DE2247190A1 - Verfahren zur uebertragung von signalen - Google Patents

Verfahren zur uebertragung von signalen

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DE2247190A1 DE19722247190 DE2247190A DE2247190A1 DE 2247190 A1 DE2247190 A1 DE 2247190A1 DE 19722247190 DE19722247190 DE 19722247190 DE 2247190 A DE2247190 A DE 2247190A DE 2247190 A1 DE2247190 A1 DE 2247190A1
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00—Modulated-carrier systems
    • H04L27/02—Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/06—Demodulator circuits; Receiver circuits
    • H04L27/066—Carrier recovery circuits

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Description

.SISlSIS AKTISIiSESEIiLSCHAFT München, 2 6.StP 197 2
Berlin und llünch'en "Jittelsbacherplatz
VPA 72/2130
Verfahren zur Übertragung von Signalen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Übertragung von Signalen unter Verwendung eines Senders mit einen Modulator, der die Amplitude eines Trägers moduliert, wobei die empfangenen.Signale und ein empfangeseitig erzeugter Träger einem Demodulator zugeführt werden, der die empfangenen Signale demoduliert. Die Signale bestehen im allgemeinen aus einem Gemisch von mehreren bandbegrenzten Impulsen, beispielsweise aus einem Gemisch von sinx/x-förmigen oder aus eines Gemisch· von Partial-Response-lmpulsen der Klasse IV. Die Übertragung kann nach einem Einseitenbandübertragungsverfahren mit teilv/eise oder vollständig unterdrücktem Träger erfolgen.
Hach einem bekannten Verfahren wird dauernd mit der Nachricht ein Pilotton übertragen, mittels dessen am Smpfänger die Phase des Trägers eingestellt wird. Dies bekannte Verfahren ermöglicht aber keine genaue Phaseneinstellung des Trägers, weil die von der Übertragungsstrecke bewirkte Phasendrehung der Nachricht anders ist als die Phasendrehung des Pilottons.
Je mehr Bits pro Sekunde über schmalbandige Übertragungskanäle übertragen werden, sollen, desto schwieriger ist es, die Phase des Trägers hinreichend genau am Empfänger einzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Einstellung der Trägerphase anzugeben, bei dessen Anwendung die Trägerphase mit größerer Genauigkeit als mit yergleich-
9/ £~0/ - -s.-- ."dc/Ii;
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baren bekannten Verfahren einstellbar ist. Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Einstellung der Trägerphase anzugeben, das nicht nur unter Verwendung von Übertragungskanälen für relativ breite Frequenzbänder anwendbar ist, sondern auch unter Verwendung von Übertragungskanälen für schmale Frequenzbänder, beispielsweise unter Verwendung von Telefonleitungen für die Übertragung des Sprachfrequenzbandes.
ErfindungsgemäS wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art ein Prüfsignal erzeugt, das zeitlich nacheinander zwei dem Betrag nach gleiche Amplituden-Extremwerte 'aufweist und das während der Dauer, während der keine Signale übertragen werden, unter Verwendung des Modulators und des Senders zum Demodulator übertragen wird. Außerdem wird in Abhängigkeit von den Amplituden-Extremwerten des demodulierten Prüfsignals ein Regelsignal abgeleitet, das die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers ändert, solange die Beträge der Amplituden-Extremwerte ungleich sind.
Das erfindungsgemäS Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß es in den Pausen eier Nachrichtenübertragung mit relativ geringem technischen Aufwand ehe genaue Einstellung der Trägerphase selbst dann ermöglicht, wenn als Übertragungskanal eine Telefonleitung verwendet wird, über die Impulse übertrage ι werden, deren Frequenzen innerhalb,des Sprachfrequenzbandes liegen.
Wenn die mittels der Signale zu übertragende Nachricht aus einem Gemisch von bandbegrenzten Impulsen gebildet wird, die sich als ungerade Zeitfunktionen darstellen lassen, dann ist es im allgemeinen zweckmäßig, als Prüfsignal eine Folge von Impulsen zu verwenden, die* ebenfalls als ungerade Zeitfunktionen darstellbar sind.
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'JVenn dagegen die mittels der Signale zu übertragende Nachricht aus einem Gemisch von bandbegrenzten Impulsen gebildet wird, die sich als gerade Zeitfunktionen darstellen
lassen, dann ist es im allgemeinen zweckmäßig, als Prüfsignal eine Folge von Impulsen zu verwenden, die ebenfalls als gerade Zeitfunktionen darstellbar sind. In diesemJTall wird die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers bei Gewinnung des Regelsignals um 90° verstellt, und nach erfolgter Einstellung der Trägerphase wird die Phase des Trägers um 90 zurückgestellt.
Die Dauer, während der das Prüfsignal vom Sender zum Demodulator übertragen wird, kann von Hand aus eingestellt werden, falls ein geringer technischer Aufwand zur_Einstellung dieser Dauer gefordert wird.
FaIIs die Dauer, während der das Prüfsignal vom Sender zum Demodulator übertragen wird, genau festgelegt seinsoll,
dann ist es zweckmäßig, die Übertragung des Prüfsignals
automatisch unter Verwendung eines Zeitgliedes zu beenden.
Falls das Bedienungspersonal "weitgehend entlastet werden
soll, ist es zweckmäßig, immer dann^ wenn keine Signale
übertragen werden, automatisch das Prüfsignal zum Demodulator zu übertragen. Die Übertragung dieses Prüfsignals kann entweder automatisch nach einer vorgegebenen Zeit beendet
v/erden oder dann, wenn Signale übertragen v/erden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wäre es auch denkbar, die Phasenfehler des empfangsseitig erzeugten Trägers laufend zu messen und einen Meßwert abzuleiten. In Abhängigkeit von diesem Meßwert kann immer dann ein Prüfsignal
übertragen werden, wenn der Phasenfehler einen vorgegebenen Betrag überschreitet.
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Falls eine schrittweise Einstellung der Trägerphase erwünscht ist, kann ein Regelsignal abgeleitet werden, das zwei Binärwerte annehmen kann, die vom Vorzeichen der Differenz der Anplituden-Extremwerte des demodulierten Prüfsignals abhängig sind. In Abhängigkeit von den beiden Binärwerten wird dann die Phase des empfangsseitigerzeugten Trägers in positiver bzw. negativer Richtung gedreht. Dabei kann das Regelsignal durch Vergleich der Amplituden-Extremwerte des demodulierten Prüfsignals erzeugt werden. Es kann aber auch das demodulierte Prüfsignal gleichgerichtet werden und das Regelsignal durch Vergleich der Amplituden-Extremwerte des gleichgerichteten Prüfsignals gewonnen werden.
