DE2247481C3 - Vertikale hydraulische Schmiedepresse insbesondere zum Schmieden großer Ringe - Google Patents

Vertikale hydraulische Schmiedepresse insbesondere zum Schmieden großer Ringe

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DE2247481C3
DE2247481C3 DE19722247481 DE2247481A DE2247481C3 DE 2247481 C3 DE2247481 C3 DE 2247481C3 DE 19722247481 DE19722247481 DE 19722247481 DE 2247481 A DE2247481 A DE 2247481A DE 2247481 C3 DE2247481 C3 DE 2247481C3
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Wolfgang 4100 Duisburg Richter-Reichhelm
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Sack 4000 Duesseldorf GmbH
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Sack 4000 Duesseldorf GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/76Making machine elements elements not mentioned in one of the preceding groups
    • B21K1/761Making machine elements elements not mentioned in one of the preceding groups rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine vertikale hydraulische Schmiedepresse insbesondere zum Schmieden großer Ringe mit über Zugsäulen fest verbundenem Ober- und Unterholm und einem längsgerührten von einem im Oberholm angeordneten Hauptpreßkolben betätigten Stößel, bei der der Stößel und der Unterholm vorn und hinten über den Säulenbereich vorragen, die vorn vorragenden Teile als Aufnahmen für die Werkzeuge dienen und uer nach hinten vorragende Teil des Unterholmes einen mit-dem Hcjptpreßkolben hydraulisch verbundenen Ausglerchzylinder für die Schmiedekraft trägt.
Das Schmieden bzw. Aufweiten von Ringen mit großen Durchmessern in üblichen stehenden hydraulischen Schmiedepressen, bei denen die Wirkungslinie der Hauptpreßkraft innerhalb der Zugsäulen liegt, ist in den meisten Fällen nicht möglich, weil der Außendurchmesser des Ringes durch die Einbauhöhe der Presse begrenzt ist.
Es sind einhüftige Schmiedepressen, üblicherweise mit einem C-förmigen Ständer bekannt (DE-GM 71 41 836, US-PS 22 96 051), die für spezielle Arbeiten bestimmt sind, z. B. zum Schmieden weit ausladender Teile, wie Halbschalen, Behälterböden oder dergleichen. Bei Pressen dieser Art liegt die Wirkungslinie der Hauptpreßkraft außerhalb der Achse des Pressenständers. Solche Pressen können auch zum Schmieden großer Ringe verwendet werden, wobei zur Abstützung und Weiterbewegung der zu schmiedenden Ringe die bekannten aufgehängten rotierenden Dorne eingesetzt werden können. Die Ständer dieser Pressen müssen massiv ausgeführt sein, weil sie einer hohen Bcanspruchung auf Biegung ausgesetzt sind. Die Pressenständer unterliegen unter der Wirkung der Preßkraft einer Verformung, die den Kräfteübertragungsweg vom Unterwerkzeug bis zum Oberwerkzeug entspricht. Diese Verformung verursacht ein Abweichen der Wifkungslinie der Preßkraft von der Pressenachse sowohl in bezug auf die Lage als auch in bezug auf die Richtung. Zur Beseitigung dieser Abweichungen ist bei den bekannten einhüftigen Pressen bereits /wischen dem hinteren Ende des Stößels und dem Untcrholm ein Spreizkolben angeordnet, der zugleich mit dem Antriebskolben beaufschlagt wird. Im Falle der Anordnung nach der US-PS 22 96 051 ist der Preßzylin
so
ir,
-to der mit dem Zylinder für den Spreizkolben über eine Rohrleitung verbunden.
Somit sind die bekannten einhüftigen Schmiedepressen zum Schmieden großer Ringe geeignet. Da es sich hierbei jedoch um aufwendige spezielle und für einen engen Bereich verwendbare Maschinen handelt, sind die Hersteller der Ringe bestrebt — zumal der Bedarf an Ringen mit sehr großen Durchmessern nur vereinzelt vorkommt — übliche menrzweckige Schmieiepressen zu verwenden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine übliche, bekannte stehende hydraulische Schmiedepresse, bei der die Wirkungslinie der Hauptpreßkraft innerhalb der Zugsäulen liegt, zum Schmieden von großen Teilen, insbesondere von Ringen, die nicht innerhalb des eigentlichen Arbeitsbereiches zwischen den Zugsäulen Platz finden, anzupassen. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, bei einer vertikalen hydraulischen Schmiedepresse mit über Zugsäulen fest verbundenem Ober- und Unterholm und einem längsgeführten, von einem im Oberholm angeordneten Hauptpreßkolben betätigten Stößel, bei der der Stößel und der Unterholm vorn und hinten über den Säulenbereich vorragen, die vorn vorragenden Teile als Aufnahmen für die Werkzeuge dienen und der nach hinten vorragende Teil des Unterholmes einen mit dem Hauptpreßkolben hydraulisch verbundenen Ausgleichzylinder für die Schmiedekraft trägt, und zwar bei der Ausführung der Schmiedepresse, bei der der Hauptpreßkolben innerhalb der Zugsäulen liegt, den nach hinten vorragenden Teil