DE225567C - - Google Patents

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DE225567C
DE225567C DENDAT225567D DE225567DA DE225567C DE 225567 C DE225567 C DE 225567C DE NDAT225567 D DENDAT225567 D DE NDAT225567D DE 225567D A DE225567D A DE 225567DA DE 225567 C DE225567 C DE 225567C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/18Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers forming spools to be loaded into sewing, lace, embroidery, or like machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
225567 KLASSE 76 d. GRUPPE
Kreuzspule für Stickmaschinenschiffchen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1910 ab.
Durch vorliegende Erfindung wird ein verlustreicher Übelstand im Betriebe der Schiffchenstickmaschinen beseitigt. Er betrifft das vorzeitige Herausnehmen von scheinbar leergewordenen. Schiffchen aus der Maschine. Bekanntlich werden die hin- und herlaufenden Schiffchen dadurch fortwährend auf ihren Inhalt geprüft, daß eine Arbeiterin langsamen Schritts an der Maschine entlangwandert und
ίο das Auge auf den Sehschlitz (Schauloch) richtet, welcher an der Außenseite jedes Schiffchens vorhanden ist. Solange hinter dem Schauloch Fadenkreuzungen sichtbar sind, ist eine -vorläufig genügende Fadenmenge darin vorhanden. Sieht das Mädchen aber keinen Faden mehr, sondern nur eine dunkle Höhlung, so gilt das Schiffchen als leer, wird herausgenommen und sofort durch ein frischgefülltes ersetzt. Hierbei stellt sich nach-
ao träglich häufig heraus, daß ein noch recht ansehnlicher Fadenrest sich in dem Schiffchen befindet, der nun als Verlust in den Abfall wandern muß.
Dieser Übelstand kann sich niemals bei Spulen mit sogenannter offener Windung zeigen, sondern stets nur bei Spulen mit geschlossener Windung. Unter Spulen mit offener Windung sollen hier solche verstanden werden, bei deren Herstellung der Fadenführer stets die gleiche Anzahl Schwingungen ausführt, während Spulen mit geschlossener Windung solche sind, bei deren Herstellung der Fadenführer eine veränderliche Schwingungszahl besitzt, so daß sich in jedem Zeitpunkt des Spulvorgangs ein Faden dicht geschlossen an den anderen legt, so daß jene bekannte Musterung auf der Umnäche des Spulchens entsteht, die dieser Art auch wohl den Namen »Musterspule« oder »Spule mit Kreuzwicklung« eingetragen hat.
Die Spulen mit geschlossener Windung, also die sogenannten Musterspulen, haben bekanntlich vor den Spulen mit offenen Windungen den sehr erheblichen Vorteil eines viel größeren Fadeninhaltes, was für den Betrieb einer Schiffchenstickmaschine von allergrößter Bedeutunga ist, weil; die Aufmerksamkeit der erwähnten Arbeiterinnen entsprechend weniger in Anspruch genommen, also die Arbeitsmenge entsprechend verringert und die Güte der Arbeit erhöht wird. Hat das Fädelmädchen übermäßig viel zu tun, so kann es naturgemäß nicht ausbleiben, daß häufig ein leergewordenes Schiffchen weiterläuft, Fehlstiche erfolgen und ganze Partien des Stickereimusters fehlen, die nachträglich durch mühsame Nachhilfe mit der Hand ergänzt werden müssen.
Ist also der Vorteil der Spulen mit geschlossenen Windungen im Stickmaschinenbetriebe ein ganz unbestreitbarer, so steht ihm der schon erwähnte Nachteil entgegen, daß sich das Leerwerden des Schiffchens zur unrechten Zeit, nämlich viel früher, bemerkbar

Claims (1)

  1. macht, als das Schiffchen wirklich leer wird. Woher das kommt, mag an der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht werden.
    Fig. ι zeigt ein Spulchen mit geschlossenen Windungen, Fig. 2 ein solches mit offenen Windungen. Fig. 3 veranschaulicht , das Schiffchen, durch dessen Sehschlitz man prüfen kann, ob sich im Innern noch Fadenkreuzungen finden. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch das Schiffchen mit den letzten Resten eines fast verbrauchten Spulchens. Man sieht hier deutlich, daß nur die letzten Windungen der äußeren Umnache des Spu^chens in weitläufigen Kreuzlagen, einem leeren Ballon ähnlieh, zurückgeblieben sind, nachdem der Faden in bekannter Weise von innen heraus nach und nach abgezogen worden war. Ein in dieser Weise wie jein offener Ballon schleierartig geordneter Rest, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, kommt aber nur vor, wenn die zurückbleibenden: Windungen die aus Fig. 2 ersichtliche offene Lage haben.
    Bei der geschlossenen Wicklung gemäß Fig. ι ■ ist das selbstverständlich ganz unmöglieh. Hier bleibt stets ein Rest übrig, welcher die Form nach Fig. 5 hat, d. h. der zurückbleibende Fadenschleier bildet nur einen Teil der ursprünglichen Spulenumfläche.
    Hat es der Zufall gewollt, daß das Spulchen, gerade so wie Fig. 5 zeigt, im Schiffchen liegt, so sieht man durch den Sehschlitz nur einen hohlen Raum, weil das Schiffcheninnere dunkel ist und der gegenüberliegende Fadenrest im besten Falle durch scharfes Hineinleuchten mit einer grellen Lampe sichtbar werden könnte, was natürlich für den regelmäßigen Betrieb der Schiffchenstickerei ganz ausgeschlossen ist.
    Um nun die oben ausführlich erklärten Vorteile der Spulen mit geschlossener Windung und der Spulen mit offener Windung zu vereinigen, ohne doch die Nachteile der beiden Arten mit in den Kauf nehmen zu müssen, wird nach vorliegender Erfindung bei Herstellung der Spulen in der Weise verfahren, daß man den Hauptteil der ganzen Spule, so wie Fig. 1 zeigt,, mit geschlossenen Windungen herstellt und um. diese eine Hülle offener Fadenwindungen legt. Wenn das Spulchen schon fast fertig ist, gibt man plötz- ' lieh dem Fadenführer eine andere, und zwar diejenige Geschwindigkeit, die zur Herstellung von Spulen mit offener Windung notwendig ist. Fig. 2 zeigt also ein Spulchen, das nur von außen den Eindruck macht, als habe es offene Windungen, in. Wirklichkeit aber ist es ganz und gar so gespult, wie Fig. 1 zeigt.
    Der letzte Rest nach fast vollständigem Verbrauch des Spulchens sieht dann nicht so aus, wie Fig. 5 andeutet, sondern so, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt.
    Patbnt-Anspeuch:
    Kreuzspule für Stickmaschinenschiffchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Spulchen im Innern mit geschlossenen Windungen (Fig. 1) hergestellt ist,, um die als äußere Hülle offene Fadenlagen gewickelt sind. . ■ .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5543739A (en) * 1993-04-09 1996-08-06 Sgs-Thomson Microelectronics, S.R.L. Control, reduction and equalization of delays in a driver stage
US5656969A (en) * 1994-05-25 1997-08-12 Sgs-Thomson Microelectronics S.R.L. Slew rate control and optimization of power consumption in a power stage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5543739A (en) * 1993-04-09 1996-08-06 Sgs-Thomson Microelectronics, S.R.L. Control, reduction and equalization of delays in a driver stage
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