DE2243263B2 - Gehaeuse fuer schlagwetter- und explosionsgeschuetzte elektrische anlagen - Google Patents

Gehaeuse fuer schlagwetter- und explosionsgeschuetzte elektrische anlagen

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DE2243263B2
DE2243263B2 DE19722243263 DE2243263A DE2243263B2 DE 2243263 B2 DE2243263 B2 DE 2243263B2 DE 19722243263 DE19722243263 DE 19722243263 DE 2243263 A DE2243263 A DE 2243263A DE 2243263 B2 DE2243263 B2 DE 2243263B2
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Wolfgang; Wagner Kurt; 5750 Menden; Baron Horst 2350 Neumünster Bast
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/28Casings; Parts thereof or accessories therefor dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof or flameproof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützte elektrische Anlagen mit einer rechteckigen, verschließbaren Öffnung, deren Deckel durch seitliches Verschieben gegenüber den senkrechten Rändern der Öffnung verriegelbar ist.
Für Gehäuse in Schlagwetter- und explosionsgeschützten Schaltanlagen, wie sie in Untertagebetrieben oder in explosionsgefährdeten Betrieben verwendet werden, wird unter anderem die Forderung gestellt, daß bei z. B. durch Schaltfunken hervorgerufener Zündung eines in den Innenraum des Gehäuses eingedrungenen Gasgemisches die im Inneren entstehende Explosionsenergie ein außerhalb des Gehäuses befindliches Gasgemisch nicht zu zünden vermag.
Durch ein bestimmtes Verhältnis der Breite und Länge der zwischen dem Gehäuse und dem Gehäusedeckel vorhandenen Spalte kann das sogenannte Durchschlagen einer im Inneren auftretenden Explosion nach außen verhindert werden. Es ist für die Funktionssicherheit eines Gehäuses von entscheidender Bedeutung, daß diese Werte exakt eingehalten werden, und auch während einer Explosion sich nicht verändern. Auch dürfen bleibende Verformungen an diesen Teilen nicht auftreten. Die Gehäuseöffnung soll zur Gewährleistung einer guten Zugänglichkeit zum Gehäuseinneren möglichst groß sein.
Diese Forderungen lassen sich bei Gehäusen mit kleinem Volumen relativ leicht erfüllen. Bei Gehäusen mit großem Volumen sind Ausführungen bekannt, bei denen die Gehäuseöffnung und der Gehäusedeckel rund ausgerührt sind und bei denen der Verschluß durch Drehung des Deckels um seine Zentrierachse nach Art eines Bajonettverschlusses durchgeführt wird. Mit einer solchen Ausführung lassen sich zwar die Forderungen hinsichtlich des Schlagwetter- und Explosionsschutzes erfüllen, jedoch ist durch eine runde Öffnung das Innere eines Gehäuses für Montage und Wartung schlecht zugänglich (s. DT-AS 11 62 916).
Es ist weiterhin ein Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützte Anlagen bekannt, bei dem ein den Deckel haltender in Längsrichtung der Scharnierachse verschiebbarer Rahmen angeordnet ist, der am Umfang keilförmige Nocken besitzt, die beim Schließen hinter entsprechende am Gehäuse angebrachte Keile greifen. Der die eigentliche öffnung verschließende Deckel ist auch bei dieser Ausführung rund ausgeführt (s. DT-PS 11 70 890).
Es sind zwar schon elektrische Vt:rieilungskästen gemäß der DT-PS 9 45 524 bekanntgeworden, die einen rechteckigen Deckel aufweisen, jedoch handelt es sich hierbei nicht um Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützte Anlagen.
In der DT-AS 14 90 677 ist bei einer gekapselten elektrischen Verteilungsanlage unabhängig von einem rechteckigen Gehäusedeckel eine verschließbare Klappe vorgesehen, durch die man einen schnellen Zutritt zum Gehäuseinneren erhält.
Diese Klappe ist gegen unbefugtes Öffnen verriegelt. Die Kriterien für ein Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützt Anlagen sind hier jedoch nicht erfüllt.
