DE2247889C2 - Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene Kartonsschachteln - Google Patents
Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene KartonsschachtelnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B43/00—Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
- B65B43/38—Opening hinged lids
- B65B43/39—Opening-out closure flaps clear of bag, box, or carton mouth
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B21/00—Packaging or unpacking of bottles
- B65B21/02—Packaging or unpacking of bottles in or from preformed containers, e.g. crates
- B65B21/14—Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation
- B65B21/16—Introducing or removing groups of bottles, for filling or emptying containers in one operation using gravity flow
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene Kartonschachteln,
deren jeweils offene Deckellaschen nach oben gerichtet und nach innen geneigt sind, mit einem in
Deckungslage über den zu befüllenden Kartonschachteln vorgesehenen Zentrierrahmen für die einzupackenden
Gefäße, der Abweismittel zum Aufrichten der nach innen geneigten Deckellaschen in die lotrechte Stellung
trägt, wobei an jedem mit einer Schachtel korrespondierenden Schenkel des Zentrierrahmens wenigstens ein
Abweiselement angeordnet ist, das von innen her ausschließlich gegen die Deckellaschen der Kartonschachteln
zum Anschlag kommt.
Derartige Maschinen und Zentrierrahmen sind beispielsweise durch das DE-GM 19 95 945 bekannt. Bei
dieser Vorrichtung ist eine heb- und senkbare Plattform für die Kartonschachteln vorgesehen und außerdem
sind Teile des Zentrierrahmens vertikal heb- und senkbar. Durch die Relativbewegungen, die sowohl die
zu befüllenden Kartonschachteln als auch die Teile des Zentrierrahmens ausführen, kommen die Abweiselemente
von innen her gegen die Deckellaschen der Kartonschachteln zum Anschlag. Dabei gelangen die
nach innen geneigten Deckellaschen in die lotrechte Stellung. Um dies zu erreichen ist aber jeweils sowohl
eine heb- und senkbare Plattform für die Kartonschachteln als auch ein zum Zwecke des Spreizens der
ίο Deckellaschen heb-und senkbarer Zentrierrahmen
erforderlich. Auch nach der Vorrichtung entsprechend dem DE-GM 71 13 982 ist zum Auseinanderspreizen
der nach innen gerichteten Deckellaschen ein gegen letztere absenkbarer Zentrierrahmen erforderlich und
die Flaschen können erst eingesetzt werden, nachdem der Zentrierrahmen die zunächst nach innen ausgerichteten
Deckellaschen in eine entsprechend lotrechte oder nach außen abgebogene Stellung verbracht hat Auch
hier ist also der Zentrierrahmen zum Zwecke des Spreizens der Deckellaschen absenkbar angeordnet und
angetrieben.
Aufgabe der Erfindung ist es, an einer Maschine der eingangs genannten Art einen Zentrierrahmen vorzusehen,
mit dsm ohne Absenkbewegung und/oder Hubbewegung der Kartonschachteln die nach innen geneigten
Deckellaschen der Kartonschachteln in die lotrechte Stellung verbracht und die Gefäße dabei in einem
Arbeitsgang störungsfrei in die Kartonschachteln eingestellt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Abweiselemente aus
Klappen bestehen, die von den in die Kartonschachteln eingeführten Gefäßen von innen her aus einer etwa
horizontalen Lage in eine vertikale Lage gegen die Deckellaschen verschwenkbar sind. Für den Zentrierrahmen
ist ebensowenig wie für die Kartonschachteln eine angetriebene Vorrichtung erforderlich, die eine
Heb- und Senkbewegung bewirkt. Bei der Verarbeitung unterschiedlicher Kartonschachtelgrößen ist es nötig,
den Zentrierrahmen jeweils passend zu der zu verarbeitenden Schachtelgröße oberhalb der Enden der
Deckellaschen zu fixieren. Die von den Schenkeln des Zentrierrahmens im unbelasteten Zustand waagerecht
oder annähernd waagerecht in den inneren Freiraum des Zentrierrahmens bzw. der Zentrierrahmenabteile
weisenden Klappen werden beim Einsetzen der Gefäße nach unten verschwenkt, greifen an allen zum
Kartoninneren geneigten Kartondeckellaschen an und überführen diese im Zuge ihrer nach unten gerichteten
Schwenkbewegung bis in eine senkrechte oder annähernd senkrechte Lage. Allein durch die Schwenkbewegung
der Klappen, die verursacht wird durch das Einsetzen der Gefäße, werden die Kartondeckellaschen
aufgerichtet, so daß in einem Arbeitsgang und ohne Hub- und Senkbewegung der Kartonschachteln oder
des Zentrierrahmens in einem Zug das Einsetzen der Gefäße ermöglicht wird. Dabei wird ein Vorabausrichten
der Deckellaschen eingespart.
Die Schwenkklappen sind aus dünnem Material gefertigt, so daß der Kartoninnenraum nur unerheblich
eingeschränkt und der Einpackvorgang nicht behindert wird. Das Ausrichten und Fixieren der beim Einpackvorgang
störenden Kartondeckellaschen erfolgt unter Einsparung eines Arbeitsschrittes ohne angetriebene,
zusätzliche Einrichtungen und unabhängig von der übrigen Ausbildung und Arbeitsweise der Einpackmaschine.