Falls eine möglichst rasche Einstellung der Trägerphase erwünscht ist, ist es zweckmäßig, ein Regelsignal zu erzeugen, das mehrere V/erte annehmen kann, die von der Differenz der Amplituden-Extremwerte des demodulierten Prüfsignals abhängig sind. Die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers wird in diesem Fall in Abhängigkeit von dem jeweiligen Wert des Regelsignals verändert.
Falls das Regelsignal mehrere digitale Werte annehmen soll, die von der Differenz der Amplituden-Extremwerte des demodulierten Prüfsignals abhängig sind, ist es zweckmäßig, diese Differenz in Form einer digitalen Zahl einem Festwertspeicher als Adresse einzugeben und vom Festwertspeicher das digitale Regelsignal auszugeben.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird ein Regelsignal, das mehrere digitale Werte annehmen kann, dadurch abgeleitet, daß die Abhängigkeit des Trägerphasenfehlers von der Differenz der Amplituden-Extremwerte unter Verwendung eines Funktionsgenerators approximiert wird. Dabei v/erden diesem Funktionsgenerator Zählimpulse zugeführt, und
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in Abhängigkeit vom erreichten Zählerstand wird ein Signal entsprechend der Differenz der Amplituden-Extremwerte abgegeben. Anschließend wird das vom Funktionsgenerator abgegebene Signal mit der Differenz verglichen und bei Gleichheit ein Triggersignal abgegeben. Außerdem werden die Zählimpulse einem Digitalzähler zugeführt, der bis" zum Smpfang des Triggersignals laufend seinen Zählerstand erhöht. Bei Empfang des Triggersignals wird einerseits der digitale Zählerstand als Regelsignal ausgegeben und andererseits der Digitalzähler auf einen Ausgangszählerstand zurückgestellt.
Falls bei relativ geringem technischen Aufwand eine rasche und gezielte Einstellung der Trägerphase erwünscht ist, ist es zweckmäßig, zuerst eine Grobeinstellung der Phase des Trägers und anschließend eine Feineinstellung vorzunehmen. Dabei ist es zweckmäßig, ■ mittels einer Logikschal- · tung den Quadranten des Trägerphasenfehlers festzustellen und im Zuge der Grobeinstellung die Phase des Trägers derart einzustellen, daß, der Trägerphasenfehler weniger als 90° beträgt. Im Anschluß daran wird im Zuge der Feineinstellung die Phase des Trägers derart eingestellt, daS der Trägerphasenfehler weitgehend verschwindet.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren 1 bis 8 beschriebe^ wobei in mehreren Figuren dargestellte gleiche Bauteile und Signale mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind. Es zeigeni Figur 1 eine Anlage zur Übertragung von Baten in seitfeiiiatischer Darstellung,
Figur 2 Signale, die bei der Anlage nach Figur 1 auftreten, Figur 3 eine Schaltungsanordnung, bestehend aus einem Gleichrichter und einer Regelstufe zur Gewinnung eines Regelsignals, das zwei V/erte annehmen kann, die vom Vorzeichen der Differenz der Amplituden-Extremwerte abhängig sind,
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Figur 4 demoäulierte Prüfsignale bei verschiedenen Trägerphasenfehlern,
Figur 5 eine Schaltungsanordnung zur Grobeinstellung der Trägerphase,
Figur 6 ein Ausführungsbeispiel einer Regelstufe, mittels der unter Verwendung eines Pestwertspeichers ein Regelsignal erzeugt wird, das mehrere 7/erte annehmen kann, .
Figur 7 eine Schaltungsanoränuhg eines weiteren Ausführungsbeispiels der Regelschaltung, mittels der unter Verwendung eines Funktionsgenerators ein Regelsignal erzeugt wird, das mehrere Werte annehmen kann,
Figur 8 ein Diagramm, das die Abhängigkeit des Trägerphasenfehlers von der Differenz der Amplituden-Extremwerte zeigt.
Die Figur 1 zeigt die Signalquelle 10, die ein Signal abgibt, das die zu übertragende Nachricht darstellt. Dieses Signal kann ein Gemisch von bandbegrenzten Impulsen sein. Beispielsweise kann das Gemisch aus sin x/x-förmigen Impulsen oder aus Fartial-Response-Impulsen der Klasse IV bestehen. Das von der Signalquelle 10 abgegebene Signal wird über den Schalter 11 bei voll eingezeichneter Schaltstellung dem Sender 12 mit dem Modulator 13 zugeführt, der di'e Amplitude eines Trägers in Abhängigkeit von der Amplitude des zugeführten Signals moduliert. Das vom Sender 12 abgegebene Signal wird über die Übertragungsstreck« 14 übertragen. Die übertragung kann räch einem Sinseitenbandüberträgungsverfahren mit gänzlich oder teilweise unterdrücktem Träger erfolgen. Als Übertragungsstrecke 14 kann eine jPunka trecke oder eine Telefonleitung vorgesehen sein, die innerhalb des Sprachfrequenzbandes von 300Hz bis 3400Hz eine Übertragung des Signals ermöglicht.
Das über die Übertragungsstrecke 14 übertragene Signal wird
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vom Empfänger 15 empfangen und unter'Verwendung des Demodulators 16 und des Decodierers 17 ein Signal gewonnen, das weitgehend dem von der Signalquelle 10 abgegebenen Signal gleicht. Dieses Signal wird über den Ausgang des Smpfängers 15 dem Datenendgerät 18 zugeführt. Als Datenendgerät 18 kann beispielsweise ein Fernschreiber vorgesehen sein. Im Empfänger 15 wird die Phase des Trägers zurückgewonnen, um damit den Demodulator 16 zu steuern.
