DE2252425A1 - Betonplatte fuer den strassenbau - Google Patents
Betonplatte fuer den strassenbauInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/003—Pavings made of prefabricated single units characterised by material or composition used for beds or joints; characterised by the way of laying
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E01C3/00—Foundations for pavings
- E01C3/006—Foundations for pavings made of prefabricated single units
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Road Paving Structures (AREA)
Description
- Betonplatte für den Straßenbau Die Erfindung bezieht sich auf eine Betonplatte für die Erstellung einer oberen Tragschicht im Straßenbau, die der Aufnahme der Straßendecke dient.
- Im Straßenbau unterscheidet man beim Aufbau einer Straße im wesentlichen vier Schichten, nämlich einmal den eigentlichen Untergrund, die auf diesem Untergrund aufgebrachte untere Tragschicht, die der Frostsicherheit dient, die auf der unteren Tragschicht aufgebrachte obere Tragschicht und die auf der oberen Tragschicht aufgebrachte Fahrbahndecke. Die obere Tragschicht besteh-t heute üblicherweise aus Schotter, Kies stand oder bituminösem Mischgut oder sogar Zement-Beton. Bei Sonderkonstruktionen ist es bekannt, mit Mörtel verfüllte Schottertragschichten einzusetzen.
- Das Aufbringen dieser oberen Tragschicht bereitet einen großen Arbeitsaufwand, da die Tragschicht an Ort und Stelle hergestellt werden muß. Neben dem hohen Personalaufwand für das Einbringen dieser Schicht wirkt sich auf die Bauzeit einer Straße auch die Witterungsabhängigkeit dieser Arbeit aus, und es ist bekannt, daß die endgültig erstellte Qualität einer Straße in großem Maße davon abhängt, bei welchen Witterungsbedingungen die obere Tragschicht aufgebracht worden ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hilfsmittel zu schaffen, das diese Zeit- und lohnaufwendige Arbeit verkürzt und dabei gleichzeitig sicherstellt, daß die Qualität der oberen Tragschicht unabhängig von der Witterung gleichbleibend gewährleistet ist.
- Dieses der Erfindung zugrundeliegende Ziel wird dadurch erreicht, daß angestrebt wird, die Mittel zur lierstellung der oberen Tragschicht in einen witterungsunabhängigen Herstellungsbetrieb zu verlegen, wo gleichzeitig eine kontinuierliche Herstellung der Schicht erfolgen kann.
- Dieses Problem wird gelöst durch eine rechtwinklig, z.B.
- quadratisch ausgebildete Betonplatte, mit an ihrer Oberseite vorgesehenen Aufrauhungen und einer an ihrer Unterseite vorgesehenen hohlpyramidenartigen Ausnehmung, deren höchstes Zentrum in einem sich bis zur Plattenoberseite erstreckenden Kanal mündet.
- Vorzugsweise wird dabei so vorgegangen, daß die Höhe der Ausnehmung etwa ein Drittel der Gesamtstärke der Platte beträgt.
- Um eine ausreichende sichere Auflage der Betonplatte auf der unteren Tragschicht zu erreichen, wird vorgeschlagen, daß zwischen dem Beginn der Ausnehmung und dem Rand der Platte ein zur Oberseite parallelwandiger Kragen vorhanden ist, dessen Breite etwa zwei Drittel der Höhe der Platte entspricht.
- Durch diese Anordnung wird eine Platte geschaffen, die aufgrund-ihrer an der Unterseite einerseits vorgesehenen Auflage und andererseits vorgesehenen Ausnehmung fest mit einer Weißkalkmörtelschicht, die auf der unteren Tragschicht aufgebracht wird,verbunden werden kann, dadurch, daß die Platte in diese eißkalkmörtelschicht eingerüttelt' wird und diese Weißkalkmörtelschicht sich nunmehr in die Ausnehmung, die an der Unterseite der Platte vorgesehen ist, einpreßt und dabei durch den im Zentrum vorgesehenen Kanal bis zur Oberseite der Platte hochsteigt.
- Hierdurch wird einmal eine sehr stabile Verbindung der Platte mit der Weißkalkmörtelschicht erzielt, andererseits kann optisch kontrolliert werden, ob die Platte ausreichend fest eingerüttelt ist.
- Die an der Oberseite der Platte vorgesehenen Aufrauhungen dienen zur sicheren Halterung der auf dieser Platte aufzubringenden Fahrbahndecke, beispielsweise einem Asphaltfeinbeton oder einer sonstigen bitumen Schicht. Die an der Oberseite vorgesehenen Aufrauhungen verhindern dabei eine Verschiebung der Fahrbahndecke auf der Oberseite der Platte.
- Vorzugsweise sind gemäß der Erfindung die Aufrauhungen an der Oberseite der Platte durch parallel zu einer Seitenwand der Platte geführte Nuten gebildet, wobei sich die Nuten nicht bis zum Rand der Platte erstrecken, sondern einen gewissen Randbereich freilassen. Die an der Oberseite vorgesehenen Aufrauhungen können auch schräg zu den Seitenwandungen der Platte angeordnet sein und sich beispielsweise kreuzen, so daß damit eine in jeder Richtung sichere Verbindung der Fahrbahndecke mit der Plattenoberseite erreicht wird.
- Die sich als besonders günstig herausstellenden Abmessungen der Platte betragen 50 mal 50 cm bei einer Plattenhöhe von 12 cm, wobei dann die höchste Stelle der an der Unterseite der Platte vorgesehenen Ausnehmung 3 cm beträgt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine schaubildlich dargestellte Platte, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Platte, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht auf die Unterseite der Platte, Fig. 4 ein Verlegungsbeispiel von vier Platten und Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform der an der Oberseite der Platte vorgesehenen Aufrauhungen.
- In den Zeichnungen ist allgemein mit 1 die aus Beton gefertigte Platte bezeichnet, die bei den dargestellten Ausführungsbeispielen quadratisch ausgebildet ist und beispielsweise eine Kantenlänge von 50 cm aufweist. Die Höhe der Platte beträgt vorzugsweise 12 cm. An der Oberseite der Platte sind Nute 2 vorgesehen, die beiden in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispielen parallel zu einer Seitenwand der Platte geführt sind, aber nicht bis zum glatten Rand durchlaufen, sondern zwischen ihren Enden und dem eigentlichen Plattenrand einen glattflächigen Bereich 3 belassen.
- An der Unterseite der Platte ist eine hohlpyramidenförmige Ausnehmung 4 vorgesehen, die deutlich aus der Darstellung in Fig. 3 erkennbar ist und die ebenfalls nicht vom Rand der Platte aus beginnt, sondern ihren Endkanten und den Seitenkanten der Platte einen glatten Bereich 5 beläßt.
- Die nach oben ansteigenden Flächen der Hohlpyramide enden in einem sich bis zur Oberseite der Platte erstreckenden Kanal 6, der bei dem in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel gleichzeitig in einer Nut 2 mündet.
- Fig. 4 zeigt ein Verlegungsbeispiel für die erfindungsgemäßen Platten. Aus diesem Musterbeispiel ist zu ersehen, daß die Platten derart verlegt werden, daß sich die auf den Oberseiten der Platten als Aufrauhungen vorgesehenen Nuten immer rechtwinklig zueinander erstrecken.
- Bei dem in Fig. 5 dargestellten AusfUhrungsbeispiel sind Nuten 7 an der Oberseite der Platte vorgesehen, die aber nicht parallel zu einer Seitenwand der Platte sondern rechtwinklig hierzu ausgerichtet sind.
- Anstelle der in den Zeichnungen dargestellten Nuten können natürlich auch andere Aufrauhungsmittel vorgesehen werden, z.B. einfache lochartige Vertiefungen oder sonstige Aufrauhungsmittel, wobei auch im Gegensatz zu der Darstellung in der Zeichnung die Nuten oder sonstigen Aufrauhungen nicht alle gleiche Tiefe aufweisen müssen, sondern unterschiedlich tief ausgebildet sein können.
- Selbstverständlich ist es auch möglich, anstelle der in den Zeichnungen dargestellten glattwandigen Seitenwandungen der Platte diese mit nut- und zapfenartigen Verbindungen auszurüsten, so daß auch eine Halterung der einzelnen Platten aneinander ereicht wird.
- Wie bereits ausgeführt, erfolgt die Verlegung der Platten vorzugsweise in einer Weißkalkmörtelschicht, wobei die Platten in diese Schicht eingerüttelt werden, so daß sich der Weißkalkmörtel oder das sonstige, vorgesehene Hilfsmittel in die hohlpyramidenartige Ausnehmung einpreßt, wobei ein Teil dieses Mittels in dem Kanal 6 hochsteigt, so daß hier einmal die ausreichende Einrüttelung kontrollierbar ist, zum andern eine zusätzliche Stabilisierung der Lage der Platte ereichbar ist.
- Patentansprüche
Claims (7)
- Patentansprüche Betonplatte für die Erstellung einer oberen Tragschicht im Straßenbau, die der Aufnahme der Straßendecke dient, gekennzeichnet durch eine rechtwinklige, z.B. quadratisch ausgebildete Platte (1) mit an ihrer Oberseite vorgesehenen Aufrauhungen (2,7) und einer an ihrer Unterseite vorgesehenen hohlpyramidenartigen Ausnehmung (4), deren höchstes Zentrum in einem sich bis zur Plattenoberseite erstreckenden Kanal (6) mündet.
- 2. Betonplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Ausnehmung (4) etwa ein Drittel der Gesamtstärke der Platte (1) beträgt.
- 3. Betonplatte nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Beginn der Ausnehmung (4) und dem Rand der Platte ein zur Oberseite paralleiwandiger Kragen (5) vorhanden ist, dessen Breite etwa zwei Drittel der Höhe der Platte'entspricht.
- 4. Betonplatte nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrauhungen (2) an der Oberseite der Platte (1) durch parallel zu einer Seitenwand der Platte geführte Nuten gebildet sind.
- 5. Betonplatte nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrauhungen )7) an der Oberseite der Platte (1) durch schräg zu einer Seitenwand der Platte ausgerichtete Nuten gebildet sind.
- 6. Betonplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet', daß die Nuten im Abstand vor den Randkanten der Platte enden.
- 7. Betonplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die bevorzugten Abmessungen 50 mal 50 mal 12 cm.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722252425 DE2252425A1 (de) | 1972-10-25 | 1972-10-25 | Betonplatte fuer den strassenbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722252425 DE2252425A1 (de) | 1972-10-25 | 1972-10-25 | Betonplatte fuer den strassenbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2252425A1 true DE2252425A1 (de) | 1974-05-09 |
Family
ID=5860064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722252425 Pending DE2252425A1 (de) | 1972-10-25 | 1972-10-25 | Betonplatte fuer den strassenbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2252425A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996037657A1 (de) * | 1995-05-24 | 1996-11-28 | Rolf Scheiwiller | Formstein, insbesondere aus beton |
| GB2575007A (en) * | 2018-05-03 | 2020-01-01 | Oliver David | Landscape article |
-
1972
- 1972-10-25 DE DE19722252425 patent/DE2252425A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1996037657A1 (de) * | 1995-05-24 | 1996-11-28 | Rolf Scheiwiller | Formstein, insbesondere aus beton |
| GB2575007A (en) * | 2018-05-03 | 2020-01-01 | Oliver David | Landscape article |
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