Als vorteilhaft wird weiter vorgeschlagen, daß die
Als vorteilhaft wird weiter vorgeschlagen, daß die
Klappen aus elastischem Material bestehen und in horizontaler Lage starr an den Schenkeln des
Zentrierrahmens angeordnet sind. Diese Ausführungsfonn
erweist sich als besonders unkompliziert Eine Behinderung des An- bzw. Abförderns der Kartonschachteln
durch evtl. in die Förderbahn abstehende, nur noch geringe Rückstellkräfte aufweisende Klappen wird
bei einer Einpackmaschine mit heb- und senkbaren Flaschengreifern in einfacher Weise dadurch vermieden,
daß die leeren Flaschengreifer beim Anheben aus der Kartonschachtel die Klappe in waagerechte bzw.
annähernd waagerechte Lage zurückführen.
Als zweckmäßig wird weiter vorgeschlagen, daß die Klappen aus biegesteifem Material bestehen, scharnierartig
an den Schenkeln des Zentrierrahmens angelenkt und von Federelementen in der horizontalen Ausgangslage
gehalten werden. Betriebsstörungen beim An- bzw. Abfördern der Kartonschachteln durch elastische
Schwenkklappen mit mangelnden Rückstellkräften, wie sie unter Umständen bei sogenannten Fallpackern
auftreten könnten, werden durch den Einsatz der Federelemente vermieden. Klappen aus biegesteifem
Material lassen teilweise auch höhere Kräfte beim Ausrichten der Kartonschachteln zu.
In Weiterbildung der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, daß jeweils mehrere Klappen an einem
Schenkel des Zentrierrahmens angeordnet sind, wenigstens eine Klappe hakenförmig ausgebildet und im
Zwickelraum zweier benachbarter, in die Kartonschachteln einzusenkender Gefäße schwenkbar ist und daß
jeweils die hakenförmig ausgebildete Klappe seitlich mit wenigstens einer glatten, von einem in die
Kartonschachteln abzusenkenden Gefäß gegen die Kraft eines Federelementes aus einer waagerechten in
eine senkrechte Stellung verbringbaren Klappe form- oder kraftschlüssig verbunden ist. Die Kartondeckellaschen
sind im allgemeinen maximal 20° bis 30° nach innen gerichtet. Unter besonderen Bedingungen können
die Deckellaschen auch größere Neigungswinkel aufweisen, so daß glatte Klappen in zu großem Winkel
auf die Deckellaschen auftreffen wurden und diese nicht mehr nach außen umklappen können. Durch Klappen
mit hakenförmigen Enden, die die Deckellasche untergreifen, können auch stärker als üblich nach innen
geneigte Deckellaschen erfaßt werden. Allerdings können solche Klappen nicht ganz bis in die Senkrechte
ausgeschwenkt werden, weshalb sie nur in den Zwickelräumen zwischen den Gefäßen Platz finden
können. Dort können sie aber von den Gefäßen nicht direkt betätigt werden und müssen daher mit Hilfe der so
benachbarten glatten Klappen verschwenkt werden.
Zwei Ausführungsformen der Erfindung werden beispielsweise und schematisch in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Zentrierrahmen mit elastischen Klappen in der Aufsicht,
Fig. la einen Querschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Zentrierrahmen,
Fig. Ib und Ic den Angriff einer elastischen
Schwenkklappe an einer Kartondeckellasche,
F i g. 2 einen Zentrierrahmen in ähnlicher Ausbildung wie in Fig. 1 dargestellt, jedorh mit federbelasteten
Klappen,
Fig. 2a einen Querschnitt durch den in Fig. 2
dargestellten Zentrierrahmen und die
Fig. 2b und 2c den Angriff einer abgefederten
Schwenkklappe an einer Kartondeckellasche.
In der Zeichnung ist ein Zentrierrahmen 1 in einer nicht näher dargestellten Maschine zum Einpacken von
Gefäßen 2 in zwei oben offene, mit ihren Längswänden 3a wandberührend aneinanderstehende Kartonschachteln
3 dargestellt. An allen, schräge Leitfäden 4, 4a für die einzusetzenden Gefäße 2 aufweisenden Schenkeln
\a bis Ie des in den Fig. 1 bis Ic dargestellten
Zentrierrahmens 1 sind elastische Klappen 5a in waagerechter Stellung und in den inneren Freiraum der
beiden Rahmenabteile weisend angeschraubt.
In den Schenkeln l/bis Iy des in den Fig.2 bis 2c
dargestellten Zentrierrahmens 1 sind dagegen dünne, biegesteife Klappen 5b aus Metall scharnierartig und in
den Freiraum der Rahmenabteile weisend gelagert und werden im unbelasteten Zustand von Federn 6 in
waagerechter Stellung gehalten.
Wie die Fig. Ib bzw. 2b zeigen, werden die im unbelasteten Zustand waagerechten Klappen 5abzw.52>
von den in die Kartonschachteln 3 abzusenkenden Gefäßen 2 nach unten ausgeschwenkt, greifen im Zuge
dieser Schwenkbewegung an den nach innen abgewinkelten Deckellaschen 3b der Kartonschachteln 3 an und
überführen diese, entsprechend der Auslenkung der Klappen 5a bzw. 5b durch die Gefäße 2, in eine
senkrechte oder annähernd senkrechte Stellung (Fig. Ic, 2c). Die Deckellaschen 3b setzen in dieser Stellung
die Kartonseitenwände (z. B. Längswände 3a) annähernd senkrecht nach oben fort und behindern demnach
weder den weiteren Einpackvorgang der Gefäße 2 noch verlangen sie zu ihrer Unterbringung Zwischenräume
zwischen benachbarten Kartonschachteln 3. Haben die Gefäße 2 bei ihrer Abwärtsbewegung (Pfeil 7)
vollständig oder nahezu vollständig die Klappen 5a bzw. 5b passiert, so werden die Klappen 5a, 5b von den
Gefäßen 2 freigegeben. Dieser Zeitpunkt ist von der Ausbildung der Gefäße 2, insbesondere ihrer Halsform
und von der Breite der Klappen 5a, 5b abhängig. Die Klappen 5a bzw. 5b schwenken nach der Freigabe durch
die Gefäße 2 entweder aufgrund der ihnen eigenen elastischen Rückstellkräfte oder von den Federn 6
getrieben in ihre waagerechte Ausgangslage zurück. Bei evtl. in die Kartonschachteln 3 abgesenkten Flaschengreifern
(nicht gezeichnet) schwenken die Klappen 5a bzw. 5b allerdings erst dann vollständig in ihre
Ausgangsstellung zurück, nachdem die Flaschengreifer wieder aus den Kartonschachteln 3 angehoben wurden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene Kartonschachteln, deren jeweils offene
Deckellaschen nach oben gerichtet und nach innen geneigt sind, mit einem in Deckungslage über den zu
befüllenden Kartonschachteln vorgesehenen Zentrierrahmen für die einzupackenden Gefäße, der
Abweismittel zum Aufrichten der nach innen geneigten Deckellaschen in die lotrechte Stellung
trägt, wobei an jedem mit einer Schachtelseite korrespondierenden Schenkel des Zentrierrahmens
wenigstens ein Abweiselement angeordnet ist, das von innen her ausschließlich gegen die Deckellaschen
der Kartonschachteln zum Anschlag kommt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiselemente
aus Klappen (5a, 56) bestehen, die von den in die Karönschachteln (3) eingeführten Gefäßen (2)
von innen her aus einer etwa horizontalen Lage in eine vertikale Lage gegen die Deckellaschen (3b)
verschwenkbar sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klappen (5a) aus elastischem Material bestehen und in horizontaler Lage starr an
den Schenkeln (la bis Ie) des Zentrierrahmens (1) angeordnet sind.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (5£>) aus biegestarkem
Material bestehen, scharnierartig an den Schenkeln (l/"bis Iy) des Zentrierrahmens (1) angelenkt und von
Federelementen (6) in der horizontalen Ausgangslage gehalten werden.
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mehrere
Klappen (56) an einem Schenkel (la bis Iy) des Zentrierrahmens (1) angeordnet sind, davon wenigstens
eine Klappe hakenförmig ausgebildet und im Zwickelraum zweier benachbarter, in die Kartonschachteln
(3) einzusenkender Gefäße (2) schwenkbar ist und daß jeweils die hakenförmig ausgebildete
Klappe seitlich mit wenigstens einer glatten, von einem in die Kartonschachteln (3) abzusenkenden
Gefäß (2) gegen die Kraft eines Federelementes (6) aus einer waagerechten in eine senkrechte Stellung
verbringbaren Klappe form- oder kraftschlüssig verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722247889 DE2247889C2 (de) | 1972-09-29 | 1972-09-29 | Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene Kartonsschachteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722247889 DE2247889C2 (de) | 1972-09-29 | 1972-09-29 | Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene Kartonsschachteln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2247889A1 DE2247889A1 (de) | 1974-04-11 |
| DE2247889C2 true DE2247889C2 (de) | 1982-12-30 |
Family
ID=5857783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722247889 Expired DE2247889C2 (de) | 1972-09-29 | 1972-09-29 | Maschine zum Einpacken von Gefäßen in oben offene Kartonsschachteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2247889C2 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7113982U (de) * | 1971-07-08 | Enzinger Union Werke Ag | Zentrierrahmen mit oder ohne Fach einteilung fur Flascheneinpackmaschinen | |
| DE1995945U (de) * | 1968-07-03 | 1968-10-31 | Holstein & Kappert Maschf | Vorrichtung zum einpacken von gefaessen in kartons. |
| DE2000264A1 (de) * | 1970-01-05 | 1971-07-15 | Bauer Eberhard | Verfahren und Einrichtung zum Fuellen von mit einem Rand umgebenen Tragschalen mit Gegenstaenden |
-
1972
- 1972-09-29 DE DE19722247889 patent/DE2247889C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2247889A1 (de) | 1974-04-11 |
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