DE2238480A1 - Papierzufuehrungsvorrichtung an vervielfaeltigungsmaschinen - Google Patents

Papierzufuehrungsvorrichtung an vervielfaeltigungsmaschinen

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DE2238480A1
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paper feeding
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DE19722238480
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Heinz Joachim Schinke
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Zeuthen and Aagaard AS
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Zeuthen and Aagaard AS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0638Construction of the rollers or like rotary separators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Papierzuführungsvorrichtung an Vervielfältiunsmpschinen Die Erfindung betrifft eine Papierzuführungsvorrichtung an Vervielfältigungsmaschinen mit wenigstens einem von einer quer zur Förderrichtung des Papiers über dem Papierstapel angeordneten Welle getragenen Reibglied, das im Arbeitstakt der Maschine mit dem obersten Blatt des Papierstapels in Reibungseingriff kommt und dieses in die Maschine vorschiebt.
  • Bei bekannten Papierzuführungsvorrichtungen dieser Art ist auf der vom Antrieb der Maschine im Arbeitstakt angetriebenen Welle ein Reibrad oder ein Reibradsektor angeordnet, der im Arbeitstakt der Maschine mit dem obersten Blatt des Papierstapels in Eingriff kommt und es der Maschine zuführt.
  • Derartiges auf dem Friktionsprinzip basierende Papierzuführungsvorrichtungen arbeiten jedoch bei bestimmten Papierarten nicht einwandfrei. Bei glatten Kunstdruckpapieren ist z.B. der auf das oberste Blatt ausgeübte Reibdruck häufig nicht ausreichend, um einen sicheren Vorschub zu gewährlei sten. Eine Erhöhung des Druckes kann dagegen in unerwünschter Weise dazu führen, daß gleich mehrere Blätter mitgenom men werden. Man bat bereits versucht, den Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen dadurch zu beheben -daß tan die Papiere zuführung mit einer Papiergewichtseinstellung versehen hat, mittels der der von der Papierzuführungsvorrichtung auf den Papierstapel ausgeübte Druck dem jeweiligen Papiergewicht angepaßt werden kann. Abgesehen davon daß das Erfordernis einer weiteren Einstellung vor dem Druck unerwünscht ist, weil es die Bedienungsperson z.B. vergessen kann, kann auch die genaue Einstellung des für eine bestimmte Papiersorte optimalen Druckes noch nicht zu einer vollständig einwandfreien Arbeitsweise führen.
  • Es ist zwar schon bekannt, die grundsätzlichen Nachteile der auf dem Friktionsprinzip basierenden Vorrichtungen dadurch zu beheben, daß der oberste Bogen eines Papierstapels durch pneumatische Vorrichtungen angesaugt und der Maschine zugeführt wird; derartige Papierzuführungen sind jedoch nur bei größeren Maschinen wirtschaftlich einsetzbar und jedenfalls für Vervielfältiger zu aufwendig.
  • Das Ziel der Erfindung besteht somit darin, eine Papierzuführungsvorrichtung nach dem Friktionsprinzip der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche die beschriebenen Nachteile der auf dem Friktionsprinzip arbeitenden Vorrichtungen nicht aufweist und ein sicheres Abziehen des jeweils obersten Bogens eines Papierstapels gewährleistet, ohne daß die Gefahr besteht, daß auch darunter liegende Blätter mitgenommen werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß das Reibglied wenigstens entlang eines äußeren Umfangabereiches derart nachgiebig ausgebildet ist, daß es schon bei geringem Auflagedruck der Papierzuführung mit einer großen Fläche auf dem obersten Papierblatt aufliegt. Der Grundgedanke ist also darin zu sehen, die auf den obersten Bogen des Papierstapels ausgeübte Reibungskraft nicht durch Druckerhöhung, sondern durch Flächenvergrößerung zu erzielen. Dadurch wird zum einen eine sichere Mitnahme des obersten Bogens auch bei relativ geringen Auflagedrücken gewährleistet, während die Gefahr, daß darunter liegende Bögen mitgenommen werden, auf ein Minimum herabgesetzt ist. Der Nachteil der bisherigen Reibradzuführung, daß praktisch bei radförmiger Ausbildung nur ein Punkt auf dem Papier aufliegt, so daß diese Zuführungen häufig rutschen, ist also erfindungsgemäß durch die flächige Auflage des Reibrades beseitigt.
  • Das Reibglied weist zweckmäßigerweise eine Felge auf, auf die ein mit Luft gefülltes ringförmiges elastisches Element dicht aufgezogen list, welches nach einer bevorzugten Ausführungsform ein aufblasbarer Schlauch und nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ein reifenartiger Hohlkörper ist. Der Druck in dem ringförmigen elastischen Element ist erfindungsgemäß sehr gering, damit sich das Reibglied etwa so wie ein Autoreifen ohne Luft bzw. mit wenig Luft verhält und eine maximale Fläche mit dem obersten Blatt des Papierstapels in Eingriff kommt.
  • Vorzugsweise weist der reifenartige Hohlkörper im Radialschnitt an beiden nach außen gewölbten Seiten eine St-elle geringster Stärke auf, an der die Materialstärke zweckmäßigerweise nur etwa 1 mm beträgt. Hierdurch wird die möglichst großflächige Auflage des Reibgliedes auf dem obersten Blatt des Stapels weiter gefördert.
  • Um eine besonders gute Haftung des obersten Bogens des Papierstapels zu erreichen, weist nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Hohlkörper auf seiner mit dem Papierstapel in Eingriff kommenden Fläche Vertiefungen auf.
