DE2243733B2 - Narkoseeinrichtung - Google Patents

Narkoseeinrichtung

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DE2243733B2 DE2243733A DE2243733A DE2243733B2 DE 2243733 B2 DE2243733 B2 DE 2243733B2 DE 2243733 A DE2243733 A DE 2243733A DE 2243733 A DE2243733 A DE 2243733A DE 2243733 B2 DE2243733 B2 DE 2243733B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Narkoseeinrichtung mit einem Rahmengestell zum lösbaren Anschluß von Narkosebaueinheiten.
Bekannte derartige Einrichtungen bestehen aus einer Rückwand, auf der die verschiedenen Narkose-Baueinheiten, wie Strömungsmesser und Verdampfer, befestigt sind. Die Strömungsmittelverbindungen werden durch zusammenpassende Muffenteiie hergestellt und so angeordnet, daß sich etwa parallel zur Rückwand verlaufende Strömungswege ergeben. Die zwischen den Muffenteilen bestehenden Dichtungen sind oft nicht zufriedenstellend. Das Einsetzen und Entfernen der Baueinheiten ist zeitraubend und umständlich. Abgesehen von den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten für die routinemäßige Wartung können Gefahren entstehen, wenn eine der Baueinheiten während einer Operation ausfällt Diese Baueinheit kann dann nicht schnell genug ersetzt werden, so daß es erforderlich ist, die gesamte Narkoseeinrichtung durch eine bereitstehende Ersatzeinrichtung auszutauschen, die schon mehr oder weniger betriebsbereit ist Weitere Schwierigkeiten können bei Operationen entstehen, bei denen nach Anwendung explosiver Anästhetika, wie Äther, Kauterisationen notwendig werden.
Nach der vorliegenden Erfindung werden an dem Konsolenartigen Rahmengestell von der Vorderseite her zugängliche Steckelemente vorgesehen, an die mit Gegenelementen versehene Narkose-Baueinheiten eingesteckt werden können und daran abstützbar sind.
Ein Einstecksystem dieser Art vereinfacht das Installieren der Baueinheiten in die Einrichtung sowie deren Ausbau, so daß die Wartung erleichtert wird. Falls eine Baueinheit während einer Operation ausfällt, kann diese leicht ausgetauscht werden, und es entfällt die Notwendigkeit eine bereitstehende Ersatz-Narkoseeinrichtung vorzusehen. Wenn nach der Verwendung eines explosiven Anästhetikums eine (Cauterisation notwendig wird, kann die das Anästhetikum enthaltende Verdampfereinheit von der Einrichtung entfernt und aus
dem Operationsbereich gebracht werden, bevor die !Cauterisation beginnt EHe Gefahr einer Explosion wird so mit Sicherheit vermieden.
Das Rahmengestell hat vorzugsweise Stecker- und buchsenartige Anschlußelemente für dazu passende r> Gegenelemente an den Baueinheiten, wobei mindestens die Achse eines dieser Elemente senkrecht oder parallel zu der RahmengesteOebene verlärJt Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt d-is Rahmengestell eine Vorderwand und eine zur Vorderwand senkrecht in verlaufend? Oberseite, die mit senkrecht zur Vorderseite verlaufenden Anschlüssen versehen ist Die Anschlußelemente an der Vorderwand weisen senkrecht zur Vorderwand verteufende Achsen auf.
Ausgewählte Anschlußelemente werden vorteilhaft π mit Strömungsmittelleitungen verbunden, die auf der Rückwand des Rahmengestells untergebracht sind. Anstelle dieser fest eingebauten Leitungen können allerdings auch flexible, bewegliche Rohrleitungen für die Verbindungen zwischen den verschiedenen Bauein- _·υ heiten vorgesehen werden, und zwar entweder unmittelbar zwischen zwei Baueinheiten oder zwischen zwei Buchsen, die wiederum mit Anschlußbuchsen der Baueinheiten verbunden sind.
