DE2245444C3 - Rastwerk für Drehschalter - Google Patents

Rastwerk für Drehschalter

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DE2245444C3
DE2245444C3 DE19722245444 DE2245444A DE2245444C3 DE 2245444 C3 DE2245444 C3 DE 2245444C3 DE 19722245444 DE19722245444 DE 19722245444 DE 2245444 A DE2245444 A DE 2245444A DE 2245444 C3 DE2245444 C3 DE 2245444C3
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DE
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locking
axis
groove
switch
cage
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DE19722245444
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Jaroslav 8000 München Keprda
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Siemens AG
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Siemens AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Rastwerk für Drehschalter, bei welchem in einem radial verlaufenden Führungskanal eines mit der Schalterachse drehbaren Rastkörperkäfigs zwei Rastkörper angeordnet sind, die unter der Wirkung einer Schraubenfeder einer den Käfig umgebenden stationären Rastbahn angepreßt sind.
Ein solches Rastwerk ist aus der FR-PS 20 31 898, insbesondere Fig. 10, bekannt. Bei einem solchen Rastwerk kommt es darauf an, daß die mechanischen Raststellungen des Schalters möglichst genau mit den diesen Raststellungen zugeordneten elektrischen Schaltstellungen übereinstimmen. Infolge ihres gedrängteren Aufbaues werden solche sogenannten Radialrastwerke für miniaturisierte Kleindrehschalter bevorzugt. Es ist hierbei ein im Durchmesser etwas vergrößerter Abschnitt der Schalterachse mit einer rechtwinklig zur Achse und symmetrisch zu dieser verlaufenden Bohrung versehen. In die Austrittsöffnungen der Bohrung sind Kugeln eingesetzt, welche durch eine zwischen den Kugeln verspannte Schraubenfeder nach außen gegen eine Rastbahn gedruckt werden. Die Rastbahn ist mit Vertiefungen versehen, in welche die Kugeln einrasten, sobald der Schalter sich in einer Schaltstellung befindet. Das einwandfreie Funktionieren eines solchen Rastwerkes setzt voraus, daß die Bohrung sehr genau symmetrisch zur Achse verläuft. Symmetriefehler führen nämiich zu einer sogenannten Doppelrastwirkung. Dabei wird lediglich eine der beiden als Rastkörper verwendeten Kugeln in eine einer Schalterstellung zugeordnete Vertiefung der Rastbahn gedrückt, während die andere Kugel infolge der durch die Unsymmetrie bedingten Versetzung der Bohrung nicht vollständig in die zugeordnete Vertiefung eindringen kann. Erst ein geringfügiges Weiterdrehen des Schalters läßt die andere Kugel »einrasten«. Somit sind aber jeder elektrischen Schaltstellung des Schalters zwei voneinander verschiedene Raststellungen, welche obendrein nicht genau mit der elektrischen Schaltstellung übereinstimmen, zugeordnet. Die Herstellung exakter Achsbohrungen für Radialrastwerke ist jedoch relativ aufwendig, besonders bei der Massenfertigung solcher Rastvverke.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein in rationeller Massenfertigung herstellbares Rastwerk zu schaffen, welches die Vorzüge eines Rastwerkes mit in einem symmetrisch und rechtwinklig zur Achse verlaufenden Führungskanal geführten Rastkörpern beizubehalten gestattet, bei dem aber die Herstellung aufwendiger Bohrungen vermieden ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Rastwerk der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 entsprechend ausgebildet.
Es ist dabei eine im Rahmen der Erfindung liegende Erkenntnis, daß durch die Ausbildung des Rastkörperkäfigs mit einer dabei in seine Stirnseite eingearbeiteten, rechtwinklig und symmetrisch zur Achse verlaufenden Nut bei der Herstellung der für dieses Teii erforderlichen Form ein relativ hoher Aufwand zur genauen Bemaßung und Justierung der zur Erzeugung der Nut erforderlichen Formteile aufgewendet werden kann, ohne dadurch die Fertigung eines Rastkörperkäfigs nennenswert kompliziert zu machen.
Weitere Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von fünf Figuren noch näher erläutert. Dabei zeigen unter Weglassung aller nicht zum Verständnis der Erfindung beitragenden Einzelheiten und stark vergrößert dargestellt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Rastwerk;
F i g. 2 einen Querschnitt durch das in F i g. 1 dargestellte Rastwerk mit der in Fig. 1 angedeuteten Schnittlinie;
F i g. 3 einen Längsschnitt durch ein Rastwerk anderer Ausführungsform und die
F i g. 4 und 5 in Vorder- und Seitenansicht, wobei die Seitenansicht teilweise geschnitten dargestellt ist, den Verschluß eines Rastkörperführungskanals durch ein Metallplättchen.
