DE225287C - - Google Patents
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- DE225287C DE225287C DENDAT225287D DE225287DA DE225287C DE 225287 C DE225287 C DE 225287C DE NDAT225287 D DENDAT225287 D DE NDAT225287D DE 225287D A DE225287D A DE 225287DA DE 225287 C DE225287 C DE 225287C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/12—Other hand tools for producing patterns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-' M 225287 KLASSE. 75 c. GRUPPE
Maseriervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine sehr einfache und gut arbeitende Vorrichtung zur Herstellung
von Holzadernachahmung oder Masern. Sie kann überall da Verwendung finden, wo man
Adernachbildungen in verschiedenster Weise herstellen will, beispielsweise die Aderung einer
Fichte oder viertelgesägten Eiche usw. Die Vorrichtung ist sehr handlich und setzt den
Arbeiter in den Stand, an die Ecken oder
ίο andere schwer zugängliche Stellen eines jeden
Raumes heranzukommen.
Die Maservorrichtung ist in bekannter Weise auf ihrer Oberfläche mit Vorsprüngen zur Erzeugung
der Masern versehen. Die Neuerung besteht nun darin, daß die Vorsprünge auf der gewölbten und zum Teil auch auf der
ebenen Seitenfläche eines Kreiszylindersektors liegen.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung,
:
Fig. 2 eine Abwicklung des Überzuges.
Auf der Zeichnung stellt A das segmentartige Kopfstück aus Holz dar, welches die
Form eines Viertelzylinders besitzt. In dieses ist die Handhabe B eingelassen. Auf den
beiden ebenen Flächen dieses Segmentes ist je ein Loch für den Handgriff vorgesehen. In
Fig. ι steckt die Handhabe in dem nicht sichtbaren Loch. Das andere Loch ist mit a
bezeichnet. Der Stiel ist leicht zu entfernen, so daß die Vorrichtung leicht verpackt werden
kann. Wenn die Handhabe in dem in Fig. 1 gezeichneten Loche befestigt ist, so wird der
mit den Rippen von kleinerem Halbmesser versehene Teil des Überzuges zur Erzeugung
der Adern benutzt, während, wenn die Handhabe in Loch α eingelassen ist, die Rippen
von größerem Halbmesser zur Wirkung kommen. Diese Vorrichtung wird über die Fläche
gezogen und gleichzeitig geschwungen, wodurch die Adern hervorgebracht werden.
Der zugehörige Überzug C besteht in der Hauptsache aus einem Stück Gummi mit konzentrischen
Rippen c, deren Krümmungsmittelpunkt c1 zweckmäßig an einer Kante des
Überzuges liegt, während hinter diesen Rippen, in der Nähe der anderen Kante, Vorsprünge c2
angeordnet sind. Der Bezug ist an dem Kopfstück (s. Fig. 1) durch. Nägel 0. dgl. derart befestigt,
daß die konzentrischen Rippen auf der Zylinderfläche des Kopfstückes zu liegen kommen,
während der mit den einzelnen, vorzugsweise unregelmäßigen Vorsprüngen c2 versehene
Teil umgebogen und auf der ebenen Fläche befestigt ist. Vorzugsweise wird ein Stück Filz
oder sonstige weiche Zwischenlage D zwischen den Überzug und das hölzerne Bogenstück
gelegt.
Um- z. B. eine einfache Tannenaderung hervorzubringen,
wird die Bogenfläche des Kopfstückes benutzt; soll dagegen das Aussehen
eines viertelgesägten Stammes erzielt werden, so wird die Vorrichtung einfach umgedreht,
und die Vorsprünge c2 kommen zur Wirkung. Diese werden quer über die Fläche hinweg
gezogen und brauchen dabei nicht gekippt zu werden, weshalb sie zweckmäßig auf der flachen
Seite des Kopfstückes angebracht werden.
Infolge der beiden flachen Begrenzungen des
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70
Kopfstückes kann die Vorrichtung bequem an die Ecken eines Zimmers herangeführt werden,
so daß das Hervorbringen von. Adernachahmungen auf dem Fußboden in der Nähe der Wand mit jeder Seite der Vorrichtung geschehen
kann.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Maseriervorrichtung, welche auf ihrer Oberfläche mit Vorsprüngen zur Erzeugung der Masern versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge auf der gewölbten und zum Teil auch auf den ebenen Seitenflächen eines Kreiszylindersektors liegen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sektor auf seinen beiden Seitenflächen mit Bohrungen versehen ist, in welche der Handgriff auswechselbar eingesteckt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225287C true DE225287C (de) |
Family
ID=485945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225287D Active DE225287C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225287C (de) |
-
0
- DE DENDAT225287D patent/DE225287C/de active Active
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