Die Pigur 2 zeigt einige Signale, anhand derer die Wirkungsweise der in Figur 1 dargestellten Anordnung erläutert wird. In Abszissenrichtung sind Einheiten der Zeitt ■ und in Ordinatenrichtung Einheiten der Amplituden aufgetragen. Im Generator 19 wird ein Prüfsignal erzeugt und bei gestrichelt dargestellter Schaltstellung des Schalters 11 dem Sender 12 zugeführt. Dieses Prüfsignal besteht aus einer Folge von Impulsen. Diese Impulse können gerade Zeitfunktionen oder ungerade Zeitfunktionen sein. Wenn von der in Figur 1 dargestellten Signalquelle 10 die Daten mittels bandbegrenzter Impulse ausgegeben werden, die sich als gerade bzw. als ungerade Zeitfunktionen darstellen lassen, dann ist es im allgemeinen zweckmäßig, als· Impulse des Prüfsignals ebenfalls gerade bzw. ungerade Zeitfurktidnen zu wählen.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Prüfsignal verwendet, dessen Impulse A ungerade .Zeitfunktionen sind. Diese Impulse A sind Partial-Response-Impulse der Klasse - ΙΎ, die zeitlich nacheinander zwei dem Betrag nach gleiche Amplituden-Extremwerte A1 und A2 annehmen. Die Impulse A" folgen einander in einem derartigen Abstand, daß sie sich gegenseitig nicht stören. Zur Einstellung der Trägerphase' werden etwa zehn bis hundert derartige Impulse A benötigt. Im Modulator 13 wird der Träger in Abhängigkeit vom Prüfsignal A amplitudenmoduliert und über die Übertra-
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gungsstrecke 14 ein entsprechendes Signal zum Demodulator 16 übertragen. Bei einem von Jfull ab?;eichenden Trägerphasenfehler erscheint am Demodulator 16 eine Linearkombination der Impulse A und der dazu hilberttransformierten Impulse.
Im Generator 21 wird empfangsseitig ein Träger erzeugt und über das Phasendrehglied 22 dem Demodulator 16 zugeführt. Vom Ausgang des Demodulators 16 wird das Signal 3 abgegeben und über den Schalter 23 bei gestrichelt dargestellter Schaltstellung dem Gleichrichter 24 der Regelstufe 25 zugeführt. Es .vird angenommen, daß die Phase des · im Generator 21 erzeugten Trägers mit einem gewissen Phasenfehler behaftet ist, so daß die gleichgroßen Extremwerte A1 und A2 des Signals A ungleiche Extremwerte B1 und B2 des vom Ausgang des Demodulators 16 abgegebenen Signals B bewirken. .Dieses Signal B wird im Gleichrichter 24 gleichgerichtet, so daß sich das Signal C ergibt, dessen Extremwerte C1 und G2 ebenfalls ungleich sind. In der Regelstufe 25 v/erden die Extremwerte C1 und C2 des Signals C gemessen, und es wird über die Leitung 26 ein Regelsignal abgegeben, das unter Verwendung des Phasendrehgliedes 22 die Phase des Trägers verschiebt. Im eingeregelten Zustand sind die Extremwerte B1 und B2 bzw. C1 und G2 der Signale B bzw. C gleich, so dai3 über den Ausgang des Gleichrichters 24 das Signal D abgegeben wird.
Die Schalter 11 und 23 sind als Slekxronenschalter ausgebildet, wenn die Schalter 11 und 23 ihre voll eingezeichneten Schaltstellungen einnehmen, dann wird das Signal der Signalquells 10 als Nachricht zum Datenendgerät 18 übertragen. Dabei kann die Phase des im Generator 21 erzeugten Trägers in an sich bekannter V/eise nachgeregelt werden. Die Frage, ob und mit welchem technischen Aufwand eine derartige l'iachregelung erforderlich-ist-, :.rui? von Fall zu Fall
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untersucht werden und ist nicht Gegenstand der vorliegenden Ausführungen. Falls jedoch eine derartige iiachregelung der Phase des im Generator 21 erzeugten Trägers während der Dauer vorgenommen wird, während der die Schalter 11 und 2.3 die voll eingezeichneten Schaltstellungen einnehmen, dann kann der dafür erforderliche technische Aufwand relativ gering gehalten werden, weil "bei gestrichelt dargestellter Stellung der Schalter 11 und 23 unter Verwendung des Generators 19 und der Regelstufe 25 eine Phaseneinstellung durchgeführt wird.
Zur empfangsseitigen Einstellung der Phase des Trägers genügt etwa eine Zeit von einer 1/10 Sekunde. Die Schalter 11 und 23 können somit von Hand aus zunächst in die gestrichelt dargestellte Stellung und anschließend in die voll dargestellte Stellung gebracht werden,.weil· dabei mit Sicherheit die gestrichelt dargestellte Schaltstellung mindestens eine 1/1O Sekunde eingenommen wird.
Es wäre auch denkbar, die gestrichelt dargestellten Schaltstellungen der Schalter 11 und 23 von Hand aus einzustellen und unter Verwendung eines Zeitgliedes die Umschaltung der Schalter 11 Lind 23 in ihre voll eingezeichneten Schaltstellungen automatisch nach einer Zeit von einer 1/10 Sekunde zu bewirken.
Eine · v/eitere Möglichkeit der Betätigung der-Schalter 11 und 23 besteht darin, da:3 immer dann, wenn von der Signalquelle 10 kein Signal an den Sender 12 abgegeben wird, automatisch die Umschaltung der Schalter 11 und 23 in ihre gestrichelt dargestellten Schaltstellungen vorgenommen wird und erst dann die Rückstellung dieser Schalter in die voll eingezeichneten Schaltstellungen erfolgt, wenn ein Signal von der Signalquelle 10 abgegeben wird.
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GemäfB einer v/eiteren Möglichkeit der Betätigung der Schalter 11 und 23 wird der Trägerphasenfehler im Bereich des Empfängers 15 laufend gemessen, und sobald dieser Trägerphasenfehler einen vorgegebenen Schwailwert überschreitet, werden die Schalter 11 und 23 kurzzeitig in ihre gestrichelt dargestellten Schaltstellungen und anschließend-automatisch in ihre voll dargestellten Schaltstellungen gebracht. Diese automatisch vorgenommenen Einstellungen der Trägerphase Können sowohl in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Betrag de? Trägerphasenfehlera als auch in Abhängigkeit von der Sendefolge der von der Signalquelle 1ü eil-^ gegebenen Signale vorgenommen werden. Ez wäre beispielsweise denkbar, in den Pausen der von der Signalquelle 10 aus eingeleiteten Nachrichtenübermittlung automatisch die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers einzustellen.
