die Heftstifte in die Treiberkanäle aufgenommen haben.
Auf der Zeichnung ist die Maschine durch Fig. ι in einer Vorderansicht dargestellt, während Fig. 2 eine Seitenansicht einer Zange in Verbindung mit den die Verstellung derselben bewirkenden Organen zeigt. Fig. 3 und 4 zeigen Einzelteile der Maschine.
Die Seitenzange 1, die mittels Hebel 2 und Stange 3 vom Antrieb der Maschine aus bewegt und durch die ebenfalls mit dem Antriebe in Verbindung stehende Stange 4 geöffnet und geschlossen wird, führt sich in der Zangenhülse 5. Dieser Teil 5 ruht mit einem Achsenarm 6 in dem Lager 7 des Maschinengestells 8. Am Ende des Achsenarmes 6 ist ein Winkelhebel 9 befestigt, der an seinem unteren Ende ein Segment 10 trägt, an welches der Bremsklotz 12 mit seiner Fläche 11 mittels der Feder 13 gepreßt wird. Hierdurch wird der Hebel 9 in jeder Stellung, die er mit seinem Segment 10 auf dem Bremsklotz it einnimmt, festgehalten. Ein an dem Hebel 9 angebrachter Kugelknopf 14 ragt in eine Führungsgabel 15 eines zweiarmigen Hebels 16, der gleichzeitig als Handhebel 17 ausgebildet ist und in Verbindung mit Bolzen 18 und dem im Lager 7 drehbar gehaltenen Bolzen 19, welche zusammen ein Kreuzgelenk bilden, nach jeder Richtung hin bewegt werden kann. Gegenüber der Führungsgabel 15 zur anderen Seite des Bolzens 18 am Hebel 16 befindet sich ebenfalls eine Führungsgabel .20, in welche der Kugelknopf 21 des Achsenarmes 6 hineinragt. Die Führungsgabeln 15 und 20 sind rechtwinklig zueinander angeordnet, so daß bei der Bewegung des Handhebels 16, 17 in der Richtung der Längsachse des Leistens 22, d. i. in der Richtung der Pfeile in Fig. 2,
die Zange ι in der gleichen Richtung mit dem Kugelknopf 21 verstellt wird und bei der Bewegung quer zur Längsachse des Leistens 22, d. i. in der Richtung der Pfeile in Fig. 1 mittels des Kugelknopfes 14 der Hebel 9 und damit der Achsenarm 6 gedreht wird, wodurch die Zangenhülse 5 bzw. die Zange 1 in der Querrichtung zur Längsachse des Leistens bewegt wird. Die Zange kann gleichzeitig sowohl nach der einen als auch nach der anderen Richtung hin verstellt werden, wie es für das Zurechtrücken des Schaftes auf dem Leisten 22 jeweilig erforderlich wird.
Um die Überholzangen bei ihrem zwangläufig erfolgenden Rückgange in eine bestimmte Endlage zu bringen, ist an jeder derselben ein kegelförmiger Zentrierstift 23 angebracht, der in eine entsprechend ausgestaltete öffnung 24 eines am Maschinengestell 8 angebrachten Teiles 25 eintritt.

Claims (5)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Überholmaschine mit in quer zur Längsachse des Leistens schwenkbaren und in Richtung der Leistenachse verschiebbaren Führungen selbsttätig bewegten Zangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung und die Verschiebung der Seitenzangenführung (5), unabhängig voneinander, einzeln nacheinander oder beide gleichzeitig durch einen einzigen Handhebel (17) ausgeführt werden können und dabei die Führung in jeder ihr gegebenen Stellung durch eine für beide Bewegungen gemeinsame Bremse gesichert wird.
  2. 2. Überholmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung und die Drehung der Seitenzangenführung durch entsprechende Bewegung eines in einem Kreuzgelenk (18, 19) gelagerten Handhebels (17, 20, 15) bewirkt wird.
  3. 3. Überholmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hand-■ hebel (17) die zur Verschiebung und zur Drehung der Seitenzangenführung (5) erforderlichen Bewegungen mittels je eines Kugelgelenks (20, 21 und 15, 14) auf die Seitenzangenführung (5) überträgt.
  4. 4. Überholmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse durch ein mit der Achse (6) der Seitenzangenführung (5) fest verbundenes Segment (10) und durch einen federbelasteten (13) Bremsklotz (12) gebildet wird.
  5. 5. Überholmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der selbsttätig erfolgenden Rückbewegung der Zangen nach dem Überholen die Seitenzangen (1) aus den verschiedenen veränderten Arbeitslagen mittels Zentriervorrichtungen (23, 24) zwangläufig wieder in dieselbe Ruhelage geleitet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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