DE2255459B2 - Einstellvorrichtung fuer einen zylinderfoermigen typentraeger einer schreib- oder aehnlichen maschine - Google Patents
Einstellvorrichtung fuer einen zylinderfoermigen typentraeger einer schreib- oder aehnlichen maschineInfo
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- DE2255459B2 DE2255459B2 DE19722255459 DE2255459A DE2255459B2 DE 2255459 B2 DE2255459 B2 DE 2255459B2 DE 19722255459 DE19722255459 DE 19722255459 DE 2255459 A DE2255459 A DE 2255459A DE 2255459 B2 DE2255459 B2 DE 2255459B2
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Description
)ie Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung fur
<\s :n zylinderförmigen Typenträger mit in Typenzeiien
Typenspalten angeordneten Typen einer Schrcibr ähnlichen Maschine der im Oberbegriff des An
spruchs 1 angegebenen Gattung.
Eine solche Schreib- oder ähnliche Maschine kann als Eingabe- und Ausgabevorrichtung in einer Datenverarbeitungsanlage
oder einem elektronischen Rechner eingesetzt werden.
Aus der US-PS 29 15 58b ist eine Schreibvorrichtung für einen Fernschreiber bekannt, bei dem ein Nockentrieb
über eine Kupplung und eine ständig gedrehte WeKe angetrieben wird. Aus der DT-OS 15 24 446 ist
weiterhin ein Drucker bekannt, der eine Vorrichtung zum Anhalten des Typenträgers während des Anschlages
und zu seiner Beschleunigung bis zum Erreichen der gegenüber dem Antrieb relativen Ausgangsstellung
aufweist.
Weiterhin ist aus der US-PS 28 70 897 eine elektrisch betätigte Schreibvorrichtung für Buchhaltungsmaschinen
bekannt, die zur Typenauswahl eine Steuerwalze mit in einer Schraubenlinie angeordneten Steuernasen
aufweist. Die Steuernasen werden durch von den Tasten betätigte Anschläge in der Weise ausgelöst, daß
sie das Typenrad in der jeweiligen Lage anhalten, in der sich die der gedrückten Taste entsprechende Type
in der Anschlagstellung befindet.
Aus der DT-OS 19 55 405 ist schließlich eine Einstellvorrichtung
der angegebenen Gattung bekannt, bei der die Typen auf einem zylinderförmigen Typenträger in
Typenzeilen und Typenspaiten angeordnet sind: den
Typen einer Typenzeile des Typenträgers ist jeweils eine Gruppe von Tasten zugeordnet, wobei durch
Niederdrücken einer Taste die zugehörige Typenzeile des Typenträgers abhängig von der Gruppe, zu der diese
Taste gehört, und die zugehörige Typenspalte abhängig von der Stellung der Taste innerhalb ihrer
Gruppe eingestellt werden können.
Bei einer solchen Einstellvorrichtung werden die in Reihen und Zeilen auf dem Typenträger angeordneten
Typen üblicherweise mittels eines Hebel- oder Räder-Systems ausgewählt und in die Anschlagstellung gebracht.
Dabei ist jedoch eine relativ aufwendige Konstruktion erforderlich, die aus vielen Linzelteilen besteht;
außerdem können sich diese Einzelteile miteinander verklemmen, so daß es immer wieder zu Betriebsstörungen
kommt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Einstellvorrichtung für einen zylinderförmigen Typenträger
der angegebenen Gattung zu schaffen, bei der ohne Verwendung eines Hebel- oder Rader-Systems
ein sicherer und störungsfreier Betrieb gewährleistet
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäb durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs I aufgeführten Merkmale gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere in folgender Wirkungsweise: wird eine bestimmte
Taste des Tastenfeldes heruntergedrückt, so dreht sich ein dieser Taste entsprechender Stift auf der
Steuerwalze, bis er eine vorher bestimmte, dieser gewählten Taste zugeordnete Position erreicht; dadurch
wird der Anschlagblock angetrieben. Zu diesem Zeitpunkt kommt die Type auf der Typenwalze, die der
gedrückten Taste entspricht, in die Anschlagsteliiing.
