DE2240077A1 - Mutter fuer kugelumlaufspindeln - Google Patents
Mutter fuer kugelumlaufspindelnInfo
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Description
Dipl.-Inn. W. Beyer
Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Joehem
Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Joehem
Frankfurt am Main Freiherr-vom-Stein-Str. 18
In Sachen:
SKF Industrial Trading and "
Development Comp. NV
Amsterdam / Niederlande .
Mutter für Kugelumlaufspindeln
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mutter für Kugelumlaufspindel^
Bei derartigen Kugelumlaufschraubgetrieben haben beide Teile schraubenförmige Nuten, in denen eine Kugelgruppe
oder mehrere getrennte Kugelgruppen zirkulieren. Damit die Zirkulation erreicht wird, muß die Mutter einen
Kugelrückführungskanal - bei mehreren getrennt zirkulierenden Kugelgruppen mehrere derartige Rückführungskanäle haben.
Sind mehrere Kugelkreisläufe vorgesehen, so kann die Anordnung derart getroffen sein, daß jeder der mit
axialem Zwischenabstand zirkulierenden Kugelkreisläufe nur einmal um die Spindel führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein Kugelumlaufschraubgetriebe
der zuletzt bezeichneten Art eine sehr einfach und billig herzustellende, dabei aber mit guter
Präzision funktionierende Mutter zu schaffen. Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß .sich
ein oder mehrere in sich geschlossene Zirkulationswege für Kugeln jeweils nur über eine Windung der schraubenförmigen
Kugellaufbahn der Spindel erstrecken und durch eine in eine dünnwandige Büchse eingepreßte, San ihren
303803/0818
fnnr: r.urüclcgoführte Vertiefung gebildet sind, welche nnΓ dem
größeren, tragenden Teil ihror Länge schrn.ubenfSrnri.pj vorläuft
und in dem zurückführenden Bereich so vertieft ist, daß die Kugeln über die Erhebung zwischen zwei benachbarten
Laufbahnwindungen der Spindel führbar sind.
Die neu vorgeschlagene Mutter kann in sehr einfacher Weine durrh eine die Büchse aufnehmende Preßform, in deren innere
Mantelfläche Vertiefungen entsprechend den herzustellenden
Vertiefungen der Büchse eingearbeitet sind, und Druckbeaufschlngung
des Innenraums der Büchse hergestellt werden.
Damit die Büchse über den gesamten Umfang trägt, werden
praktische Ausführungen mit mehreren axial versetzt liegenden Kugelkreisläufen bevorzugt, deren zurückführende Bereiche
über den Umfang der Mutter versetzt angeordnet sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand zweier in der Zeichnung
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Flanschbüchse, wie sie als Ausgangswerk- ·,stück für die Herstellung einer Mutter gemäß
der Erfindung geeignet ist,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die in einer Preßform aufgenommene Büchse gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivisch dargestellte, axial aufgeschnittene,
fertige Mutter gemäß der Erfindung,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Mutter in größerem Maßstab, .'·
SKF 8363/9.8.1972 309809/0818
Fig, 5 einen Querschnitt durch die Mutter gemäß Piß· 4-,
Fig, 6 bis 11 verschiedene Längsschnitte durch die die
Kugellaufbahn bildende Vertiefung in der Mutter in den in Fig. 5 eingetragenen Schnittebenen
VI-XI,
Fig. 12 einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung·
Die Kosten der Muttern für Kugelumlaufschraubgetriebe werden
weitgehend von den Fertigungskosten der Kugellaufbahn und des Kugelrüokfiihrungskanals bestimmt. Um diese Kosten zu
senken, besteht im Beispielsfall nach Fig. 3 der innere Teil der Mutter aus einer dünnwandigen Büchse 10 mit endseitigen
Außenflansehen 11. In die dünnwandige Büchse 10 können die Kugellaufbahnen in geeigneter Weise eingepreßt
werden, beispielsweise gemäß Fig. 2 mittels einer geteilten äußeren Preßform 12 und einom geeigneten Druckmittelanschluß,
an den sich die Flanschen 11 dicht anschließen lassen. Der abgedichtete Innenraum der Büchse 10 wird dann mit hydraulischem
Druckmittel beaufschlagt, und durch den Druck werden
bestimmte Wsndbereiche der Büchse 10 in Hüten 13 in der
inneren Oberfläche der Preßform 12 gedruckt und dabei plastisch verfomt. Diese Nuten 13 haben längs des größeren
Teil des Umfangs einen im wesentlichen halbkreisförmigen
Querschnitt. In Längsrichtung folgen die Nuten 13 im wesentlichen
der Steigung der Kugelumlaufspindel, und zwar nicht
ganz einmal um den Umfang. Auf dem Rest des Umfangs wird der zurückführende Teil der durch die Nuten 13 herzustellenden
Vertiefungen in der Büchse 10 angelegt, wozu jede Einzelwindung
der in Fig. 2 gezeigten-beiden Nuten 13 durch einen
Übergangsbereich 14 geschlossen wird.