des Stößels als Abstützung für den Kolben des Ausgleichzylinders auszubilden. Auf diese Weise ist der außerhalb des Umrisses der oberen Pressenteile an einem Dorn hängende Ring von dem am Kragarm des biegesteifen Stößels gegenüber der Pressenmitte außermittig befestigten Oberwerkzeug an seinem Innenumfang beaufschlagbar. Die Pressenkraft wird hierbei von dem ebenso außermittig angeordneten Unterwerkzeug aufgenommen. Die Außermittigkeit der Pressenkraft ist durch das Aufsetzen des nach hinten vorragenden Stößelteils auf den nachgiebigen, beim Schmieden einen Gegendruck erzeugenden Kolben des Ausgleichzylinders ausbalancierbar. Somit kann ein Ring mit beliebig großem Durchmesser neben der Presse hängend ausgeschmiedet werden.
Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung schematisch dargestellten Schmiedepresse näher erläutert.
Die Schmiedepresse hat einen zwischen Oberholm 1 und Unterholm 2 auf Zugsäulen 4 geführten beweglichen Pressenholm 3, an dem ein als Kragarm 5a mit einem nach hinten vorragenden Teil 5b ausgebildeter Stößel 5 befestigt ist. Wird ein Ring 8 in einem Abstand A von der Pressenmitte durch das am Kragarm 5a befestigte Oberwerkzeug 6 und das sich am Unterholm 2 befindliche Unterwerkzeug 7 geschmiedet, so wird der Ring 8 von einem von einer Wendeflaschc 10 getragenen Dorn 9 von innen unterstützt in Position gebracht, wobei die Wendeflasche 10 selbstverständlich auch durch einen Manipulator ersetzt werden kann. Man erkennt, daß der neben der Presse hängende Ring 8 mit dem Durchmesser D bedeutend größer ist als das Maß E, das den maximalen Durchmesser beim bekannten Schmieden von Ringen innerhalb der Presse angibt.
Der Kraftangriff über das am Inncnumfiing des Ringes angreifende Obcrwerk/.eug ist allerdings außermittig. Zum Ausgleich dieses außermittigen Kraflangrif-
fes ist erfindungsgemäß am Unterholm 2 im Abstand B von der Pressenmitte ein Ausgleichszylinder 12 mit einem hydraulisch beaufschlagbaren Kolben 11 angeordnet, der im Wirkbereich des nach hinten vorragenden StöOelteils 5b liegt, wobei der Druckraum 13 des Ausgleichzylinders 12 mit dem Druckraum 15 des dem Hauptpreßkolben 17 zugehörigen Hauptpreßzylinders 16 durch eine Rohrleitung 14 in Verbindung steht Mit A zu B wird durch das Verhältnis der Abstände der Wirkflächen die Kraft der Kolben 17 und 11 Ober die Druckräume !3 und 15 zueinander bestimmt., wobei P\ = P2 = P/2 wird, wenn A = Bist
Nach dieser Erfindung kann jede übliche Schmiedepresse mit innerhalb der Zugsäulen liegender Wirkungs-
linie der Hauptpreßkraft zum Schmieden großer Ringe verwendet werden, indem sie mit dem Stößel 5 mit am Kragarm 5a außermittig befestigtem Oberwerkzeu» 6 und mit einem nach hinten vorragenden Stößelteil 5b sowie mit einem am Unterholm 2 vorgesehenen, außermittig unter dem Oberwerkzeug 6 angeordneten Unterwerkzeug 7 und einem am Unterhclm .2 vorgesehenen Ausgleichzylinder 12, dessen Kolben 11 mit dem nach hinten vorragenden Stößelteil 5b zusammenwirkt, nachgerüstet wird. Diese verhältnismäßig geringe Kosten erfordernde Nachrüstung ist für den Hersteller der Ringe wirtschaftlich vorteilhafter, als eine Anschaffung aufwendiger spezieller Pressen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Vertikale hydraulische Schmiedepresse insbesondere zum Schmieden großer Ringe mit über Zugsäulen fest verbundenem Ober- und Unterholm ■> und einem längsgeführten von einem im Oberholm angeordneten Hauptpreßkolben betätigten Stößel, bei der der Stößel und der Unterholm vorn und hinten Ober den Säulenbereich vorragen, die vorn vorragenden Teile als Aufnahmen für die Werkzeuge dienen und der nach hinten vorragende Teil des Unterholmes einen mit dem Hauptpreßkolben hydraulisch verbundenen Ausgleichzylinder für die Schmiedekraft trägt, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Schmiedepresse mit innerhalb ί ί der Zugsäulen (4) liegenden Hauptpreßkolben (17) der nach hinten vorragende Teil (Sb) des Stößels (5) Abstützung für den Kolben (11) des Ausgleichzylinders (12) ist
    20
DE19722247481 1972-09-28 1972-09-28 Vertikale hydraulische Schmiedepresse insbesondere zum Schmieden großer Ringe Expired DE2247481C3 (de)

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DE2247481A1 DE2247481A1 (de) 1974-04-04
DE2247481B2 DE2247481B2 (de) 1979-04-12
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2300628A1 (de) * 1973-01-08 1974-07-11 Sack Gmbh Maschf Vorrichtung zum schmieden grosser ringe, vorzugsweise zum aufweiten von ringen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3342387C1 (de) * 1983-11-24 1985-04-18 Thyssen Stahl AG, 4100 Duisburg Schmiedemaschine

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