Damit wird durch die Ausübung einer Krall aiii den
obenerwähnten Anschlagblock die der heruntergedrückten Taste entsprechende Type angeschlagen. Die
einzelnen Typen werden also mittels einer Vorrichtung ausgewählt, die mit äußerst einfachen Mitteln für die
zuverlässige und präzise, störungsfreie Ansteuerung einer bestimmten Type sorg;, wobei insbcsündeie das
sonst übliche Räder- und Hebel-System überflüssig ist. Da die Anschlagsteuerung für eine bestimmte Taste
von der Stellung des entsprechenden Stiftes auf der Steuerwalze sowie der der entsprechenden Type auf
dem zylinderförmigen Träger abhängt, ergibt sich auf Grund der wenigen funktionell wesentlichen Teile eine
sehr exakte und präzise Arbeitsweise. Schließlich können sich diese wenigen Teile praktisch nicht -'erklem
men, so daß es kaum zu Betriebsstörungen kommt
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn die Tasten auf dem Tastenfeld in eine erste und eine zweite
Tastengruppe eingeteilt werden. Die Tasten der ersten Gruppe entsprechen den Typen in der unteren Zeile
des zylinderförmigen Typenträgers, während die Tasten der zweiten Gruppe den Typen in der oberen Zeile
des Typenträgers entsprechen. Wird eine Taste aus der ersten Gruppe heruntergedrückt, so wird hierdurch
eine Schwenkleiste betätigt. Diese ist über ein Gestänge mit einer Wähleinrichtung für die Auswahl und Einstellung
der oberen oder unteren Zeile in die Anschlagstellung gekuppelt. Solange die Wähleinrichtung nicht
betätigt ist, befindet sich normalerweise die obere Zeile in der Anschlagsiellung. Durch die Betätigung der
Schwenkleiste beim Herunterdrücken einer Taste der ersten Gruppe wird also der Typenträger durch die
Wähleinrichtung aus seiner Normalstellung angehoben. Dadurch kommt also die untere Zeile des Typenträgers
in die Anschlagstellung. Der zweiten Tastengruppe ist keine Schwenkleiste zugeordnet, so daß die Wahleinrichtung
für die Zeilen beim Herunterdrücken einer Taste dieser Gruppe nicht betätigt wird und die obere
Zeile des zylinderförmigen Typenträgers in der Anschlagstellung bieibt. Neben der Wähleinrichtung für
die Zeile ist eine Wähleinrichtung für die Spalte vorgesehen,
um die jeweils die gewünschte Type enthaltende Spalte des zylinderförmigen Typenträgers in die Anschlagstellung
zu bringen. Dadurch lassen sich also die Vorteile einer Schreibvorrichtung mit ständig angetriebenem
zylinderförmigem Typenträger mit den Vorteilen einer einfachen und präzisen Wähleinrichtung für
die Auswahl der zugehörigen lypenspalte verbinden Nachdem die gewünschte Type mittels dieser beiden
Wähleinrichtungen in die Anschlagstellung gebracht worden ist, wird eine Anschlageinrichtung betätigt, so
daß die ausgewählte Type auf eine Schreibunterlage, wie beispielsweise ein auf eine Schreibwalze aufgespanntes
Papier, anschlägt. Anschließend kehrt der Tvpenträger in seine Ausgangsstellung zurück, d. h.. in die
Stellung, in der eine Type in der oberen Zeile gewählt und in die Anschlagstellung gebracht werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematischen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. I einen Schnitt durch eine Schreibmaschine mit
ständig angetriebenem zylinderförmigem Typenträger,
F i g. 2 eine Schrägansicht einer Vorrichtung zum Verdrehen des Typenträgers und damit zum Weiterdrehen
der gewünschten Type in die Anschlacstelhing.
F i g. 3 eine zerlegte Schrägansicht einer Wähleinrichtung
zum Auswählen einer gewünschten Zeile von Typen oder Zeichen auf dem zylinderiörtnigen 1 vpenträger
und
F i g. 4 eine /erlegte Schrägansicht mit Einzelheiten
einer Anschlageinrichtung.
Bei der in den F i g. I und 2 dargestellten Schreibmaschine mit ständig angetriebenem zylinderförmigem
lypeiuiagc-i ist nur eine von mehrerer;, auf einem la
».tenfold t ungeordneten Tasten 2 mit alphanumerischen
Zeichen sowie Funktionstasien dargestellt. Die Taste 2 sitzt an einem Tastenhebel 3, der mit einem
Ende an emer Achse 4 gelagert und am anderen Ende über eine Feder 5 an einer Schiene 6 aufgehängt ist.