Gemäß Fig. 3 wird nach der Formung der Büchse 10 mit schrau-
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benförmigen Vertiefungen 16, welche den tragenden Teil der
Kugrllnufbnhnen der Büchse bilden, um dier.e herum ein verstärkender Mantel 34- angegossen, der gemäß Fig. J von einem
End flansch 11 bis zum anderen reicht \md noch mit einer
Drahtarmierung 15 versehen sein kann. In Fig. 3 ist von einem
oberen Kühlkreislauf syst em auf der vorn liegenden Außenseite
der Büchse 10 die schraubenförmige, tragende Kugellaufbahn
gezeigt, während im Inneren der Büchse der axial zurückführende
Bereich 17 dieser in sich geschlossenen Kugellaufbahn angedeutet ist. Bei dem in Fig. 3 auf der vorn liegenden
Außenseite der Büchse 10 axial weiter unten angeordneten Kugelkreislaufsystem liegt, wie dargestellt, der zurückführende
Bereich 17 dem entsprechenden Bereich des oberen
Systems diametral gegenüber.
Die AnInge der Kugellaufbahnen in der Mutter geht noch
deutlicher aus Fig. 4- hervor. Die Kugelumlaufspindel ist
dort mit 1R bezeichnet. Ihr Gewindegang ist im Querschnitt im wesentlichen halbkreisförmig. Zwischen je zwei benachbarten
Windungen des schraubenförmigen Ganges befindet sich eine Erhebung 19. Die Mutter ist mit zwei Vertiefungen ausgebildet,
deren jede sich im wesentlichen über einen Umlauf des Gewindeganges der.Spindel erstreckt. Die mit 20 bezeichneten
Kxigeln sind in Fig. 4 nur oben und unten angedeutet.
In Wirklichkeit befinden sich über die gesamte Länge der Vertiefungen Kugeln.
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Mutter. Der eigentliche,
Kräfte übertragende Teil der Kugellaufbahn reicht von A im Uhrzeigersinn bis B; das sind im Beispielsfall mehr als
270 . Dieser Winkel knnn schwanken. Der Querschnitt der
Kugel laufbahn der Mutter ist in diese?m schraubenförmigen
Bereich im wesentlichen ein Halbkreis und bildet eine gute Abstützung und Führung für die Kugeln.
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Den Anfang und dn.i End ο don nchraubonförmigon Borni. ohn 16
verbind ot:, wie ob on erwähnt, ein vom schraubenform·! gen Vorlauf
abweichender, zurückführender Bereich 17· ^i ° i-m Beispielsfall
gezeigte Mutter führt., zwei getrennte Serien von Kugeln. Die Anordnung ist so getroffen, daß die beiden zurückführenden
Bereiche der Kugellaufbahnen diametral gegenüberliegen, so daß durch die Kugeln 20 Axialkräfte über den
gesamten Umfang übertragen werden. Bei großen .zu übertragenden Kräften ist es natürlich auch möglich, mehr als zwei
in sich geschlossene Kugellaufbahnen zu benutzen. Man sollte in diesem Fall die zurückführenden Bereiche17 so gleichmäßig
wie möglich über den Umfang der Mutter verteilen.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt in der Ebene VI in Fig. 5 und ist
charakteristisch für den Querschnitt der Kugellaufbahn
zwischen A und B (im Uhrzeigersinn). Die Kugeln haben in diesem Bereich der Laufbahn mit halbkreisförmigem Querschnitt
eine gute Abstützung sowohl auf Seiten der Kugelumlaufspindel
18 als auch in der Vertiefung 16 der Mutter. Mit zunehmendem V/eiterschreiten über den Umfang von der Ebene VI zur
Ebene VII und schließlich bis zur Ebene XI nimmt die !Tiefe der Rückführnut 17 kontinuierliche zu.
Die Fig. 6 bis 11 zeigen die Bewegung einer Kugel in der ersten Hälfte des rückführenden Nutbereichs 17· Am Ende befindet
sich die Kugel gemäß Fig. 11 ganz oben auf der Erhebung 19 zwischen zwei Nutwi.ndungen des Gewindeganges. Von
der Schnittebene XI bis zur Schnittebene A bewegt sich die Kugel dann auf der gegenüberliegenden Flanke der Erhebung
wieder nach unten. Die dabei durchlaufenen Querschnitte der Kugellaufhnhn entsprechen den Querschnitten in den Schnittebenen
XI-VI. Die Verhältnisse in der Schnittebene A gleichen an Ende wieder denen der Fig. 6.
