DE224291C - - Google Patents

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DE224291C
DE224291C DENDAT224291D DE224291DA DE224291C DE 224291 C DE224291 C DE 224291C DE NDAT224291 D DENDAT224291 D DE NDAT224291D DE 224291D A DE224291D A DE 224291DA DE 224291 C DE224291 C DE 224291C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
    • H01H85/044General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified
    • H01H85/045General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified cartridge type
    • H01H85/0454General constructions or structure of low voltage fuses, i.e. below 1000 V, or of fuses where the applicable voltage is not specified cartridge type with screw-in type contacts

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH S PATENTAMT
FATENTSCHRiFT
- JVi 224291 KLASSE 21c. GRUPPE
besonders für hohe Stromstärken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. März 1909 ab.
Explosionsdichte, geschlossene Patronen aus preßbarem Isoliermaterial, die auch für sehr große Leistungen verwendbar sind, werden bisher nur für Stromstärken bis etwa ι oo Amp. bei 500 Volt Spannung hergestellt. Be.i den Versuchen, solche Patronen auch für höhere Leistungen zu verwenden, hat sich jedoch gezeigt, daß "die gleichmäßig starken Wandungen bei genügend größen Abmessungen wohl Kurzschlüssen, nicht aber lange andauernden Abschmelzströmen standzuhalten vermögen, sondern der Länge nach aufspringen. :Der Grund hierfür liegt anscheinend darin, daß der beim Abschmelzen auftretende Flammenbogen die Wand des Schmelzraumes sehr stark erhitzt, während die äußere. Patronenwand eine Temperaturänderung nicht erfährt.' ..;... ■■: .. '■ ;■'.'. '.. ■ >-.:,: ν.-:;..
Gemäß der Erfindung wird: dieser Nachteil bei Patronen mit Stirnkontäkten dadurch behoben, daß der Mantel der aus Preßmaterial bestehenden Patrone mit einer fest anliegenden, metallischen Bewehrung versehen ist. Bedingung, ist hierbei, daß der Patronenkörper aus preßbarem Isoliermaterial, die kapsel^ artige Bewehrung auseinem homogenen 'KOr-' p'er besteht und den Patronenkörper -unter Spannung eng umschließt. Eine Umwicklung des Patronenkörpers mit Stahldraht, isolierband oder Hanfschnur in mehreren Lagen, ist für den beabsichtigten Zweck unzureichend, da sie infolge ihrer Nachgiebigkeit eine Formänderung des PatronehkörperS nicht verhüten kann.
Als besonders zweckmäßig hat sich, eine aus Eisenblech gezogene oder gedrückte Kappe infolge .des geringen Ausdehnungskoeffizienten des Eisens bewährt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsb.eispiel dargestellt. · '
Auf dem zylindrischen Patronenkörper α ist eine Bewehrung in Form einer der Gestalt des Patronenkörpers entsprechenden, starren Hülse bzw. eines Schutzmantels b vorgesehen. Diese starre Hülse kann entweder auf den Pätronenkörper aufgepreßt oder sonstwie — an dem Patronenkörper möglichst eng anliegend—τ-befestigt sein.
Zweckmäßig sind die Hülse b und die Kontaktkappe c voneinander getr.ennt auf dein Patronenkörper α befestigt. Der Schutzmantel kann jedoch auch mit der Kontaktkappe c in Verbindung stehen und gleichzeitig das Kontaktgewinde tragen.
Auf der Zeichnung ist ein Sicherungsstöpsel nach Patent 135164 dargestellt, bei dem der mit einer Bewehrung b ausgerüstete Patronenkörper in dem das Kontaktgewinde g tragenden Handhabungskopf k lose angeordnet bzw. durch Reibung gehalten wird.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche: -
    i. Explosionsdichte, aus Preßmaterial bestehende Sicherungspatrone mit Stirnkontakten, besonders : für hohe Stromstärken, gekennzeichnet durch eine der Form des Patronenkörpers angepaßte und diesen fest umspannende kapselartige,
    homogene Bewehrung, zum Zwecke, die beim langsamen Durcbschmelzeri der Sicherung infolge des Flammenbogens im Patronenkörper auftretenden Materialspannungen von der Bewehrung aufnehmen zu lassen und dadurch das Zerspringen der Patrone zu verhindern.
  2. 2. Patrone nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine über den Patronenliörper gepreßte metallene Kapsel.
  3. 3.· Patrone nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf den Patronenkörper aufgekittete metallene Kapsel.
  4. 4. Patrone nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Bewehrung aus Eisenblecht ■ ■ ■ ;:; \
  5. 5. Patrone nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung und der Patronenkontakt· gesondert auf; dem Patronenkörper befestigt sind.
  6. 6. Patrone.nach Anspruchr, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung gleichzeltig als'Patronenkontakt dient.
  7. 7. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung gleiche zeitig das Kontaktgewinde trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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