DE2251925C2 - Wasserhaltiges Titan (IV)-oxid-Gel und seine Verwendung - Google Patents
Wasserhaltiges Titan (IV)-oxid-Gel und seine VerwendungInfo
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Description
a) ein H+/Titan(IV)-MolverhS!tnls von wenigstens 0,01 aufweist und
b) in Wasser unter Bildung eines klaren Sols mit einer Titankonzentration von 3,5 M dlspergiert werden
kann.
2. Gel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es durch Waschen des Titanhydroxld-Niederschlags
mit Wasser und verdünnten sauren Losungen hergestellt Ist.
3. Verwendung des Gels gemäß Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung von Titandloxid durch Brennen.
Tftan{IV)-oxid-Gele sind wertvolle Ausgangsmaterialien zur Herstellung von Titandioxid und keramischen
Materialien, wie Tltancarbld und BleiUtanzlrkoaai, gegebenenfalls In Form einheitlich kleiner, kugelförmiger
Partikel.
Die Erfindung betrifft ein wasserhaltiges Tltan(IV)-oxld-Gel der In den Ansprüchen 1 und 2 gekennzeichneten Art.
" Das erfindungsgemäße Gel wird dadurch erhalten, daß man
Titanhydroxid wäscht, bis die Waschflüssigkeit einen pH-Wert von nicht mehr als 4 und eine spezifische Leitfähigkeit von nicht mehr als 104 pS aufweist,
die gewaschene TitanhydroMd-Aufschlämmung auf einen pH-Wert von nicht mehr als 3 elnsiellt,
die angesäuerte Aufschlämmung bis zur Solbildung ruhen läßt und
das erhaltene Sol In ein Gel umwandelt.
Beginnt man mit einer wäßrigen Lösung Irgendeines Tl(IV)-Salzes, z. B. TlCI4, wird Titanhydroxid durch
Zugabe Pines Alkalioberschusses ausgefällt. Die Ausfällung wird vorzugsweise bei Raumtemperatur und in
verdünnter Lösung durchgeführt, um sicherzustellen, daß die agglomerierenden Kristallite, die den Niederschlag
öilden, eine geringe Größe aufweisen. Um zu vermelden, daß nicht-flüchtige Kationen In den Niederschlag
Ji mitgerissen werden, wird vorzugsweise Ammoniumhydroxid oder ein substituiertes Ammoniumhydroxid als
Fällungsmittel verwendet.
Nach Entfernen der überstehenden Flüssigkeit wird der Niederschlag gründlich gewaschen, Im allgemeinen
sowohl mit Wasser als auch verdünnten sauren Lösungen. Dies Ist notwendig, well Titanhydroxid, das mitgerissene Alkall in wesentlichen Mengen enthält, entweder überhaupt keine Sole oder nur Sole mit übermäßig hoher
*> Viskosität bildet. Das Endwaschwasser soll keinen höheren pH-Wert als 4 und keine höhere spezifische Leitfähigkeit als 10* μ5, vorzugsweise nicht mehr als 10' uS, aufweisen.
Der gewaschene Tltanhydroxld-Nlederschlag kann als wäßrige Aufschlämmung, beispielsweise durch Zentrifugleren. Filtrieren oder Auspressen, konzentriert werden. Die Konzentrierung Ist vorteilhaft, well konzentrierte
Sole schneller als verdünnie Sole peptisleren. Jedoch bildet Titanhydroxid einen voluminösen Niederschlag, der
•»5 sich schwierig auf einen höheren als 1 bis 2 M-Tltangehalt konzentrieren läßt.
Der gewaschenen Tltanhydroxld-Aufschlämmung wird Säure zugegeben, um den pH auf einen nicht höheren
Wert als 3, vorzugsweise I bis 2,8, einzustellen. Bei pH-Werten über 3 findet keine Peptlslerung statt. Unter pH
3 erhöht sich die Peptlsatlonsgeschwindlgkelt bei einer gegebenen Tltanhydroxid-Konzentratlon mit der Säurekonzentration. Die Peptlslerung des Niederschlags findet Im allgemeinen während eines Zeitraums von I
Minute bis 14 Tagen statt. Da die Säure wieder entfernt werden muß, wird zweckmäßig so wenig Säure wie
möglich verwendet, damit die Peptlslerung In einer annehmbaren Zelt abläuft.
Die Art der zugesetzten Säure Ist nicht kritisch; geeignete Säuren sind -Salpetersäure, Salzsäure, Perchlorsäure
und Trichloressigsäure. Nach Zugabe der Säure hält man die Aufschlämmung vorzugsweise bei Raumtemperatur, da ein Erhitzen die Eigenschaften des Sols durch die Erhöhung der Krlstallltgröße beeinträchtigen und
festgestellt werden, daß man den Anteil des als Ausgangsmaterial verwendeten Tltanhydroxid-Nlederschlags |i
mißt, der In die überstehende Flüssigkeit übergeht. ]TJ
durch folgende Tabelle erläutert: ;'i
Vj
| Tabelle 1 | 22 51 925 | Peptisierungs- halbzeit (Min.) |
| Titanhydroxid konzentration (M) |
HCl Konzentration (M) |
45 1,5 7920 |
| 0,21 0,88 0,22 |
0,28 0,28 0,028 |
|
Die erhaltenen Sole haben ein HVTi(IV)-MolverhäItnis von wenigstens 0,01 und im allgemeinen von wenigstens
0,02. Der Tltanhydroxid-Niederschlag ist nicht leicht auf höhere Werte als 2 Mol zu konzentrieren, und
die zum Erreichen eines pH-Wertes von nicht mehr als 3 erforderliche Säurekonzeutratlon 1st im allgemeinen
mindestens 0,02 Mol. Dabei gibt es keine kritische Grenze nach oben hinsichtlich des HVTI(IV)-Verhältnlsses <s
der Sole.
Die Beschaffenheit der Titansalz-Ausgangslösung 1st nicht kritisch; zweckmäßigerweise wird eine im Handel
erhaltliche TlCU-Lösung verwendet.
Die nach dem oben beschriebenen Verfahren hergesteliten Sole können auf bekannte Weise in Gele übergeführt
werden, ,beispielsweise durch
a) Verdampfen zu einem dichten Gel, das zu einem Pulver aus unregelmäßig geformten Partikeln vermählen
werden kann;
b) Sprühtrocknen unter Bildung von kugeiförmigen Partikeln;
c) Dehydratisierung in einem lyophilen Lösungsmittel, ζ. B. trockenem 2-Äthylhexanol, unter Bildung von
kugelförmigen Partikeln;
d) chemische Gelierung mit gasförmigem Ammoniak, während das Sol In e/aer Inerten, mit Wasser nicht
mischbaren Flüssigkeit, z.B. 1,1,1-Trlchloräthan, dlsperglert Ist, wodurch kugelförmige Partikel erhalten
werden.
Die nach a) erhaltenen Gele sind in Wasser unter Bildung von Solen dispergierbar, die bei einer 3,5 M Titan
(IV)-Konzentration klar sind. Auf diese Weise können Sole mit hohem Titan(IV)-Gehalt hergestellt werden.
Beispielsweise war ein Sd, das ->urch Dispergieren eines Gels mit einem H*/Tl(IV)-Molverhältnis von 0,2,
hergestellt wurde, klar und stabil bei einem Gehalt von 400 g TiOj/1. Es waren keine Anzeichen für eine
Verschlechterung der Gele bei zwei..ihriger Lagerung (20° C) feststellbar.
Diese stabilen Tltandloxld-Sole, die nur sehr kleine Kristallite von Titandioxid oder hydratlslerten Titandioxiden
enthalten, wie dies das halbtransparente Aussehen der Sole erkennen läßt, erleichtern die Herstellung
vieler Materialien auf Titandloxldbasls. Einige typische Verwendungen sind folgende:
(a) Die Tltan(IV)-Sole können mit organischen Lösungsmitteln, die mit Wasser nicht mischbar sind, gerührt 4<i
oder in diese dlsperglert und als kugelförmige Partikel In Größen von 4 bis 2500 μΐη, abhängig von dem
verwendeten Dispersions- oder Rührverfahren, geliert werden. Die erhaltenen kugelförmigen Gelpartikel
können bei ziemlich mäßigen Temperaturen von 800 bis 10000C gebrannt werden, wobei TlO2 in Form von
harten Kugeln, die für Plasmasprühzwecke geeignet sind, erhalten werden.