Schließlich ist ein Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützte Anlagen bekanntgeworden, bei dem eine rechteckige Gehäuseöffnung vorhanden ist, deren Deckel an den senkrechten Seiten unter Verwendung von Nuten und Federn durch seitliches Verschieben verriegclbar ist. Dabei werden nur die senkrechten Seiten des Deckels und der öffnung verriegelt, während die waagerechten Seiten des Deckels mit Leisten versehen sind, die nur an ihren Enden befestigt sind. Bei einer Explosion im Inneren des Gehäuses kann eine Durchbiegung im Mittelteil des Deckels infolge der Trennfuge zwischen den Leisten und dem Deckel ungehindert stattfinden, ohne daß sich die Leisten von der Gehäuseöffnung abheben. Bei kleineren Öffnungen kann dieser Aufbau die gestellten Forderungen erfüllen, bei großen Öffnungen muß auch die Kontraktion des Deckels berücksichtigt werden, so daß sich die Trennfuge zu einem Spalt ausweitet, der die geforderten Werte nicht einhält (siehe DT-OS 16 90 244).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse mit großem Volumen so zu erstellen, daß auf eine Ausführung mit runder Deckelöffnung verzichtet werden kann und außerdem die Forderungen hinsichtlich des Schlagwetter- und Explosionsschutzes auch bei einer großen öffnung erfüllt werden können.
Die Erfindung geht dabei aus von einem Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützte elektrische Anlagen mit einer rechteckigen, verschließbaren öffnung, deren Deckel durch seitliches Verschieben gegenüber den senkrechten Rändern der Öffnung verriegelbar ist. Erfindungsgemäß wird die obengestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß an zwei gegenüberliegenden, in Verschiebungsrichtung verlaufenden Rändern des Deckels und der Gehäuseöffnung jeweils miteinander zusammenwirkende Ansätze vorgesehen sind, die in der Schließstellung hintereinander greifen. Mit diesen Maßnahmen ist es möglich, den Deckel an allen vier Seiten
mit der Gehäuseoffnung zu verriegeln. Die Öffnung kann verhältnismäßig groß gehalten werden und auch bei Gehäusen mit großem Volumen läßt sich eine Anpassung der Gehäuseöffnung an den Gehäusequerschnitt weitgehend erzielen. Bei geöffnetem Deckel 5 sind dadurch die Einbauten im Inneren der Gehäuses gut zugänglich und es sind keine in Längsrichtung der Scharnierachse verstellbare Scharniere erforderlich. An den Längsseiten ist der Deckel in an sich bekannter Weise mit Leisten und Ansätzen verschen, die auf ihrer gesamten Länge mit ebenfalls bekannten Leisten bzw. Ansätzen zusammenwirken, die an dem Gehäuse angebracht sind.
Durch das Zusammenwirken der Leisten und Ansätze an Gehäuseöffnung und -deckel wird im geschlossenen Zustand die erforderliche Festigkeit erreicht, daß das Gehäuse auch den Auswirkungen einer im Gehäuseinneren stattfindenden Explosion standhält. Der Dekkel ist in zwei am Gehäuse drehbar angebrachten Schwenkbügeln verschiebbar angeordnet. Der die Öffnung bildende Gehäuserand ist zweckmäßigerweisc durch eine nach innen aufgeschweißte Rippe verstärkt. Der Deckel is! zur Erzielung der erforderlichen Stabilität kastenförmig ausgeführt.
Im folgenden ist auf die Zeichnung Bezug genonimen. in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. F i g. 1 zeigt ein Gehäuse mit dem Deckel in geschlossenem Zustand. F i g. 2 zeigt das Gehäuse, insbesondere die Öffnung, während in F i g. 3 der Deckel im Prinzip dargestellt ist.
In F i g. 1 ist das Gehäuse mit 1 bezeichnet. Die in dem Gehäuse befindliche rechteckige öffnung 2 (F i g. 2) ist durch einen Deckel 3 (F i g. 1) verschlossen. Der Deckel 3 ist an zwei Schwenkbügeln 4 verschiebbar gelagert, und die Schwenkbügel sind an Scharnieren 5 an dem Gehäuse befestigt. In den Schwenkbügeln 4 sind Langlöcher 6 vorgesehen, in denen der Deckel 3 an Zapfen 7 geführt ist. Durch Verschieben des Deckels 3 in Richtung des Pfeiles 8 kommen die später noch zu erläuternden Ansätze zwischen Deckel und Gehäuserand außer Eingriff und der Deckel läßt sich !,enkrecht von der Gehäusewand abziehe». Er kann dann mit den Schwenkbügcin insgesamt von der Gehäuseöffnung weggezogen und seitlich weggeschwenkt werden.
Gemäß F i g. 2 ist der obere sowie der untere Rand der Gehäuseöffnung mit Ansätzen 9 bzw. 10 versehen. Desweiteren ist an der einen Seite eine Leiste 11 angebracht. Zur Versteifung der Gehäuseöffnung ist im Inneren entlang dem Gehäuserand eine aufgeschweißte Rippe vorgesehen, die der Öffnung eine erhebliche Verstärkung gibt. Der in F i g. 3 besonders dargestellte Deckel 3 hat an seiner oberen und unteren Kante Ansätze 13 bzw. 14 die mit den Ansätzen 9 bzw. 10 der Gehäuseöffnung zusammenwirken. Von den senkrecht zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Seiten des Deckels und des Gehäuses ist außer der Leiste 11 der Deckel noch mil einer Leiste 15 versehen. Die Kanten 17 des Gehäuses und 16 des Deckels sind bearbeitet. Beim Schließen des Gehäuses ragen die Ansätze 13 und 14 des Deckels zunächst in die Zwischenräume zwischen den Ansätzen 9 und 10 des Gehäuserandes. Erst wenn der Deckel vollkommen an dem Gehäuse anliegt, kann dieser entgegen der Richtung des Pfeiles 8 in F i g. 1 seitlich verschoben werden und dabei gelangen die Ansätze 13 und 14 an dem Deckel mit den Ansätzen 9 und 10 an dem Gchäuscrand in Eingriff. Die an dem Deckel 3 angebrachte Leiste 15 legt sich hinter die Kante 17 des Gehäuses und die Kante 16 des Deckels hinter die Leiste 11 am Gehäuse. Dadurch ist das Gehäuse fest verschlossen, und es können die für Schlagwetter- und explosionsgeschützt Anlagen geforderten Bedingungen eingehalten werden. Damit der Decke! dem Druck standhält, ist dieser kastenförmig ausgebildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gehäuse für Schlagwetter- und explosionsgeschützte elektrische Anlagen mit einer rechteckigen, verschließbaren öffnung, deren Deckel durch seitliches Verschieben gegenüber den senkrechten Rändern der Öffnung verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden, in Verschiebungsrichtung verlaufenden Rändern des Deckels (3) und der Gehäuseöffnung
(2) jeweils miteinander zusammenwirkende Ansätze (9, 10 und 13, 14) vorgesehen sind, die in der Schließstellung hintereinander greifen.
2. Gehäuse und Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) und das Gehäuse (1) in an sich bekannter Weise an den senkrecht zur Verschiebungsrichtung verlaufenden Seiten mit Leisten (15, H) versehen sind, die auf ihrer gesamten Länge mit dem jeweils gegenüberliegenden Seiten oder Kanten (17,16) des Gehäuses oder Deckels zusammenwirken.
3. Gehäuse und Deckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) in zwei am Gehäuse (1) drehbar angebrachten als Schwenkbügel ausgebildete Befestigungselementen (4) verschiebbar gelagert ist.
4. Gehäuse und Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Öffnung bildende Gehäuserand durch eine aufgeschweißte Rippe (12) verstärkt ist.
5. Gehäuse und Deckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel
(3) kastenförmig ausgeführt ist.
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