DE223764C - - Google Patents
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- DE223764C DE223764C DENDAT223764D DE223764DA DE223764C DE 223764 C DE223764 C DE 223764C DE NDAT223764 D DENDAT223764 D DE NDAT223764D DE 223764D A DE223764D A DE 223764DA DE 223764 C DE223764 C DE 223764C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
- B25B25/00—Implements for fastening, connecting or tensioning of wire or strip
- B25B25/005—Implements for fastening, connecting or tensioning of wire or strip for applying wire clasps to hose couplings
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F3/00—Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
- G09F3/08—Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
- G09F3/14—Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself by strings, straps, chains, or wires
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Package Frames And Binding Bands (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Flaschen, Kannen oder ähnliche Gefäße mit Signierungen zu versehen, wird bisher in
der Weise verfahren, daß die Signierungen auf Blechschildern angebracht werden, die einerseits
in eine schmale Befestigungszunge, andererseits in ein breiteres, mit Querschlitzen versehenes
Bandteil auslaufen, durch dessen Schlitz die schmalen Zungen nach dem Umlegen um die
Flasche durchgesteckt und alsdann umgebogen
ίο werden. Diesen bekannten Signierschildern
haftet aber der Übelstand an, daß sie einerseits nicht hinreichend sicher befestigt und
andererseits dem jeweiligen Durchmesser des Flaschenhalses nicht angepaßt werden können.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen solcher mit Signierungen versehenen,
in schmale Zungen auslaufenden Blechschilder, welches die vorerwähnten Nachteile dadurch
beheben soll, daß nach Einführen der Zunge in das breite Ende des Schildbandes je nacheinander
sowohl die schmale Zunge als auch das überstehende Ende des Schildbandes auf die durch den jeweiligen Durchmesser des
Flaschenhalses bedingte Länge abgeschnitten, an der durch die Lage der Sicherungslappen
bestimmten Stelle durchlocht und nach Einführen über diese Lappen durch Umbiegen
derselben mit dem Schildband verbunden werden.
Dieses Verfahren sowie seine einzelnen Arbeitsmaßnahmen und die zu seiner Ausübung
erforderliche Vorrichtung ist durch die Fig. 1 bis 8 der Zeichnung in einer Ausführungsform
dargestellt. Fig. 1 zeigt das Blechschild, Fig. 2 die erste Maßnahme beim Befestigen des Schildes,
nämlich das Einstecken des schmalen Teiles d in den Schlitz g, Fig. 3 das Schild in
festgezogenem Zustand, Fig. 4 das Schild mit umgebogenem Teil d, Fig. 5 das Schild, nachdem
der Teil d abgeschnitten, mit dem Loch h
versehen und der Halter b durch das Loch h hindurchgesteckt und umgebogen ist, Fig. 6
das Schild, nachdem der breite Teil c ebenfalls gelocht (Loch i), abgeschnitten und der Halter
α durch Loch i hindurchgesteckt und umgebogen ist, Fig. 7 das zum Befestigen der
Schilder dienende, zangenartige Instrument, Fig. 8 einen Schnitt durch den Kopf der Zange
in Richtung der Linie A-A.
Das in Fig. 1 dargestellte Blechband gliedert sich in den schmäleren Teil d und den breiteren
Teil c. Aus dem letzteren sind bei α und b kleine Zungen ausgestanzt, und zwar so, daß
diese kleinen zungenartigen Halter senkrecht emporstehen; ferner ist im breiteren Teil des
Schildbandes ein Schlitz g vorhanden, der so breit ist, daß die schmälere Zunge durch ihn
hindurchgesteckt werden kann. Sollen die Schilder an Korbflaschen oder anderen mit
einer nachgiebigen Hülle versehenen Behältern angebracht werden, so erhält das Schild noch
die kleinen Ausstanzzungen e und f, die ebenfalls senkrecht abstehen. Wenn das Schild
um den Behälter herumgelegt und festgezogen wird, dringen diese abstehenden Spitzen β und f
in das Geflecht oder die Hülle des Behälters ein, verhindern ein Verrutschen des Schildes
und erhöhen so die Sicherheit der Befestigung.
Die Halter e, f, α und b sowie der Schlitz g
werden in bekannter Weise in demselben Arbeitsvorgang hergestellt, in dem die Aufschrift,
für die zwischen den Haltern α und b Platz ist, herausgestanzt oder aufgeprägt wird.
Zur Ausübung des Verfahrens dient die dargestellte Zange. Die beiden Backen k und I
dieser Zange haben auf einem Teil ihrer Länge scherenartige Schneiden, mit denen Blech ge-
to schnitten werden kann. An diesen Teil schließt sich' ein anderer an, der als Lochstanze ausgebildet
ist. Die Backe k trägt die Matrize r, Backe I den Stempel q. Dieser Stempel q
und die Matrize r sind so geformt, daß mit ihnen die ovalen Löcher h und i ausgestanzt
werden können.
Das Anbringen des Blechschildes an dem Behälter mit Hilfe der Zange geht folgendermaßen
vor sich:
Das Schild wird um den Hals des Behälters oder den anderen Teil, an dem es angebracht
werden soll, herumgelegt, der Teil d durch den Schlitz g gesteckt. Diesen Zustand zeigt Fig. 2.
An einem Ende des Signierbandes wird nun
S5 mit der Stanzzange, am anderen mit einer gewöhnlichen
Zange angefaßt, das Signierband kräftig zusammengezogen (Fig. 3) und das freie Ende d um die Kante des Schlitzes g herumgebogen
(Fig. 4). Statt der Stanzzange konnte für diese Maßnahme auch jede andere Zange
genommen werden. Falls durch die Verwendung der Stanzzange ein Loch in das Ende des Signierstreifens gedrückt werden sollte, so
würde dies ohne Bedeutung sein, da das Ende des Streifens sowieso am Schluß abgeschnitten
wird.
Wenn das Ende d herumgebogen ist, wird es an der Stelle, die sich über dem ausgestanzten
Halter b befindet, mit Hilfe der Stanzzange mit einem Loch h versehen, der Halter α durch
dieses Loch hindurchgesteckt, umgebogen und dann der überflüssige Teil von d mit der Stanzzange
abgeschnitten (Fig. 5). Ebenso wird der breite Teil des Signierbandes an der dem Halter
α entsprechenden Stelle i gelocht, α durch das Loch hindurchgesteckt, umgebogen und die
überflüssige Länge des breiten Signierbandteiles abgeschnitten (Fig. 6). Dieses Lochen und Abschneiden
findet auch mit der Stanzzange statt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zum Anbringen von Signierungen tragenden, in schmale Befestigungszungen auslaufenden Blechbändern an Fla- sehen, Kannen und anderen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einführen der Zunge in das breite Ende des Schildbandes je nacheinander sowohl die schmale Zunge als auch das überstehende Ende des Schildbandes auf die durch den jeweiligen Durchmesser des Flaschenhalses bedingte Länge abgeschnitten, an der durch die Lage ■ der Sicherungslappen bestimmten Stelle durchlocht und nach Einführen über diese Lappen durch Umbiegen derselben mit dem Schildband verbunden werden.Vorrichtung zur Ausübung des Ver-
- 2.fahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Teile der Schenkel einer Zange als Blechschere, die oberen dagegen als Lochstanze ausgebildet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223764C true DE223764C (de) |
Family
ID=484556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223764D Active DE223764C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223764C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3189961A (en) * | 1963-09-17 | 1965-06-22 | Rotron Mfg Co | Hose clamp |
| DE102009043245A1 (de) * | 2009-09-28 | 2011-05-05 | Physik Instrumente (Pi) Gmbh & Co. Kg | Schlauchpumpe |
-
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- DE DENDAT223764D patent/DE223764C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3189961A (en) * | 1963-09-17 | 1965-06-22 | Rotron Mfg Co | Hose clamp |
| DE102009043245A1 (de) * | 2009-09-28 | 2011-05-05 | Physik Instrumente (Pi) Gmbh & Co. Kg | Schlauchpumpe |
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