DE224151C - - Google Patents
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- DE224151C DE224151C DENDAT224151D DE224151DA DE224151C DE 224151 C DE224151 C DE 224151C DE NDAT224151 D DENDAT224151 D DE NDAT224151D DE 224151D A DE224151D A DE 224151DA DE 224151 C DE224151 C DE 224151C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N33/00—Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
- G01N33/26—Oils; Viscous liquids; Paints; Inks
- G01N33/28—Oils, i.e. hydrocarbon liquids
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42/. GRUPPE
JOSEF MUCHKA in WIEN.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, um den aus Dampf entölen! abströmenden
Dampf auf seinen Gehalt an noch nicht abgeschiedenen Ölen untersuchen bzw.' die Wirksamkeit
derartiger Apparate prüfen zu können.
Bis jetzt mangelt es an einem Apparat, der durch einfache Vergleichsprobe schätzungsweise
den im Abdampf noch enthaltenen Gehalt an Öl bestimmen und so die Wirkungsweise des Entölers
rasch und leicht kontrollieren läßt.
Nach der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein
Teil des vom Entöler abströmenden Dampfes aufgefangen/ in einem durchsichtigen Gehäuse
zum Kondensieren gebracht und nach der Farbe bzw. milchigen Trübung der so entstehenden
Emulsion an Hand einer Farbenskala näherungsweise der Ölgehalt ermittelt werden kann.
Der Apparat ist leicht in den Betrieb ein- und ausschaltbar und ermöglicht nach vorgenommener
Probe das Entfernen des Kondensats oder dessen Rückführung in die Abdampfleitung
des Entölers.
Die beiliegende Zeichnung gibt eine Ausführungsform dieses Apparates in Fig. 1 und 2
im Schnitt nach zwei aufeinander senkrecht stehenden Ebenen, letztere Figur mit teilweiser
Ansicht, während die Fig. 3 bis 5 schematisch die verschiedenen Stellungen einzelner Teile
des Apparates, welche diese während des Gebrauches einnehmen können, zeigen. Der Apparat
besteht aus einem Glaszylinder a, der mittels Bolzen b und zwischengelegter Liderung
zwischen zwei Deckplatten d und f eingedichtet ist.
Jede dieser Deckplatten trägt ein Hahngehäuse g bzw. h, die durch ein Rohr i miteinander
verbunden sind; letzteres wird zweckdienlich mit einer Spiralwindung c oder auf
sonst geeignete Weise biegsam ausgeführt, um den Glaszylinder α leicht entfernen zu können,
ohne die Verbindung zwischen den Hahngehäusen lösen zu müssen.
Das Küken k des am oberen Deckel d sitzenden Hahngehäuses g besitzt eine Dreiwegbohrung
ι und eine Durchgangsbohrung 2, während das Küken m des unteren Gehäuses h
bloß eine Dreiwegbohrung 3 besitzt.
An das obere Gehäuse ist außerdem noch das Fangrohr η angeschlossen, welches mittels
Stopfbüchse f in das vom Entöler kommende Dampfableitungsrohr r eingedichtet ist. Das
in letzteres reichende Ende des Fangrohres ist schräg zugeschnitten und die Mündung q
dem abströmenden Dampf zugekehrt, so daß bei entsprechender Stellung der Küken k und m
Dampf in den Glaszylinder a, und zwar teils unmittelbar durch die Öffnung 4 des oberen
Deckels, teils durch das Verbindungsrohr i und die Öffnung 5 des unteren Deckels gelangen
kann.
Soll der Apparat zwecks Vornahme einer Probe in Wirksamkeit gesetzt werden, so wer-,
den die Hähne k und m in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise eingestellt, so daß der vom
Rohr η aufgefangene Dampf in den Glaszylinder
gelangen und sich darin kondensieren kann. Aus der Farbe des Kondensates, welches um so
wasserheller ist, je weniger Öl dasselbe emulgiert enthält, kann auf den Gehalt des emulgierten
Öles geschlossen und dieser durch Vergleich mit einer nebengehaltenen Farbenskala
näherungsweise festgestellt werden.
Da diese Vergleiche bei durchfallendem Licht
Da diese Vergleiche bei durchfallendem Licht
ίο sicherer anzustellen sind als bei auffallendem,
ist es vorteilhaft, die Vergleichskala aus durchsichtigem Glas herzustellen, und kann dieselbe
dann vorteilhaft in Form eines Glasstreifens s in einem Rahmen t neben dem Zylinder α verschiebbar
angeordnet sein.
Ist die Probe vollendet, so kann je nach Wunsch das im Zylinder angesammelte Kondensat
abgelassen oder in die Abdampfleitung ν zurückgeführt werden.
Für ersteren Fall werden die Küken k und m
in die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung gebracht, bei welcher das Fangrohr η vom Zylinder a
und Rohrleitung i abgeschaltet, das Zylinderinnere dagegen oben und unten mit der Außen-
luft in Verbindung steht, so daß das Kondensat durch die untere Öffnung 5 abfließen kann.
Zum Zweck der Rückführung des Kondensates in die Abdampfdichtung werden die Küken
in die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung gebracht. Bei dieser ist das Zylinderinnere oben
durch die Durchgangsbohrung 2 mit der Außenluft, unten durch die Dreiwegbohrung 4 mit
der Rohrleitung i in Verbindung, die ihrerseits über die Dreiwegbohrung 1 mit dem Rohr η
in Verbindung steht. Da nun Luft in das Zylinderinnere strömen kann, übt der über die
Mündung des Fangrohres streichende Dampf eine Saugwirkung in den Rohren η und i aus,
demzufolge das Kondensat aus dem Zylinder a in die Leitung r zurückgesaugt wird. Um in
diesem Falle die Saugwirkung zu begünstigen, kann das Fangrohr η um 90 ° umgestellt werden.
Der Apparat soll bei nur einiger Übung an Hand der Skala den Ölgehalt im Kondensat
ziemlich genau festzustellen ermöglichen, und man soll nicht nur die Wirksamkeit des Entölers
augenfällig nachweisen oder prüfen können, sondern, sofern der Entöler eine diesbezügliche
Einrichtung aufweist, ihn den jeweiligen
Betriebsbedingungen entsprechend so zu regeln vermögen, daß er die höchstmögliche
Leistung hervorbringt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Prüfung des aus Dampfentölern abströmenden Dampfes auf
seinen Gehalt an nicht abgeschiedenen Ölen aus dem Trübungsgrad eines aufgefangenen
und zu Wasser kondensierten Teiles des Dampfstromes, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kondensationszylinder (a) lösbar zwischen zwei Deckeln eingedichtet ist, welche
Hahngehäuse (g, h) tragen, die untereinander durch ein vorteilhaft biegsames Rohr (i)
miteinander verbunden sind, um je nach.
der Stellung ihrer Küken das Zylinderinnere mit dem Fangrohr (n) allein oder mit der
Außenluft zugleich verbinden, und durch bloßes Umstellen der Hahnküken den Apparat
in den Betrieb einschalten, oder das in ihm angesammelte Kondensat ablassen oder
in die Abdampfleitung zurückführen zu können. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichskala aus
durchsichtigem Glas hergestellt und neben dem Kondensationszylinder verschiebbar angeordnet
ist, um mit Hilfe durchfallenden Lichtes den Ölgehalt des Kondensates leichter,
und genauer feststellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224151C true DE224151C (de) |
Family
ID=484906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224151D Active DE224151C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224151C (de) |
-
0
- DE DENDAT224151D patent/DE224151C/de active Active
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