Am mittleren Oberteil des Tastenhebels 3 ist mittels eines Gelenkstiftes 7 ein Kippstößel 8 angelenkt. Zwischen
dem Kippstößel 8 und dem Tastenhebel 3 ist eine Feder 9 eingesetzt. Ein Übertragungshebel 10 weist
einen Vorsprung 10a, der in Anlage an dem Kippstößel 8 ist, sowie ein gegabeltes rechtsseitiges Ende mit
einem oberen Schenkel 106 und einem unteren Schenkel 10c auf. Der obere Schenkel 10b hat zwei Stufen
Wb, von denen sich die untere in der Ruhestellung im Eingriff mit einem Führungskamm 11 befindet, der
seinerseits an einem feststehenden Teil befestigt ist. Am unteren Schenkel 10c ist ein Schreibnocken 13 mittels
eines Stiftes 12 angelenkt und durch eine Feder 14 ständig nach oben vorgespannt. Der Übertragungshebel
10 wird als Ganzes durch eine Feder ?5 gemäß der Darstellung in F i g. 1 nach rechts vorgespannt. Das linke
Ende des Übertragungshebels 10 sitzt beweglich in einer Halterung 16. die ihrerseits an einem feststehenden
Teil befestigt ist. Der am unteren Schenkel 10c des Übertragungshebels 10 angelenkte Schreibnocken 13
steht einem Setzhebel 17 und das freie Ende des oberen Schenkels 10£>
einem Rückstellhebel 18 gegenüber. Alle Tasten des Tastenfeldes 1 sind in gleicher bzw. ähnlicher
Weise angeordnet und aufgebaut wie die beschriebene
Taste 2.
In Fig 2 sind unter anderem eine Steuerwalze 19.
die auf ihrer Umfangsfläche mehrere Stifte 20 trägt, ein
Schlitten 30 sowie ein zylinderförmiger Typenträger 33 im einzelnen dargestellt.
Wie sich aus F i g. 2 ergibt, sind die Stifte 20 in einer
Schraubenlinie auf der zylindrischen Umfangsfläche der Steuerwaize 19 angeordnet. )ede;· Stift 20 entspricht
einer bestimmten Type auf dem zylinderförmigen Typenträger 33. Der bei der Steuerwalze 19 angeordnete
Setzhebel 17 hat eine rechteckige Form und eine Lange, die gleich der der Steuerwalze 19 ist. Der
Setzhcbcl 17 ist an beiden Enden um eine Achse 17" drehbar in einem Paar Halterungen gelagert. Die den
einzelnen Tasten des Tastenfeldes 1 zugeordneten Schreibnocken 13 sind nebeneinander oberhalb des
Setzhcbels 17 und gegenüber den Stiften 20 der Steuerwaize
19 angeordnet. Somit entspricht jeweils eine laste des Tastenfeldes ί einem bestimmten Stift 20 auf
der Steuerwal/e 19 und dieser wiederum einer bestimmten Type auf dem Typenträger 33.
Ein auf der Antriebswelle 19' der Steuerwaize 19 sitzendes
Zahnrad 21 befindet sich in Eingriff mit einem bewegungsübertragend mit einem (nicht gezeigten)
Motor verbundenen Antriebszahnrad 22. welches sich außerdem mit einem angetriebenen Zahnrad 23 auf
einer ersten Keilnutwelle 28 in Eingriff befindet. Auf der Welle 19' der Steuerwalze 19 sitzt eine Kupplung
24 mit einem Nocken 25 und einem Zahnrad 26. Mit der Kupplung 24 befindet sich ein am linken Ende des Setzhebels
17 angebrachter <\rm 17' in Hingriff, so daß sieh
der Nocken 25 und das Zahnrad 26 nicht drehen können. Der Nocken 2">
wirkt mit einem am Rückstcllhebe 18 sitzenden Arm 18' zusammen während das Zahnrac
26 im Hingriff mit einem auf einer zweiten Keilnutwelk 29 sitzenden Zahnrad 27 ist. Der Schlitten 30 ist glei
tend auf der ersten und der zweiten Keilnutwelle 21 bzw. 29 geführt und weist eine senkrechte Welle 32 mi
einem Kegelrad 3t welches sich mit einem Kegelrad 3
auf der ersten Keilnutwelle 28 in Firii-riff betindet. Ii
iem Schlitten 30 sitzt auf der zweiten keilnut welle 29
ein Nocken 34. Der Typenträger M sii/.t an der senk
rechten Welle 32. Em schwenkbar am der ersten Keilnutwelle
28 angeordneter Anschlagbiock 35 hat an einer Seite einen in Anlage an dem Nocken 34 belmdli
chen Vorsprung 35'. Gegenüber dem 1 typenträger 33
befindet sich eine Schreibwalze 3b.