Im einzelnen ist aus F i g. 1 zu ersehen, daß das Rastwerk ein im wesentlichen hohlzylindrisches Rastwerkgehäuse 1 aufweist, welches konzentrisch von einer Schalterachse 2 durchdrungen wird. Innerhalb des Rastwerkgehäuses 1 ist auf der Schalterachse ein im wesentlichen walzenförmiger Rastkörperkäfig 3 fixiert. In eine Stirnseite 4 des Rastkörperkäfigs 3, welcher aus einem Zinkdruckguß- oder Sinterleil besteht, ist bei dessen Herstellung eine rechtwinklig zur Schalterachse 2 und symmetrisch zu dieser verlaufende, stirnseitig offene Nut 5 eingearbeitet und durch eine an der Schalterachse 2 fixierte Scheibe 6 zu einem lediglich umfangsseitig offenen Rastkörperführungskanal verschlossen. Die Schalterachse ist dabei mit einer Bohrung 7 versehen, welche die Nutabschnitte 8, 9 der von der Achse 3 unterbrochenen Nut 5 miteinander verbindet In die umfangsseitigen Nutmündungen sind Rollen 10 als Rastkörper eingesetzt. Die Rastkörper werden durch eine zwischen den Rollen 10 im Führungskanal 5 angeordnete Schraubenfeder 11 gegen eine in die Innenwand des Rastwerkgehäuses eingearbeitete Rastbahn 12 (vgl. F i g. 2) gedrückt. Die Rastbahn 12 weist
Vertiefungen 13 auf, in welcher die Rastkörpsr 10 einrasten können und die den jeweiligen Schaltstellungen des Drehschalters zugeordnet sind. Bei diesem Rastwerk sind die Rastkörper 10 in einem genau rechtwinklig und symmetrisch zur Achse 2 verlaufenden '■ Führungskanal angeordnet, weii die zur Führung der Rastkörper verwendete Nut 5 bereits bei der Herstellung des als Zinkdruckguß- oder Sintertei! ausgebildeten Rastkörperkäfigs 3 in diesen eingearbeitet worden ist und die Form zur Hers-ellung des Rastkörperkäfigs dabei mit großer Genauigkeit ausgebildet worden ist. Die Achsbohrung 7 zur Verbindung der beiden Nutabschnitte 9, 10 braucht dagegen keinesfalls genau symmetrisch zur Achse verlaufen, weil sie lediglich einen mittleren Abschnitt der Schraubenfeder 11 aufnimmt und keinerlei Führungsaufgaben für die Rastkörper !0 übernehmen muß.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Rastwerk ist der Rastkörperkäfig so ausgebildet, daß er eine nicht dargestellte Drehschalterachse verlängert und mit dieser z. B. über einen Flansch 20 verbindbar ist. Auch bei diesem Rastwerk weist der Rastkörperkäfig 3 an einer von einer Betätigungsseite 15 abgewandten Stirnseite 16 eine schon bei der Herstellung des Rastkörperkäfigs quer und symmetrisch zu dessen Achse verlaufend angeordnete, stirnseitig offene Nut 5 auf, welche einen Führungskanal für Rastkörper 10 und eine die Rastkörper nach außen drückende Schraubenfeder U bildet. Das in Fig. 3 dargestellte Rastwerk unterscheidet sich im wesentlichen von dem in F i g. I dargestellten dadurch, daß bei diesem die Nut (vgl. hierzu auch die F i g. 4 und 5) durch ein Metallplättchen 19 stirnseitig verschlossen ist, welches in einer in die Stirnseite 16 des Rastkörperkäfigs 3 eingearbeiteten rahmenartigen Kontur 17 durch Verschränken lappenartiger Ansätze 18 verklemmt ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Rastwerk für Drehschalter, bei welchem in einem radial verlaufenden Führungskanal eines mit der Schalterachse drehbaren Rastkörperkäfigs zwei Rastkörper angeordnet sind, die unter der Wirkung eine«· Schraubenfeder einer den Käfig umgebenden stationären Rastbahn angepreßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen walzenförmige Rastkörperkäfig (3) mit einer in wenigstens eine seiner Stirnseiten (4,16) eingearbeiteten, zur Rastwerksachse (2) rechtwinklig und symmetrisch verlaufenden, als Führungskanal wirksamen Nut (5) verschließt und die Nut (5) mittels einer Platte (6, 19) verschlossen ist und daß der Raütkörperkäfig (3) entweder auf die Schatterachse (2) aufschiebbar ausgebildet und die Schalterachse (2) unit einer Bohrung (7) vemehen ist, welche die Nutabschnitte (8, 9) der von der Achse (2) unterbrochenen Nut (5) miteinander verbindet, oder in Verlängerung der Schalterachse (2) mit dieser verbunden ist.
2. Rastwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörperkäfig aus einem Zinkdruckguß oder Sinterteil besteht.
3. Rastwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Rastkörper (10) Rollen vorgesehen sind.
30
DE19722245444 1972-09-15 1972-09-15 Rastwerk für Drehschalter Expired DE2245444C3 (de)

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FR7332602A FR2200602B1 (de) 1972-09-15 1973-09-11
IT2876573A IT993187B (it) 1972-09-15 1973-09-11 Meccanismo marca posizioni per commutatori elettrici rotativi
GB4285973A GB1400116A (en) 1972-09-15 1973-09-12 Detent mechanisms for rotary switches

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DE2245444A1 DE2245444A1 (de) 1974-04-04
DE2245444B2 DE2245444B2 (de) 1977-02-10
DE2245444C3 true DE2245444C3 (de) 1977-09-29

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