Vorzugsweise sind die Anschlußbuchsen jedes An- r, Schlußfeldes selbstdichtend ausgebildet, so daß bei nicht eingesetzten Baueinheiten keine Strömungsmittel entweichen können. Wenn ein Anschlußfeld Einlaß- und Auslaßbuchsen aufweist, sollten Ventile bei nicht eingesetzten Baueinheiten einen Nebenkanal über diese w Buchsen schaffen, und bei eingesetzter Baueinheit sollte eine Fließverbindung vom Auslaß zum Einlaß bestehen. Die Kontinuität der Strömungsmittelkreise soll auf diese Weise auch bei nicht eingesetzten Baueinheiten aufrechterhalten werden. r>
Dies kann wahlweise auch durch Verbindungs- Einheiten geschehen, die Einlaß- und Auslaßbuchsen miteinander verbinden.
Das Rahmengestell kann mit einer Anzahl bestimmter Anschlußfekler versehen werden. Wenn verschiede- nen Anästhetika bestimmte Anschlußfelder im Rahmengestell zugeordnet werden sollen, so können zusammenwirkende Schlüsselmittel vorgesehen werden, um zu sichern, daß eine bestimmte Baueinheit nur in ein bestimmtes Anschlußfeld eingesetzt werden kann. Die Schlüsselmittel brauchen sich lediglich durch unterschiedliche Abmessungen zu unterscheiden, oder die Anschlußelemente werden so angeordnet, daß sie nur mit bestimmten Gegenelementen verbunden werden könnea Vorzugsweise werden jedoch Schlüsselmittel unabhängig von den Steckverbindungen vorgesehen.
Einige oder alle Anschlußfelder können für ein Bausteinprinzip eingerichtet sein, um Narkose-Baueinheiten von Standardabmessungen (Länge und/oder Breite) aufzunehmen. Die Anschlußfelder werden π vorzugsweise mit mindestens zwei Anschlüssen zur Verbindung von Strömungsmittelleitungen versehen. Die Anschlußfelder können ferner mit elektrischen Steckern oder Steckerbuchsen zur Herstellung elektrischer Verbindungen ausgerüstet sein. w>
Die Erfindung soll nachfolgend an Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform einer Narkoseeinrichtung nach der t>-Erfindung,
F i g. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, auf einen Teil der Einrichtung nach F i g. 1 in Richtung der Pfeile
F i g. 3 eine Rückansicht der Einrichtung nach F i g. 1 bei abgenommener Deckplatte,
Fig.4 eine schematische Vorderansicht einer zweiten Ausiührungsform der Erfindung mit eingesetzten Narkose-Baueinheiten,
F1 g. 5 eine Ansicht in Richtung der Pfeile B-B der Fig. 4,
Fig.6 eine schematische, perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungform der Erfindung und
F i g. 7 einen Schnitt durch eine Anschlußverbindung.
Die F i g. 1 — 3 zeigen eine einfache Ausführungsform der Erfindung mit einem Gestell in Form eines Trägers 1 von U-förmigem Querschnitt mit einer Vorderwand 2, einer Oberseite 3 und einer Unterseite 4. Die offene Rückseite des Trägers 1 ist durch eine abnehmbare Abdeckplatte 5 geschlossen. Die Enden der Ober- und Unterseiten 3, 4 sind mit Löchern zur Aufnahme von Befestigungsbolzen versehen, durch die der Träger mit einer Narkoseanlage, einem Fußgestell, mit Wandkonsolen, Deckenkonstruktionen, Stützen eines Operationstisches, mit einer tragenden Wand, z. B. mit Hilfe von Mauer-, Wand- und Deckenstützten oder -trägern, oder am Operationstisch befestigt oder mit irgendeiner anderen Abstützung verbunden werden kann.