Die Drehung des antriebsübertragens mit dem tnicht
gezeigten) Motor verbundenen Antriebszahnrades 22 wird über das Zahnrad 21 auf die Steuerwalze 19 und
über das Zahnrad 23, die erste Keilnutweile 28 und das Kegelradpaar 31 auf den Typenträger ii übertragen,
so daß die Sleuerwalze 19 und der Typenträger H
dauernd synchron miteinander und damit in Übereinstimmung
der einander entsprechenden buhe 20 der Steuerwalze 19 und der Typen des I ypcniragers 33 angelrieben
sind. Beim Herunterdrücken der in F ι g. I gezeigten Taste 2 des Tastenleides 1 wird der Tastenhebel
3 gegen den Uhrzeigersinn um die Weile 4 ge
schwenkt und drückt dabei den Ubertragungshebei 10 mittels des Kippstößels 8 nach unten. Dadurch komm!
die obere Stufe Wb am oberen Schenkel 106 des Übertragungshebels 10 am Führungskamm 11 in Eingriff,
so daß der Überlragungshebei 10 unter dem Vor sprung durch die Feder 15 um die Sirecke ;i nach rechts
bewegt wird. Der am unteren Schenkel Hk-angelenkte
Schreibnocken 13 wird dabei in die Bewegungsbahn des entsprechenden Stiftes 20 der in Pieiirichtung um
laufenden Steuerwaize 19 nach vorn geschoben. Wenn der Schreibnocken in Eingriff mit dem betreffenden
Stift 20 auf der Steuerwalze 19 kommt, wird er durch den Stift nach unten in Anlage an den Setzhebel 17
bewegt, so daß dieser um seine Achse 17" gedreht wird. Bei der Drehung des Setzhebels 17 um seine Achse
17" gibt der daran sitzende, in F i g. 2 dargestellte Arm 17' die Kupplung 24 frei, so daß diese sich zusammen
mit der Steuerwalze 19 zu drehen beginnt. Dabei werden sowohl der mit der Kupplung 24 verbundene Nokken
25 als auch das Zahnrad 26 in Drehung versetzt. Die Drehung des Nockens 25 bewirkt eine Verschwenkung
des Rückstellhebels 18 nach links (s. Fig. 1) um seine Achse 18", wobei er den oberen Schenkel lObdes
Übertragungshebels 10 nach links verschiebt. Selbst wenn die Taste 2 heruntergedrückt gehalten wird, wird
der Vorsprung 10a des Übertragungshebels 10 nach links über den Kippstößel 8 hinausgeschoben, und der
Übertragungshebel 10 selbst kehrt in seine Ausgangsstellung zurück, in der die untere Stufe des oberen
Schenkels 106 in Eingriff mit dem Führungskamm 11 ist Die Feder 9 wird dabei zusammengedrückt. Mit
dem Übertragungshebel 10 wird auch der Schreibnokken 13 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt, so daß
der betreffende Stift 20 der Steuerwelle 19 bei ihrer Drehung nicht erneut damit in Eingriff kommt.
Durch die Drehung des Zahnrades 26 zusammen mit der Kupplung 24 wird der Nocken 34 über das Zahnrad
27 und die zweite Keilnutwelle 29 in Drehung versetzt. Dabei wird der daran in Anlage gehaltene Vorsprung
35' des Anschlagblocks 35 nach oben bewegt so daß sich der Anschlagblock auf der Keilnutwelle 28 dreht
und der Typenträger 33 auf die Schreibwalze 36 aufschlägt Damit ist ein Schreibvorgang abgeschlossen.
