DE2249883B2 - Selbstansaugende, einstufige oder mehrstufige kreiselpumpe - Google Patents
Selbstansaugende, einstufige oder mehrstufige kreiselpumpeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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- F04D9/06—Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock of jet type
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Diese Erfindung betrifft eine ein- oder mehrstufige, selbstansaugende Kreiselpumpe, die ein in einem
Gehäuse mit Saug- und Druckstutzen angeordnetes, in 3»
einer ersten Pumpenstufe an ein mit dem Saugstutzen verbundenes, strahlpumpenartiges Organ angeschlossenes Laufrad und einen zyklon- oder zentrifugenartigen
Teil zur Ausscheidung der Luft aufweist, weicher Teii über einen drallvermindernden Leitapparat und einen
Leitkanal mit der Strahlpumpe bzw. mit dem Druckstutzen in Verbindung steht, wobei gegebenenfalls vorhandene weitere Pumpenstufen hingegen mit herkömmlich
ausgebildeten Laufrädern und Leitapparaten versehen sind.
Die bekannte Kreiselpumpe (DL 71 453) benutzt zur Gasabscheidung aus der Förderflüssigkeit entweder ein
zyklonartiges oder ein zentrifugenartiges Organ. Im ersteren Fall ist die zyklonartige Wirkung auf einen
besonderen Wandteil des Pumpengehäuses zurückzuführen, der gegenüber der Flüssigkeitsströmung feststeht und den Außenumfang des Strömungsgehäuses
begrenzt, wobei die das Laufrad durchströmende, Gasblasen mitführende Flüssigkeit an der Pumpengehäusewandung axial abgelenkt wird, so daß diese so
Wandung ähnlich der eines Zyklons wirkt, bei dem sich die spezifisch leichteren Teilchen auf der der Innenwand
des Leitkanals gegenüberliegenden Seite abscheiden.
Bei Verwendung eines zentrifugenartigen Organs ist das Laufrad der Pumpe geschlossen ausgebildet, und der
Leitkanal rotiert zusammen mit dem Laufrad, wodurch auf die Flüssigkeit eine Zentrifugalwirkung ausgeübt
wird, die den gewünschten Trenneffekt im Hinblick auf die in der Flüssigkeit mitgeführten Gasblasen hat.
Bei der bekannten Kreiselpumpe hat sich nun als te nachteilig erwiesen, daß der erreichbare Wirkungsgrad
nicht größer sein kann als der bekanntlich niedrige hydraulische Wirkungsgrad der Strahlpumpe, und zwar
auch im gasfreien Betriebszustand, so daß sich die bekannte Pumpe für höhere Förderleistungen nicht
wirtschaftlich einsetzen läßt, wodurch ihr Anwendungsgebiet erheblich beschränkt ist
mit zur Förderung des Hauptstromes heranzuziehen (z. B. DT-PS 346163) und diese, wie im Kennzeichen
des Patentanspruchs angegeben, auszubilden. In diesem
Fall wird aber zur Abscheidung der in der dem Laufrad
zuströmenden Flüssigkeit befindlichen Luft ein besonderer Abscheidebebälter verwendet, der durch eine
Druckleitung mit dem Pumpengehäuse in Verbindung steht und über ein Schwimroersystem den Rückfluß der
von der Luft befreiten Flüssigkeit zur Saugseite der Pumpe hin gewährleistet Diese bekannte Vorrichtung
löst somit das Problem der Luft- bzw. Gasabscheidung aus der angesaugten Flüssigkeit auf verhältnismäßig
aufwendige Weise, da zu dem besonderen Abscheidebehälter auch noch zusätzliche Rohrleitungen zwischen
Pumpe und Abscheidebehälter und besondere Luftaustrittsöffaungen an der Pumpe sowie Oberlauf- bzw.
Steuerventile erforderlich sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die
bekannte Kreiselpumpe der genannten Art so weiterzubilden, daß sie bei gasfreiem Betrieb einen besseren
Wirkungsgrad erreicht
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Laufrad der ersten Pumpenstufe zweiflutig
ausgebildet ist und zwei getrennte, voneinander unabhängige Eintrittsöffnungen und Schaufelkränze
besitzt wobei der eine Schaufelkranz an die Strahlpumpe urd der andere Schaufelkranz an den Saugstutzen
und Druckstutzen bzw. an die nächstfolgende Pumpenstufe angeschlossen ist
Wesentlicher Bestandteil der erfindungsgemäßen Konstruktion ist somit die Verwendung eines zweiflutigen Laufrades in der ersten Pumpenstufe, das zwei
Schaufelkränze aufweist bei dem der eine anstromseitig im Hauptförderstromkreis liegt, während der andere
mit einer Zirkulationsströmung beaufschlagt wird. Diese
Parallelschaltung zweier Förderströme hat zur Folge, daß die Kreiselpumpe in gasfreiem Betriebszustand im
Hauptförderstrom wie eine normale Kreiselpumpe arbeitet und auch deren Wirkungsgrad aufweist also
wirkungsgradmäßig hier nicht mehr von der Strahlpumpe abhängig ist Während also bisher bei den Pumpen
der eingangs genannten Art der Förderstromkreis und der Zirkulationsstromkreis der Pumpe nicht voneinander getrennt waren, wird erfindungsgemäß eine
Vermischung dieser beiden Stromkreise im Ansaugbereich des Laufrades vermieden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
F i g. 1 a eine saugseitige Teilansicht, wobei einzelne Konstruktionselemente im Querschnitt dargestellt sind,
F i g. 2 eine mehrstufige Kreiselpumpe im Längsschnitt, und
F i g. 2a eine saugseitige Teilansicht bei der die eine Querschnittshälfte geöffnet ist.
