DE2243473A1 - Elektrische maschine, insbesondere gleichstrommotor - Google Patents
Elektrische maschine, insbesondere gleichstrommotorInfo
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- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/04—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having permanent magnet excitation
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Description
R. 1 O 5 O
31.7.1972 Sa/Dr
Anlage zur
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
Elektrische Maschine, insbesondere Gleichstrommelor
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Maschine, insbesondere Gleichstrommotor, mit einem Eisenrückschlußring,
in dem einander gegenüberliegend wenigstens zwei ringsegmentförmige
Dauermagnete angeordnet sind, und einem in dem so gebildeten Magnetsystem umlaufenden bewickelten Anker mit einer geradzahligen
Nutteilung.
Bei derartigen Motoren entstehen· bei umlaufenden Anker Leitwert-
und Flußschwankungen von vorwiegend einfacher und doppelter Nutfrequenz im magnetischen Kreis, so daß mechanische
Motorbauteile in Schwingungen versetzt werden, welche zu Betriebsgeräuschen führen. Um diese Geräusche in bestimmten
Grenzen zu halten, hat man seither den Motoranker mit einer ungeraden Anzahl von Leiternuten versehen, bei der Flußschwankungen
in ihrtr Amplitude kleiner gehalten werden, jedoch mit der
doppelten Nutfrequenz auftreten. Bei einem solchen Anker kommen
fast in jeder Phase der Ankerdrehung unter jedem der einander
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— 2 —
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Robert Bosch GmbH R» Sa/Dr
Stuttgart . λ
gegenüberliegenden Polen eine unterschiedliche Anzahl von Ankerzähnen zu liegen. Durch diese Maßnahme konnte zwar eine
gewisse Senkung des Geräuschpegels erreicht werden, doch ein in jedem Fall befriedigendes Ergebnis war nicht zu erreichen,
so daß zu weiteren mechanischen Maßnahmen, wie z. B. Schwingungsdämpfern gegriffen werden mußte. Der ungradzahlig genutete
Anker ist darüberhinaus fertigungstechnisch ungünstig herzustellen. Er wird deshalb nur dann verwendet, wenn mechanische Maßnahnen
zur Geräuschdämmung alleine nicht ausreichen um die Erfordernisse
hinsichtlich des Betriebsgeräusches zu erfüllen.
Bei kostengünstiger herstellbaren geradzahlig genuteten
Anker treten jedoch die Leitwert- und Flußschwankungen spiegelbildlich
und somit gleichphasig unter jedem Pol auf, so daß sich die Schwankungen addieren, und dadurch besonders starke
Flußpulsationen durch den gesamten magnetischen Kreis entstehen lassen. Um die bei einem Motor mit geradzahlig genutetem
Anker besonders starken Betriebsgeräusche einzudämmen, hat man versucht durch einen cosinusförmigen Induktionaverlauf
die magnetischen Kräfte zwischen Anker und Stator zu begrenzen. Dadurch konnte wohl auf kosten eines schlechteren Wirkungsgrades
die Radialkomponente der Ankerkraft aufgehoben v/erden, nicht dagegen die Tangentialkomponente der Ankerkraft, die als
Klebemoment den Ankeranlauf erschwert.
Zur Verbesserung des Wirkungsgrades sind verschiedene Maßnahmen,
wie z. B. die Wahl einer großen PolUberdeckung, die Verwendung von hochremanentem Magnetwerkstoff, die Beschränkung des
Luftspaltes auf das mechanisch noch erreichbare Minimum, möglichst geringe Sättigung der Eisenteile im magnetischen Kreis,
möglichst streuungsarme Magnetsysteme und das Trennen des
Rückschlußjoches über den Magnetpolen bekannt geworden. Dei Berücksichtigung
aller dieser Erkenntnisse kann nach wirtschaftlichen
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S litt gart
Gesichtspunkten nur ein bestimmtes Wirküngsgradöptimüm erreicht
werden, weil die einzelnen Faktoren teilweise wesentliche Kostensteigerungen erfordern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Motor der eingangs
erwähhte.n Art zu schaffen, der sowohl magnetisch als auch elektrisch eine optimale Auslegung aufweist * so daß ein
Minimum an Betriebsgeräuschen und im Setrieb ein möglichst
großer Wirkungsgrad gewahrleistet ist, ohne daß dadurch erhöhte
Fertigungskosten entstehen.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst j daß
die Polüberdeckung ein ganze?ahlig· Vielfaches der geradzahligen
Nutteilung beträgt und der Motor um den Faktor f = trrt? unterhalb
Α + Λ
•ji ■ Α + Λ
der Grenze .(z/ä»Pi<p)mäx., wo der Motor vom Motor- in den Generatorzustähd
Übergeht j ausgelegt ist.
