DE2240796C2 - Luftbefeuchter mit Heizkammer und Vorratskammer - Google Patents

Luftbefeuchter mit Heizkammer und Vorratskammer

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DE2240796C2
DE2240796C2 DE19722240796D DE2240796DA DE2240796C2 DE 2240796 C2 DE2240796 C2 DE 2240796C2 DE 19722240796 D DE19722240796 D DE 19722240796D DE 2240796D A DE2240796D A DE 2240796DA DE 2240796 C2 DE2240796 C2 DE 2240796C2
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OLSBERGER HUETTE HERMANN EVERKEN KG 5787 BIGGE-OLSBERG
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Description

beiden Schmalseiten des Gefäßes (14) Isolations- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen hohlräume (26) vorgesehen sind, welche durch Luftbefeuchter der eingangs genannten Gattung zu den über das Gefäß (14) überstehenden Deckel 25 schaffen, bei dem der durch den äußeren Aufbau gegebildet sind. gebene Raum für die Luftbefeuchtung optimal ausge-
4. Luftbefeuchter nach einem der vorhergehen- nutzt wird und schon nach relativ kurzer Zeit und den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im auch bei nicht allzu hohen Temperaturen ein guter Bereich der Schmalseite des Gefäßes (14), die der Befeuchtungseffekt erzielt wird.
Luftaustrittsöffnung (15) gegenüberliegt, ein sich 30 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geim wesentlichen über die Breite des Gefäßes (14) löst, daß die Heizkammer sich über die Länge des erstreckender Querstromlüfter (13) angeordnet Gefäßes erstreckt und zwischen zwei durch Längsist, wände abgeteilten Vorratskammern angeordnet ist.
5. Luftbefeuchter nach einem der vorhergehen- Auf diese Weise strömt die vom Gebläse angesaugte den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die 35 Raumluft praktisch über die gesamte Länge des Ge-
. Längswände (16) zwischen Vorratskammern fäßes sowohl über die Wasseroberfläche der kaltes
(12 a, 12 b) und Heizkammer (11) wärmeisoliert Wasser enthaltenden Vorratskammern als auch über
sind. die gesamte Länge der Oberfläche der Heizkammer.
6. Luftbefeuchter nach einem der vorhergehen- Dadurch reichen bereits relativ geringe Temperatuden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im 40 ren in der Heizkammer aus, um die Luft in dem ge-Bereich des Bodens in den Längswänden (16) wünschten Maße mit Feuchtigkeit anzureichern, zwischen den Kammern (11, 12) Ausgleichsboh- Trotz kompaktem Aufbaus des Luftbefeuchters wird rangen (17) angebracht sind. also ein guter Befeuchtungseffekt erzielt.
7. Luftbefeuchter nach einem der vorhergehen- Vorzugsweise haben die beiden Vorratskammern den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die 45 gleiche Breite, während die Heizkammer eine gerin-Heizelemente (18) von oben in die Heizkammer gere Breite aufweist. Auf Grund dieser Ausbildung (11) eingehängt sind und sich entlang des Bodens wird gewährleistet, daß die Aufheizung des in der im wesentlichen über die gesamte Kammerlänge Heizkammer befindlichen Wassers sehr schnell vor erstrecken. sich geht und somit schon nach relativ kurzer Ein-
8. Luftbefeuchter nach einem der vorhergehen- 50 schaltung der volle Verdunstungseffekt erzielt wird,
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Während die beiden Längsseiten des Gerätes Bereich der Luftaustrittsöffnung (15) ein sich durch die Vorratskammern wärmeisoliert sind, sind quer über das Gerät erstreckender Einfülltrichter nach einer bevorzugten Ausführungsform mindestens (19) mit Einlauföffnungen (20) für alle drei Kam- an den beiden Schmalseiten des Gefäßes Isolationsmern (11, 12) vorgesehen ist. 55 hohlräume vorgesehen, welche durch den über das
9. Luftbefeuchter nach Anspruch 8, dadurch Gefäß überstehenden Deckel gebildet sind,
gekennzeichnet, daß die eine Schrägwand (21) Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform kenndes Einfülltrichters (19) gleichzeitig als Strö- zeichnet sich dadurch, daß im Bereich der Schmalseite mungs-Umlenkorgan für den austretenden Luft- des Gefäßes, die der Luftaustrittsöffnung gegenüberstrom dient, indem es gegenüber der Luftaustritts- 60 liegt, ein sich im wesentlichen über die Breite des öffnung (15) angeordnet ist. Gefäßes erstreckender Querstromlüfter angeordnet
ist. Auf diese Weise wird die gesamte Quererstrek-
kung des Befeuchters für die Feuchtigkeitsaufnahme
ausgenutzt.
