DE2247159C3 - Hochspannungs-Halbleitergleichrichter - Google Patents
Hochspannungs-HalbleitergleichrichterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Hochspannungs-Halbleitergleichrichter
gemäß dem Oberbegriff des einzigen Patentanspruchs.
Derartige Hochspannungs-Halbleitergleichrichter, insbesondere mit geringer Stromaufnahme, werden im
Hochspannungskreis eines Elektronenmikroskops, Röntgengeräts oder Fernsehempfängers verwendet.
Ein bekannter Hochspannungs-Halbleitergleichrichter geringer Stromaufnahme umfaßt ein Paar von Wolfram-
oder Molybdän-Elektroden mit je einem äußeren Anschlußdraht am Ende, eine Mehrzahl von in Reihe
geschalteten Halbleiterplättchen, die zwischen den Elektroden eingefügt und laminiert gebunden sind, ein
erstes Isoliermaterial, wie z. B. Silikongummi, das auf dem Umfangsbereich de? Halbleiterplättchenstapels
über die gesamte Länge von einer Elektrode zur anderen aufgebracht ist, und ein zweites Isoliermaterial, wie
z. B. Silikonharz oder Epoxydharz, das über dem ersten Isolierüberzug aufgebracht ist.
Bei einem solchen Hochspannungs-Halbleitergleichrichter ist die Bindung zwischen den Elektroden und
dem ersten Isoliermaterial instabil, und es tritt ein großer Unterschied des Wärmeausdehnungskoeffizienten
zwischen dem ersten und dem zweiten Isoliermaterial auf, so daß sich, wenn das zweite Isoliermaterial nach
dem Aufbringen auf das erste Isoliermaterial ausgehärtet wird, oft ein Spalt zwischen diesen insbesondere
über die Länge zwischen einer Elektrode und der anderen entwickelt, was zu einem dielektrischen Durchschlag
aufgrund der Kriechentladung und damit zu teuren Verlusten der Funktionen als Hochspannungs-Halbleitergleichrichter
führt.
Um eine hohe Durchschlagsspannung zu erzielen, ist es üblich, eine Mehrzahl der genannten Hochspannungs-Halbleitergleichrichter
in Reihe zu schalten und sie einstückig in Epoxydharz einzuformen. Dies ist nicht
nur wirksam zum Verhindern der Entladung, die sonst zwischen den Stromzuführteilen oder frei liegenden
Teilen des Leiters auftreten würde, sondern auch vorteilhaft zur Handhabung der Halbleitergleichrichter. Jedoch
hat dieser Aufbau den Nachteil, daß die erhöhte Querschnittsfläche des Epoxydharzes eine mechanische
Beanspruchung verursacht, die bei dem einzelnen Hochspannungs-Halbleitergleichrichter nicht auftritt.
Epoxydharz hat allgemein einen um eine Größenordnung höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten als ein
Halbleiterplättchen, und das Haibleiterplüttchen entwickelt bei hohen Temperaturen aufgrund des Unterschiedes
des Wärmeausdehnungskoeffizienten eine Zugspannung, bei der das Halbleiterplättchen leicht
versagt Um dies zu verhindern, ist es übliche Praxis, die zulässige Umgebungstemperatur der einstückig eingeformten
Vorrichtungen auf 108° C oder weniger zu steuem.
Dieses Problem der Zugbelastung wird durch Verwendung eines ersten Isoliermaterials aus Glas gelöst,
das hinsichtlich des Wärmeausdehnungskoeffizienten dem Silizium und den Elektroden fast gleich ist Auch
läßt sich, da Glas nicht nur elektrisch stabil, sondern auch mechanisch fest ist, das zweite Isoliermaterial einsparen,
wodurch sich hinsichtlich der Kompaktheit und geringeren Kosten des Hochspannungs-Halbleitergleichrichters
Vorteile ergeben.
