DE22416C - Neuerung am Pianoforte - Mechanismus - Google Patents

Neuerung am Pianoforte - Mechanismus

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DE22416C
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Germany
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pianoforte
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J. MALLINSON in Selby, England
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. August 1882 ab.
Die Neuerungen sind durch Fig. 1 bis 5 in Anwendung auf ein Pianino und durch Fig. 6 in Anwendung auf einen Flügel veranschaulicht.
An jeder Taste A, Fig. 1, ist ein Metalldraht B angebracht, welcher mit einem oder mehreren Windungen C und D, Fig. 4 und 5 und Fig. 2, versehen und am oberen Ende E derartig gebogen ist, dafs er mit demselben über einen Ansatz F der Hammernufs greift. Die Ringe C und D ergeben eine federnde Wirkung, wenn von der Taste A auf den Hammer G Bewegung übertragen wird. Der Ansatz F ist unter einem gegebenen Winkel mit der Nufs H verbunden, in welcher der Hammerstiel / des Hammers G befestigt ist. Die untere Fläche J des Ansatzes F ruht auf dem oberen Theil des Ringes D, und wenn eine Taste angeschlagen, also der Ring D, wie die punktirten Linien in Fig. ι zeigen, emporgehoben wird, so kommt der obere Theil K des gebogenen Drahtendes E mit dem oberen Theil L des Ansatzes F in Berührung. Dadurch wird der Hammer G zugleich gefangen.
Die Drähte können auch in einer Schiene N, Fig. 3, befestigt werden, welche im Innern des Pianofortes angebracht ist. Der untere Theil jedes Drahtes besteht dann aus einem oder zwei einzelnen Ringen B und C oder auch aus doppelten oder mehrfachen Ringen. Das obere gebogene Ende E wirkt in ähnlicher Weise, wie oben beschrieben, auf den Ansatz F ein.
Der Ansatz F ist in Fig. 3 mit einer Verlängerung O versehen und bildet mit der Hammernufs ein Stück. Die Taste A ist mit einer Regulirschraube P ausgerüstet, über welcher ein Stück Tuch oder Leder Q oder ein anderes geeignetes Material angebracht ist. Auf diesem ruht der Ring C. Oben auf der Schiene N. ist für jede Taste ein Draht R befestigt, der ebenfalls mit Ringen versehen ist, und an welchem der Dämpfer 5 angebracht ist. An dem oberen Ring ist ein Band T befestigt, dessen anderes Ende durch einen Haken U gehalten wird, welcher an der Verlängerung der Hammernufs angebracht ist. Das Band T entfernt den Dämpfer ■£ von der Saite M, wenn eine Taste angeschlagen wird.
Bei der in Fig. 6 dargestellten F.lügelmechanik ist gleichfalls die Taste A mit einem Metalldraht B verbunden, welcher die beiden Ringe C und D enthält und oben bei E gebogen ist, um über einen Ansatz der Hammernufs zu greifen. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei der Pianino-Mechanik.
Die Einfachheit des Mechanismus in Verbindung mit der Verminderung der Reibung soll -eine längere Dauer des Mechanismus verbürgen. Selbst bei den leisesten und schnellsten Passagen soll derselbe sofort ansprechen. Das Fehlen complicirter Theile im Mechanismus soll einen äufserst leichten Anschlag zur Folge haben und die Ringwindungen sollen eine grofse Elasticität gewähren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Pianinos und Flügeln die Uebertragung der Bewegung von der Taste auf den Hammer durch Drähte B, welche mit Ringwindungen C und D versehen sind, mit dem unteren Ende entweder in der Taste selbst oder in einer Leiste N befestigt werden und mit dem oberen, die Hammernufs umgreifenden Ende zugleich als Fänger dienen. .
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT22416D Neuerung am Pianoforte - Mechanismus Active DE22416C (de)

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