65 Ein weiterer Verteil des Überstreichens des Was-
Die Erfindung betrifft einen Luftbefeuchter mit sers in den Vorratskammern besteht darin, daß die
einem Wasser enthaltenden Gefäß mit rechteckigem über die kühlen Wasserflächen geförderten Luftmen-
Grundriß, das in eine Heizkammer und wenigstens gen in keiner Weise erwärmt werden, so daß der
sdiließlich aus der Luftaustrittsöffnung austretende Luftstrom im Mittel eine Temperatur aufweist, die jich kaum von der der angesaugten Raumluft unter-.sdieidet. Damit wird der vielen auf dem Verdamp-Lfimgsprinzip beruhenden Luftbefeuchtern eigene Ifachteil vermieden, daß die η Berührung mit der heißen Wasserfläche kommende Luft aufgeheizt wird. Sonach kann es auch zu Kondensationserscheinungen nach dem Austreten aus dem Gerät nicht kommen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Längswände zwischen Vorratskammern und Heizkammer wärmeisoliert sind. Die Isolation ist dabei zweckmäßigerweise so, daß beim Aufheizen des Wassers in der Heizkammer auf nahezu 70° C das Wasser in den *5 Vorratskammern auch nach längerem Betrieb eine Maximaltemperatur von 3O0C nicht überschreitet. Die Heizung ist dabei vorteilhafterweise so ausgebildet, daß das Wasser in der Aufheirkammer etwa 20 Minuten nach dem Einschalten seine Endtemperatur »o erreicht.
Nach einer weiteren Ausfuhrungsform sind im Bereich des Bodens in den Längswänden zwischen den Kammern Ausgleichsbohrungen angebracht. Diese haben zweckmäßigerweise einen Durchmesser von as nur etwa 4 mm und sind so weit von den Heizelementen entfernt, daß ein Zusetzen durch Verkalkurg ausgeschlossen ist.
Eine weitere Ausführungsform ist so ausgebildet, daß die Heizelemente von oben in die Herzkammer eingehängt sind und sich entlang des Bodens im wesentlichen über die gesamte Kammerlänge erstrekken. Hierdurch wird einerseits eine gleichmäßige schnelle Aufheizung der gesamten Wassermenge in der Heizkammer erzielt, wählend andererseits der Einbau bei der Herstellung und bei eventuellen Reparatur- und Wartungsarbeiten sehr erleichtert ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß im Bereich der Luftaustrittsöffnung ein sich quer über das Gerät erstreckender Einfülltrichter mit Einlauföffnungen für aile drei Kammern vorgesehen ist. Hierdurch ist es möglich, die Ausgleichsbohrungen relativ klein auszuführen, weil die Füllung jeder Kammer durch eine eigene öffnung erfolgt. *5
Bei einer weiteren Ausführungsform dient die eine Schrägwand des Einfülltrichters gleichzeitig als Strömungs-Umlenkorgan für den austretenden Luftstrom, indem es gegenüber der Luftaustrittsöffnung angeordnet ist. Hierdurch wird der kompakte Aufbau des Befeuchters gefördert, und es wird eine weitgehend widerstandsarme Luftführung gewährleistet.
Die Frfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine teilweise aufgebrochene Vorderansicht des erfindungsgemäßen Luftbefeuchters,
F i g. 2 eine teilweise autgebrochene Draufsicht und
F i g. 3 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht des gleichen Gegenstandes.