(b) Die TltanOV)-SoIe können mit einer kolloidalen Form von Kohlenstoff vermischt werden. Zu diesem
Zweck wird ein Kohlenstoffsol mit dem Tltan(IV)-Sol vermischt oder der Kohlenstoff In fein verteilter
Form dem Tltan(lV)-Sol zugegeben, wobei die Dispersion durch ein Netzmittel, ζ. Β. Polyvinylalkohol,
unterstützt werden kann. Die gemischte Dispersion wird dehydratisiert und zur Bildung von Titancarbld
umgesetzt. Die kleinen Kristallite in den Tltandloxld-Solen erleichtern wesentlich die Reaktion. Bestimmte
Formen, wie Kugeln, können aus Titandloxid und Kohlenstoff enthaltenden Solen nach den oben beschriebenen
Verfahren erhalten werden.
(c) Die Tltan(IV)-Sole können mit Zlrkon(IV)-Solen und mit löslichen oder dlperglerten Bleiverbindungen
vermischt werden, wobei die genauen Molverhältnisse für Blel-Tltan-Zlrkonat, einem elektrokeramlschen
Material mit sehr wertvollen Eigenschaften, eingestellt werden können. Die gemischten Dispersionen
können dehydratisiert und In feines, partlkelförmlges Material zerteilt werden, aus dem sich das elektrokeramische
Material herstellen läßt.
Die Llteratursielle J. Barksdale, Titanium 1966, Seiten 78 bis 86 beschreibt einen Sachverhalt (vgl. S. 80.
Zellen 11-12 von unten), bei dem ein Niederschlag gebildet, dieser wieder repeptlslert und dann das repeptlslerte
Material durch Änderung der Azidität, durch Zugabe eines Sulfats oder eines anderen mehrwertigen w
Anions wieder ausgefällt wird, somit also nicht die Dlsperglerbarkelt eines getrockneten Gels wie die vorliegende
Erfindung.
Es wurden Vergleichsversuche durchgeführt, bei denen nach der In J. Barksdale. Titanium 1966, Seite 80.
Zellen 28 ff. beschriebenen Verfahrensweise bzw. nach der erfindungsgemäßen Verfahrenswelse ein Gel hergestellt
wurde.
A. Stand der Technik:
a) Zunächst wurde, ausgehend von einer handelsüblichen Titansulfatlösung, hydrolytisch Titandioxid s
fällt. Hierzu wurden 25 ml der handelsüblichen Tltan(IV)-Suifatlösung (von Reagensqualität) (nominal 10
v/o Titan(TV)-Sulfat) mit entmlneralisiertem Wasser auf etwa 100 ml verdünnt, wonach der pH-Wert mit
Hilfe von Ammonlumhydroxid auf 9 eingestellt iioirde. Hierbei wird ein Niederschlag gebildet, der durch
Zentrifugieren abgetrennt wird.
b) Der Niederschlag wurde fünfmal hintereinander mit 60 ml Anteilen entmineralislertem Wasser gewaschen,
bis der Niederschlag frei von Ionen war. Das Volumen des Niederschlags betrug etwa 20 ml und es wurde
gescnätzt, daß er etwa 0,6 ± 0,1 g TiO1 enthält.
c) Der Niederschlag wurde anschließend unter Rühren in 2,5 ml O1In HCl aufgeschlämmt und eine
Aufschlämmung mit einem HCl/TlOj-Molverhältnls von 0,02 erhalten.
d) Eine Probe der erhaltenen Aufschlämmung wurde zur Trockne bei Raumtemperatur (etwa 18"C) eingedampft
unter Bildung eines glasigen, spröden Gels.
e) Dieses Gel konnte durch Schütteln mit entmineralisiertem Wasser nicht dispergiert werden. Es verblieb als
unlösliches Material, welches sich nach der Beendigung des Schütteins sofort absetzte.
Eine Probe der mit Chlorwasserstoffsäure gebildeten Aufschlämmung zeigt kein Anzeichen einer Peptlslerung,
wenn man das Material während 10 Tagen in einem geschlossenen Behälter beließ.
Weiterhin wurde die unter c) hergestellte Aufschlämmung einem Standard-Bariumchlorid-Test zum Nachweis
von Sulfat unterworfen. Hierzu wurde eine 10-ml-Probe der Aufschlämmung in dem Sfacvm seines Volumens
einer In Chlorwasserstoffsäurelösung aufgelöst und auf etwa 50 ml verdünnt. Nach der Zugabe von 1,0 ml einer
10%lgen Bariumchloridlösung ergibt slcn eine Trübung, die auf die Anwesenheit von Sulfat hinweist, was erkennen
läßt, daß das ausgefällte Titanhydroxid immer noch Sulfat enthielt, ungeachtet der Tatsache, daß der
Waschvorgang b) In einer Welse durchgeführt wurde, die zweifellos als »sorgfältiges Auswaschen« anzusprechen
ist.
B. Erfindungsgemäßes Gel:
Eine Probe des gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1 hergestellten Gels wurde mit üntralneralislertem
Wasser geschüttelt, wobei es sich sehr schnell unter Bildung eines Sols (einer kolloidalen Lösung) dispergieren
ließ. Bemerkenswert ist hierbei, daß die hierzu eingesetzte Gelprobe bereits mehr als 8 Jahre zuvor hergestellt
worden war.
Dies läßt erkennen, daß das erflndiingsgemäße Gel Im Gegensatz zu den nach dem Stand der Technik herge-
stellten Gelen eine hohe Lagerbeständigkeit besitzt und sich ohne weiteres in Wasser dispergieren läßt unter
Bildung von Solen, die In vielfältiger Welse eingesetzt werden können, beispielsweise zur Herstellung von
Keramikprodukten.
Nltrat-stablllsiertes Sol und Gel
20 1 wäßrige Titanchloridlösung (0,30 Mol Tl (IV), 1,0 Mol Cl") wurden zu 200 1 0,175 M-Ammonlumhydroxldlösung
unter Rühren zugegeben. Den gelatinösen Niederschlag von Titanhydroxid Heß man 2 Ständen absit-
·*' zen, und dekantierte 225 1 überstehende Flüssigkeit ab. Der Niederschlag wurde mit 220 I Wasser gewaschen
und der Überstand nach 2 Stunden Absitzen entfernt. Nach Zugabe von 176 I Wasser wurde der pH-Wert der
dünnen Aufschlämmung auf 3,3 mit 3,35 1 1 M-Saipetersäure eingestellt; nach 30 Minuten Rühren Heß man den
Hydroxidniederschlag erneut 2 Stunden absitzen Die Hydroxldaufschlämmung wurde noch zweimal mit 1801
Wasser gewaschen. Der erhaltene Überstand hatte eine Leitfähigkeit von 1,3 χ 10J μ5 und einen pH-Wert von
3,8, wobei das Vo'umen der gewaschenen Aufschlämmung 40 1 betrug. Die Aufschlämmung wurde mit 0,75 I
1 M-Salpetersäure vermischt und nach 30 Minuten Rohren ließ man man die dünne Aufschlämmung, die
nunmehr einen pH-Wert von 2,3 hatte, bei 20° C 14 Tage ruhen. Nach 5 Tagen waren 35% Titandloxid dispergiert
und nach 14 Tagen waren 100% in dlsperglertem Zustand, was am Fehlet, Irgendeines unlöslichen Materials
In dem blaß-blauen, halb durchsichtigen Sol erkem:bai war. Das Sol wurde bei 20° C verdampft, wodurch
man 0,60 kg glitzerndes, blaßcremefarbenes Gel erhielt, das 80.8% TlO2 und 5,7% NOr enthielt. Das Moiverhältnls
NO)ZTiO2 = 0,13. Beim Dispergieren In Wasser unter Bildung eines klaren Sols mit 3.5 M-Tltandloxld
betrug der pH-Wert 1,0 und die Leitfähigkeit 4,5 χ ΙΟ4 pS.
Beispiel 2
Chlorld-stablllslertes Sol und Gel
Chlorld-stablllslertes Sol und Gel
45 I wäßrige Titan (IV)-Chloridlösung (0,25 M Ti, 2,1 M Cl") wurden langsam unter Rühren zu 200 1 0,49 M
Ammonlumhydroxid bis zur Einstellung eines pH-Wertes von 5,2 zugegeben und das Gesamtvolumen mit
'·■' Wasser auf 300! eingestellt. Der gelatinöse Niederschlag von Titanhydroxid wurde viermal durch Dekantieren
gewaschen, wobei jede Waschlauge aus 200 I Wasser bestand und die zweite Wäsche 0,4 1 2 M-Salzsäure zur
Bildung eines pH-Wertes von 3,7 enthielt. Nach dem letzten Dekantieren (pH etwa 4, Leitfähigkeit 7 χ ΙΟ2 μ5)
wurde die Aufschlämmung ifiOI) mit 0,61 2 M-Salzsäure unter Bildung eines Molverhältnisses HClZTlO2 = 0.10
(pll 2,3) vermischt und die angesäuerte Schlämme 15 Tage gealtert. 10 1 des h.ilb durchsichtigen Sols wurden
bei 2O0C verdampft, wodurch 0.19 kg glitzerndes Gel (74,0·>
> TlO1 und .1.91V CD erhalten wurden. Wenn
man 50 g des Gels In 50 ml Wasser dlsperglerte, hatte das Sol einen pH-Wert von 1,3 und eine Leitfähigkeit
von 5,1 χ 104 nS.
Die Peptlslerungsstufe der Beispiele 1 und 2 wurde unter Verwendung verschiedener Säuren mit verschiedenen
Konzentrationen wiederholt. In allen Fällen betrug die Tl(IV)-Konzentratlor. In der wäßrigen Schlämme
0,22 M; die angesäuerte Schlämme ließ man bei Raumtemperatur (22° C) stehen. Die Ergebnisse sind In der
nachfolgenden Tabelle 2 aufgeführt.
| Tabelle 2 | Säurekonzentration (M) | HCI HAc | CI)CCOOH | pH | Leitfähig | % Ti (IV). | peptisiert | nach Alterung |
| Lösung | HNO) | _ _ | _ |
keit
x 102 ttS |
1 Tag | 5 Tage | 14 Tage | |
| Nr. | _ | - | - | 5,4 | 3,4 | keines | keines | keines |
| A | 0,016 | 0,029 | - | 2.0 | 40,0 | etwas | 30 | 98 |
| B | - | 0,019 | - | 2,0 | 50,0 | etwas | 34 | 100 |
| C | - | - | 0,21 | 2,8 | 14,0 | keines | Spuren | Spuren |
| D | - | - | 0,12 | 2,1 | 40,0 | etwas | 58 | 100 |
| E | - | - _ | 0,05 | 2,3 | 28,0 | etwas | 38 | 60 |
| F | - | 2.5 | 18,0 | etwas | 22 | 36 | ||
| G | ||||||||
Eine Im Handel erhältliche TiClj-Lösung (500 ecm) wurde mit einer 50%lgen Vol./Vol.-Lösung eines langkettigen
aliphatischen Amins (Primene JMT) in 1,1,1-Trlchloräthan (1000 ecm) bei einer Ausgangstemperatur von
19° C gemischt, das Gemisch 15 Minuten mit einem Rührwerk gerührt und die Phasen getrennt. Dieses Verfahren
wurde viermal wiederholt, wobei die Ergebnisse der Tabelle 3 zu entnehmen sind. Die wäßrige Endphase
war ein klares Sol, das eine hohe Konzentration an Titanionen enthielt, das In ein wasser-disperglerbares Gel
| moAiuanHfllt u/prHffn Ifrvnnt/» |
Cl-Kon-
zentration (M) |
Verhältnis |
maximale
Temperatur während der Extraktion (0C) |
Dichte
Aq (g/m1) |
der Lösungen
Org. (g/cm3) |
| Tabelle 3 | 10,6 | 3,8 | _ | 1,35 | _ |
|
Ti(lV)-Kon-
zentration (M) |
8,1 | 2,8 | 53 | 1,32 | 1,099 |
| 2,81 | 6,0 | 2,0 | 52 | 1,32 | 1,097 |
| 2,78 | 3,5 | 1,1 | 45 | 1,28 | 1,097 |
| 2,97 | 1,2 | 0,3 | 40 | 1,22 | 1,096 |
| 3,12 | |||||
| 3,22 | |||||
Wurde die wäßrige Endphase mit einem Cl/Tl(IV)-Verhältnis von 0.3 mit ausreichend AmIn zur Verringerung
des Verhältnisses auf 0 extrahiert, wandelte sich die wäßrige Phase zu einer gelierten Masse, die kugelförmige
Partikel in der Größe von 4 bis 100 μπι enthielt. Die Größe in diesem Bereich wurde durch das Ausmaß
des Rührens bei der letzten Extraktion bestimmt. Die gelierten Partikel wurden mit 1,1,1-Trichloräthan gewaschen,
bei 105° C getrocknet und dann bei 1000" C gebrannt, wodurch man kleine, dichte, kugelförmige Partikel
erhielt, die sich für ein Flamm- oder Plasmaspritzgerät eigneten.
Ein 3,5 M Tltandioxid-Sol (10 ml) wurde zu 0,5 1 trockenem 2-ÄthylhexanoI, das 0,5% Sorbitan-Monooleat
entbleit, zugegeben, wöbe! das organische Lösungsmittel schwach gerührt wurde. Das Sol zerbrach in das nicht
mischbare organische Lösungsmittel unter Bildung kleiner, kugelförmiger Solpartikel, die langsam als Folge der
Extraktion des Wassers durch das lyophobe Lösungsmittel gelierten. Nach 15 Minuten ließ man die Partikel
absitzen, dekantierte das Lösungsmittel ab und wusch die gelierten Kugeln mit Aceton und trocknete in der
Luft bei 105'C. Die Partikel wurden dann In Luft bei 1000° C gebrannt, wodurch man dichte, kugelförmige
Oxldpnrtikel In einer Größe von 50 bis 150 μπι erhält.
10 ml Titandloxld-Sol mit einer Dichte von 1,23 g/ml (3,5 M TiOj) wurden durch eine Düse mil einem
Durchmesser von 350 um, die sich in dem unteren Teil einer 30 cm hohen Glaskolonne befindet, eingespritzt,
wobei diese 1,1.1-TrIchloräthan (Dichte: 1,32 g/ml, und 0,05% Sorbltan-Monooleat) enthielt. Das Sol wurde mit
einer Geschwindigkeit von 5 ml/Min, eingespritzt, und da seine Dichte geringer Ist als die des organischen
Lösungsmittels, stiegen die Solpartikel In der Kolonne. Nachdem sie etwa 10 cm gestiegen waren, zeigten die
Solpartikel eine gut ausgebildete Kugelform und wurden dann durch einen Bereich am Kopf der Kolonne geleitet,
an dem Ammoniakgas mit 0,1 i/Mln. eingeführt wurde. Die Tropfen gelierten sofort und wurdrn am Kopf
der Kolonne gesammelt, wobei das gesamte Verfahren In 6 bis 7 Minuten beendet war. Nach Trocknen an der
Luft bei 105° C wurden die Gelpartikel bei 850° C gebrannt, wodurch man undurchsichtige Titandloxidkugeln
mit Größen von 350 bis 550 um erhielt. Die Dichte, gemessen In Quecksilber, beirug 3,86 g/ml, und durch
Röntgenmessungcn konnte Titandioxid In Rutilform festgestellt werden.
Verwendet man Düsen mit unterschiedlichen Durchmessern und unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten,
konnten die Sole in Kugelpartikel In Größen von 100 bis 2500 um geliert werden.
Claims (1)
1. Wasserhaltiges Titan(IV)-oxid-Gel, dadurch gekennzeichnet, daß es hergestellt Ist durch
Waschen eines Titanhydroxld-Niederschlags bis zu einem pH-Wert der Waschflüssigkeit von nicht mehr als
4 und einer spezifischen Leitfähigkeit der Waschflüssigkeit von nicht mehr als als ΙΟ4 μβ. Einstellen der
gewaschenen Titanhydroxldaufschlämmung mit Säure auf einen pH-Wert von nicht mehr als 3, Ruhenlassen
der angesäuerten Aufschlämmung bis zur Solbildung und Umwandlung des Sols In ein Gel, das
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