DE22325C - Elektrische Uhr - Google Patents

Elektrische Uhr

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DE22325C
DE22325C DENDAT22325D DE22325DA DE22325C DE 22325 C DE22325 C DE 22325C DE NDAT22325 D DENDAT22325 D DE NDAT22325D DE 22325D A DE22325D A DE 22325DA DE 22325 C DE22325 C DE 22325C
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DE
Germany
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pendulum
arm
wheel
spring
electric clock
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DENDAT22325D
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English (en)
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A. H. EGTs in Burhave, Oldenburg
Publication of DE22325C publication Critical patent/DE22325C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/02Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum
    • G04C3/021Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a pendulum using mechanical coupling

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Die auf beiliegender Zeichnung in Vorderansicht, Fig. i, und Seitenansicht, Fig. 2, dargestellte elektrische Uhr ist so eingerichtet, dafs das Pendel nach Ablauf einer Minute einen Impuls erfährt, der so stark ist, dafs das Pendel während der folgenden Minute weiter schwingt.
Das Pendel A aus Holz ist mittelst zweier Haken α al aus leitendem Metall an das Elfenbeinklötzchen b gehängt, das mittelst zweier Metallstreifen cc1 an dem festen Elfenbeinklötzchen d befestigt ist. Von dem Streifen c geht ein Draht / nach dem einen Pol der Batterie, während der vom Streifen c1 auslaufende Draht/1 nach dem am Uhrgehäuse befestigten Elektromagnet B führt, dessen anderes Drahtende /2 mit dem zweiten Pol der Batterie verbunden ist. ■ · ·
Auf der das Pendel A umschliefsenden oberen Brücke g ist das Secundenrad h drehbar angebracht, das durch die Paletten / des Pendels bei dessen Schwingungen vorwärts bewegt wird.
Mit dem Haken α ist die Feder / mit Contactschraübe I1 verbunden, während an der von α isolirten, aber mit ax durch den Stift a2 verbundenen Platte «3 die mit Arm m versehene Feder η ausgeht. Die Stromleitung ist somit in der Regel zwischen Feder n:\xx\A Schraube Z1 geöffnet. Tritt aber der am Rande des Rades h angebrachte Stift i in den Bereich des Armes m, so wird bei einer Schwingung des Pendels nach links, an dem natürlich auch die Federn / und η theilnehmen, der Arm m gegen den Stift i stofsen, die Feder η wird mit der Contactschraube lx in Berührung kommen und die Leitung wird geschlossen.
Infolge dessen zieht der Elektromagnet den an ο drehbaren Anker r an, dessen Arm r1 unter die am Pendel drehbar befestigte Falle s hinwegfährt, dieselbe etwas hebend und sich dann gegen diese Falle legend.
Hat das Pendel seine Schwingungen nach links beendet und beginnt es seine Schwingungen nach rechts, so wird der Contact zwischen der Feder η und der Contactschraube P und somit der Strom unterbrochen. Die Feder I zieht den Anker ab und übt durch den Arm rl auf die Falle s und somit auf das Pendel einen Impuls aus, der hinreicht, um das Pendel in Schwingung zu erhalten.
Beim Anziehen des Ankers r wird gleichzeitig ' der mit demselben verbundene Arm ^2 das in der Brücke g1 drehbar gelagerte Minutenrad ν um einen Zahn vorwärts stofsen, während der in die Zähne dieses Rades greifende Fortsatz rz verhindert, dafs das Rad mehr als einen Zahn weiter getrieben wird.
Die Räder h und ν sind aufserdem mit Sperrkegel versehen, welche den Rücklauf verhindern, und das Minutenrad überträgt seine Bewegung in bekannter Weise auf das Stundenrad.
Fig. 3 veranschaulicht das Zeigerwerk.
Die. Vortheile dieser Anordnung bestehen darin, dafs der Contact, da er sich am Pendel
befindet, auf einen Brüchtheil der Schwingungsdauer einstellen läfst und dabei die Uhr nicht hemmt, da die Feder / bei Rückschwingung des Pendels dieser die zur Spannung erforderliche Kraft zurückgiebt. Das Pendel schwingt ferner völlig frei und der Impuls erfolgt fast ohne Reibung und ohne die Freiheit des Pendels zu beeinträchtigen, mit constanter Kraft, unbeeinflufst von etwaigen Stromschwankungen. Endlich wird das Zeigerwerk direct vom Strom und nicht vom Pendel bewegt, so dafs die ganze Stromstärke dazu verwendet wird, die Uhr in Gang zu halten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die an dem Pendel A angebrachte, durch den Stift i des Secundenrades beeinflufste Contacteinrichtung /11 η in Verbindung mit dem Elektromagnet B, dessen mit Feder t versehener Anker r durch -Arm tA und Falle ί dem Pendel den Impuls giebt und das Minutenrad ν durch Arm r2 bewegt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22325D Elektrische Uhr Active DE22325C (de)

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