DE225566C - - Google Patents

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DE225566C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/12Manually actuated calamity alarm transmitting arrangements emergency non-personal manually actuated alarm, activators, e.g. details of alarm push buttons mounted on an infrastructure

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
225566 KLASSE 74 c. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine optische Empfangs- und Registriervorrichtung für elektrische Signale, bei der die ankommenden Zeichen, beispielsweise wie bei einem Morseapparat, mittels Druck- oder Lochschrift o. dgl. auf einen Papierstreifen übertragen werden. Derartige Einrichtungen, die in den verschiedensten Betrieben, wie beispielsweise Feuer- und Polizeimeldeanlagen, verwendet werden, besitzen
ίο bis jetzt den Nachteil, daß angekommene Signale auf dem Papierstreifen nur bei näherer Besichtigung erkennbar sind, während schon in geringem Abstand von der Registriervorrichtung eine Ablesung unmöglich ist.
Um die geschilderten Nachteile zu verhindern, bemühte man sich, die ankommenden Signalzeichen möglichst groß herzustellen, um sie auch aus größerer Entfernung lesbar zu machen. Das bedingte bei ähnlich dem Morseapparat gestalteten Empfängern großen Papierverbrauch, die unbequeme Anwendung größerer Farbmengen zur Herstellung der Zeichen und eine komplizierte Schreibvorrichtung bzw. große Elektromagnete und viel Stromverbrauch bei der Herstellung großer Lochzeichen. Dazu kam noch ein erheblicher Stromverbrauch, sobald das Laufwerk für den Papiertransport elektrisch aufgezogen werden sollte. Auch war der Transportweg für das Papier infolge der großen Zeichen vielfach ein unbequem langer.
Man hat ferner auch probiert, außer der Registriervorrichtung noch einen besonderen Empfänger aufzustellen, dessen Zeichen aus größerer Entfernung ablesbar sind, oder aber man hat schließlich auch ganz auf die Registrierung verzichtet, um sichtbare Empfängersignale erhalten zu können. Es leuchtet ein, daß ein zweiter Empfänger sowohl eine zweite Quelle von Fehlern als auch von Kraft- und Kostenbedarf bildet.
Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß die auf den Papierstreifen aiifgetragene Schrift durch optische Projektion vergrößert und das vergrößerte Bild sichtbar gemacht wird, so daß die betreffenden Zeichen aus der Entfernung erkennbar sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes im Längs- schnitt und teilweise in Ansicht dargestellt. Die aus der Druck- oder Lochvorrichtung bestehende Empfangs- und Registriervorrichtung ist in dem oberen Teil α des säulenartigen Gehäuses b angeordnet und nicht besonders gezeichnet. Der mit den Signalzeichen versehene. Papierstreif en c läuft zwischen einem System von Linsen d durch, die der Einwirkung einer Lichtquelle β ausgesetzt sind. Diese Anordnung wirft das. vergrößerte Bild des Streifens c auf einen Spiegel f, durch den · es nach einem zweiten Spiegel g reflektiert wird, der es schließlich auf einer Mattglasscheibe h o. dgl. sichtbar macht. Diese mehrfache Spiegelung des Bildes gewährt den Vorteil, die für die gewünschte Vergrößerung er- ■ forderliche Bildweite erreichen. und trotzdem das Objekt und den Bildträger unmittelbar
nebeneinander anordnen und so eine in der wagerechten Richtung gedrängte Bauart der Vorrichtung erhalten zu können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Optische Empfangs-, und Registriervorrichtung für elektrische Signale, insbesondere bei Feuer- und Polizeimeldeanlagen, wobei die ankommenden Zeichen von einem ίο Papierstreifen mittels Druckschrift, Lochschrift o. dgl. aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrift durch einen in der Empfangsvorrichtung angeordneten optischen Projektionsapparat vergrößert und das vergrößerte Bild siehtbar gemacht wird, so daß die Zeichen auch, aus der Entfernung erkennbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Projektionsstrahlenbündel mittels spiegelnder Flächen derart in seiner Richtung abgelenkt wird, daß die für die Vergrößerung erforderliche Bildentfernung auch bei unmittelbarer Nebeneinanderanordnung von Bild und Objektiv bzw. Papierstreifen erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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