DE225516C - - Google Patents
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- DE225516C DE225516C DENDAT225516D DE225516DA DE225516C DE 225516 C DE225516 C DE 225516C DE NDAT225516 D DENDAT225516 D DE NDAT225516D DE 225516D A DE225516D A DE 225516DA DE 225516 C DE225516 C DE 225516C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D3/00—Hot-water central heating systems
- F24D3/02—Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps
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- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 225516-KLASSE 36 c. GRUPPE
ROBERT MEISTERHANS in BIEL, Schweiz.
Wasserheizungsanlage mit beschleunigtem Umlauf.
Die Erfindung betrifft eine Wasserheizungsanlage, bei welcher eine Beschleunigung des
Wasserumlaufes im Heizungssystem bei jeder beliebigen Temperatur des Heizwassers bewirkt
werden kann, indem ein Teil des im Heizkessel erwärmten Wassers auf eine höhere Temperatur bzw. bis ioo° erhitzt und von
diesem nach einem im Heizungssystem angeordneten Druckgefäß geleitet wird, von dem
ίο aus infolge abwechselnder Erzeugung eines
Förderdruckes und eines Vakuums die Beförderung des Heizwassers, das jedoch wie das
Wasser im übrigen Heizungssystem jede beliebige Temperatur haben kann, nach einem
über dem Ausdehnungsgefäß liegenden Be-. hälter und von hier nach der Heizleitung erfolgt.
Von bekannten Wasserheizungsanlagen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende zunächst
dadurch, daß behufs abwechselnder Bildung und Vernichtung des Vakuums im Druckgefäß in die von einem vom Heizkessel
getrennten Dampfsammeigefäß nach dem Druckgefäß führende Dampfleitung ein mit Schwimmerventil versehenes Kondensationsgefäß
eingebaut ist, das mit der Entleerungsleitung des über dem Ausdehnungsgefäß liegenden Behälters verbunden ist, wodurch
bei jeder Entleerung des letzteren das Schwimmerventil geschlossen wird und der
Dampf im Druckgefäß und in der Dampfleitung kondensiert, während nach Leerlaufen
des Kondensationsgefäßes das Ventil für den Dampfzutritt wieder geöffnet wird. Ferner
dadurch, daß zwecks Regelung des Dampfdruckes im Sammelgefäß in der Heizleitung eine Mischdüse eingeschaltet ist, die durch
eine Rohrleitung mit der nach dem Kondensationsgefäß führenden Dampfleitung in Verbindung·
steht, so daß Dampf vom Sammelgefäß in die Mischdüse einströmt, solange die Dampfspannung den Druck der Wassersäule
zwischen Mischdüse und Niveau im Ausdehnungsgefäß übersteigt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
schematisch dargestellt.
Die Wasserheizungsanlage besitzt einen Heizkessel A, der mittels eines Rohres B mit
einem oberhalb der höchst gelegenen Heizkörper H angeordneten Ausdehnungsgefäß C
bekannter Art in Verbindung steht, dessen Normalwasserstand durch Linie N angedeutet
ist. Unterhalb der Verbindungsstelle von Rohr B mit Kessel A führt von der ersteren
eine mit Rückschlagventil E versehene Zweigleitung nach dem Wasserrücklauf rohr ■ Z)2 der
Heizungsanlage. Ein an den Heizkessel angeschlossenes Rohr D dient zur Fortleitung des
Warmwassers nach den Heizkörpern H und nach der Verteilungsleitung D1.
Über dem Rost des Heizkessels A ist nun im letzteren ein schraubenförmiges, mit dem
Wasserzuleitungsrohr q verbundenes Rohr a eingebaut, das durch ein Verbindungsrohr c
mit einem Dampfsammeigefäß b in Verbindung steht, dessen Boden mittels des Stutzens q1
mit dem Rohr q verbunden ist. Das das Rohr α durchfließende Wasser steigt infolge
der andauernden Erhitzung in das Sammel-
gefäß b, wo es zum Teil verdampft, so daß das von dem Rohr q in dasselbe eingedrungene
Wasser unter Druck gehalten wird. Vom Sammelgefäß b führt ein Dampfleitungsrohr
d nach einem oberhalb des Ausdehnungsgefäßes C angeordneten Kondensationsgefäß e,
in dem ein an das Rohr d anschließendes Kupferschraubenrohr f eingebaut ist, dessen
unteres Ende mit dem nach einem Dampfdruckgefäß h führenden Rohr d1 verbunden
ist. Der im Sammelgefäß b entwickelte Dampf steigt durch das Rohr d nach dem Konden1
sationsgefäß e, durchströmt das Kupferrohr f und gelangt durch das Rohr d1 nach dem
Druckgefäß h. Letzteres steht einerseits durch die Leitungsrohre 0 und £>2 mit dem Heizkessel
A und andererseits durch die Rohre i und i1 mit einem über dem Ausdehnungsgefäß
C liegenden Behälter g in Verbindung.
Der durch das Rohr d1 in das Druckgefäß h
eindringende Dampf drückt nun auf das in-
. folge der Drucksäule im Ausdehnungsgefäß C in das erstere eingedrungene Wasser, das
keinen anderen Weg nehmen kann, als durch die nach dem Behälter g führenden Rohre i
und i1. Das auf diese Weise aus dem Druckgefäß h verdrängte Wasser gelangt nun in
den Behälter g, und, nachdem dieser angefüllt ist, durch die am Stutzen / angeschlossene
Heberleitung k in das Kondensationsgefäß e.
Im letzteren ist ein mit dem Ventil m des Dampfleitungsrohres d verbundener Schwimmer
I angeordnet, der infolge des im Gefäß e ansteigenden Wassers das Ventil m bzw. das
Dampf leitungsrohr d abschließt. Vom Gefäß e
nimmt das Wasser seinen Weg durch die Heberleitung η nach der Leitung B des Ausdehnungsgefäßes
C, an dem gleichzeitig, in der Höhe des Normalwasserstandes N, das mit der Spirale a des Heizkessels verbundene
Wasserzuleitungsrohr q angeschlossen ist. Durch diesen Vorgang soll der in der Spirale f,
Rohr d1 und Druckgefäß h sich noch befindende
Dampf kondensiert werden, so daß im letzteren ein Vakuum entsteht und dadurch, infolge der Verbindung mit dem Ausdehnungsgefäß
C, wieder Wasser aus dem Rohr Z)2 durch Rohr 0 nach dem Druckgefäß steigt
und dasselbe anfüllt. Das durch das Rohr 0 fließende Wasser zieht das im Heizungssystem
befindliche Wasser nach, wodurch eine Steigerung der Durchfiußgeschwindigkeit des Wassers
im Heizungssystem bewirkt wird.
Sollte kurz nach Anfeuern des Kessels A der Dampfdruck im Sammler b zu gering
sein, so daß die durch die Rohre i und i1
gedrückte Wassermenge zu klein ist, um den Heber k in Funktion zu bringen, so tritt bei
genügend tiefem Wasserstand im Zylinder h der Dampf in das Rohr i1 und gelangt nach
dem Behälter g, wodurch das Wasser aus.dem Behälter g plötzlich in den Heber k gedrückt
wird, so daß dieser in Tätigkeit tritt.
Wird das Kondensationsgefäß e wieder wasserleer, so sinkt auch der Schwimmer I
und öffnet das Ventil m des Dampfleitungs- ■ rohres d, worauf der Dampf von neuem durch
die Rohrschraube f in das Druckgefäß h gelangt und sich der beschriebene Vorgang
wiederholt.
Vom Dampfleitungsrohr d zweigt ein Rohr d2
ab, das an eine im Heizungsrohr D eingeschaltete Mischdüse p anschließt, die zur Regelung
des Dampfdruckes im Sammelgefäß b dient.
Übersteigt nämlich der Druck des vom Sammelgefäß b durch das Rohr d entströmenden
Dampfes den Druck der zwischen der Mischdüse p und dem Niveau N des Ausdehnungsgefäßes
C liegenden Wassersäule, so entweicht ein Teil des Dampfes durch das Rohr d2 in die Mischdüse p, wo er kondensiert
und als Wasser in die Heizleitung übergeht, so daß eine Drucksteigerung im Sammelgefäß
b ausgeschlossen ist.
Da nun der dem Sammler b entnommene Dampf teils durch die Rohrschraube f und
teils durch die Düse f in Form von Wasser in die Heizung übergeht, so wird dadurch
ein Steigen des Wassers im Ausdehnungs- go gefäß C und andererseits ein Sinken des
Wassers im Sammler b verursacht. Durch die Leitung q, die vom Ausdehnungsgefäß C
zum Dampf sammler b führt, wird das dem Sammler b entnommene Wasser diesem wieder
zugeführt.
Behufs vollkommener Funktion der Anlage sind das Rohr i, der Behälter g und die
Heberleitung η mittels der Verbindungsrohre r1, r2, rz an eine Luftleitung r angeschlossen.
Claims (2)
- Pate nt-An Sprüche:i. Wasserheizungsanlage, bei welcher zur Erzielung einer beschleunigten Umlauf geschwindigkeit des Heizwassers in einem im Heizungssystem angeordneten Dampfdruckgefäß abwechselnd ein Druck zur Förderung des Heizwassers und ein Vakuum zum Nachziehen desselben aus der Heizrückleitung erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der vom Sammelgefäß (b) nach dem Druckgefäß (h) führenden Dampfleitung (d-d1) ein mit Schwimmerventil (l-m) versehenes Kondensationsgefäß (e) eingeschaltet ist, an das die Heber (k und n) der Entleerungsleitung des Behälters (g) angeschlossen sind, so daß bei jeder Entleerung des letzteren, infolge Ansteigens des Wassers im Gefäß (e), das Ventil (m) geschlossen, -der Dampf im Druckgefäß (h) und in der Leitung (d1) kondensiert undnach Leerlaufen des Kondensationsgefäßes (e) das Ventil (m) für den Dampfzutritt wieder geöffnet wird.
- 2. Wasserheizungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Regelung des Dampfdruckes im Sammelgefäß (b) in der Heizungsleitung (D) eine Mischdüse (p) eingeschaltet ist, die durchRohr (d2) mit der nach dem Kondensationsgefäß (e) führenden Dampfleitung (d) in Verbindung steht, derart, daß Dampf vom Sammelgefäß (b) in die Mischdüse (p) einströmt, solange seine Spannung den Druck der Wassersäule zwischen der Mischdüse (ρ) und dem Wasserstand (N) im Ausdehnungsgefäß (C) übersteigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.n. geöruCkt ΐϊί der reIcMsdrüCkerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225516C true DE225516C (de) |
Family
ID=486149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225516D Active DE225516C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225516C (de) |
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- DE DENDAT225516D patent/DE225516C/de active Active
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