Wie bereits bemerkt entspricht jeder Taste des Tastenfeldes 1 ein Stift auf der Steuerwalze 19. wobei der
Typenträger 33 synchron mit der Steuerwalze mit einem Vielfachen oder einem Quotienten der Drehzahl
der Sisuenvi!.s.c ar.g-_*riehen kt so daS die Anschlag-Steuerung
für eine gegebene Taste von der Stellung des entsprechenden Stifts auf der Steuerwaize 19 sowie der
der entsprechenden Type auf dem Typenträger 33 abhängig ist. Die Schwenkzeit des Hebelarms 17' ist sehr
kurz. Während der Drehung der Kupplung 24 wird der Arm 17' von einer (nicht gezeigten) Feder von dieser
entfernt gehalten und nach einer Umdrehung dei Kupplung 24 wieder an diese herangeführt. Die vorsie
hend beschriebenen Vorgänge spielen sich bei ledern Niederdrucken einer Taste auf dem VaStCIiIeId 1 ab
ίο Auf der zylindrischen Fläche des /ylinderlörmigen
1 ypentragers 33 ist eine Anzahl von /eichen oder T\
pen in Zeilen und Reihen angeordnet. Um em bestimmtes
Zeichen auszuwählen und dieses in die Anschlag Stellung zu bringen, sind eine Dreh- oder Reihen-ähl-
i( einrichtung zum Drehen desTvpenträgcrs 33 in mehre
re Stellungen und eine Hub- oder Zcilenwählemrichtung
zum Anheben des Typenträgers 33 in mehrere Stellungen vorgesehen. Eine solche Hub- oder /eilen
wähleinrichtung ist im einzelnen in F ι g. 3 dargesioili
■o Die auf dem Tastenfeld 1 angeordneten lasier, sind
in eine erste Gruppe von den unteren Ί vpenzeilen aul
dem Typenträger 33 zugeordneten Tasten 2 und eine /weite Cjruppc von den oberen Typenzeilen /ituenrd
neicn 1 asten 2" aufgeteilt. lerner weist das 1 astenteld
:s eine Umschalttaste 2'" auf. In Wirkverbindiing mn den
Tastenhebel 3' der ersten Tastengrupne 2 isi eine
Schwenk- oder Kippleiste 37 und in Wirkverhinduns:
mit dem Tastenhebel 3"' der Umschalttaste 2 " ein Umschalthebel 51 angeordnet, während für die Tasten 2"
der zweiten Gruppe kein derartiger Hebel vorgesehen ist. Die auch in F i g. 1 unten links sichtbare Schwenkoder
Kippleiste 37 ist über ein Gestänge 38 mit einem Kurbelarm und einer Verbindungsstange mit einer Seite
einer Klinke 39 verbunden. Eine ständig angetriebcne Welle 42 trägt eine Kupplung 40. auf deren Welle
40' ein Nocken 43 sitzt. Ein Vorsprung 39' an der anderen Seite der Klinke 39 befindet sich in der Ruhelage in
Eingriff mit der Kupplung 40. so daß die Drehung der Welle 42 nicht auf den Nocken 43 übertragen wird. Ein
Kipphebel 41 hält die Kupplung 40 bei eingerückter Klinke 39 in einer bestimmten Ausgangsstellung. Der
auf der Welle 40' der Kupplung 40 sitzende Nocken 43 ist in einer Öffnung eines Segmenthebels 44 angeordnet,
welcher gemeinsam mit einem Zahnsegment 45 um eine Achse 66 drehbar ist. Die Stellung eines in einer
Ausnehmung 45' des Zahnsegmentes 45 gehaltenen Nockens 65 bestimmt die Stellung des Segmenthebels
44 in bezug auf das Zahnsegment 45. Das Zahnsegment
45 ist in Eingriff mit einem Ritzel 46 an einem Ende einer Keilnutwelle 47. Ein verschieblich auf der Keilnutwelle 47 sitzendes Ritzel 48 ist im Eingriff mit einer
Zahnstange 49, welche mit ihrem oberen Ende fest an
der Unterseite einer die Nabe der Typenwalze 33 um gebenden Platte 50 angebracht ist Der Schlitten 30 und
der Anschlagblock 35, welche an Hand von F i g. 1 unc 2 eingehend beschrieben wurden, sind in F i g. 3 nui
schematisch dargestellt
Der der Umschalttaste 2'" zugeordnete Umschalthe
bei 51 ist an einem Ende seiner Welle über ein Gestän ge mit einer um eine Achse 58 schwenkbaren Platte 5;
verbunden. An einer Klinke 54 sitzt ein Stift 54' mi einer darauf gelagerten Rolle 53. welche in einem ii
der Platte 52 gebildeten Kurvenschlitz 57 mit einer ii der Mitte zugeordneten Erhebung 57' geführt ist. Ein
f>5 weitere Klinke 55 ist durch eine Feder in Anlage a
einem Vorsprung der Klinke 54 vorgespannt Ein End der Klinke 55 befindet sich in Artige an einer Stuf
einer auf einer Antriebswelle 59 sitzenden Kupplung 5
und hindert diese an einer Drehung. Ein auf der Ausgangswellcder
Kupplung 56 sitzender Nocken bO ist in
einer Öffnung 6Γ eines um eine Achse 61" schwenkbaren
und an einem Ende über ein Gestänge 62, 63 mit der Welle des Nockens 65 verbundenen Hebels 61 geführt.
Die Welle des Nockens 65 ist an einem Knde mittels eines Stiftes 64 an der Stange 63 befestigt.