Der Träger 1 kann zwei mit Steckverbindungen versehene Verdampfer 6 und 7 aufnehmen, die jeweils für verschiedene Anästhetika vorgesehen sind. Zu diesem Zweck ist die Oberseite 3 des Trägers 1 mit zwei Paaren von Einlaß- und Auslaßanschlüssen 8,9 bzw. 10, 11 versehen, denen je ein Stab 12 (s. F i g. 2) zugeordnet ist, der in eine Sackbohrung am oberen Rand des Trägers 1 eingeschraubt ist An den unteren Enden dieser Stäbe 12 können Rohrverbinder 13 befestigt werden. Jeder Anschluß 10, 11 ist mit einer O-Ring-Dichtung 14 versehen. Beide Verdampfer 6, 7 bestehen aus einem Gehäuse 15 mit einem auf der Rückseite vorspringenden oberen Flansch 16, der mit zwei Buchsen, wie 17, versehen ist, die auf die zugeordneten Einlaß- und Auslaßanschlüsse passen. Die Ringdichtung 14 sichert die Strömungsmitteldichtheit der hergestellten Verbindung. Von den Buchsen 17 führen Bohrungen 18 in das Innere der Verdampfer, die von üblicher Konstruktion sein können. An die Vorderwand 2 des Trägers 1 ist in üblicher Weise eine Mischeinheit 19 angeschraubt, in die Gase (z. B. Sauerstoff und Stickstoff) aus Gasvorratsbehältern einleitbar sind. Die Mischeinheit 19 kann ebenfalls von üblichem Aufbau sein, der die Steuerung des Gasausflusses im richtigen Mischungsverhältnis ermöglicht Innerhalb des Trägers 1 ist ein Wählventil 20 mit einem an der Vorderwand 2 zugänglichen Einstellknopf 21 vorgesehen. Dieses Wählventil 20 ist zwei Reihen von Ventilen zugeordnet, die durch den Einstellknopf 21 im Tandembetrieb betätigt werden und von bekannter Konstruktion sein können.
Der Ausgang der Mischeinheit 19 ist durch die Leitung 22 mit der ersten Ventilreihe verbunden. Zwei getrennte Auslässe dieser Reihe sind durch Leitungen 23,24 mit den Einlaßanschlüssen 8,10 der Verdampfer 6 bzw. 7 zusammengeschaltet Die Auslaßanschlüsse 9,11 sind durch Leitungen 25, 26 mit zwei getrennten Einlassen der zweiten Ventilreihe verbunden, während die Auslaßanschlüsse dieser Ventilreihe durch eine Lei:ung 27 mit einem Versorgungsanschluß 28 verbunden ist, der eine kegelstumpfförmige Form hat wie es in den internationalen Standards angegeben ist Stattdessen können auch zwei Anschlüsse entsprechend denen
auf der Vorderwand 2 des Trägers I vorgesehen werden, die die Auslasse für die Versorgung des Patienten mit der Mischung aus Trägergas und dem dampfförmigen Anästhetikum bilden.
Bei der in den Fig. 1—3 dargestellten Ventilstellungen gelangt das Gas von der Mischeinheit 19 durch die Leitung 22, die erste Ventilreihe und die Leitung 23 in den Verdampfer 6. Das mit dem Anästhetikum beladene Gas fließt dann vom Verdampfer 6 durch die Leitung 25, die zweite Ventilreihe, die Leitung 27 und den Auslaßanschluß zum Patienten.
Durch Änderung der Stellung des Ventils 20 durch Drehung des Einstellknopfes 21 kann der Verdampfer 7 anstelle des Verdampfers 6 eingeschaltet werden. Man erkennt, daß der nicht eingeschaltete Verdampfer von den Gasströmen völlig isoliert ist Eine Verunreinigung durch Vermischung von Anästhetika der beiden Verdampfer, die möglicherweise gefährlich sein könnte, wird auf diese Weise vermieden. Diese Parallelverbindung der Verdampfer ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Es können stattdessen in Reihe geschaltete Verdampfer ohne das Wählventil 20 verwendet werden.
Die in F i g. 1 —3 dargestellte Einrichtung weist eine Leitung 29 auf, die eine Zapfstelle 30 für reinen Sauerstoff in der Mischeinheit 19 mit einem Ventil 31 verbindet, durch das Sauerstoff dem Anschluß 28 zuführbar ist Auf diese Weise ist eine Sauerstoff-Notversorgung geschaffen, die durch einen dem Ventil 31 zugeordneten Steuerschalter 31a betätigt werden kann.
