DE2255287B2 - Gasbetätigte Anordnung für Feuerwaffen - Google Patents

Gasbetätigte Anordnung für Feuerwaffen

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DE2255287B2
DE2255287B2 DE2255287A DE2255287A DE2255287B2 DE 2255287 B2 DE2255287 B2 DE 2255287B2 DE 2255287 A DE2255287 A DE 2255287A DE 2255287 A DE2255287 A DE 2255287A DE 2255287 B2 DE2255287 B2 DE 2255287B2
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piston
seal
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annular chamber
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DE2255287A
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Inventor
Zamacola Eduardo Elgoibar Guipuzcoa Iraegui (Spanien)
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Laurona Armas Sa Eibar Guipuzcoa (spanien)
Original Assignee
Laurona Armas Sa Eibar Guipuzcoa (spanien)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/18Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock gas-operated
    • F41A5/26Arrangements or systems for bleeding the gas from the barrel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine gasbetätigte Anordnung für Feuerwaffen mit einem Magazinrohr, das ein am unteren Teil des Laufes befestigtes Aufnahmestück durchsetzt, wobei im Inneren des Aufnahmestückes eine ringförmige Kammer ausgebildet ist, die mit der Bohrung des Laufes durch eine schräge öffnung in Verbindung steht und an der einen Seite zum Magazinrohr
hin abgedichtet ist und auf der anderen Seite im Inne- 50 und steht mit ersterem über eine schräg verlaufende ren einen Kolben aufweist, der gegen die Kammerin- öffnung 8 in Verbindung. Das Aufnahmestück 2 wird tienfläche abgedichtet auf dem Magazinrohr beweglich
ungeordnet ist, so daß er durch die von einem Schuß
herrührenden Gase Hen Verschluß betätigt.
Gasbetätigte Anordnungen für Feuerwaffen, deren Funktion an den bei automatischen Feuerwaffen
gewünschten Wirkungsgrad heranzureichen beginnt, sind bekannt. Diese bekannten gasbetätigten Anordnungen haben jedoch immer noch gewisse Nachteile, die mit der vorliegenden Erfindung ausgeschaltet werden sollen.
Aus der USA.-Patentschrift 3 657 960 ist beispielsweise eine gasbetätigte Anordnung für Feuerwaffen der eingangs beschriebenen Konstruktion bekannt, bei der das Magazinrohr selbst die Innenwand des im übrigen vom Aufnahmestück und dem Kolben begrenzten Zylinderraumes bildet. Damit ist der Nachteil verbunden, daß die in den Zylinderraum eintretenden, noch von einem Magazinrohr 9 durchdrungen. Eine radiale Verdickung 21 des Aufnahmestückes 2 dient dazu, das Magazinrohr 9 konzentrisch zu halten, um die freie Bewegung eines Kolbens 5 zu gewährleisten. Der Lauf 1 ist mit seinem Aufnahmestück 2 in ein Gehäuse 10 der Abdeckung für die Mechanismen eines — nicht dargestellten — Verschlusses eingepaßt und wird mit einem Gewindestopfen Il festgehalten. Zu der Anordnung
gehört auch eine Trägheitsmasse 12 in Form einer Muf* fe, die über Verbindungsstangen mit dem Mechanismus
des Verschlusses gekoppelt ist und unter dem Druck
des Kolbens 5 bewegt werden soll.
Die für das Aufnahrnestück 2 und den Kolben 5 s?e-
ft5 wählte Konstruktion sowie die Art der Verbindung dieser beiden Elemente sind Gegenstand der vorliegenden Erfindung,
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besitzt das Auf-
nahmestück 2 einen in zwei verschiedene Durchmesser abgestuften inneren Zylinclerraum. Der Kolben 5 weist einen rohrförmigen Vorsprung von betrachtlicher Länge auf, der koaxial zur Innenfläche des Aufnuhmestükkes 2 hin ausgerichtet ist. Der rohrformige Vorsprung des Kolbens 5 befindet sich in dem Teil des Aufnahmestückes 2 mit dem geringeren Durchmesser, wobei sein freies Ende in Ruhestellung gegen die innere radiale Verdickung 21 anliegt.
In dem Teil des Aufnahmestückes 2 mit dem kleineren Durchmesser ist eine Dichtung 3 vorgesehen, welche mit einem elastischen Sicherungsring 4 in ihrer Lage gehalten wird. In dem Teil des Aufnahmestückes 2 mit dem größeren Durchmesser ist auf dem Kolben 5 eine weitere Dichtung 6 angeordnet.
In der in der Zeichnung dargestellten Ruhestellung der Anordnung wird zwischen den Dichtungen 3 und 6 des Kolbens 5 eine Kammer 7 gebildet, in welche die öffnung 8 mündet. Die Funktion der Anordnung wird eingeleitet, wenn nach einem abgegebenen Schuß ein Teil der die Kugel treibenden Gase durch die öffnung 8 in die Kammer 7 gelangt, wobei der Kolben 5 unter der Wirkung des von dem Gas erzeugten Druckes bewegt wird. Diese Bewegung hält so lange an, bis der Zustrom der unter Druck stehenden Gase unterbrochen wird.
Die Länge des rohrförmigen Vorsprunges des Kolbens 5 ist so gewählt, daß, ausgehend von der vorderen Ruhestellung des Kolbens die Dichtung 6 den Zylinderraum des Aufnahmestückes 2 verläßt, bevor der Kontakt des Vorsprunges mit der Dichtung 3 verlorengeht.