Beim Niederdrücken einer der Tasten 2" der ersten Gruppe kommt der betreffende Tastenhebel in Anlage
an der Kippleiste 37 und verschwenkt diese um ihre Achse 37'. Die Drehbewegung der Kippleiste 37 wird
über das Gestänge 38 zur Klinke 39 übertragen, so daß diese in Richtung des Pfeiles A um ihre Achse 39" geschwenkt
wird. Dabei gibt sie die Kupplung 40 frei, so daß diese beginnt, sich zusammen mit der ständig angetriebenen
Welle 42 zu drehen, und dabei den Nocken 43 mitnimmt. Die Drehung des Nockens 43 führt /u
einer Schwenkbewegung des Segmenthcbels 44 um die Achse 66, wobei das Zahnsegment 45 mitgenommen
wird und das Ritzel 46 dabei verdreht. Die Drehung des Ritzels 46 wird über die Keilnutwelle 47 auf das Ritzel
48 übertragen, so daß sich die damit in Eingriff stehende Zahnstange 49 hebt. Dadurch hebt sich auch der
walzenförmige Typenträger 33, so daß seine unlere Typenzeile in die Anschlagstellung kommt. Gleichzeitig
mit dem beschriebenen Anheben des Typenträger 33 wird dieser in die gewünschte Stelking gedreht, so daß
das gewünschte Zeichen in die Anschlagstcllung kommt, worauf dann der Anschlagblock 35 betätigt
wird. Nach dem Anschlag dreht sich die Kupplung 40 weiter, bis sie durch Anlage am Vorsprung 39' der Klinke
39 zum Stillstand komml. Der Kipphebel 41 dient dazu, die Kupplung 40 für den Eingriff der Klinke 39
sicher in der Ausgangsstellung zu halten. Inzwischen schwenkt der Nocken 43 den Segmenthebel 44 in entgegengesetzter
Richtung zurück, so daß sich der Typenträger wieder in die Ausgangsstellung senkt.
Durch Drücken einer Taste 2" aus der zweiten Gruppe wird die Hubeinrichtung für den Typenträger nicht
betätigt, so daß die Stellung des Typenträgers 33 nur durch die an Hand von F i g. 1 und 2 beschriebene Anordnung
gewählt wird, d. h., daß ein Zeichen aus der oberen Zeile gewählt wird.
Das Umschalten erfolgt durch Niederdrücken der Umschalttaste 2'". In diesem Falle wird der Segmenthebel
44 gegenüber dem Zahnsegment verschwenkt, so daß bei Betätigung der vorstehend beschriebenen Huboder
Zeilenwähleinrichtung eine der auf dem Typenträger 33 jeweils um einen halben Umschahschriu von
den anderen Typen versetzten Umschalttypen in die Anschlagstellung kommt.
Beim Niederdrücken der Umschalttaste 2'" kommt der betreffende Tastenhebel 3'" in Anlage am Umschalthebel 51 und verdreht diesen um die Achse 5Γ.
Die Verdrehung des Umschalthebels 51 wird über das Gestänge auf die Platte 52 übertragen, um diese um
ihre Achse 58 zu verschwenken. Dabei läuft die auf dem Stift 54' der Klinke 54 sitzende Rolle 53 über die
Erhebung 57' des Kurvenschlitzes 57, wodurch die Klinken 54 und 55 kurzzeitig verschwenkt und dann
sofort in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Bei der Schwenkbewegung der Klinke 55 gibt ihr in
Anlage an der Kupplung 56 gehaltener Vorsprung diese frei, so daß sich die Kupplung 56 zusammen mit der
Antriebswelle 59 zu drehen beginnt Dabei ist die Klinke 55 durch die Zugkraft einer Feder 67 in Anlage am
Umfang der Kupplung 56 gehalten und kommt nach einer halben I Imdrehung der Kupplung an einer zwei
ten Stufe in Eingriff, um so die Kupplung 56 anzuhalten.
Gleichzeitig mit der Kupplung 56 dreht sich der Nokken bO um 180 und verschwenkt dabei den Hebel 61
um seine Achse (>!". Die Bewegung des Hebels 61 wird über das Gestänge 62. 63 auf die Welle des Nockens 65
übertragen, so ditt dieser verdreht wird und dabei das
Zahnsegment 45 gegenüber dem Segmenthebel 44 verschwenkt. In dieser Weise wird die Hubeinrichtung
derart betätigt, daß eine der Umschalttypen auf der Typenwal/.c
gewählt werden kann. Eine am Stift 54' der Klinke 54 angreifende Feder 68 verleiht der Platte 52
bei ihrer Schwenkbewegung eine Schnapperwirkung. Bei Freigabe der Umschalttaste 2'" und Rückkehr in
die Ruhestellung kehrt auch die Platte 52 in die Ausgangslage zurück, wobei die Rolle 53 mit dem Stift 54'
erneut über die Erhebung 57' des Kurvenschlit/es 57
läuft, so daß sich die Kupplung 56 erneut um 180 dreht
und die Welle des Nockens 65 ebenfalls in die Ausgangsstellung
zurückkehrt. Dadurch kommt auch das Zahnsegment 4'i wieder in seine Ausgangsstellung gegenüber
dem Scgmenthcbcl 44.