  • Dabei ist der die Vertiefungen tragende Bereich vorteilhafterweise beidseitig durch-sich nach außen erstreckende Vorsprünge abgeschlossen. Die Vertiefungen können wabenartig ausgebildet oder querverlaufende Rillen sein. Insbesondere aufgrund des seitlichen Abschlusses der Vertiefungen wird beim Ineingriffkommen des Reibgliedes mit dem obersten Blatt des Papierstapels zusätzlich eine ge-wisse Saugwirkung erzielt, wodurch eine sehr gute Haftung und damit eine sichere Mitnahme des Blattes gewährleistet ist.
  • Zweckmäßigerweise wird das Reibglied nach dem Eingriff mit dem obersten Blatt des Papierstapels in eine allmählich anwachsende Drehbewegung versetzt. Durch die -langsam zunehmende Mitnahmebewegung des Reibgliedes wird jedweder Schlupf zwischen den beiden Elementen vermieden. Eine besonders bevorzugte praktische Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß das reibglied durch ein Zahnsegment angetrieben ist, das von einem Nocken im Arbeitstakt der Maschine zu einer stetig zunehmenden Schwenkbewegung angetrieben wird.
  • Eine besonders gleichmäßige Mitnahme des obersten Bogens des Papierstapels wird dadurch gewährleistet, daß auf der Welle nebeneinander zwei Felgen mit ringförmigen elastischen Elementen angeordnet sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Papierzuführungsvorrichtung, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform des bei der erfindungsgemäßen Papierzuführungsvorrichtung verwendeten eibgliedes, wobei der Schlauch rechts zusätzlich noch im Querschnitt dargestellt ist, i;. 3 den Radialschnitt eincr weiteren Ausführungsform eines beim Erfindungsgegenstand verwendeten zu j gliedes und Fig. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 3.
  • Nach Fig. 1 treibt ein im Arbeitstakt der Maschine umlaufender Nocken 21 ein Zahnsegment 20 zu einer pendelnden Hin- und Herbewegung an. Um diese. Bewegung zu veranschaulichen, sind sowohl der Nocken 21 als auch'das Zahnsegment 20 gleichzeitig in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt.
  • Das Zahnsegment 20 überträgt die Bewegung auf das auf der Welle 29 drehfest sitzende Zahnrad 30, wobei gleichzeitig ein zweites Zahnrad 22, das ebenfalls auf der gleichen Welle drehfest filiert ist, ein Zwischenrad 23 antreibt und die Drehung auf das auf der Welle 29 radial gesicherte Zahnrad 24 überträgt. Auf der Welle 19 sind nebeneinander zwei Felgen 12 drehfest befestigt, auf die erfindungsgemäß ein Schlauch 13 bzw. ein reif enartiger Hohlkörper 14 dicht aufgezogen ist. Die Felge 12 mit dem aufgezogenen Schlauch 13 bzw. dem reifenartigen Körper 14 bilden zusammen ein Rei¢ied 11, das im Arbeitstakt der Maschine in Eingriff mit dem obersten Blatt eines Papierstapels 18 gebracht wird.
  • Wie aus Fig.1 ersichtlich, treibt der Nocken 21 das Reibglied 11 mit allmählich zunehmender Geschwindigkeit an. Das oberste Blatt des Papierstapels wird hierbei in Richtung des Pfeiles 26 den Einzugswalzen 27, 28 der Maschine zugeführt.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist auf die Felge 12 ein Schlauch 13 aufgezogen, der nach außen abgedichtet und so schwach aufgeblasen ist, daß er nach dem Eingriff mit dem Papierstapel die rechts in Fig. 2 im Schnitt angedeutete Form annimmt. Hierdurch wird eine große Auflagefläche auf dem obersten Blatt gewährleistet.
  • Bei der Ausführungsforn nach den Fig. 3 und 4 ist das Reibglied 11 als mit einem reifenartigen Hohllörper 14 versehene Belge 12 ausgebildet. Erfindungsgemäß weist der Hohlkörper 14, der s.Bt aus Gummi oder einem Kunststoff bestehen kann, die aus Fig. 3 ersichtliche Querschnittsform auf. In der dargestellten Weis liegt der Hohlkörper dicht an der Felge an. Durch eine entsprechende Materialwahl und variable Wandstärken erhält der Hohlkörper eine so starke Elastizität, daß er mit Hilfe seines Eigengewichtes bzw.
  • das Gewicht der Papierzuführung flach auf den oberen Bogen des Papierstapels aufliegt.
  • Die leichte Verformbarkeit des Hohlkörpers 14 wird weiter dadurch begünstigt, daß an den beiden gewölbten Seiten entlang des gesamten Umfanges schwache Stellen 15 vorgesehen sind.
  • Um die Haftung der Umfangsfläche des Reibgliedes 11 nach den Fig.3 und 4 noch weiter zu verbessern, sind auf der mit dem Papierstapel 18 in Eingriff kommenden Außenfläche Vertiefungen 16 angebracht, die nach den Fig.3 und 4 die Form von querverlaufenden Rillen haben. Wesentlich ist dabei, daß die Rillen zu beiden Seiten durch sich nach außen erstreckende, rund umlaufende Vorsprünge 17 abgeschlossen sind.
  • Die Wirkungsweise der erilndungsgemäßen Vorrichtung ist wie folgt: Sobald ein neues Blatt der Maschine zugeführt werden soll, senkt sich das RBbiSlied 11 auf den Papierstapel und kommt dort mit seinem Eigengewicht zur Auflage. Dabei nimmt der Schlauch 13 nach Fig.2 - aufgrund der Luftfüllung- und der Hohlkörper nach Fig. 3 und 4 - aufgrund entsprechender Materialwahl und Wandstärken - die in der Zeichnung dargestellte eusammengedrückte Lage ein, so daß ein großflächiger Reibungseingriff zustande kommt. Nunmehr wird die Drehbewegung des Reibgliedes 11 in Fig. en Richtung des Pfeiles 26 nach Fig. geleitet, wobei der oberste Bogen des Papierstapels sicher mitgenommen wird, ohne daß eine Gefahr der Mitnahme darunter liegender Bögen gegeben ist.
  • Der Schlauch 13 bzw. der Hohlkörper 14 bestehen aus einem elastischen Material mit hohem Reibungskoeffizienten.

Claims (13)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    le Papierzuführungsvorrichtung an Vervielfältigungsmaschinen mit wenigstens einem von einer quer zur Förderrichtung des Papiers über dem Papierstapel algeordneten Welle getragenen Reibglied, das im Arbeitstakt der Maschine mit dem obersten Blatt des Papierstapels in Reibungseingriff kommt und dieses in die Maschine vorschiebt, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Reibglied (11) wenigstens entlang eines äußeren Umfangsbereiches derart nachgiebig ausgebildet ist, daß es schon bei geringem Auflagedruck der Papierzuführung mit einer großen Fläche auf dem obersten Papierblatt aufliegt.
  2. 2. PapierzufuIirungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Reibglied (11) eine Felge (12) aufweist, auf die ein mit Luft gefülltes ringförmiges elastisches Element (13, 14) dicht aufgezogen ist.
  3. 3. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 2 dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das ringförmige elastische Element ein aufblasbarer Schlauch (13) ist.
  4. 1 oder 4. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch/2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das ringförmige elastische Element ein reifenartiger Hohlkörper (14) ist.
  5. 5. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Hohlkörper im Xadialschnitt an beiden nach außen gewölbten Seiten eine Stelle (15) geringster Stärke aufweist.
  6. 6. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Materialstärke an der Stelle (15) nur etwa 1 mm beträgt.
  7. 7. Papierzufuhrungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t s daß der Hohlkörper auf seiner mit dem Papierstapel in Eingriff kommenden Fläche Vertiefungen (16) aufweist.
  8. 8. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der die-Vertiefungen (16) tragende Bereich beidseitig durch sich nach außen erstreckende Vorsprünge (17) abgeschlossen ist.
  9. 9. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vertiefungen (16) wabenartig ausgebildet sind.
  10. 10. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Vertiefungen (16) querverlaufende Rillen sind.
  11. 11. Papierzuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t a daß das Reibglied (11) nach dem Eingriff mit dem obersten Blatt des Papierstapels (18) in.eine allmählich anwachsende Drehbewegung versetzt wird.
  12. 12. Papierzuführungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t t daß das Reibglied (11) durch ein Zahnsegment (20) angetrieben ist., das von einem Nocken (21) inL Arbeitstakt der Maschine zu einer stetig zunehmenden Schwenkbewegung angetrieben wird.
  13. 13. Papierzuführungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß auf der zelle (19) nebeneinander zwei Felgen (12) mit ringförmigen elastischen Elementen (13, 14) angeordnet sind.
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EP0345989A3 (en) * 1988-06-08 1990-09-26 Oki Electric Industry Company, Limited Sheet feed mechanism

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US4982942A (en) * 1988-06-08 1991-01-08 Oki Electric Industry Co., Ltd. Sheet feed mechanism

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