Bei der vorbeschriebenen Einrichtung können die Verdampfer 6, 7 durch einfaches Abheben ihrer Anschlußbuchsen von den Anschlüssen abgenommen werden bzw. durch Absenken auf die Anschlüsse montiert werden. Sie werden auf den Anschlüssen sicher am Rahmengestell gehalten. Bei abgenommenen Verdampfern können die freigelegten Anschlüsse durch Verbindungsstücke über in diesen Verbindungsstücken vorgesehene Bohrungen miteinander verbunden werden.
Die F i g. 4 und 5 zeigen ein Rahmengestell mit einer Platte 40, an der zwei vorstehende Halteteile 41,42 und zwei auf der Rückseite vorstehende Stege 43, 44 angebracht sind. An den Stegen 43, 44 ist eine Befestigungsplatte 45 montiert, an der in üblicher Weise Druckanschlüsse 46, eine Mischeinheit 47, ein Wählventil 48 und eine Platte 49 mit einem Not-Sauerstoffauslaßventil 50 und einem Gas-Anästhetikum-Auslaß 51 vorgesehen sind. Der obere Steg 43 trägt zwei Anschlußpaare 52,53 sowie 54,55, auf die die Buchsen von zwei Verdampfern 56,57 in der bereits beschriebenen Weise aufgesteckt sind Die Verdampfer werden ferner durch das Halteteil 41 abgestützt Unterhalb dieses Halteteils 41 weist die Platte 40 zwei Anschlußpaare 58,59 sowie 60, 61 auf, deren Achsen senkrecht zur Platte 40 verlaufen. An eines dieser Anschlußpaare ist ein Strömungsmengenmesser 62 und an das andere Anschlußpaar ein Ventilator 63 angeschlossen. Diese Baueinheiten sind ferner durch das Halteteil 42 abgestützt Die vier Anschlußpaare, der Druckmesser 46, die Mischeinheit 47, das Wählventil 48 und der Not-Sauerstoffauslaß 49 sowie der Auslaß für das Gas/Anästhetikum-Gemisch sind in geeigneter Weise durch nicht dargestellte, hinter der Platte 40 verlegte Leitungen miteinander verbunden. Das in Fig.4 dargestente Rahmengestell hat vier AnscWußfelder, und zwar zwei nebeneinander angeordnete obere für die Verdampfer und zwei nebeneinander angeordnete untere für andere Baueinheiten. Die Anschlußfelder sind
nach dem Bausteinprinzip für die Aufnahme vor Baueinheiten mit Standard-Abmessungen gestaltet Die vertikalen Anschlüsse der oberen Anschlußfelder und die horizontalen Anschlüsse der unteren Anschlußfelder bilden ein Indexsystem, durch das verhindert wird, daß Verdampfer in die unteren Anschlußfelder eingesteckt werden können. Für alle Anschlußfelder können natürlich andere Indexsysteme verwendet werden, ζ. Β mit Schlüsselstangen am Rahmengestell und entsprechenden Schlüsselaufnahmen in den Gehäusen der Baueinheiten, um das Einsetzen einer Baueinheit weitet auf bestimmte Anschlußfelder zu begrenzen. Es versteh) sich, daß die Rahmengestelle nicht nur auf die dargestellte Anordnung und die beschriebene Anzahl von Anschlußfeldern beschränkt sind. Es können vielmehr soviel Anschluflfeider wie erforderlich vorgesehen werden. Ferner können die Anschlußfeldei zusätzlich mit elektrischen Steckverbindungen versehen werden.