Ein solcher Hochspannungs-Halbleitergleichrichter
umfaßt dann ein Paar von Elektroden, eine Mehrzahl von in Reihe geschalteten Halbleiterplättchen, die zu
einem Stapel miteinander verbunden sind, um eine Gleichrichtereinheit zu bilden, und eine Glasaufschwemmung
oder Mischung von Glaspulver und Wasser, die über die gesamte Länge zwischen den Elektroden
am Außenumfang der Gleichrichtereinheit aufgebracht wird. Diese Glasaufschwemmung wird unter Erhitzen
geschmolzen und nachher durch Abkühlung zum Erstarren gebracht.
Das am häufigsten verwendete Material eines HaIbleiterplättchens
ist Silizium. Aluminiumlot wird wegen seines geringen Preises, guten ohmschen Kontakts und
der Abwesenheit von Verspannung, wenn man das Glas erhitzt, allgemein als Lötmaterial verwendet. Silizium,
Glas und Aluminium haben Wärmeausdehnungskoeffizienten von 3,52xlO-6/°C bzw. 4,OxIO"6/0 C bzw.
25,7 χ lO-VC. Dies zeigt, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient
von Glas etwa der gleiche wie der von Silizium ist, daß jedoch der Wärmeausdehnungskoeffizient
des Aluminiumlots, wie vorstehend gezeigt, um etwa eine Größenordnung größer als der von Silizium ist,
wodurch während des Vorganges der Abkühlung des Glases eine Druckbelastung im Glas und eine Zugbelastung
im Siliziumhalbleiterplättchen und Aluminiumlot hervorgerufen werden. Wegen des Unterschieds der
Zugfestigkeiten dieser Materialien, die 1 kp/mm2 bzw. 4kp/mrn2 bzw. 15—30 kp/mm2 für Silizium bzw. Glas
bzw. Aluminium betragen, kann es vorkommen, daß SiIiziumhalbleiterplättchen
oder sogar das Glas während des Abkühlens des Glases brechen, wodurch ein weitverbreiteter
Gebrauch eines Hochspannungs-Halbleitergleichrichters
mit glasüberzogenen Halbleiterplättchen verhindert wird.
Andererseits ist es bekannt (US-PS 32 61 075), zur Herstellung von in Glas eingekapselten Halbleiterbauelementen
mit Elektrodenanschlüssen Glas-, Halbleiterund Elektrodenanschlußmetallmaterialien auszuwählen,
die möglichst angeglichene Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen.
Weiter ist es bekannt (DE-OS 19 39 900), einen Selengleichrichter mit einem oder mehreren Plattenstapeln,
jedoch ohne Glashülle so herzustellen, daß Wärmeausdehnungsunterschiede durch federnde Mittel absorbiert
werden und unterschiedliche dicke Abstandsstücke besonders im Plattenstapel-Mittelbereich eingesetzt sind,
um die Abstrahlung von Wärme zu verbessern und die Temperatur der einzelnen Halbleiterplättchen zu ver-
gleichmäßigen, zu welchem Zweck die Dicke der HaIbleiterpiättchen
neben den Gleichrichterenden auf niedriger Temperatur dünner als die Dicke der Halbleiterplättchen
mit mittleren Teil höherer Temperatur ist.
Schließlich ist es bekannt (DE-GM 19 21 118), zur Herstellung einer Diodenanordnung mit einem Stapel
scheibenförmiger Halbleiterplättchen, zweier Elektrodenanschlüsse
und einer Glasschutzhülle zwischen sämtlichen i-i-dlbleiterscheiben metallische Abstandsstücke
zu verwenden, die derart ausgewählt sind, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient des Halbleiterstapels
im wesentlichen gleich dem der Glasschutzhülle ist.