.· Bei dem Ausführungnbeispiel nach Fig. 12 isb der Haupt-
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körper dor Mutter derselbe wie bei dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel, und im Inneren befindet sich wiederum eine dünnwandige Büchse 10. Durch Pressen oder ein anderes
geeignetes Formgebungsverfahren sind die beiden Kugellnufbahnen, bestehenc1 jeweils aus einem schraubenförmigen Bereich
16 und einem der axialen Kugelrückführung dienenden Bereich mit größerer Tiefe, in die Büchse eingearbeitet' worden. Der
aufgegossene oder in anderer geeigneter Weise aufgebrachte verstärkende Mantel um die dünnwandige Büchse ist m.i.t äußeren
formschlüssig wirkenden Gliedern versehen, die dazu bestimmt sein können, die Mutter zu verriegeln oder auch mit einem
Antrieb zusammenzuwirken. Im Boispielsfall sind es Zähne oder
Keilz.ähne 21, mit deren Hilfe die Mutter z.B. durch ein nicht gezeigtes Zahnrad roti.erend angetrieben oder mit deren Hilfe
sie undrehbar in ein anderes Maschinenteil eingepaßt werden könnte. Die Zähne 21 können entweder unmittelbar durch den
Giei?Vorgang des verstärkenden Mantels geformt, öder es könnte
auch erst nur eine äußere Erhebung auf demselben angegossen werden, in welcher danach die gewünschten Zähne oder Keilzähne
spanend eingearbeitet werden. Statt der Zähne oder Längskeile kann der verstärkende Mantel auch mit Umfangskerben
oder Querkeilen versehen sein. Die Endflanschen sind bei dem letzteren Ausführungsbeispiel durch nach außen gewölbte
Umfangssicken 22 ersetzt. Ein Teil der Oberfläche dieser Sicken dient als Abstützung für den verstärkenden
Mantel und ein anderer Teil 23 dient als innere Laufbahn für
Kugeln 2ZI-, die zwischen dieser Laufbahn und einer äußeren,
durch 25 bezeichneten Laufbahn angeordnet sind. Auf diese
Weise wird das Kugelumlaufscnrflubgetriebe vervollständigt
durch ein zur Aufnahme axialer Kräfte geeignetes Wälzlager. Dieses ist in ein Gehäuse 26 eingesetzt und trägt die
Mutter, bei deren Drehung die drehfest gehaltene Spindel axial bewegt wird.
Patentansprüche / 309809/0818
Claims (10)
1.j Mutter für Kugelumlaufspindeln, ' d a d u r c h
g e"k ennzeichnet , daß sich ein oder mehrere, in
sich geschlossene Zirkulationswege (16, 17) für Kugeln (20)
jeweils nur über eine Windung der schraubenförmigen Kugeilaufbahn
der Spindel (18) erstrecken und durch eine in eine dünnwandige Büchse (10)eingepreßte, an ihren Anfang zurückgeführte
Vertiefung gebildet sind, welche auf dem größeren, tragenden Teil (16) ihrer Länge schraubenförmig verläuft und in dem
zurückführenden Bereich (17) so vertieft ist, daß die Kugeln (20) über die Erhebung (19) zwischen zwei benachbarten Laufbahnwindungen
der Spindel (18) führbar sind.
2. Mutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sich der zurückführende Bereich
(17) über weniger als 90° erstreckt.
3. Mutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß bei zwei in sich geschlossenen
Zirkulationswegen (16, 17) die zurückführenden Bereiche (17) diametral gegenüberliegen.
4. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 3>
d a d u r ch gekennzeichnet , daß die Büchse mit endseitigen
Außenflanschen (11) versehen ist.
5. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch,,
gekennzeichnet , daß die Büchse (10) mit endseitigen, sich im wesentlichen axial erstreckenden Kragen (23)
ausgebildet ist, welche innere Laufbahnen eines die Ilutter
in einem Gehäuse (26) abstützenden Wälzlagers bilden.
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6. Mutter nnch Anspruch 3 * dadurch gekennzeichnet
, daß die Kragen (23) on kreisförmig umlaufenden
Sicken (22) ansetzen.
7. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (10)
von einem sie verstärkenden Mantel (14) umgeben ist.
8. Mutter nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet
T daß der Mantel (14) armiert (Armierung
15) ist,
9. Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet , daß der äußere Bereich des Mantels (14) mit Holte- oder Antriebsmitteln (21) ausgebildet
oder versehen ist.
10. Vorrichtung zur Herstellung einer Mutter nach einem der Ansprüche 1 bis 9» gekennzeichnet durch
eine die Büchse (10) umgebende Preßform (12), in deren innere Mantelfläche Vertiefungen (13» 14) entsprechend den herzustellenden
Vertiefungen (16, 17) der Büchse (10) eingearbeitet sind, und eine den abgedichteten Innenraum der Büchse (10)
mit hydraulischem Druckmittel beaufschlagende Druckmittelquelle·
309809/0818
Applications Claiming Priority (1)
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| SE1036771 | 1971-08-16 |
Publications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2240077A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19953378A1 (de) * | 1999-11-06 | 2001-05-10 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Gewindetrieb mit einer Spindel und einer Mutter |
| JP2008267523A (ja) * | 2007-04-23 | 2008-11-06 | Nsk Ltd | ボールねじ機構 |
| US11326674B2 (en) | 2016-05-25 | 2022-05-10 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Spindle nut, threaded drive, and method for manufacturing a spindle nut |
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1972
- 1972-08-02 FR FR7227924A patent/FR2149859A5/fr not_active Expired
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| FR2149859A5 (de) | 1973-03-30 |
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