Dabei ist es wesentlich, daß die Polüberdecküng innerhalb einer
Toleranz von +_ 20 % der Nutteilung liegt»
Im Hinblick auf die Minderung der Betriebsgeräüsehe des Motors
ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der
Irtduktiönsverlauf an den Polkanten spiegelbildlich symmetrisch
zum halben Maximalwert ausgebildet ist.
Zur weiteren Wirkungsgradsteigerung ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Sehnuhg der Wicklung zumindest annähernd
gleich der Ankerpäkethöhe ist*
Wenn die Mötör'äusiegüng eine besonders große Pölüberdeckung er4-forderti
kann es von Vorteil sein, wenn die Polüberdecküng aus einem Segmentenpäär von Permanentmagneten besteht*
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Prifiisipsskizisen
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- Ij _
Robert Bosch GmbH R. 10 5 0 Sa/Dr
Stuttgart
und Verlaufsdiagrammen näher erläutert. Es zeigen:
| Pig. | 2 |
| Fig. | 3 |
| Fig. | H |
| Fig. | 5 |
| Fig. | 6 |
| Fig. | 7 |
Pig. la und Ib die beiden extremen Stellungen des Ankers in
Bezug auf die Feldpole bei willkürlich gevrählter Polüberdeckung,
einen cosinusförmigen Induktionsverlauf, wie er
zur Geräuschminderung seither angestrebt worden ist,
einen Induktionsverlauf, wie er beim erfindungsgemäßen
Motor gegeben ist,
den Induktionsverlauf nach Fig. 3j der an den
Polkanten spiegelbildlich symmetrisch zum halben Maximalwert ausgebildet ist,
die Abhängigkeit des Wirkungsgerades und der
abgegebenen Leistung vom Motordrehmoment, den Drehzahl- und Stromverlauf in Abhängigkeit
vom Motordrehmoment,
den Verlauf des Wirkungsgradmaximums und den Verlauf des optimalen z/a.p.J-Wertes in Abhängigkeit
vom Verlustfaktor.
In den meisten Fällen können bei den bekannten Motoren bei willkürlicher Wahl der Nutzahl und der Polteilung zwei Ankerstellungen
gefunden werden, bei denen der magnetische Leitwert zwischen Erregerpol und Anker ein Maximum und ein
Minimum annimmt (Fig. la und Ib). In diesen beiden Figuren sind
schematisch die beiden Ankerstellungen für die Leitwertextreme dargestellt; man erkennt, daß bei Vernachlässigung des Stirnfeldes
im Falle nach der Fig. la der Leitwert durch drei Ankerzähne, im Falle wie in Fig. Ib dargestellt durch zwei Ankerzähne
bestimmt ist. Bei Drehung des Ankers werden also Flußschwankungen unter dem Pol auftreten, die zu einer wechselseitigen
Kräftebeanspruchung zwischen Pol und Anker führen und Kraftkomponenten in radialer und tangentialer Richtung liefern.
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Stuttgart
Bei einer rein cosinusförmigen Induktionsverteilung, wie sie
seither zur Geräuschverminderung benutzt wurde, und wie sie
in Fig. 2 dargestellt ist, beträgt die Polüberdeckung
cos«. αΛ-<
/ _ JL
Demnach ist es also nicht möglich eine Nutteilung zu finden,
die sowohl in der Zahl zwei als auch in dem Ankerumfang 2TT ganzzahlig enthalten ist.
Um die Polüberdeckung ρ i, zu erreichen, bei der die Polkräfte
verschwinden, muß der cosinusförmige Induktionsverlauf entweder
abgeflacht oder ausgeweitet werden (Fig.2). Dabei zeigb es
sich, daß bei cosinusförmigern Induktionsverlauf die Radialkräfte
nur bei geraden Nutzahlen verschwinden. Die Tangentialkräfte wirken sich als Klebemoment aus, erschweren häufig bei den
kleineren Motoren den Anlauf und führen zu einem unruhigen Motorlauf.
Für den erfindungsgemäßen Motor, bei dem die Polüberdeckung
ein ganzzahlig Vielfaches der geradzahligen Nutteilung beträgt, ist der Induktionsverlauf in Fig. 3 dargestellt. Gemäß dieser
Darstellung ist die Forderung der ganzzahligen Nutteilung als Polüberdeckung erfüllt und ein Ausgleich der Radialkomponenten
herbeigeführt. Trotzdem werden sich bei derartigem ausgelegten Motoren noch Klebemomente bemerkbar machen. Erst ein Induktionsverlauf nach Fig. 1J, bei dem der Abstand des halben Maximalwertes
der Induktion auch in einem ganzzahlig Vielfachen zur Nutteilung steht, können auch die Tangentialkomponenten zum Verschwinden
gebracht werden. Die Ausgestaltung der Polkanten könnte beispielsweise experimentell erfolgen. In den Fig. 3 und 4
! sind die Ankerzähne ebenfalls mit den Bezugszeichen 10 versehen
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und die Strecke jJi entspricht den jeweiligen Polüberdeckungen.
Wenn der Motor in seinem Grundaufbau (Nutzahl, Polüberdeckung, Induktionsverlauf im Luftspalt) wie in Fig. Ί dargestellt und
beschrieben, dimensioniert ist, ist die Gewähr gegeben, daß ein Minimum an magnetischen Geräuschen, Klebemomenten und
Vibrationen im Betrieb des Motors auftreten.
Bei einer elektrisch günstigeren Auslegung i3t auch darauf zu
achten, daß es bei zunehmendem Drehmoment eine Momentengröße der Motoren gibt, bei der die Auslegung des Gleichstrommotors
nur noch nach thermischen und nicht mehr nach magnetischen Gesichtspunkten zu erfolgen hat.
Aus den beiden Abhängigkeiten des Wirkungsgrades und der abgegebenen
Leistung vom Motormoment können, wie in Fig. 5 gezeigt
ist, diese unterschiedlichen Auslegungsrichtlinien weiter verdeutlicht werden. Es zeigt sich dabei, daß das Maximum des
WirKungsgrades (Punkt I) nicht mit dem Maximum der abgegebenen
Leistung (Punkt II) zusammenfällt, d. h. wenn der Motor im Wirkungsgradmaximum (Hi') arbeitet, wäre dieser Motor für Ml
auszulegen und würde die Leistung P2I abgeben.
Rein der magnetischen Voraussetzung nach wäre aber dieses Motorvolumen imstande, wenn man den Motor für das Leiatungsmaximum
dimensionieren würde (Punkt II), die Leistung PpII abzugeben. Der Wirkungsgrad ^ H wäre aber auch in diesem
Betriebspunkt sehr niedrig und die Verluste groß. Aufgrund der Abhängigkeit der Verlustleistung und der effektiven
Kühlfläche von den Ankerabmessungen wird man gerade bei kleineren Motoren, wenn die wirtschaftliche Seite im
Vordergrund steht, den Punkt II anstatt P3I anstreben. Von
einer bestimmten Motorgröße an fällt das thermisch vertretbare Leistungsmaximum ins Wirkungsgradmaximum und entspricht demnach
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Stuttgart *.
auch dem wirtschaftlichen Optimum. Anhand der Strom- und
Drehzahlkennlinien I = f(M) und η = f(M), die die wesentlichen
Kennlinien für die Motordimensionierungen liefern,.lassen sich Optimierungsdiagramme aufbauen.
Die Strom- und·Drehzahlabhängigkeit läßt sich wie folgt
wiedergeben:
1 ~ T~ CU"2 UB~ i»66·10"2 ' z/a · ρ' J * n) (I)-
n. = 60 <U -2V : 3,77 · RA . M
z/a .p · § (z/a*p«$)2
Dabei ist I und (A), R in (Jß. ), ü„ in V, φ in Wb, η in U/min,
M in cmN einzusetzen.
R. = Ankerwiderstand, UR = Bürstenspannungsabfall an einer Bürste
Es ergibt sich also ein gewisser z/a . ρ . ^T-Wert, der bei einem
bestimmten R. und UD verwirklicht werden muß, wenn bestimmte Anforderungen
an'Moment .und Drehzahl gestellt werden (Gleichung 1).
Aus Gleichung (2) ist ersichtlich, daß die Punktion
M = f (z/a . ρ . <$ ) eine Parabel darstellt,
die ein Maximum und zwei Nulldurchgänge aufweist.
Ausgehend .von geradlinigen Verlauf der Drehzahl- und Stromabhängigkeit
vom Moment und von der Konstanz der Verluste über dem Drehzahlbereich lassen sich bei Permanentmagnetmotoren Drehzahl
und Strom aus den Kurzschlußwerten
Mj, = Kurzschlußmoment
• I„ = Kurzschlußstrom
und Leerlaufwerten A098i1/fißQ7
• I„ = Kurzschlußstrom
und Leerlaufwerten A098i1/fißQ7
nt = Leerlaufdrehzahl IT = Leerlaufstrom
Ij
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Stuttgart y
des Motors darstellen (Bild 6). Entsprechend dem Verlauf nach Fig. 6 gilt:
η = nL (1 - M/MK) (3)
Die vom Motor aufgenommene Leistung wird
P. = U.I= U (J + *K 1L . M)
1 L js
Die an de.r Motorwelle zur Verfügung stehende Leistung ist p M.n nL· (1 - M/MK>
. M (6)
Der Wirkungsgrad wird
P1 958 U (I1. + 1K " 1L . M)
i. Jj -j "
MK
Das Moment M , , bei dem der Wirkungsgrad sein Maximum erreicht,
OpT/
ergibt sich, wenn Gleichung (7) nach M differenziert, gleich
Null gesetzt und nach M aufgelöst wird.
MK Man erhält M λ
opt
'^09811/0697
Robert Bosch GmbH R.1 ° F( 0 Sa/Dr
Stuttgart a
Der maximale Wirkungsgrad in diesem Punkt wird ' ' nL · M
958-U-Il
"ll
Die Leerlauf- und Kurzschlußxverte ergeben sich aus .Gleichung
(1) und (2) mit M = M (Verlustmoment) und η = O
15,9 (U-2U ) · z/a · ρ · x ... „ .fim
RA
U - 2 Un
U - 2 Un
iK = ——a ; (id
RA
T _ 6,28 · 10"2 . ' (Ao\
■ L ' =
. M Kld)
z/a · ρ · J"
= 60 * (U - 2 UB} s 3,77 » RA t M^
z/a · ρ · $ (z/a · ρ · ^)2
Das Nennmoment M„ bei Nenndrehzahl η wird "
η η
15,9 (U - 2 UB). z/a·?·} 26 ,i}-10"2(z/a-P-^)2-nn
RA RA
Aus den Gleichungen (8), (10), (11) und (12) läßt sich ein
bestimmter Ankerwiderstand RA . herleiten, v;enn das theoretisch
A opt '
maximale Moment mit dem Nennmoment.zusammenfallen soll.
Es ist R. , - b + ^b2-c ' (15)
A °Pfe - 1 A0981 1/0697
- ίο -
Robert Bosch GmbH
Stuttgartä
Stuttgartä
15,9 (U-2 UB) · z/a-p-J
worin b = . {1 +
R. * ° ΰ ° Sa/Dr
Mn + Mv
M„ (M.
—)
(16)
n ■ "ν
253 (U-2 UR)2 · (z/a-p-f)2
und c s. - 5 ist.
(Mn + Mv)2
(17)
Führt man als Abkürzung
k s ~Z— ein. so erhält man "einen Wert für den Ankerwiderstand
Mn
R. ODfc» der aber auch den Zusammenhang nach Gleichung
befriedigen muß, damit der Motor bei Nennmoment seine Nenndrehzahl
behält.
Aus Gleich 14 wird die Bedingungsgleichung
15,9 (U-2 U ).z/a.p.J =
Mn (i + K)
(18)
Aus der Bedingungsgleichung erhält man schließlich den Ausdruck
(z/a.P$/max 1 + K
(19)
Mit zunehmenden drehzahlabhangigen Verlusten muß der Motor immer
weiter vom zweiten Nulldurchgang der Momentparabel entfernt ausgelegt und betrieben werden.
Der optimale Ankerwiderstand in diesem Punkt wird dann
Der optimale Ankerwiderstand in diesem Punkt wird dann
15,9 (U-2 UB)-z/a-p.J K_
A opt
und der maximal erreichbare Wirkungsgrad wird
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U - 2 U
(20)
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Robert Bosch GmbH R. 1 0 5 0 Sa/Dr
Stuttgart λλ
Bild 7 zeigt das Verhältnis nach Gleichung (19) und das V/irkungsgradmaximum nach Gleichung (21) in Abhängigkeit vom
Verlustfaktor k.
Damit ist erwiesen, daß ein Motor,· wenn er in seinem Wirkungs
gradmaximum betrieben werden soll, mit einem optimalen'
z/a · ρ ·. J -Wert
ausgelegt werden muß* der um den Faktor
ausgelegt werden muß* der um den Faktor
1
.1+K
vom zweiten Nulldurchgang der Momentenparabel
(z/a · ρ · ^)max
Maximum entfernt ist. Besitzt z.B. ein Motor ein drehzahlabhängiges
Verlust moment von 20 % des Nennmomentes (k = 0.2) so
muß er etwa 17 % unterhalb des zweiten NuI!durchgangs des
Momentenparabel ausgelegt werden. Vergleiche dazu Linie 15 in Fig. 7. '
Anhand dieser vorstehenden.Erläuterungen ist es also möglich,
mit einem Minimum an Stoffeinsatz eine geräusch- und vibrationsarme Gestaltung des magnetis-chen Kreises bei maximalem Wirkungsgrad
den Betriebspunkt zu erreichen.
- - 12 -
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Claims (2)
1 O 5 O Robert Bosch GmbH R. Sa/Dr
Stuttgart IL
Ansprüche
Γ1.)Elektrische Maschine, insbesondere Gleichstrommotor mit einem
Eisenrückschlußring in dem einander gegenüberliegend wenigstens zwei ringsegmeritförmige Dauermagnete angeordnet sind und einem
in dem so gebildeten Magnetsystem umlaufenden bewickelten Anker, dadurch gekennzeichnet, daß die Polüberdeckung ein ganzzahlig
Vielfaches der geradzahligen"Nutteilung beträgt und der Motor
um den Faktor f = t—jt unterhalb der Grenze (z/a.b·J),
wo der Motor vom Motor - in den Generatorzustand übergeht,
ausgelegt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polüberdeckung innerhalb einer Toleranz von +^ 20 Jt der
Nutteilung liegt.
3· Maschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Induktionsverlauf an den Polkanten spiegelbildlich
symmetrisch zum halben Maximalwert ausgebildet ist.
**· Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sehnung der Wicklung zumindest annähernd gleich der Ankerpakethöhe ist.
5· Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polüberdeckung aus einem Segmentenpaar von Permanentmagneten besteht.
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Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19722243473 DE2243473B2 (de) | 1972-09-05 | 1972-09-05 | Gleichstrommotor |
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| FR7332052A FR2198296B3 (de) | 1972-09-05 | 1973-09-05 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722243473 DE2243473B2 (de) | 1972-09-05 | 1972-09-05 | Gleichstrommotor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2243473A1 true DE2243473A1 (de) | 1974-03-14 |
| DE2243473B2 DE2243473B2 (de) | 1980-01-10 |
Family
ID=5855484
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1972
- 1972-09-05 DE DE19722243473 patent/DE2243473B2/de not_active Withdrawn
-
1973
- 1973-08-31 IT IT2842773A patent/IT993846B/it active
- 1973-09-05 FR FR7332052A patent/FR2198296B3/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2243473B2 (de) | 1980-01-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8239 | Disposal/non-payment of the annual fee |