Bringt der A ti schlagblock den Typenträger bei ununterbrochener
Drehung an der Schreibwalze 36 /um Anschlag, so ergibt sich eine Verzerrung und fehlerhafte
Ausrichtung der geschriebenen Zeichen. Zur Beseitigung dieses Mangels sieht die Erfindung die in F 1 g. 4
gccigle Anordnung vor. Der Typenträger 33 wird von
dem (nicht gezeigten) Motor über die Kcilnutwelle 28,
das Kegelradpaar 31 und die Welle 32 ständig angeiricben und durch Verdrehen der Keilnutwclle 47 über das
Ritzel 48 und die Zahnstange 49 wahlweise angehoben. Eine verschiebbar auf der Welle 32 angeordnete und
auf dieser verzahnte Hohlwelle 69 dreht sich gemeinsam mit der Welle 32 und hat am oberen Ende eine fest
angebrachte Mitnehmerscheibe 70 mit einer Aussparung 70'. Der Typenträger 33 hat an der Innenseite eine
Anzahl von Zähnen 7t. von denen jeder einer Reihe von Typen entspricht. Das verlängerte Teil der Hohlwelle
69 ist in einer Mittelbohrung 33' des Typenträgers 33 gehalten und mittels eines Sprengrings 72 gesichert.
Zwei Zapfen 73 und 74 sind nach unten vorstehend an der Mitnehmerscheibe 70 bzw. an dem Typenträger
33 angebracht, wobei der Zapfen 74 in die Aussparung 70' der Mitnehmerscheibe 70 hineinragt. Eine
die Hohlwelle 69 umschlingende und mit ihren Enden an den Zapfen 73 und 74 befestigte Wickelfeder 75 bewirkt,
daß der Typenträger 33 der Drehung der Welle 32 folgt. Das untere Ende der Hohlwelle 69 ist in eine
Mittelöffnung der Platte 50 eingesetzt und mittels eines Federrings 76 darin gesichert Am Schlitten 30 ist eine
starre Klinke 77 derart angebracht daß sie bei der Schwenkbewegung des Anschlagblocks 35 und damit
des Typenträgers 33 zur Schreibwalze 36 hin in Eingriff mit einem der Zähne 71 an der Innenseite des Typenträgers 33 kommt.
Wie oben erwähnt wurde, ist die Keilnutwelle 28 ständig angetrieben; der Antrieb überträgt sich über
die Kegelräder 31. die Welle 32, die Hohlwelle 69 und
die Zapfen 73,74 auf den Typenträger 33, so daß diesel
sich ständig mit hoher Drehzahl dreht
Beim Niederdrücken einer Taste des Tastenfeldes 1
kommt die gewählte Type in die Anschlagstellung gleichzeitig wird der Vorsprung 35' am AnschlagblocV
35 in Richtung des Pfeils angehoben. Dabei schwenk der Anschlagblock 35 im Uhrzeigersinn um die Welle
28. so daß der Typenträger 33 in Anschlag an dpi Schreibwalze 36 kommt und das gewählte Zeichen au
ein über diese eingespanntes Papier druckt Die starr«
609 527/25
Klinke 77 kommt dabei in Eingriff mit einem der Zähne
7t in dem Typenträger und bringt diesen dadurch um Drucken des gewählten Zeichens kurzzeitig zum Stillstand.
Auf diese Weise läßt sich die Verzerrung der Schrift und die fehlerhafte Ausrichtung der Zeichen
vollständig vermeiden. Auch wenn der Typenträger 33 so festgehalten ist, wird die Drehung der Keilnut« eile
28 weiter auf die Welle 32 übertragen, so daß der an dem Typenträger 33 sitzende Zapfen 74 von der Flanke
.) der Aussparung 70' der Mitnehmerscheibe 70 abhebt und der gemeinsam mit der Welle 32 umlaufende Zapfen
73 sich unter der Spannung der Feder 75 vom Zapfen 73 fortbewegt. Kehrt der Anschlagblock 35 nach
Ausführung des Anschlags in seine Ausgangsstellung zurück, dann gibt die starre Klinke 77 den betreffenden
Zahn 71 des Typenträgers 33 wieder frei: anschließenc wird der Typenträger durch die Spannung der Feder 75
in beschleunigte Drehung versetzt, bis er in seine Aus gangsstelliing kommt, in der der Zapfen 74 in Anlagt.
s an der Flanke a der Aussparung 70' in der Mitnehmer
scheibe 70 ist. Anschließend folgt der Typenträger 3: wieder der Drehung der Mitnehmerscheibe 70 und da
mit der senkrechten Welle 32, bis ein erneuter An schlag erfolgt.