Die kurze, aktive Bewegung des Kolbens 5, die allen mit kurzhubigen, gasbetätigten Anordnungen für Feuerwaffen eigen ist, genügt, um einen Impuls auf die Trägheitsmasse 12 zu übertragen, welche über Verbindungsstangen den Verschluß der Feuerwaffe betätigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    I, Gasbetiuigte Anordnung für Feuerwaffen mit einem Magazinrohr, das ein am unteren Teil des Laufes befestigtes Aufnahmestück durchsetzt, wo bei im Inneren des Aufnahmestückes eine ringförmige Kammer ausgebildet ist. die mit der Bohrung des Laufes durch eine schräge Öffnung in Verbindung steht und an der einen Seite zum Magazinrohr hin abgedichtet ist und auf der anderen Seite im Inneren einen Kolben aufweist, der gegen die Kammerinnenfläche abgedichtet auf dem Magazinrohr beweglich angeordnet ist, so daß er durch die von
    heißen und gespannten Gase mit dem Mngazinrohr unmittelbar in Kontakt kommen, welches gleichzeitig auch als Führungselement für das Übertragungsglied vom Kolben zum Verschluß dient. Die damit verbundene stündige Erwärmung des Magazinrohres und dessen Verschmutzung können die einwandfreie Funktion der Anordnung beeinträchtigen.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer gasbetätigten Anordnung für Feuerwaffen mit einem Magazinrohr den Kolben so auszubilden, daß er die ringförmige Kammer des Aufnahmestückes pegen das Magazinrohr hin abdichtet. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die ringförmige Kammer des Aufnahmestückes innen in zwei verschiedene Durchmesser abge-
    einem Schuß herrührenden Gase den Verschluß be- 15 stuft ist, wobei die am Kolben angeordnete Dichtung '-■'-— J ' ■ · · · · " - jm erweiterten Teil der ringförmigen Kammer beweg
    lich ist, und daß eine weitere Dichtung auf dem mit dein kleineren Durchmesser ausgelegten Teil der Kammer angeordnet und durch einen elastischen Sicherungsring in ihrer Lage gehalten ist, wobei die Dichtung auf eine axiale Verlängerung des Kolbens wirkt, so daß die ringförmige Kammer durch die beiden mit den Kolben in Wirkverbindung stehenden Dichtungen begrenzt ist.
    Bei einer praktischen Ausführungsform kann die Länge der axialen, rohrförmigen Verlängerung des Kolbens so gewählt sein, daß. ausgehend von der vorderen Ruhestellung des Kolbens, der Teil des Kolbens, der die mit der Innenfläche der Kammer zusammenwirkende Dichtung aufweist, die Kammer verläßt, bevor der Kontakt der rohrförmigen Verlängerung des Kolbens mit der Dichtung verlorengeht.
    Die erfindungsgemäße Ausbildung der gasbetätigten Anordnung hat den Vorteil, daß das zur gleitenden Führung des Kolbens benutzte Magazinrohr nicht erwärmt oder verschmutzt wird und über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Zustand bleibt, der eine einwandfreie Funktion der gesamten Anordnung gewährleistet.
    Die Erfindung hat weder die Anordnung der Verriegelung des Schließmechanismus ncii die Verbindung dieser Mechanismen mit der gasbetätigten Anordnung zum Gegenstand. Bei diesen Mechanismen kann es sich z. B. um diejenigen handeln, die bei dem bekannten Gewehrmodell M 1 verwendet werden. In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten, gasbetätigten Anordnung für Feuerwaffen dargestellt.
    Unter einem Lauf 1 ist ein Aufnahmestück 2 befestigt
    tätigt, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Kammer (7) des Aufnahmestückes innen in zwei verschiedene Durchmesser abgestuft ist, wobei die am Kolben (5) angeordnete Dichtung (6) Im erweiterten Teil der ringförmigen Kammer (7) beweglich ist, und daß eine weitere Dichtung (3) auf dem mit deir; kleineren Durchmesser ausgelegten Teil der Kammer (7) angeordnet und durch einen elastischen Sicherungsring (4) in ihrer Lage gehalten ist, wobei die Dichtung (3) auf eine axiale Verlängerung des Kolbens wirkt, so daß die ringförmige Kammer durch die beiden mit dem Kolben in Wirkverbindung stehenden Dichtungen (3, 6) begrenzt ist.
  2. 2. Gasbetätigte Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der axialen rohrförmigen Verlängerung des Kolbens (5) so gewählt ist, daß, ausgehend von der vorderen Ruhestellung des Kolbens, der Teil d*s Kolbens, der die mit der Innenfläche der Kammer zusammenwirkende Dichtung (6) aufweist, die Kaomer verläßt, bevor der Kontakt der rohrförmigen Verlängerung des Kolbens mit der Dichtung (3) verlorengeht.
DE2255287A 1972-07-10 1972-11-11 Gasbetätigte Anordnung für Feuerwaffen Expired DE2255287C3 (de)

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DE2255287A1 DE2255287A1 (de) 1974-01-24
DE2255287B2 true DE2255287B2 (de) 1975-01-30
DE2255287C3 DE2255287C3 (de) 1975-09-11

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US (1) US3810412A (de)
JP (1) JPS5219719B2 (de)
DE (1) DE2255287C3 (de)
ES (1) ES182287Y (de)
FR (1) FR2192696A5 (de)
GB (1) GB1404176A (de)
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