Der Erfindung liegt, hiervon ausgehend, die Aufgabe zugrunde, einen Hochspannungs-Halbleitergleichrichter
mit einem Paar von Elektroden, einer Mehrzahl von zwischen den Elektroden in Form eines säulenförmigen
Stapels eingefügten Halbleiterplättchen des PIN-Übergangstyps,
einer Mehrzahl von Lötmateriallagen zum elektrischen und mechanischen Verbinden der Halbleiterplättchen
miteinander und mit den Elektroden, und mit einer schützenden Glasschicht, die den Stapel von
einer Elektrode zur anderen bedeckt, wobei die Wärmedehnung des Stapels an die der Glasschicht angepaßt ist,
derart auszubilden, daß Eigenschaftsverschlechterungen oder Durchschläge infolge von Wärmeausdehnungserscheinungen
mit einfacheren Mitteln verhindert werden, ohne daß die mechanische Festigkeit und die
elektrischen Eigenschaften beeinträchtigt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöi.1,
daß die Dicke der !-Schicht der den Elektroden benachbarten Halbleiterplättchen derart erhöht ist, daß die
Wärmedehnung des Stapels gleich der oder geringer als die der Glasschicht ist
Mit dieser Dickenerhöhung der I-Schicht der an die
Elektroden angrenzenden Halbleiterplättchen und bei Einhaltung der Bedingung, daß damit die Wärmedehnung
des Stapels höchstens gleich der der Glasschicht ist, werden in einfacher Weise Brüche der Halbleiterplättchen
oder des Glases vermieden und ein fester und kompakter Aufbau mit guten elektrischen Eigenschaften
gesichert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert; darin zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt eines Hochspannungs-Halbleitergleichrichters,
bei dem einige der Halbleiterplättchen durch erhöhte Dicke der !-Schicht dicker als
die anderen sind, und
Fig.2 einen Längsschnitt eines Teils einer integrier-
*en Hochspannungs-Halbleitergleichrichteranordnung mit einer Mehrzahl von Halbleitergleichrichtern nach
Fig. 1.
In Fig. 1 bezeichnen die Bezugszeichen 21a, 21b ...
21/7 Siliziumhalbleiterplättchen mit einem PIN-Übergang,
die als lamellierter Stapel untereinander mittels Aiuminiumlötmateriallagen 22b ... 22n so verbunden
sind, daß die Halbleiterplättchen elektrisch in Reihe geschaltet sind. An den Siliziumhalbleiterplättchen 21a
und 21/3, die an den Enden des Stapels liegen, sind über
Elektroden 24a bzw. 246 äußere Zuführungsdrähte 23a und 23b angebracht. Die Elektroden 24a und 246 aus
Wolfram oder Molybdän, die angenähert den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie Silizium haben,
sind ebenfalls als lamellierter Stapel mit den Halbleiterplättchen 21a bzw. 21/7 mittels Aiuminiumlötmateriallagen
22a und 22/2+1 verbunden.
Diese Anordnung stellt man in der Praxis her, indem man eine bestimmte Dicke von Aluminiumlot auf beiden
Seiten eines Halbleiterplättchens mit einer bestimmten Oberfläche aufbringt, wonach mehrere solche Plättchen
übereinandergeiegt und unter Erhitzung miteinander verbunden werden. Nach dem Abkühlen des Aluminiumlotr
und der Halbleiterplättchen werden die als Stapel verbundenen Halbleiterplättchen mit einer Diamantscheibe
oder einem anderen Schneidgerät zu einem zylindrischen Stapel geschnitten, um Halbleiterplättchen
mit bestimmter Oberfläche zu schaffen. Beim nächsten Schritt werden die Elektroden unter Hitze mit
dem Halbleiterplättchenstapel verbunden, um die Gleichrichtereinheit zu vervollständigen.
Vorzugsweise wird Aluminium als Lötmaterial zum Verbinden der Halbleiterplättchen 21a, 2lb... 21/7 untereinander
und zum Verbinden der Elektroden 24a und 24b damit verwendet, da Aluminium nicht nur eine gute
Benetzbarkeit für Silizium, sondern auch einen geeigneten Schmelzpunkt aufweist, so daß es nicht genügend
schmilzt, um eine Trennung zwischen den verbundenen Teilen während des Erhitzungsvorganges des Glases zu
verursachen, und einen niedrigen elektrischen Widerstand hat. Auch andere Lötmaterialien, wie z. B. Lötmaterialfolie
aus einer Aluminium-Silizium-Legierung, lassen sich verwenden, soweit die erwähnten Erfordernisse
erfüllt sind.