Nach der Zeichnung sind in einem wahlweise auf Füßen 25 stehenden Gefäß 14 mit länglichem rechteckförmigem Querschnitt in Querrichtung nebeneinander eine Vorratskammer 12 a, eine wärmeisolierende Längswand 16, eine Heizkammer 11, eine weitere wärmeisolierende· Wand 16 und eine Vorratskammer 12 b angeordnet. An beiden Stirnseiten befindet sich unter anderem zwischen der Herzkammer 11 des Gefäßes 14 und dem als Oberteil ausgebildeten Deckel ein Isolationshohlraum 26.
Das Gefäß 14 ist durch einen Deckel 27 abgedeckt, welcher an seinem in Fig. 1 Unken Ende eine Lxjftdurchtrittsöffnung 28 aufweist. Oberhalb des Deckels ist ein Querstromlüfter 13 als Gebläse vorgesehen, dessen Achse horizontal und quer zur Längsrichtung des Gefäßes 14 liegt. Der Qnerstromlüfter 13 saugt Raumluft durch seitUch angeordnete Öffnungen 29 widerstandsarm an und bläst sie von oben durch die sich über die gesamte Breite erstiekkende öffnung 28 auf die Oberfläche des Wassers in den drei Kammern 11,12.
Die Luft strömt dann über die gesamte Länge der Wasserflächen zum anderen Ende des Gefäßes 14, wo sie durch einen im Deckel 27 vorgesehenen Querschlitz 30 und durch sich ebenfalls quer über die Gerätebreite erstreckende Luftaustrittsöffnungen 15 nach außen austritt. In den wärmeisolierenden Längswänden 16 sind Ausgleichsbohrungen 17 vorgesehen, die einen gleichen Wasserstand in allen drei Kammern gewährleisten.
Am Boden der Heizkammer erstrecken sich ia Längsrichtung vorzugsweise U-förmig ausgebildete ι Heizelemente 18, die vom Deckel 27 her in die Heizkammer eingehängt sind.
An dem dem Querstromlüfter gegenüberliegenden Ende ist oberhalb des Deckels 27 ein sich über die gesamte Gerätebreite erstreckender Einfülltrichter 19 vorgesehen, welcher nebeneinander an seinem Boden drei Einlauföffnungen 20 für die drei Kammern 11, 12 a, 12 b aufweist.
Die eine Schrägwand 21 des Einfülltrichters liegt mit gewissem Abstand gegenüber den Luftaustrittsöffnungen 15, so daß eine die Umlenkung des durch den Querschlitz 30 tretenden Luftstroms begünstigende Wirkung eintritt.
Im Boden 22 des Einfülltrichters 19 ist über die Heizkammer außerdem eine weitere Öffnung vorgesehen, durch die sich gleitend ein Meßstab 23 hindurcherstreckt, der an seinem unteren Ende nut einem auf der Wasseroberfläche schwimmenden Schwimmer 24 fest verbunden ist und der Messung des Wasserstandes dient.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Luftbefeuchters ist wie folgt:
Nach dem Einschalten der Stromzufuhr für die Heizelenente 18 und den Querstromlüftc«· 13 wird ein Luftstrom im Sinne der Pfeile in Fig. 1 über die Oberfläche des Wassers in den Kammern 11, 12 geleitet. Die Luft nimmt insbesondere die Wasserdampfgrenzschicht über dem Wasser in der Heizkammer mit und wird hierdurch mit Feuchtigkeit angereichert. Aus den Luftaustrittsöffnungen 15 strömt dann die mit Feuchtigkeit beladene Luft wieder aus.
Das Wasser in den Vorratskammern 12 a, 12 b außerhalb der Heizkammer 11 dient gleichzeitig dazu, die Wärmeverluste und die Oberflächentemperatur des Gerätes zu verringern. Der Verdunstungseffekt kühlt das Wasser in den Kammern und erhöht zusätzlich die Verdunstungaleistung. Dieses Prinzip ist wegen der kleinen Austauschfläche raumsparend, d.h. bei gleichem Bauvolumen ist ein erheblicher Wasservorrat möglich.
Der erfindungsgemäße Luftbefeuchter ist so ausgelegt, daß bei sehr geringer Luftmenge die Heizleistung von 500W fast vollständig in Verdunstungswärme übergeht. Sicherheitshalber ist ein Thermostat
eingebaut, der die Temperatur unter 80° C hält, damit unter anderem Siedegeräusche vermieden werden.
Ein am Heizelement angebrachter Begrenzer mit Wiedereinschaltsperre unterbricht bei einer Wassertemperatur von etwa 72° C bzw. bei einer Heizelementtemperatur von maximal 75° C die gesamte Stromzufuhr. Das Heizelement und der Querstromlüfter sind dadurch vom Netz getrennt. Durch die Wiedereinschaltsperre wird man darauf hingewiesen, daß der Wasserspiegel so weit abgesunken ist, daß unbedingt Wasser nachgefüllt werden muß.
Auch am Heizelement ist direkt über dem Begrenzer ein Knopfthermostat angeordnet, welcher die Wassertemperatur in der Heizkammer 11 steuert.
Dieser Thermostat schaltet bei einer maximalen Wassertemperatur von 68,4° C nur das Heizelement ab, während der Querstromlüfter weiterläuft. Die Temperatur in den Vorratskammern steigt dabei nicht über 30° C an. Dies ist aui die gute Isolierfähigkeit des zu verwendenden Kunststoffes zurückzuführen.
Zum Einschalten ist ein 5-Srufen-Schalier 31 vorgesehen, welcher die folgenden fünf Stufen aufweist:
ίο Aus, Heizung und Lüfter langsam, Heizung und Lüfter schnell, Lüfter langsam, Lüfter schnell. Auf Grund dieser möglichen Schaltstellungen ist eine Anpassung des Betriebs an die verschiedenen Erfordernisse möglich, und das Gerät kann demgemäß auch als »Umlüfter« verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. ι 2
    „ eine mit der Heizkammer kommunizierende, durch
    Patentansprüche: eme ^3nJ von Jjn. getrennte Vorratskammer unter-
    L Luftbefeuchter mit einem Wasser enthalten- teilt ist, wobei ein Gebläse Raumluft ansaugt, in den Gefäß mit rechteckigem Grundriß, das in Längsrichtung über die Wasseroberfläche der Voreine Heizkammer und wenigstens eine mit der 5 ratskammer streichen läßt und im Bereich der einen Heizkammer kommunizierende, durch eine Wand Schmalseite des Behälters wieder in den Raum ausvon ihr getrennte Vorratskammer unterteilt ist, bläst.
    wobei ein Gebläse Raumluft ansaugt, in Längs- Bei einem bekannten Luftbefeuchter dieser Art richtung über die Wasseroberfläche streichen läßt (schweizerische Patentschrift 517 272) wird durch und im Bereich der einen Schmalseite des Gefä- io das Gebläse Raumluft angesaugt und in Kontakt mit ßes wieder in den Raum ausbläst, dadurch einer kalten Wasseroberfläche gebracht. Die Obergekennzeichnet, daß die Heizkammer (11) fläche des in der Heizkammer befindlichen Wassers sich über die Länge des Gefäßes (14) erstreckt ist von dem Luftstrom des Gebläses abgeschirmt, so und zwischen zwei durch Längswände (16) abge- daß der Austritt der befeuchteten Luft aus der Heizteilten Vorratskammern (12 a, 12 b) angeordnet 15 kammer auf Grund des durch die Aufheizung erzeugist, ten Dampfdruckes erfolgt-
  2. 2. Luftbefeuchter nach Anspruch 1, dadurch Bei einem weiteren bekannten Luftbefeuchter gekennzeichnet, daß die beiden Vorratskammern (deutsche Offenlegungsschrift 2 029 472) ist eine (12 a, 12 b) gleiche Breite haben und die Heiz- konzentrische Anordnung von Heizkaminer und kammer (11) eine geringere Breite aufweist ao Vorratskammer vorgesehen, wobei jedoch die Beriih-
  3. 3. Luftbefeuchter nach Anspruch 1 oder 2, da- rungsfläche zwischen Luftstrom und Wasseroberdurch gekennzeichnet, daß mindestens an den fläche relativ kurz ist.
DE19722240796D 1972-08-18 1972-08-18 Luftbefeuchter mit Heizkammer und Vorratskammer Expired DE2240796C2 (de)

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