ίο Bisher wurde die Erfindung zwar nur in einer An
wcndung an einer Schreibmaschine mit ständig ange iriebenein Typenträger beschrieben; sie kann jedocl
ebenfalls mit anderen Arten von Schreibmaschinen um -vorrichtungen eingesetzt werden, beispielsweise eine
is Schreibvorrichtung mit Typenhebel-Schreibwerk.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Einstellvorrichtung für einen zylinderförmigen Typenträger mit in Typenzeiien und Typenspalten .s
angeordneten Typen einer Schreib- oder ähnlichen Maschine mit einem Tastenfeld mit mehreren, jeweils
den Typen einer Typenzeile des Typenträgers zugeordneten Gruppen von Tasten, bei der durch
Niederdrücken einer Taste die zugehörige Typenzeile des Typenträgers abhängig von der Gruppe,
zu der diese Taste gehört, und die zugehörige Typenspalte abhängig von der Stellung der Taste innerhalb
ihrer Gruppe einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswahl der zu- ι s
gehörigen Typenspalte auf dem ständig angetriebenen, zylinderförmigen Typenträger (33) auf einer
sich synchron mit dem Typenträger drehenden Steuerwalze (J 9) in einer Schraubenlinie Stifte (20)
angeordnet sind, die jeweils den verschiedenen Stellungen der Tasten (2) innerhalb ihrer Gruppe und
damit den Typenspalten auf dem Typenträger (33) entsprechen, und daß zum Abdruck der ausgewählten
Type im Moment inres Vorbeilaufens an einer Abdruckstelle eine Kupplung für das Durchführen
der Anschlagbewegung des Typenträgers (33) durch Einwirken des zugehörigen Stiftes (20) der Steuerwalze
(19) auf einen an einem Übertragungshebel (10) der betätigten Taste (2) angelenkten Schreibnocken
(13) einschaltbar ist.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine durch Niederdrücken einer Taste
(2') einer Gruppe betätigbare Schwenkleiste (37) für die Ausrichtung einer Type in der Anschlagstellung,
is
3. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswahl
der Typenzeile ein über eine Kupplung (40) mit einer dauernd angetriebenen Welle (42) verbindbarer
Nockentrieb (43), ein Paar durch den Nockentrieb (43) um einen vorher bestimmten Winkel
hin- und herschwenkbarer Segmentteile (44,45), eine bewegungsübertragend mit einem Segmentteil
(45) des Paars verbundene Vorrichtung (46 bis 50) für die Einstellung einer Type in einer Typenzeile
des Typenträgers (33) in die Anschlagstellung in Abhängigkeit von der Hin- und Herbewegung des
Segmentteils und eine die Kupplung (40) in Abhän
gigkeit von der Betätigung der Schwenkleiste (37) freigebende und sperrende Einrichtung (39) vorge
sehen sind.
4. Einstellvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung
des Typenträgers (33) nur während seiner Anschlagbewegung angehalten wird, und daß in diesem
Zeitraum die Energie für die Drehung des Typenträgers (33) in einer Feder (75) gespeichert wird,
wobei der Typenträger (33) mittels der in der Feder (75) gespeicherten Energie rasch wieder in seine
Ausgangsstellung gebracht wird.
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9070771A JPS4855012A (de) | 1971-11-13 | 1971-11-13 | |
| JP9070771 | 1971-11-13 | ||
| JP9221571A JPS4857712A (de) | 1971-11-17 | 1971-11-17 | |
| JP9221571 | 1971-11-17 | ||
| JP9221671A JPS5243125B2 (de) | 1971-11-17 | 1971-11-17 | |
| JP9221671 | 1971-11-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2255459A1 DE2255459A1 (de) | 1973-06-07 |
| DE2255459B2 true DE2255459B2 (de) | 1976-07-01 |
| DE2255459C3 DE2255459C3 (de) | 1977-02-10 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2255459A1 (de) | 1973-06-07 |
| US3833107A (en) | 1974-09-03 |
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| DE85208C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |