DE2241602A1 - Maschine zur bearbeitung von leder - Google Patents

Maschine zur bearbeitung von leder

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DE2241602A1 DE19722241602 DE2241602A DE2241602A1 DE 2241602 A1 DE2241602 A1 DE 2241602A1 DE 19722241602 DE19722241602 DE 19722241602 DE 2241602 A DE2241602 A DE 2241602A DE 2241602 A1 DE2241602 A1 DE 2241602A1
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    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
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    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/44Mechanical treatment of leather surfaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/14Processes or apparatus for setting-out, smoothing, ironing or polishing leather or hides

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. LEO FLEUCHAUS
München 71,
Melchiorstr. 42
Unser Zeichen:
Firma
Ernst Schödel
7411 Reutlingen-Betzingen
Heppstrasse 113
Maschine zur Bearbeitung von Leder
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Bearbeitung von Leder, Häuten und Fellen, mit einer in einem Maschinenrahmen gelagerten, mit Stollklingen besetzten umlaufenden Walze, einem in vertikaler Richtung verstellbaren Werkstückhalter und mit einer Andrückeinrichtung zum Andrücken des zu bearbeitenden Werkstückes an die Walze.
Maschinen der vorgenannten Art sind bekannt. Das zu bearbeitende Werkstück wird bei diesen Maschinen einseitig im Werkstückhalter eingeklemmt und durch eine elastische, beispielsweise aus einem Lederpolster bestehende Andrückeinrichtung rait der Fleischseite gegen die Walze angepreßt, so daß die Stollklingen das Leder oder Fell nach den Seiten ausrecken und weich machen. Da gleichzeitig der Werkstückhalter nach oben bewegt wird\ gelangen nach und nach alle Teile des Leders oder Felles in den Bereich der Walze und der Stollklingen.
Lh/fi - 2 - ;
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21U 1 B Γ) ? ■
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die es ermöglicht, das Leder oder die Felle gleichzeitig mit dem Ausstollen weiter zu bearbeiten, insbesondere zu schleifen.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß auf der Walze zusätzlich zu den Stollklingen Schleifplatten angebracht sind, die in Axialrichtung der Walze alternierend zu den Stollklingen angeordnet sind.
Durch diese Maßnahme ist es möglich, ein Fell oder dergleichen gleichzeitig zu stollen und zu schleifen, wobei die Körnung der keramischen Schleifplatten den gewünschten Anforderungen an die Oberflächenbeschaffenheit, wie Rauheit und die Oberflächengüte des bearbeiteten Felles oder Leders angepaßt werden können.
Zweckmäßigerweise sind die Stollklingen und die Schleifplatten auf dem Umfang der Walze jeweils in Form zweier Schraubenlinien angeordnet, die ausgehend von der axialen Mitte der Walze gegensinnig nach außen verlaufen. Die Stollklingen und die Schleifplatten sind hierbei parallel zueinander angeordnet,d.h. ihre Schraubenlinien verlaufen parallel. .
Auf der Walze ist ferner ein zweiteiliges Bürstband angebracht wobei zweckmäßigerweise die beiden Teile des Bürstbandes jeweils ausgehend von der axialen Mitte der Walze in Form je einer Schraubenlinie parallel zu den Stollklingen und den Schleifplatten nach außen verlaufen.
Durch das Bürstband werden Ausbuchtungen in Ausreckrichtung geglättet, wodurch optimale Voraussetzungen für den SchleifVorgang geschaffen werden. Ferner werden die Falzstellen im Fell geglättet, wodurch ein Zerschneiden des Gewebes verhindert wird. Die Borsten des Bürstbandes sind außerdem in der Höhe so abgestimmt, daß sie Stollmehl, Schleifreste oder andere Rückstände
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abbürsten.
Die Walze ist vorteilhafterweise in Form einer Zwölfkantwelle ausgebildet, auf deren Flächen die Stollklingen und die Schleifplatten befestigt sind, wobei z.B. etwa vierzig Stollklingen und etwa siebzig Schleifplatten vorgesehen sein können.
Die einzelnen Schleifplatten sind parallel zur Walzenachse angeordnet, während die einzelnen Stollklingen einen Winkel zur Walzenachse bilden.
Vorteilhafterweise sind die Schleifplatten relativ zu den Stollklingen radial zurückgesetzt, beispielsweise etwa/5 nun, so daß die Andruckkraft, mit der das Leder oder Fell durch die Andrückeinrichtung gegen die Stollwalze gedrückt wird, von den Stollklingen abgefangen wird, die radial vorstellbar sind.
Um einen weichen Eingriff der Schleifplatten zu erreichen, sind diese vorteilhafterweise an ihrer Arbeitsfläche abgerundet.
Die Schleifplatten sind ferner in radialer Richtung verstellbar gehalten, so daß sie bei Abnützung nachgestellt werden können.
Eine beispielsweise Ausfuhrungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine in vereinfachter Darstellung zeigt.
Fig. 2 zeigt eine Abwicklung der Arbeitswalze der Maschine. Fig. 3 zeigt die Arbeitswalze in Seitenansicht.
Die in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Maschine 300 umfaßt einen
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Rahmen 302, der auf einem Fundament 304 angeordnet ist. Am Rahmen 302 befestigt ist eine Hubeinrichtung 308, die an ihrem oberen Ende einen Werkstückhalter 306 trägt, der durch die Hubeinrichtung in vertikaler Richtung auf- und abbewegbar ist.
Der Werkstückhalter ist mit einem Klemmbalken 3.18 versehen, der mit Hilfe eines hydraulischen Arbeitszylinders 320 und eines schwenkbaren Hakens 322 gegen einen Rand 324 des Werkstückhalters andruckbar ist. Das Werkstück wird einseitig zwischen den Klemmbalken 318 und den Rand 324 eingebracht und durch diese beiden Teile bei Betätigung des Arbeitszylinders 320 eingeklemmt. Wird der Arbeitszylinder 320 umgeschaltet und der Klemmbalken 318 freigegeben, so wird der letztere durch ein Gegengewicht 326 um einen Drehzapfen 32 7 nach oben geschwenkt, wodurch das Werkstück freigegeben wird. Cs ist jedoch auch nöglich das Werkstück in anderer Weise, z.L·. von hand in den Werkstückhalter' zu spannen.' Das Werkstück hängt im eingespannten Zustand vom Werkstückhalter 306 herab zwischen einer Andrückeinrichtung 310, die z.B. aus einem Lederpolster besteht, und einer Arbeitswalze 350, die in Fig. 1 nur schematisch dargestellt ist und die durch nicht gezeigte Einrichtungen (z.B. Elektromotor und Keilriemen) angetrieben wird. Die Walze 350 ist in geeigneter Weise drehbar im Maschinenrahmen 302 gelagert. Die Andrückeinrichtung 310 ist mit einem Hebelarm 312 verbunden, der in einem Zapfen 316 schwenkbar gelagert ist und der durch einen hydraulischen Arbeitszylinder um den Zapfen 316 geschwenkt werden kann, wodurch die Andrückeinrichtung 310 das zwischen ihr und der Walze 350 angeordnete Fell gegen die Walze drückt.
Die Walze wird nun in Drehung versetzt und der Werkstückhalter langsam von seiner unteren Endstellung in seine obere Endstellung ausgefahren, wodurch das gesamte Fell oder Leder bearbeitet wird.
Fig. 2 zeigt einen Teil der Arbeitswalze 350 in abgewickelter Dar-
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stellung. Die Arbeitswalze ist bei der dargestellten Ausführungsform als Zwölfkantwelle ausgebildet, die somit an ihrem Umfang 12 parallele, in Achsrichtung verlaufende Flächen 352 besitzt. Auf den ebenen Flächen 352 der Walze sind nun Schleifsteine oder Schleifplatten 354 angebracht, die parallel zur Längsachse der Arbeitswalze 350 ausgerichtet sind. Die Schleifplatten 354 liegen
gereich hierbei auf einer Schraubenlinie, die im'der axialen Mittelebene M der Walze 350 beginnt und die· in Fig. 2 nach links läuft. In jeder Windung der Schraubenlinie sind hierbei sämtliche zwölf Flächen der Zwölfkantwelle mit einer Schleifplatte 354 besetzt, wobei in der Zeichnung jedoch nicht sämtliche Schleifplatten gezeichnet sind.
Auf einer zu der Schraubenlinie der Schleifplatten 354 parallelen und benachbarten Schraubenlinie sind Stollklingen 356 aus Stahl angeordnet, die ebenfalls auf den Flächen 352 der Walze 350 befestigt sind, wobei jedoch innerhalb einer vollen Windung der Schraubenlinie nur jede zweite Fläche 352 mit einer Stollklinge 356 besetzt ist. Die Schraubenlinie der Stollklingen 356 beginnt ebenfalls im Bereich der axialen Mittelebene M der Walze 350 und läuft in Fig. 2 nach links, wobei nicht samtliche Stollklingen gezeichnet sind. Die Stollklingen 356 sind, wie die Figur zeigt, in einem Winkel zur Längsachse der Walze 350 angeordnet.
Längs einer dritten Schraubenlinie verläuft ferner parallel zu den Schleifplatten 354 und zu den Stollklingen 356 und ebenfalls im Bereich der axialen Mitte M der Walze 350 beginnend ein Bürstband 358, das mit Borsten 362 versehen ist und das auf dem Außenumfang der Walze 350 befestigt ist. Das Bürstband besteht zweckmäßigerweise aus Leder. Es ergibt sich somit aus dem Außenumfang der Walze 350 gewissermaßen eine dreigängige Schraube, wobei ein Gang von dem Bürstband 358, der zweite Gang von den Schleifplatten 354 und der dritte Gang von den Stollklingen 356 gebildet wird.
Die Walze 350 ist nun im wesentlichen symmetrisch zu ihrer Mittel-
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ebene !! aufgebaut. Das heißt, daß von dor Mittelebenc M nus ein Oürstband 360, Schleifplatten 3G4 und Stollklinqen 366 schraubenlinienförmig! nach rechtn in Fi'T. 2 verlaufen. Dan Bürstband 360, die nur durch ein Kreuz angedeuteten Schleifplatten 364 sowie die nur durch einen kleinen Kreis angedeuteten Stollklingen 366 auf der rechts von der Mittelebene M liegenden H'ilfte der Walze 350 sind iii übrigen identisch mit derr. B'irstband 358, den Schleifplatten 3f)4 und den Stollklinaon 354 ausgebildet, mit der einzigen Ausnahme, daß die Schraubenlinien, längs denen das Bürstband 3GO, die Schleifplatten 364 und die Stollklingen 366 angeordnet sind, gegensinnin zu den Schraubenlinien verlaufen, auf denen das Bürstband 358, die Schleifplatten 354 und die Stollklingen 356 angeordnet sind. Ferner sind die Cchleifrlatten 364 ebenfalls parallel zur Längsachse der TJnlze 350 angeordnet, während die Stollklingen 366 in selben Kinkel, jedoch spiegelbildlich zur Mittelebene M, zur Längsachse der Walze 350 geneigt sind, wie die Stollklingen 356.
Die Steigung der zwei Gruppen zu je drei Schraubenlinien ist gleich aber gegensinnig, so iaß das zu bearbeitende Fell von der Mitte M der Walze 35O aus nach beiden Selten hin ausgestollt und geschliffen
wird. Im bereich ier Mitte Lc;:.-ΐηπ ". c:or .'.aize ILarla-jr-cr. .sie;, ioci^ch die Schleifplatter., ciicj Stollkl ιπα-τ. ur.·.: clic irs tL'inder rl er zv.-oi ^rurnon von Schrauben linien.
Die Bürstbänder, die Schleifplatten und die Stollklingen erstrecken sich in wesentlichen bis zu den in Fig. 2 nicht gezeigten seitlichen Rändern der Walze 35Ο.
Durch die Bürstbänder werden Falzstelion im Fell sowie Ausbuchtungen in Ausreckrichtung geglättet, wodurch ein Zerschneiden oder Einschneiden oder eine sonstige Beschädigung des Felles und seines Gowabes beim Schleifen verhindert wird. Durch die Borsten werden ferner das Stollmehl und die Schleifreste abgebürstet.
Fig. 3 zeigt eins Stirnansicht der Walze 350, die, wie die Figur zeigt, als Hohlwelle ausgebildet ist. Um die Walze sind die Bürstbänder 358, 360 gelegt und in geeigneter nicht näher dargestellter
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ORtGfNAl INSPECTED
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Weise auf dem Umfang der Walze befestigt.
!".Ui Schleifplatten 354, 364 sitzen in Halterungen 368, die in nicht gezeigter A7eise, beispielsweise mittels Schrauben und Paßstiften auf den Flächen 352 der Walze befestigt sind. Die Schleif platten sind in den Halterungen 36 0 n.it Hilfe nicht gezeigter Schrauben befestigt, wobei zwischen den Halterungen und den Schleifplatten eine elastische Zwischenlage 370, z.B. aus Gummi, angeordnet ist, um eine satte Halterung und ein weiches Anziehen der Schleifplatten in der Halterung zu erreichen. Zweckm'ißigerweise sind in der Halterung 368 Langlöcher vorgesehen (nicht gezeigt) uia die Schleifplatten 354, 364 radial, z.B. bei Abnützung, nachstellen zu können.
Die Stollklingen 3.56 und 366 sind ebenfalls mittels nicht gezsigtar Schrauben in Halterungen 372 befestigt, die in gleicher Weise wia die Halterungen 368 auf den Flächen 352 der Vialze z.B. durch Schrauben und Paßstifte befestigt sind. Auch hier können in der Halterung 372 Langlöcher vorgesjaen sein, um die Stollklingen radial verstellbar zu machen. Anstatt dieser Langlöcher oder zus!it::lich zu diesen können auch in den 3tollklingen Langlöcher vorgesehen sein.
Wie Fig. 3 zeigt sind die Schleifplatten 354, 364 relativ zu den Stollklingen 356, 366 radial zurückgesetzt', wie durch die Pfeile 374 angedeutet ist. Die Zurücksetzung kann beispielsweise 5 mm betragen, wobei diese Maßangabe selbstverständlich keine Dinschränkung darstellen soll. Sie hängt vom Anpreßdruck, von der Art des zu bearbeitenden Werkstückes, von der Rauhigkeit, der gewünschten Oberflächengüte und dergleichen ab.
Infolge der Zurücksetzung der Schleifplatten gegenüber den Stollklingen nehmen die letzteren die Andruckkraft auf, mit der das Werkstück durch die Andrückeinrichtung 310 gegen die Walze 350 gedrückt wird.
Da auf diese Weise die Schleifplatten keine Kräfte aufnehmen müssen,
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BAD ORiGiNAt.
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kann die Körnung der Schleifplatten optimal ausgelegt werden, ohne daß Gefahr besteht, daß das Leder oder Fell zerschnitten oder angeschnitten wird.
Um einen weichen Eingriff der Schleifplatten zu erzielen/ sinddLeje an ihrer Arbeitsfläche allseitig abgerundet.
Hie oben ausgeführt wurde, sind die Stollklingen 356, 366 in einem Winkel zur Längsachse der Walze 350 geneigt. Die beste Austoll- und Ausreckwirkung erhält man hierbei, wenn sämtliche Stollklingen in einem Winkel von etwa 45 zur Längsachse der Walze geneigt sind, wobei, wie bereits ausgeführt, die Stollklingen 356 spiegelbildlich zu den Stollklingen 366 angeordnet sind, so daß das zu bearbeitende Fell von der Mittelebene M aus nach beiden Seiten zu ausgereckt wird. Durch eine Veränderung des Anstellwinkels der Stollklingen relativ zur Längsachse kann die Ausreckung des Felles beeinflußt werden und es haben sich abhängig vom gewünschten Ausreckgrad und von der Art des Felles gute Ergebnisse mit Anstellwinkeln der Stollklingen relativ
lassen.
relativ zur Längsachse der tfalze von etwa 30 bis etwa 60° erreichen
Bei den Schleifplatten 354 und 364 haben sich die besten Schleifergebnisse ergeben, wenn die Schleifplatten parallel zur Längsachse der Walze 350 angeordnet sind. In manchen Fällen ist aber auch hier ein schwächerer Schliff oder ein von der Mittelebene M der Walze nach außen gerichteter ziehender Schliff erwünscht, wozu die Schleifplatten ebenso wie die Stollklingen im Winkel zur Längsachse der Walze 50 angeordnet werden. Als geeignet hat sich hierbei in Winkel von etwa 15 bis etwa 20° zwischen der Längsachse der Walze 350 und der Längsachse der Schleifplatten gezeigt. Sind die Schleifplatten im Winkel zur Längsachse der Walze angestellt, so sind sie, ebenso wie die Stollklingen, symmetrisch zur Mittelebene M angeordnet, so daß sich ein von der Mitte M beidseitig nach außen gerichteter ziehender Schliff ergibt.
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Eine besonders gute Bearbeitungsgüte des Felles oder Leders wurde erreicht, wenn das Bürstband 358 bzw. 360 in der jeweiligen Ausreckrichtung unmittelbar nach den Stollklingen 356 bzw. 366 angeordnet ist. Mit anderen Worten, von der Mitte M der Walze 350 aus gesehen, beginnen nach beiden Seiten zuerst die Schraubenlinien der Schleifplatten, dann die Schraubenlinien der Stollklingen und dann die Schraubenlinien der beiden Bürstbänder.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß das Fell oder uie haut unmittelbar nach dem Walken und Ausrecken durch die Stollklingen von den Bürstbändern geglättet und homogenisiert wird, wodurch die Schleifwirkung und insbesondere di-e Schleif gute und die Gleichmäßigkeit des Schliffes beachtlich gesteigert werden können.
Bei der dargestellten Ausführungsform kann die Walze 350 beispielsweise mit etwa 40 Stollklingen und beispielsweise mit etwa 70 Schleifplatten bestückt sein.
Selbstverständlich sind diese Zahlenangaben nur beispielsv/eise. Sie hingen z.B. von der Bauweise und Größe der Maschine ab und können größer oder kleiner sein als oben angeführt.
Die Stollklingen und die Schleifplatten sind auf der Walze gegen Verdrehen .z.B. durch Paßstifte fixiert und gesichert.
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0 9 8 1 0/0 U5

Claims (1)

  1. - 10 - Λ 12 497
    2 2 U 1 Π Π ?
    Ansprüche
    Maschine zur Bearbeitung von Leder Häuten und Fellen, mit einer in einem Maschinenrahmen gelagerten, mit Stollklingen besetzten umlaufenden Walze, einem in vertikaler Richtung verstellbaren Werkstückhalter und mit einer Andrückeinrichtung zum Andrücken des zu bearbeitenden Werkstückes an die .Valze, dadurch gekennzeichnet , daß auf der Walze (350) zusätzlich zu den Stollklingen (356, 366) Schleifplatten (354, 364) angebracht sind, die in Axialrichtung der Walze (350) alternierend zu den Stollklingen angeordnet sind.
    Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Stollklingen (356, 366) und die Schleifplatten (354, 364) auf dem Umfang der Walze (350) jeweils in Form zweier Schraubenlinien angeordnet sind, die ausgehend von der axialen Mitte (M) der Walze (350) gegensinnig nach außen verlaufen.
    Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenlinien der Stollklingen und der Schleifplatten parallel zueinander verlaufen.
    Maschine nach Anspruch 2 oder 3, wobei auf der Walze ein zweiteiliges Bürstband angebracht ist, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Teile (358, 360) des Büratbandes jeweils ausgehend von der axialen Mitte (M) der Walze (350) in Form je einer Schraubenlinie parallel zu den Stollklingen (356, 366) und den Schleifplatten (354, 364) nach außen verlaufen.
    Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
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    40981C/0145
    - 11 - Λ 12 497
    .gekennzeichnet , daß die Walze (350) in Form einer Zwölfkantwelle ausgebildet ist, und daß die Stollklingen und die Schleifplatten auf den ebenen Flächen (352) der Zwölfkantwelle befestigt sind.
    6. Maschine nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Walze (350) mit etwa vierzig Stollklingen und mit etwa siebzig Schleifplatten bestückt ist.
    7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die einzelnen Schleifplatten (354, 364) parallel zur Walzenlängsachse angeordnet sind, während die einzelnen Stollklingen (356, 366) einen Winkel zur Vlalzenlängsachse bilden.
    8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Schleifplatten relativ zu den Stollklingen radial zurückgesetzt sind.
    9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    daß die radiale Zurücksetzung der Schleifplatten relativ zu
    3bis
    den Stollklingen etwa' 5 mn. beträgt..
    10. Maschine nach einen'; der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Schleifplatten (354, 364) an ihrer /arbeitsfläche allseitig abgerundet sind.
    11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
    , . , , und die Stollklinaen
    gekennzeichnet , daß die Schleifplatten'radiaT verstellbar in einer auf der Walze (350) befestigten Halterung (368) befestigt sind.
    12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
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    /+ 0 9 8 1 0 / 0 U 5
    - 12 - Λ 12 437
    2 2 4 1 GO2
    daß zwischen jeder Halterung (30 8) und der jeweiligen Schleifplatte (354, 364) eine elastische Zwischenlage (370) angeordnet ist.
    13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Stollklingen (356, 366) in einem Winkel von etwa 30 bis etwa 60°, vorzugsweise etwa 45 , zur Längsachse der Walze (350) angeordnet sind.
    14. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Schleifplatten (354, 361) in eine,!! Winkel von 0° bin etwa 15 bis 20° zur Längsachse der Walze (35C) geneigt sind.
    15. /a3chine nach «»inem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß in der jeweiligen Ausreckrichtung gesehen das Bürstband (358, 360) unmittelbar auf die Stollkling«?n (355, 366) folgt.
    0 9 8 Ί 0 / 0 U S
    BAD ORIGIMAL
    Leerseite
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