Falls als Impulse des Prüfsignals gerade Zeitfunktionen gewählt v/erden, dann wird das übertragene Prüfsignal im Demodulator 16 mit einem Träger demoduliert, dessen Phase uni Qo gedreht wurde. Auf diese ,.'eise bilden sich in demodulierten Prüfsignal, '-wie in Figur 2 unter 3 dargestellt, zwei Extremwerte B1 und B2 aus, mittels derer ein Regelsignal zur Einstellung der Phase des Trägers ableitbar ist. Nach Einstellung aer Phase mu3 dann die Phase des Trägers wieder um 9ü° zurückgedreht werden.
Figur 5 zeigt uie Regelstufe 25a als .^usführungsbeispiei der in Figur 1 dargestellten Regelstufe 25. Unter Verwendung dieser Regelstufe 25a wird ein Regelsignal abgeleitet, das zwei V/erte annehmen kann, die vom Vorzeichen der Differenz der Amplituden-Extremwerte des demodulierten Prüfsignals abhängig sind.
Die Regelstufe 25a besteht aus dem Gleichrichter 24, den Anolitudenvergieicher 45 und der Schaltstufe 46. Der
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Gleichrichter 24 ist als Doppe.lv/eg-Gleichrichter ausgelegt und besteht aus dem Analoginverter 27 und den beiden Dioden 28, 29. Der Amplitudenvergleicher 45 besteht aus der Schwellvvertstufe 31, dem Zeitglied 32, der Steuerstufe 33, ferner den Dioden 34, 35, den Kondensatoren 36, 37, den Schaltern 33, 39 und dem Differenzverstärker 30. Die Schaltstufe 46 besteht aus den Widerständen 41 und 42, der Diode
43 und dem transistor 44·
Das Signal -3 -.vird über die Diode 34 dem Kondensator 36 augeführt und damit dieser Kondensator 36 auf eine Spannung aufgeladen, die der Amplitude B1 proportional ist. Vom Ausgang des Analog-Inverters 27 wird das zum Signal B inverse Signal abgegeben. Dieses inverse Signal wird über die Diode 35 dem Kondensator 37 zugeführt, dei" auf diese '„'eise auf eine Spannung aufgeladen .vird, die der Amplitude 32 proportional ist. Im Differenzverstärker 30 wird die Differenz der an den Kondensatoren 36 bzw. 37 anliegenden Spannungen ermittelt und über den Schaltungspunkt 47 ein analoges Signal abgegeben, dessen Amplitude der Differenz der Amplituden-Sxtrermverte B1-B2 proportional ist. In der Schaltstufe 46 wird nur das Vorzeichen des über den Schaltungspunkt 47 abgegebenen Signals ausgewertet und über den Schaltungspunkt 48 immer dann ein Signal abgegeben, vrenn der Sxtrenwert B1 grö3er ist als der Extrerir.vert B2. Dabei wird der !Transistor
44 als Schalter betrieben und dessen Basis über den Widerstand 41 und den Schaitungspunkt 47 angesteuert.
über die Ausgänge der Dioden. 28 und 29 wird das Signal C der Schwellv.'ertstufe 31 zugeführt, die ein Signal abgibt, wenn die Amplitude des Signals einen vorgegebenen Schwell- -.vert 03 überschreitet. Der Ausgang der Schwellvvertstufe 31 ist an das Zeitglied 32 angeschlossen, das eine Verzögerung des zugeführten Signals bewirkt. Die Verzögerung ist derart bemessen, daß vom Ausgang des Zeitgliedes 32 erst dann ein
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Signal abgegeben wird, wenn die beiden Extremwerte B1 und B2 des Signals B sicher abgeklungen sind. Diese Verzögerung kann beispielsweise gleich dem zwei- bis dreifachen Betrag der in Figur 2 beim Signal A dargestellten Zeitdauer T sein.
Die Steuerstufe 33 steuert die Schalter 38 und 39» die als Elektronenschalter ausgebildet sind,·und bewirkt, daß diese Schalter immer dann die gestrichelt dargestellte Schaltstellungen einnehmen, wenn der Steuerstufe 33 vom Zeitglied 32 ein Impuls zugeführt wird. Normalerweise wird der Schwellwert G3 gemessen, und wenn beide Extremwerte C1 und C2 abgeklungen sina und die entsprechenden .verte unter Verwendung des Differenzverstärkers 30 verarbeitet wurden, werden die Schalter 3S und 39 in die gestrichelt dargestellten Schaltstellungen gebracht und damit die Kondensatoren 36 und 37 entladen. Die Kondensatoren 36 und 37 werden damit in die Lage versetzt, nach Übertragung des nächsten Signals A auf die Extremv/erte C1 bzw. C2 des nächsten Signals C. aufgeladen zu werden.
Im eingeregelten Zustand der Phase v;ird der Schwellwertstufe 31 das Signal D zugeführt und im Differenzverstärker 30 abwechselnd positive und negative Differenzen der Extremwerte D1 und D2 festgestellt. Der Schaltungspunkt 48 kann somit an die Leitung 26 angeschlossen sein, über die im eingeregelten Zustand ein Regelsignal abgegeben wird, das die Phase des Trägers abwechselnd um eine Einheit in einer Richtung bzw. in der entgegengesetzten Richtung verstellt.
Falls eine besonders schnelle und gezielte Einstellung der Trägerphase erwünscht ist, ist es zweckmäßig, zuerst eine Grobeinstellung der Trägerphase und anschließend eine Feineinstellung vorzunehmen. Um die Grobeinstellung vornehmen zu können, nuß zunächst der Betrag des Trägerphasenfehlers fest-
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gestellt werden.
Figur 4 zeigt mehrere Signale, die mit dem in Figur 2 dargestellten Signal B vergleichbar sind und die über den Ausgang des in Figur 1.dargestellten Demodulator 16 abgegeben v/erden. Die Signale BO bzw. ".£90 bzw. B18G bzw. B27O beziehen sich auf einen Trägerphasenfehler von 0° bzw. 90° bzw. 180 bzw. 270 . Anhand der Figur 4 und der folgenden Tabelle wird erläutert, auf welche Weise sich der Trägerphasenfehler F durch Binärsignale G, H, K, M, Έ, Τ charakterisieren läßt.
G H ; Tabelle H 11 P
F 1 1 K 0 O 0
1. Quadrant
G^. F <90
(BO)
1 1 (0<Diff< 0,735)
1
1 . 0 0
2. Quadrant
90^F<180
(B90)
0 0 (Diff>0,735)
0
0 1 I
0 ■
3. Quadrant
180<F<270
(B180)
0 1 (0<Diff <O,735)
1
0 ; 0 : 1
4. Quadrant
27u^F<36ü
(B27J)
0 1 (0<Diff<0-,735) ■
1
1 (Diff>0,735) ;
(0<Diff<0,735)
r 1 ■:
Ylλ 9/24«j/2 ο04 / 2υ61
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-U-
-U-
Die erste Spalte der Tabelle bezieht sich auf den Trägerphasenfehler P. Der Fall des ersten Quadranten ist dann gegeben, wenn der Trägerphasenfehler gleich oder größer als O0, aber kleiner als 90°' ist. Im Falle des zweiten Quadranten ist der Trägerphasenfehler größer oder gleich 9ö , aber kleiner als 180 . Im Falle des dritten Quadranten ist der Trägerphasenfehler größer gleich 180 ·, aber kleiner als 270 und ia Fall des vierten Quadranten ist der Trägerphasenfehler gröäer gleich 270 , aber kleiner als
Die zweite Spalte der Tabelle bezieht sich auf das Signal G, das das Vorzeichen der Amplituden-Extremwerte der Signale B kennzeichnet. Im folgenden v/erden die Binärwerte der Signale als 1-*„7ert bzw. als 0-".7ert bezeichnet. 1.1 it G= 1 v.ird ein positives Vorzeichen und mit G=O ein negatives Vorzeichen gekennzeichnet. Für den Fall des ersten Quadranten zeigt das in Figur 4 dargestellte Signal Bo eine positive Amplitude 301, so daß das Signal G=1 ist. Für den Fall des zweiten Quadranten zeigt das Signal 390, daß das Signal G den Tert 1 bzw. 0 annehmen kann, falls als erster Sxtreawert der positive Extremwert B91 bzw. der negative Extremwert B9O2 berücksichtigt wird. Für den Fall des dritten Quadranten zeigt das Signal 3130, daß als erster Extremwert nur der negative Extremwert 31301 in Frage koamt und soinit G=O ist. Für den Fall des vierten Quadranten zeigt das Signal B270, daS entweder G=O ist, falls als erster Extremwert der negative Extremwert.32701 berücksichtigt v/ird, oder daß G=1 zu setzen ist, falls als erster Extrenr.vert der positive Extremwert 332702 berücksichtigt wird.
Die dritte Spalte der Tabelle bezieht sich auf das Signal H, das das Vorzeichen der Extrenwerteäifferenz charakterisiert. Dabei ist diese Differenz Diff gleich dem Absolutbetrag des
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ersten Extremwertes minus dem Absolutbetrag des zweiten Extremwertes. Im Falle des ersten Quadranten ist der Extremwert BO1 immer größer als der Extremwert B02, so daß die Differenz Diff positiv und H=1 zu setzen ist. Im Pai des zweiten Quadranten ist mit G=1 der Extremwert B901 immer größer als der darauf folgende Extremwert B9O3, so daß die Differenz Diff positiv und H=1 zu setzen ist. Mit G=O ist der Extremv/ert B9O2 immer kleiner als der Extremwert B901, so daß die Differenz negativ und H=O zu setzen ist. Pur den Pail des dritten Quadranten ist der Extremwert B1801 immer größer als der Extremwert B1802, so daß die Differenz positiv und das Signal H=1 ist. Pur den Pail des vierten Quadranten ist mit G=O der Extremwert B2701 immer größer als der Extremwert B27O3, so daß die Differenz positiv und das Signal H=1 ist. Dagegen ist mit G=1 der Extremwert 32702 kleiner als der Extremwert 32701, so daß die Differenz negativ und G=O ist.
Die vierte Spalte der Tabelle bezieht sich auf das Signal K und auf den Absolutbetrag der Extremwertdifferenz (Diff). Dieser Absolutbetrag der Extremv/ertaifierenz wird mit Hilfe der bei einem Trägerphasenfehler von 90 auftretenden Extremwertdifferenz charakterisiert, der ein Zahlenwert von 0,735 zugeordnet wird. In den Fällen des ersten und dritten Quadranten ist dieser Absolutbetrag der Extremwertdifferenz größer als 0, aber kleiner als 0,755. In diesen beiden Fällen v:ird dem Signal K der Wert 1 zugeordnet. Im Fall des zweiten Quadranten mit G=O und im Fall des vierten Quadranten mit G=1 wird dem Signal K ebenfalls der 'Tert 1 zugeordnet. Dagegen ist in den Fällen des zweiten Quadranten mit G=1 und des vierten Quadranten mit G=O der Absolutbetrag der Differenz größer als 0,735· In diesen beiden Fällen wird dem Signal K der 7,ert 0 zugeordnet.
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Die Tabelle zeigt, dais jeder der Quadranten durch eine spezielle Binärkombination der Signale G, H, K charakterisiert wird. Beispielsweise wird durch die Kombination G=1, H=1, K=1 zum Ausdruck gebracht, daß der Trägerphasenfehler F im ersten Quadranten liegt. Es wäre denkbar» die Signale G, H, K direkt ohne weitere Umformung als Steuersignale zur Steuerung der Trägerphase zu verwenden» Es ist jedoch zweckmäßig, in Abhängigkeit von den Signalen G, H, K die ebenfalls in der Tabelle eingetragenen' Signale M, N, P abzuleiten, deren 1-Werte jeweils genau einen Quadranten charakterisieren. Beispielsweise v.drd mit M«1 der zweite Quadrant, mit N=1 der dritte Quadrant und mit P=1 der vierte Quadrant charakterisiert. Die folgenden Gleichungen 51» 50 und 52 zeigen den logischen Zusammenhang zwischen den Signalen M, H, P und den Signalen G, H und K. ,
M = (G + H + K) ν (H + S + K) (50)
N = G + H + K (51)
P = (G + H + 1) ν (G + H + K) (52)
Dabei bedeutet das Zeichen + eine logische Konjunktion und das Zeichen ν eine logische Disjunktion,
Sobald mit Hilfe der Signale G, H, K, K, N1 P erkannt wurde, in welchem Quadranten der Trägerphasenfehler F liegt, können Maßnahmen ergriffen werden, um den Trägerphasenfehler zu verringern. Im Fall des ersten Quadranten sind im Rahmen der Grobeinstellung keine Maßnahmen erforderlich. Im Fall des zweiten Quadranten wird mit dem Signal H=1 die Trägerphase im Rahmen der Gröbeinstellung um den Winkel -90 verstellt. Im Fall des dritten Quadranten wird mit dem Signal N=1 die Trägerphase um den winkel 1SO verstellt und im Fall des vierten Quadranten wird mit äem Signal P= 1 die Trägerphase um den ',Vinkel +90° verstellt.
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Figur 5 zeigt eine Schaltungsanordnung 53, mit der die Signale Ϊ.1, N, P erzeugt werden, die zur Grobeinstellung der Trägerphase dienen. Diese Schaltungsanordnung 53 besteht einerseits aus den bereits anhand der Figur 3 beschriebenen Gleichrichter 24, dem Amplitudenvergleicher 45 und der Schaltstufe 46 und andererseits aus der Sehwellwertstufe 54, dem Vergleicher 55, dem Doppelweggleichrichter 56, den Digital-Analog-Wandlern 57, 59 und der Logikschaltung 61. ^
Dem Eingang der Schwellstufe 54 wird das Signal B zugeführt, das gemäß Figur 1 vom Ausgang des Demodulators über den Schalter 23 bei gestrichelt dargestellter Schaltstellung abgegeben wird. Sine Variante dieses Signals B ist in Figur 2 dargestellt,.weitere Varianten BO, 390, B.180, B270 sind in Figur 4 dargestellt. In der Schwellwertstufe wird festgestellt, ob das Signal B einen vorgegebenen Schwellwert überschreitet, und, falls dies der Fall ist, wird über den Ausgang ein Analogsignal an den Eingang 55a des Vergleichers abgegeben. Über den Eingang 55b wird ein Signal von 0 Volt zugeführt, und im Vergleicher 55 v/erden die beiden über die Eingänge 55a und 55b zugeführten Signale miteinander verglichen, und es wird ein Signal abgegeben, das das Vorzeichen der Extremwerte kennzeichnet. Dieses Signal wird dem Analog-Digital-7/andler 57 zugeführt, der das Signal G abgibt.
./ie anhand der Figur 3 bereits beschrieben wurde, wird über den Schaltungspunkt 48 ein Signal abgegeben, das das Vorzeichen der Extremwerte-Differenz kennzeichnet. Ss ist dies das Signal H, das anhand der Tabelle genauer beschrieben ist.
Anhand der Figur 3 wurde ebenfalls beschrieben, daß am Schaltungspunkt 47 des Differenzverstärker 30 ein Analog-
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signal abgegeben wird, das die Extremwertdifferenz kennzeichnet. Dieses Signal wird gemäß Figur 5 dem Doppelweggleichrichter 56 zugeführt, wodurch der absolute Betrag der Extremwertdifferenz gebildet wird. Der Ausgang des Doppelweggleiehrichters 56 ist an den Digital-Analog-Vandler 59 angeschlossen, von dessen Ausgang das Signal K abgegeben wird, das anhand der Tabelle bereits, genauer beschrieben wurde.
Der Logikschaltung 61 werden die Signale G, H und K zugeführt und die Signale IvI, K, P gemäß den Gleichungen 50, 51, 52 abgeleitet. Die Logikschaltung 61 ist in an sich bekannter ..eise aus Logikbauteilen aufgebaut, so daä sich eine detaillierte Beschreibung dieser Logikschaltung 61 erübrigt.
Figur 6 zeigt im wesentlichen die Regelstufe 25b als weiteres Ausführungsbeispiel der in Figur 1 dargestellten Regelstufe 25. Außerdem sind in Figur 6 auch der bereits in Figur 1 dargestellte Demodulator 16, das Phasendrehglied 22 und der Generator 21 dargestellt.
Die Regelstufe 25b besteht aus dem Gleichrichter 24, den Amplitudenvergleicher 45, dem Digital-Analog-Umsetzer 62, dem Festwertspeicher 63 und der Schaltungsanordnung 53, die bereits anhand der Figur 5 ausführlicher beschrieben wurae. üenn eins der Signale II, 21, P der Schaltungsanordnung 53 einen 1-V/ert annimmt, dann wird dieses 1-Signal dem Phasendrehglied 22 zugeführt, und es wird eine Grobeinstellung der Trägerphase bewirkt. Beispielsweise wird mit den Signalen 1.1=0, 11=1, P=O unter Vemvendung des Phasendrehgliedes 22 eine Verdrehung der Trägerphase um 180° vorgenommen. Auf diese V/eise wird der Trägerphasenfehler in den ersten Quadranten verlegt. Im Anschluß daran wird unter Verwendung des Gleichrichters 24, des Amplitudenvergleicr.ers
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^M v: -;; ■;; - 19 - ■
des Analog-Digital-Umsetzers 62 und des Festwertspeichers 63 die Feineinstellung der Trägerphase bewirkt. Dabei wird über den auch in Figur 3 dargestellten Schaltungspunkt 47» wie bereits erwähnt', ein Analog-Signal abgegeben, das der Differenz der Ampiitudenextremwerte gleicht. Unter Verwendung des Analog-Digital-Umsetzers 62 wird ein digitales Signal abgeleitet, das die Differenz der Amplituäenextreniwerte ausdrückt. Dieses digitale Signal wird Über mehrere nicht dargestellte Leitungen als Adresse dem Festwertspeicher eingegeben, und über den Ausgang 63a wird über mehrere nicht dargestellte Leitungen eine digitale Zahl ausgegeben, die angibt, urn wieviel Grade die Trägerphase verstellt werden muß, um den Trägerphasenfehler zu eliminieren. Im Festwertspeicher 63 1st somit die Abhängigkeit des Trägerphasenfehlers von der Differenz der Amplitudenextremwerte gespeichert. Die vom Ausgang 63a ausgehenden Leitungen und die von der Schaltungsanordnung 53 zum Phasendrehglied 22 führenden Leitungen entsprechen der in Figur 1 dargestellten Leitung 26.
Figur 7 zeigt die Regelstufe 25c als weiteres Ausführungsbeispiel der in Figur 1 dargestellten Regelstufe 25» Diese Regelstufe 25c besteht im wesentlichen aus dem Digitalzähler 64, dem Zählimpuisgsherator 65, dem Funktionsgenerator 66, dem Vergieicher 67, der Schaltungsanordnung 53* aem Gleichrichter 24 und dem Amplitudenvergleicher 45· Ähnlich wie im Fall der Figur 6 wird unter Verwendung der Schaltungs anordnung 53 und des Phasendrehgliedes 22 eine Grobeinsteilung der Trägerphase bewirkt. Auf diese V»'eise wird erreicht, daß der Trägerphasenfehler im ersten Quadranten liegt* Im Anschluß daran wird die Feinstellung der Trägerphase vorgenommen. .
Der Zahlimpulsgenerator 65 erzeugt eine Folge von Zählimpulsen, deren Impulsfolgefrequenz wesentlich größer als
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diejenige der in Figur 2 dargestellten Impulse A ist. Die Zählimpulse werden dem Eingang 66a zugeführt. Dieser Funktionsgenerator 66 erzeugt ein Analogsignal, das in Abhängigkeit der Differenz der Extremwerte den Trägerphasenfehler F ausdrückt. Das in Figur 8 dargestellte Diagramm zeigt deutlicher diese Abhängigkeit. Die Abszissenrichtung bezieht sich auf den Trägerphasenfehler F, ausgedrückt in Einheiten der zeitlich nacheinander eintreffenden Zählimpulse des Zählimpulsgenerators 65. Die ürdinatenrichtung bezieht sich auf die Differenz der Amplitudenextremvverte, ausgedrückt in den gleichen Einheiten, wie sie über den Schaltungspunkt 47 dem Vergleicher 67 zugeführt werden. Die in Figur 8 dargestellte Kurve d zeigt somit den Betrag des Trägerphasenfehlers F, wenn eine bestimmte Differenz Diff ermittelt wurde. Der Funktionsgenerator 66 gibt über den Ausgang 66c laufend ein Analog-Signal ab, dessen Amplitude gleich den Ordinatenv/erten der in Figur 8 dargestellten Kurve d ist. Dabei wird der Koordinatenursprungspunkt durch ein Signal festgelegt, das über den Eingang b dem Funktionsgenerator 66 zugeführt vard. Dieses Signal wird vom Ausgang der auch in Figur 3 dargestellten Schwellwertßtufe 31 abgenommen und bewirkt eine Triggerung des Funktionsgenerators, kurz bevor die in Figur 3 dargestellten Schalter 3ß und 39 umgeschaltet werden.
Im Vergleicher 67 v/erden laufend die über die Eingänge 67a und 67b zugeführten Signale miteinander verglichen, und bei Gleichheit der beiden Signale wird über den Ausgang 67c ein Triggersignal an den Digitalzähler 64 abgegeben. Dieses Triggersignal bewirkt einerseits die Ausgabe des Zählerstandes des Digitalzählers 64 an das Phasendrehglied 22 und andererseits die Rückstellung auf einen Anfangszählerstand. 7/enn beispielsweise 40 Zählirapulse vom Zählimpulsgenerator 65 einerseits an den Funktionsgenerator 66 und andererseits an den Digitalzähler 64 ausgegeben wurden,
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dann hat der'Digitalzähler 64 den Zählerstand 4ΰ erreicht, und über den Ausgang 66c wird ein Analog-Signal abgegeben, dessen Amplitude gleich dem in Figur 8 dargestellten Betrag Diff 40 ist. Y/enn gleichzeitig mit Erreichen des Zählerstandes 40 über den Schaltungspunkt 47 ein Analogsignal abgegeben wird, dessen Amplitude ebenfalls gleich dem-Betrag Diff 40 ist, dann gibt der Vergleicher 67 ein Triggersignal an den Digitalzähler 64 ab, der über den Ausgang c den Zählerstand 40 als Digitalzahl an das Phasendrehglied 22 ausgibt. Das Phasendrehglied 22 bewirkt dann eine Verstellung der Trägerphase um 40 Einheiten, so da3 der
Trägerphasenfehler eliminiert wird.
20 Patentansprüche
8 Figuren
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Claims (20)

  1. 22A7190
    - 22 Patentansprüche
    'Verfahren zur Übertragung von Signalen unter Verwendung eines Senders icit einen Modulator, der die Amplitude eines Trägers moduliert, wobei die empfangenen Signale und ein empfangsseitig erzeugter Träger einem Demodulator zugeführt werden, der die empfangenen-Signale demoduliert, dadurch gekennzeichnet, daß ein Prüfsignal (ä) erzeugt wird, das zeitlich nacheinander zwei dem Betrag nach gleiche Amplituden-Extremwerte (A1, A2) auf v/eist und während einer Dauert während der keine Signale übertragen v/erden, unter Verwendung des Modulators (13) und des Senders (12) zum Demodulator (16) übertragen wird, daß in Abhängigkeit von den Amplituden-Extremwerten (B1, B2) des demodulierten Prüfsignals (3) ein Hegelsignal abgeleitet wird, das die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers ändert, solange die Beträge der Emplituden-3xtremwerte (B1, B2) ungleich sind (Fig. 1 und 2).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chne t, daß als Prüfsignal eine Folge von Impulsen (A) verwendet v/ird, die als ungerade Zeitfunktion darstellbar ist (Fig. 2).
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai2 als Prüfsignal eine Folge von Impulsen verwendet wird, die als gerade Zeitfunktionen darstellbar sind, daö die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers bei Gewinnung des Regelsignals um 90 verstellt wird und daß nach erfolgter Einstellung der Trägei
    wird.
    Trägerphase die Phase des Trägers um 90 zurückgedreht
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennz ei chne t, is.: die D&v.er, wahrend der aas Prüfsi-
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    gnal (A) vom Sender (12) zum Demodulator (16) übertragen wird, von Hand aus eingestellt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der Dauer, während der das Prüfsignal (A) vom Sender zum Demodulator übertragen wird, von Hand aus eingestellt und daß das Ende der Dauer automatisch unter Verwendung eines Zeitgliedes eingestellt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß immer dann, wenn keine Signale übertragen werden, automatisch das Prüfsignal zum Demodulator (16) übertragen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennz ei chne t, daß die Übertragung des Prüfsignals nach einer vorgegebenen Zeit beendet oder die Übertragung des Prüfsignals dann beendet wird, wenn Signale übertragen werden.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- z ei chne t, daß die Phasenfehler des empfängsseitig erzeugten Trägers laufend gemessen und laufend Meßwerte gewonnen werden und daß in Abhängigkeit von diesen Meßwerten das Prüfsignal dann übertragen wirds wenn die Phasenfehler einen vorgegebenen Betrag überschreiten.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennz ei chne t, daß ein Regelsignal abgeleitet v/ird, das zwei Binärwerte annehmen kann, die vom Vorzeichen der Differenz der Amplituden-Extremwerte (31, B2) des demodulierten Prüfsignals (B) abhängig sind und daß die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers in Aghängigkeit von den beiden Binärwerten in positiver bzw. negativer Sichtung gedreht wird (Pig. 2 und 3).
    VPA 9/24-^/2^4- , Λ ' - 24 -
    /2.61 409813/0719
    224719
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelsignal durch Vergleich der Amplituden-Extremwerte (B1, 32) des demodulierten Prüfsignals (B) erzeugt wird (Pig. 2 und 3)«
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch· gekennzeichnet, daß aus dem äemodulierten Prüfsignal (E) durch Gleichrichtung ein gleichgerichtetes Prüfsignal (C) erzeugt wird und dai3 das Regelsignal durch Vergleich der Amplituden-Extremwerte (01, C2) des gleichgerichteten Prüfsignals (C) erzeugt wird (Fig. 2 und 3),
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelsignal mehrere Werte annehmen kann, die von der Differenz der Amplituden-Extremwerte des demodulierten Prüf signals (30, B9O, B18Ü, B27O). abhängig sind und daß die Phase des empfangsseitig erzeugten Trägers in Abhängigkeit vom jeweiligen ,7ert des Regelsignals verändert wird (Fig. 4 und 8).
  13. 13· Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz der Amplituden-Extremwerte des demodulierten Prüfsignals (B) einem Festwertspeicher (63) als Adresse eingegeben wird und daß vom Festwertspeicher ein digitales Regelsignal ausgegeben wird (Fig. 6).
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhängigkeit des Trägerphasenfehlers (P) von der Differenz (Biff) der Amplituden-Extrentwerte unter Verwendung eines Punktionsgenerators (66) approximiert wird, dem Zählimpulse zugeführt werden und der in Abhängigkeit vom erreichten Zählerstand ein Signal entsprechend der Differenz (Diff) abgibt, daß das vom Punktionsgenerator (66) abgegebene Signal mit der Differenz iev Arnplituaen-Zxtremwerte verglichen und bei Gleich-
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    heit ein Triggersignal abgegeben wird, daß die Zählimpulsi einem Digitalzähler (64) zugeführt werden, der bis zum Empfang des Triggersignals laufend seine Zählerstände erhöht und daß bei Empfang des Triggersignal-s einerseits der digitale Zählerstand als Regelsignal ausgegeben und andererseits der Digitalzähler (64) auf einen AnfangsZählerstand zurückgesetzt wird (Fig. 7).
  15. 15· "Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst eine Grobeinstellung der Phase des Trägers und anschließend eine Feineinstellung vorgenommen wird.
  16. 16. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai3 ein erster und ein zweiter Schalter (11 bzw, 23) vorgesehen sind, die je zwei Schaltstellungen einnehmen können, daß bei einer ersten Schaltstellung des ersten Schalters (11) die Signale dem Sender (12) zugeführt werden und das Ausgangssignal des Demodulators (16) bei einer ersten Schaltstellung des zweiten Schalters (23) einem Datenendgerät (18) zugeführt wird, daß bei einer zweiten Schaltstellung des ersten Schalters (11) das Prüfsignal (A) dem Sender (12) zugeführt und daß bei einer zweiten Schaltstellung des zweiten Schalters (23) das demodulierte Prüfsignal (B) einer Regelstufe (25) zugeführt wird, die in Abhängigkeit von den Amplituden-Extremwerten des demodulierten Prüfsignals das Regelsignal erzeugt.(Fig« 1).
  17. 17· Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstufe (25) einen Amplitudenvergleicher (45) mit zwei Speicherelementen (36, 37) enthält, die in Abhängigkeit von den Amplituden-Extremwerten (31, B2) des demodulierten Prüfsignals (•B) auf entsprechende Aufladespannungen aufgeladen werden,
    YPA 9/24j/2s,04 - 26 -
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    daß die Aufladespannungen einem Differenzverstärker (30) zugeführt werden, der ein Signal abgibt, das der Differenz der Aufladespannungen entspricht, und daß aus dem von Differenzverstärker (30) abgegebenen Signal das Regelsignal abgeleitet wird (Pig. 3).
  18. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Araplitudenvergleicher (45) eine Schwell.vertstufe (31) enthält, die nur dann ein Ausgangssignai abgibt, wenn die Amplitude des demodulierten Prüfsignals (B) einen vorgegebenen Schvvellwert überschreitet, da3 das Ausgangssignal der Schwellwertstufe über eine Zeitstufe (32) einer Steuerstufe (33) zugeführt wird, die unter Verwendung zweier weiterer Schalter (38 bzw. 39) die periodische Entladung der beiden Speicherelemente (36 bzw. 37) bewirkt (Fig. 3).
  19. 19· Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltungsanordnung (53) zur Grobeinstellung der Trägerphase vorgesehen ist mit einem Vergleicher (55)ι der.ein erstes Sinärsignal (G) abgibt, dessen Binärwerte das Vorzeichen der Amplituden-Extrem.verte ausdrücken, mit einer Schaltstufe (46), über deren Ausgang (48) ein zweites Binärsignal (H) abgegeben wird, dessen Binärwerte das Vorzeichen der Differenz der Amplituden-Extremwerte ausdrücken, und mit einem Amplitudenvergleicher (45) und einem Doppelweggieichrichter (56) zur Erzeugung eines dritten Binärsignals (K), dessen Binärwerte den absoluten Betrag der Differenz der Amplituden-Extremwerte ausdrucken, und da3 unter Verv/endung des ersten Binärsignals (G), des zweiten Binärsignals (H) und des dritten Binärsignals (K) die Grobeinstellung der Trägerphase bewirkt wird (Pig. 5).
    VPA 9/24υ/;^ύ£ db/Lk - 27 -
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  20. 20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19» dadurch
    gekennzeichnet, daß das erste Binärsignal (S), das zweite Binärsignal (H) und das dritte Binärsignal (K) einer logikschaltung (61) zugeführt v/erden, die in Abhängigkeit von den Binärwerten des ersten, zweiten und dritten Binärsignals ein viertes (Ll), fünftes {Έ)~~ und sechstes (P) Binärsignal erzeugt, die jeweils nur
    einen der beiden Binärvverte (1) annehmen^ wenn der Trägerphasenfehler (P) im zweiten bzw. dritten."bzw. vierten Quadranten liegt und daß unter Verwendung dieses vierten, fünften und sechsten Binärsignals die Grobeinstellung der Trägerphase bewirkt v/ird»
    / 2 ^ ο 1
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