F i g. 6 zeigt ein Beispiel einer freistehenden Narkoseeinrichtung nach der Erfindung mit einem Rahmengestell 66, das von der Oberfläche eines Tisches 69 aufragt In dem Tisch sind Befestigungsvorrichtungen 69a füi Gaszylinder vorgesehen, die durch nicht dargestellte Leitungen mit dem Rahmengestell verbunden sind. Die Narkosebaueinheit 61 ist mit einer oberen und unteren Leiste 62 bzw. 63 sowie einer vertikalen hinteren Leiste 63 versehen. Diese Leisten passen in vertikal verlaufende Schlitze des Anschlußfeldes 65. Die Baueinheit 61 wird dann durch unter die untere Leiste 64 bzw. über die obere Leiste 62 greifende Stützen des Rahmengestell! 66 gehalten. Die Stecker 67, 68 passen in Buchsen am Rahmengestell und stellen dabei Strömungsmittelverbindungen zur Baueinheit her.
Für den Fachmann ergeben sich ohne weiteres die möglichen Abwandlungen und Ausgestaltungen des beschriebenen Rahmengestells. Für die Anschlußfelder die mit Einlaß- und Auslaßanschlüssen bzw. -büchsen versehen sind, ist es vorteilhaft, bei nicht eingesetzte! Baueinheit Nebenkanäle zu schaffen. Die F i g. 7 zeigt ein Beispiel einer geeigneten Ventilanordnung im Rahmengestell, die mit zwei Buchsen 70, 71 zui Aufnahme der Anschlußstecker 72, 73 einer Narkosebaueinheit versehen ist Die Buchsen 70, 71 haben Strömungsmitteleinlaß bzw. -auslaßkanäle 74, 75 und sind durch einen Kanal 76 untereinander verbunden. In jeder Buchse 70, 71 ist ein mit einem Dichtring 73 versehener Kolben 77, 78 gleitbar eingesteckt Diese Kolben 77,78 sind durch Federn 79,80 vorgespannt, die die Kolben in die in Fig.7 für den Kolben 71 dargestellte Lage zu drücken suchen (in diesel Darstellung ist der Stecker 73 aus der Buchse 71 entfernt). Der Kolben 78 liegt dann oberhalb des Kanal! 76 und dichtet die Buchse 71 gas- und flüssigkeitsdichi ab. Wenn sich der Kolben 77 in der entsprechender Stellung befindet sind die Kanäle 74, 75 über die Buchsen und den Kanal 76 miteinander verbunden.
Beim Einsetzen des Steckers 72 in die Buchse 70 wire der Kolben 77, wie im linken TeO der Fi g. 7 dargestellt ist, gegen die Kraft der Feder 79 zum Boden der Buchs« gedrückt, wodurch der Kanal 81 mit dem Kanal 74 verbunden wird, der durch den Dichtring 82 auf dem Stecker 72 geschlossen ist Eine eechende Verbindung wird durch dem Stecker 73 herellt
Für den Fachmann ergeben sich ohne weiteres andere Ventflanordnungen, die dieselbe Wirkung haben, d.h die Anschlußbuchsen abzudichteil, wenn keine Baueinheit in das entsprechende AnschhiBfeld eingesetzt ist
Alle üblichen Narkosebaueinheiten können für den Einsatz an der Einrichtung nach der Erfindung vorgesehen werden, z. B. Strömungsmengenmesser, Mischeinheiten, Volumenmesser, Verdampfer und Ventilatoren. Als weitere Baueinheiten kommen in Betracht: Druckanschlüsse, Blutdruckanzeiger, Pulsüberwacher, Vorratsbehälter, Sr.ugeinrichtungen, Not-Sauerstoffversorgungen, Warneinrichtungen zur Anzeige von Sauerstoffmangel, Konzentrationsmesser für Sauerstoff oder Anästhetika, Druckminderventile, Atemventile, Füllven-
ίο
tile, Filtrationseinrichtungen für übeschüssige Dämpfe und Extraktionseinrichtungen. Alle diese Vorrichtungen können in das Rahmengestell eingesetzt werden und mittels Steckern und Buchsen darin gehalten werden, die gleichzeitig die erforderlichen Leitungsverbindungen für die Strömungsmittel herstellen.
Durch die Erfindung ist somit eine vielseitige Einrichtung geschaffen, bei der die Anbringung und der Austausch von Narkosebaueinheiten wesentlich erleichtert ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprache:
1. Narkoseeinrichtung mit einem Rahmengestell zum lösbaren Anschluß von Narkosebaueinheiten, gekennzeichnet durch von der Vorderseite der Einrichtung her zugängliche Steckverbindungselemente (8—11,52—55,58—61,70,71), an die mit Gegenelementen (17, 19, 46—49, 67, 68, 72, 73) versehene Baueinheiten (6, 7, 19, 47—51, 56, 57, 61 —63) anschließbar und daran abstützbar sind.
2. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen zumindest einiger der Steckverbindungselemente (67, 68) senkrecht zur Ebene des Rahmengestells (66) verlaufen.
3. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen zumindest einiger der Sieckverbindungselemente (8—11,52—55) parallel zur Ebene des Rahmengesteils (43—45) verlaufen.
4. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengestell (1) eine Vorderseite (2) und eine rechtwinklig dazu verlaufende Oberseite (3) aufweist, wobei die Achsen der Steckverbindungselernente (8—11) an der Oberseite und an der Vorderseite senkrecht zur Oberseite bzw. Vorderseite verlaufen.
5. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindungselemente (52-55,58-61,70,71) am Rahmengestell (1) durch an der Rückseite des Rahmengestells verlaufende Leitungen miteinander verbunden sind.
6. Narkoseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Steckverbindungsbuchsen (70,71) Abdichtmittel (77, 78) aufweisen, die die Buchsen am Rahmengestell bei nicht eingesteckter Baueinheit selbsttätig verschließen.
7. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein Paar von Auslaß- und Einlaßsteckverbindungselementen (70,71), die mit Ventilen (77,78) ausgerüstet sind, welche bei nicht eingesetzten Steckern (72, 73) einer Baueinheit eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Einlaß und dem Auslaß herstellen, indem sie einen Nebenkanal (76) wirksam machen.
8. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmengestell auch Anschlußmöglichkeiten für Baueinheiten (46—49) ohne Steckverbindungen vorgesehen sind.
9. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an das Rahmengestell (40—45) eine Mischeinheit (47) und ein Wählventil (48) ohne Steckverbindungen angeschlossen und ferner zwei oder mehr Paare von Einlaß- und Auslaßsteckverbindungselementen (52—55) zum Anschluß von Anästhetika-Verdampfern (56,57) vorgesehen sind, wobei die Mischeinrichtung, das Wählventil und die Einlaßanschlüsse der Anschlußpaare in der Weise durch Leitungen verbunden sind, daß durch das Wählventil Gas aus der Mischeinheit zu dem Einlaßanschluß eines wählbaren AnschluBpaares leitbar ist
10. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Wählventil (48) leitungsmäßig mit den Auslaßanschlüssen der Anschlußpaare (52—55) verbunden ist, wodurch Gas von dem Auslaßanschluß eines wählbaren Anschlußpaares mit einem Versorgungsauslaß (50) zu verbinden ist
11. Narkoseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere Anschlußfelder zur unverwechselbaren Aufnahme bestimmter Narkosebaueinheiten.
12. Narkoseeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige Anschlußfelder mit Schlüsselmitteln versehen sind, die nur den Einsatz bestimmter, mit entsprechenden Schlüsselmitteln versehenen Baueinheiten in das Auschlußfeld gestatten.
13. Narkcseeinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Anschlußfelder mit Steckverbindungselementen (52—55) sowohl für den Auslaß als für den Einlaß von Strömungsmitteln versehen sind.
14. Narkoseeinrichtung nach einem der Ansprüche 11—13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Anschlußfelder mit elektrischen Steckverbindungen versehen sind.
15. Narkoseeinrichtung nach einem der Ansprüche 11 —14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige der Anschlußfelder für den Anschluß von bausteinartig gestalteten Baueinheiten mit Standardabmessungen der Länge und/oder Breite ausgebildet sind.
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