In den Zeichnungen zeigen die voll ausgezogenen Pfeile den Strömungsweg der Flüssigkeit und die
gestrichelten Pfeile den Strömungsweg der mit angesaugten Luft.
Nach Inbetriebnahme der Pumpe verbleibt nach einmaliger Flüssigkeitsfüllung die zum Selbstansaugen
erforderliche Flüssigkeitsmenge in der Pumpe.
Im Fall der einstufigen Ausführung von F i g. 1 und la
gerät die während des Selbstansaugens zu fördernde Luft durch den Saugstutzen 1 und den Saugspalt 2 in den
Diffusor 3, wo sich die Luft mit dem Rücklauf- oder Kreislauf-Flüssigkeitsstrom vermischt und danach in
den Schaufeikranz 4 und von dort in einen Strömungskanal 5 gelangt, wo sich Flüssigkeit und Luft entmischen.
Der Weg der Flüssigkeit führt über das Rücklauf-Drallminderungselement
6, den Leitkanal 7 und das Doppel-Leitorgan 8a in den Injektor 9, von wo die
Flüssigkeit mit hoher Geschwindigkeit in den Diffusor 3 strömt, wobei sie durch den Saugspalt 2 Luft mitreißt
Die aus dem Strömungskanal 5 austretende Luft strömt dagegen über das Ableitungs-Drallminderungselexnent
10a und das Doppel-Leitorgan 8a in den Druckstutzen 12.
Ein Ausführungsbeispiel für die mehrstufige Ausführung zeigen F i g. 2 und 2a. Hier ist die Arbeitsweise der
ersten Stufe grundsätzlich gleich derjenigen der oben beschriebenen einstufigen Ausführung, mit Ausnahme
der Tatsache, daß die Luft aus dem Strömungskanal 5 durch den Innenraum 13 und den Schaufelkranz 4 selbst,
und zwar durch die Bohrungen 86 der Schaufelung, in den Schaufelkranz 11 gelangt und über die weiteren
Laufradstufen 15, 16 den Weg zum Druckstutzen 12 findet, während sich der Strömungsweg der Flüssigkeit
primär über das Rücklaui-Drallminderungselement 6,
den Leitkanal 7, den Injektor 9, den Diffusor 3, den Schaufelkranz 4 und den Strömungskanal 5 schließt
Beim Anlaufen dringt die durch den Schaufelkranz 11 geförderte Flüssigkeit durch den in der Gehäusewand
befindlichen Spalt über das Rücklauf-Drallminderungselement 6 in den Rücklaufkreis ein.
Die Flüssigkeit wird nach erfolgter Entlüftung der Ansaugleitung aus dem Saugstutzen 1 durch den
Schaufelkranz 11 und durch die Laufradstufen 15, 16 zum Druckstutzen 12 gefördert
Der Hauptvorteil der oben beschriebenen selbstansaugenden Kreiselpumpe liegt darin, daß sie einen
gegenüber anderen bekannten Pumpen dieser Art höheren Wirkungsgrad bei geringerem Platzbedarf
aufweist, einfach und äußerst funktionssicher ist und sich infolge des Wegfalles enger Passungen sowie
besonderer Zusatzelemente auf einfache und billige Weise auch aus korrosionsbeständigen Werkstoffen,
insbesondere thermoplastischen Kunststoffen, herstellen läßt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Ein- oder mehrstufige selbstansaugende Kreiselpumpe, die ein in einem Gehäuse mit Saug- und Druckstutzen angeordnetes, in einer ersten Pumpenstufe an ein mit dem Saugstutzen verbundenes, strahlpumpenartiges Organ angeschlossenes Laufrad und einen zyklon- oder zentrifugenartigen Teil zur Ausscheidung der Luft aufweist, welcher Teil Ober einen drallvermindernden Leitapparat und einen Leitkanal mit der Strahlpumpe bzw. mit dem Druckstutzen in Verbindung steht, wobei gegebenenfalls vorhandene weitere Pumpenstufen hingegen mit herkömmlich ausgebildeten Laufrädern und Leitapparaten versehen sind, dadurch ge- 1S kennzeichnet, daß das laufrad der ersten Pumpenstufe zweiflutig ausgebildet ist und zwei getrennte, voneinander unabhängige Eintrittsöffnungen und Schaufelkränze (4,11) besitzt, wobei der eine Schaufelkranz (4) an die Strahlpumpe (2, 3, 9) *> und der andere Schaufelkranz (U) an den Saugstutzen (1) und Druckstutzen (12) bzw. an die nächstfolgende Pumpenstufe angeschlossen ist
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU71FE00000854A HU170819B (hu) | 1971-10-15 | 1971-10-15 | Samovsasyvajuhhij vykhrevoj nasos s udvoennym khodovym kolesom |
| HUFE000854 | 1971-10-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2249883A1 DE2249883A1 (de) | 1973-05-30 |
| DE2249883B2 true DE2249883B2 (de) | 1977-03-03 |
| DE2249883C3 DE2249883C3 (de) | 1977-10-27 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718273A1 (de) * | 1986-09-01 | 1988-03-10 | Pumpen & Verdichter Veb K | Trenneinrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718273A1 (de) * | 1986-09-01 | 1988-03-10 | Pumpen & Verdichter Veb K | Trenneinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2249883A1 (de) | 1973-05-30 |
| HU170819B (hu) | 1977-09-28 |
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