Die Gleichrichtereinheit wird über die gesamte Länge zwischen den Elektroden 24a und 24ö mit einer Niedrigalkaliglasschicht
25 überzogen, um die frei liegenden Umfangsteile jedes PIN-Überganges zu stabilisieren
und der Gleichrichtereinheit mechanische Festigkeit zu verleihen.
Das Überzugsglas 25 besteht zunächst aus einer Mischung von Glaspulver und Wasser, die in Aufschwemmungsform
gerührt und auf die Umfangsflächen der Gleichrichtereinheit aufgebracht wird. Das Verfahren
zum Verarbeiten des Glases variiert mit dessen Zusammensetzung, doch nach den Ausführungsbeispielen der
Erfindung wird das Glas für etwa 3 Minuten auf 700—730° C erhitzt und zu einem verfestigten Zustand
abgekühlt. Daher sollen die Lötmateriallagen 22a, 22b ... 22n+ i einen solchen Schmelzpunkt haben, daß sich
die Halbleiterplättchen nicht bei Temperaturen von 700—730°C wieder lösen, bei denen das Glas verarbeitet
wird.
Der Hochspannungs-Halbleitergleichrichter, der den vorstehend beschriebenen Aufbau hat und nach den vorstehend beschriebenen Verfahrensschritten erhalten wird, umfaßt eine Gleichrichtereinheit mit einem axialen Wärmeausdehnungskoeffizienten, der gleich dem oder niedriger als der von Glas sein sollte. Mit anderen Worten ist der Betrag der Wärmedehnung der Gleichrichtereinheit erfindungsgemäß gleich dem oder geringer als der von Glas gemacht. Diese Beziehung läßt sich durch die Ungleichung
Der Hochspannungs-Halbleitergleichrichter, der den vorstehend beschriebenen Aufbau hat und nach den vorstehend beschriebenen Verfahrensschritten erhalten wird, umfaßt eine Gleichrichtereinheit mit einem axialen Wärmeausdehnungskoeffizienten, der gleich dem oder niedriger als der von Glas sein sollte. Mit anderen Worten ist der Betrag der Wärmedehnung der Gleichrichtereinheit erfindungsgemäß gleich dem oder geringer als der von Glas gemacht. Diese Beziehung läßt sich durch die Ungleichung
(Th-Ta)(OCi f, +A2 t2) S (T11-Ta) a3 (U + t2)
wiedergeben, worin Th die anscheinende Erstarrungstemperatur des Glases 25, Ta Raumtemperatur, <x\ der
lineare Wärmedehnungskoeffizient des Halbleitermaterials, <x2 der lineare Wärmedehnungskoeffizient des Lötmaterials,
Kz der lineare Wärmedehnungskoeffizient des Glases. 25, U die Gesamtdicke der Halbleiterplättchen
und h die gesamte Dicke der Lötmateriallagen ist. Von diesen Größen sind Th, Ta, <x\, <x2 und cxz Konstanten,
während ii und t2 Variable sind.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Anordnung sind die den Elektroden 24a und 24έ>
benachbarten Halbleiterplättchen 2!a, 2ib, 2ic, 21/3—2, 21/7 — 1 und 21/3 dicker
als die Halbleiterplättchen 21c/... 21/7—3, indem die
Dicke der I-Schicht erhöht ist, um die obige Ungleichung zu erfüllen.
Als Ergebnis wird während des Vorgangs der Verfestigung des Glases 25 das Glas 25 einer Zugbelastung
und die Gleichrichtereinheit einer Druckbelastung unterworfen. Silizium, das ein Hauptbestandteil der Halbleiterplättchen
ist, gibt leicht einer Zugbelastung nach, wie oben erwähnt ist, hält jedoch eine erhebliche Druckkraft
aus. Die Halbleiterplättchen 21a, 2\b ... 21n werden einer Druckkraft aufgrund der Wärmedehnung ausgesetzt,
brechen jedoch selten während des Abkühlungsvorganges bei stark verbesserter Ausbeute.
Die Halbleiterplättchen mit dicker !-Schicht wirken dabei nicht nur im Sinne der Regulierung des Betrags
der Wärmedehnung des Stapels, sondern tragen auch zu einer höheren Durchschlagsspannung bei.
In Fig. 1 ist die Dicke der Halbleiterplättchen und
Aluminiumlötmateriallagen im Verhältnis zu ihren Querschnittsflächen zur Erleichterung der Darstellung
übertrieben gezeichnet. Die Dicke und Anzahl dieser Elemente und die Eigenschaften derselben sowie des
Glases sind beispielsweise folgende:
Dicke eines einzelnen
Halbleiterplättchens 488 μπι
Zahl der zu einem Stapel
verbundenen Halbleiterplättchen 13
Dicke jeder
verbundenen Halbleiterplättchen 13
Dicke jeder
Aluminiumlötmateriallage 10 μιτι
Zahl der
Aluminiumlötmateriallagen 14
Anscheinende Erstarrungstemperatur des Glases (TH) 475° C
Raumtemperatur (7^) 300C Wärmeausdehnungskoeffizient
des Halbleiterplättchens (λ,) 3,52 χ 10-V0C
Wärmeausdehnungskoeffizient
des Aluminiumlots (λ2) 25,7 χ 10~6/° C
Wärmeausdehnungskoeffizient des Glases (a3) ~ 4,0 χ 10-"/° C
Raumtemperatur (7^) 300C Wärmeausdehnungskoeffizient
des Halbleiterplättchens (λ,) 3,52 χ 10-V0C
Wärmeausdehnungskoeffizient
des Aluminiumlots (λ2) 25,7 χ 10~6/° C
Wärmeausdehnungskoeffizient des Glases (a3) ~ 4,0 χ 10-"/° C
Unter diesen Bedingungen wurde festgestellt, daß Druckbelastung auf den Stapel und Zugbelastung auf
den Glasüberzug wirkt.
F i g. 2 zeigt eine integrierte Hochspannungs-Halbieiteranordnung mit einer Mehrzahl von elektrisch in Reihe
geschalteten Hochspannungs-Halbleitergleichrichtern gemäß der Erfindung.
In dieser Figur umfassen die Hochspannungs-Halbleitergleichrichter
41 a, 41 b und 41 c Gleichnchtereinheiten,
die mit Glas überzogen sind, und jede davon bildet einen der Gleichrichter, wie er in F i g. 1 dargestellt ist. Die
Anschlußdrähte 42a und 42b werden daran angebracht, um sie elektrisch in Reihe zu schalten, während äußere
Anschlußdrähte 43a und 436 mit den Hochspannungs-Halbleitergleichrichtern
41a und 41c verbunden werden, worauf Epoxydharz oder Glas 44 auf die gesamte
Einheit zwecks Integrationseinformung aufgebracht wird. Jeder Hochspannungs-Halbleitergleichrichter ist
einer Beanspruchung aufgrund der Wärmedehnung während des Einformungsvorgangs unterworfen, wird
jedoch durch den Glasüberzug gegen Durchschläge oder Bruch geschützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Hochspannungs-Halbleitergleichrichter mil einem Paar von Elektroden, einer Mehrzahl von zwischen den Elektroden in Form eines säulenförmigen Stapels eingefügten Halbleiterplättchen des PlN-Übergangstyps, einer Mehrzahl von Lötmateriallagen zum elektrischen und mechanischen Verbinden der Halbleiterplättchen miteinander und mit den Elektroden und mit einer schützenden Glasschicht, die den Stapel von einer Elektrode zur anderen bedeckt, wobei die Wärmedehnung des Stapels an die der Glasschicht angepaßt ist.dadurchgekennzeichnet, daß die Dicke der I-Schicht der den Elektroden (24a, 24b) benachbarten Halbleiterplättchen (21a, 2ib, 21c, 21/1-2, 2\n—\, 2\n) derart erhöht ist, daß die Wärmedehnung des Stapels (21a... 2\n)gleich der oder geringer als die der Glasschicht (25) ist.
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| JP46076360A JPS5116264B2 (de) | 1971-10-01 | 1971-10-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AH | Division in |
Ref country code: DE Ref document number: 2265274 Format of ref document f/p: P |
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| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: SUZUKI, KENSUKE ISHIZUKA, TAKESHI SASAKI, TAKESHI, HITACHI, JP |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |