Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Behandein,
insbesondere zum Ätzen von Gegenständen, die eine Vielzahl von einzelnen Behandlungsstationen
umfaßt, durch die die zu behandelnden Gegenstände kontinuierlich befördert werden.
Es ist üblich, für das ÄtLen von Platinen für gedruckte
Schaltungen und das Atzen von anderen Gegenständen sowie für die damit verbundenen Behandlungsschritte
eine Anordnung vorzusehen, die neben der eigentlichen Ätzstation beispielsweise auch Spül- bzw. Wässerungsstationen und/oder Trocknungsstationen usw. umfaßt.
In Fällen, bei denen besondere Anordnungen erwünscht sind, beispielsweise wenn längere Ätzzeiten oder eine
größere Kapazität erwünscht sind, ist es bekannt, Mehrfach-Ätzanordnungen hintereinander in einer
Produktionslinie anzuordnen, um eine Verlängerung beispielsweise der effektiven Ätzkammerlänge zu
erreichen.
Rei diesen nach dem Stand der Technik bekannten
Anordnungen wurde zwar durch die verschiedensten Größen and Ausführungsfonnert versucht, eine
inöglichst optimale Anpassung an den jeweiligen
Bedarfsfall zu erreichen. Dennoch hat es sich in der Praxis herausgestellt, daß die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
dieser bekannten Anlagen nicht ausreicht, um den überwiegenden Teil der konkret
auftretenden Bedarfsfälle ohne Ober- bzw. Unterdimensionierung genau abzudecken. Insbesondere der häufig
notwendig werdende nachträgliche Umbau bzw. die nachträgliche Erweiterung bereits vorhandener Anlagen
läßt sich im allgemeinen nicht ohne tiefgreifende, zu langen Stillstandszeiten führende, mit hohen Kosten
verbundene bauliche Maßnahmen durchführen. Ein besonderes Problem ergibt sich hierbei auch aus der
Tatsache, daß d:e einzelnen Behandlungsstationen
jeweils ihre eigenen Fördereinrichtungen für den Weitertransport der zu behandelnden Gegenstände
besitzen, wobei jede dieser Fördereinrichtungen ihr eigenes, teueres Antriebsaggregat umfaßt, das beim
Zusammenstellen der einzelnen Stationen zu einem Gesamtsystem oft nur unter Schwierigkeiten an die
Transportgeschwindigkeit und Kapazität der anderen Antriebsaggregat angepaßt werden kann.
Auf diesem Stand der Technik aufbauend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum
Behandeln, insbesondere zum Ätzen von Gegenständen der eingangs genannten Art zu schaffen, die es
ermöglicht, schnell und wirkungsvoll eine Anlage zu konstruieren und aufzubauen, die auf den jeweiligen
Kundenbedarf genau zugeschnitten ist und auch nachträglich durch einfachste Maßnahmen erweitert
bzw. variiert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe nach der Erfindung wird vorgesehen, daß die an den nach dem Baukastenprinzip
als Moduln ausgebildeten Behandlungsstationen befindlichen, sich jeweils über nahezu die gesamte Länge der
Behandlungsstationen erstreckenden, zum Antrieb der für den Weitertransport der zu behandelnden Gegenstände
vorgesehenen Fördereinrichtungen dienenden und zur Kraftübertragung auf die Förder- und
Führungselemente mit Zahnrädern bestückten Wellen an ihren an den Berührungsstellen der Moduln
befindlichen Enden durch Zusammenstecken drehfest miteinander verbindbar sind.
Durch diese erfindungsgemäße Anordnung wird es möglich, das in der Fördertechnik an sich bekannte
Baukastenprinzip in besonders einfacher Weise auf Anlagen anzuwenden, in denen beispielsweise Platinen
für gedruckte Schaltungen geätzt und weiteren Vorbereitungs- und Nachbehandlungsschritten unterworfen
werden. Es können sehr schnell und wirtschaftlich kundenorientierte, »maßgeschneiderte« Konstruktionen
von Ätzanlagen entworfen und aufgebaut werden, die im allgemeinen mit nur einem einzigen
Antriebsaggregat für sämtliche, an den einzelnen Behandlungsstationen zum Weitertransport der zu
behandelnden Gegenstände vorgesehene Fördereinrichtungen auskommen. Darüber hinaus wird dem
Anwender die Möglichkeit gegeben, eine einmal gekaufte Anlage mit dem steigenden Bedarf wachsen zu
lassen bzw. neuen Erfordernissen anzupassen, ohne daß die bereits vorhandenen Anlagenteile dadurch an Wert
oder Brauchbarkeit verlieren bzw. teuren Änderungseingriffen unterworfen werden müssen.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung ist darin zu sehen, daß eine nach diesem
Baukastenprinzip aufgebaute Ätzanlage auch dann mit
nur einem einzigen Antriebsaggregat für sämtliche Fördereinrichtungen auskommt, wenn nachträglich
einzelne Behandlungsstationen an beliebigen Stellen der Anlage hinzugefügt bzw. herausgenommen werden.
Aus der US-PS 3066396 ist zv/ar eine aus
Untereinheiten bestehende Montagebank bekannt, die durch das Aneinanderfügen einer beliebigen Anzahl von
solchen Untereinheiten in gewünschter Weise verlängert bzw. verkürzt werden kann. Diese Druckschrift
beschäftig sich jedoch in keiner Weise mit den mit einer ro
Flüssigkeitbehandlung der durchlaufenden Teile verbundenen Problemen und unterscheidet sich auch
hinsichtlich der Art und Weise, wie die einzelnen Komponenten antriebsmäßig zu einem Gesamtsystem
verbunden werden, von der beanspruchten Anordnung.
In der DT-OS 14 81 3!3 ist ein Fördertisch für eine Vorrichtung zum beidseitigen Behändem, insbesondere
zum Ätzen flacher Gegenstände mittels gesprühter Flüssigkeiten beschrieben. Dieser Fördertisch weist eine
Vielzahl von sich quer zur Förderrichtung erstreckenden Förderwalzen auf, die von einem gemeinsamen
Motor über eine gemeinsame Förderkette angetrieben werden. Die ganze Anordnung stellt eine in sich völlig
geschlossene Einheit dar und es sind dieser Druckschrift keinerlei Hinweise zu entnehmen, auf welche Weise 2s
mehrere solcher Einheiten in einem Baukastensystem aneinandergefügt und antriebsmäßig miteinander verbunden
werden könnten.
Auch die in der US-PS 27 48 919 beschriebene Rollen
bzw. Walzenförderstrecke, bei der einzelne Walzen y,
durch axiale Verschiebung des an ihrem einen Ende angebrachten Kegelzahnrades von der gemeinsamen
Antriebswelle entkoppelt werden können, so daß sie nur noch leer mitlaufen, gibt keinerleit Hinweise auf eine
Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe.
Das gleiche gilt auch für die Artikel aus dem »Industrie-Anzeiger« 1961. Nr. 73, Seite 30. und der
»Metalloberfläche« 1961, Heft 7, Seiten 209 bis 212. in denen nur ganz allgemein davon die Rede ist, daß z. B.
Galvanisieranlagen nach dem Baukastenprinzip aufgebaut sein können. Insbesondere hinsichtlich der Art der
Beförderung der zu behandelnden Gegenstände bestehen hier tiefgreifende Unterschiede zum Erfindungsgegenstand,
da die hierfür vorgesehene Fördereinrichtung bei Galvanisierar lagen eine selbständige, von den
Behandlungsstationen vollständig getrennte, über diesen angeordnete Vorrichtung bildet, die dazu eingerichtet
ist, an ihr aufgehängte Gegenstände weiterzutransportieren und in bestimmten zeitlichen bzw. räumlichen
Abständen über eine vorgegebenen Höhe abzusenken und in dieser Lage für einige Zeit zu belassea Eine
solche Anlage ist nicht für die kontinuierliche Weiterbeförderung der zu behandelnden Gegenstände, wie sie
in Ätzanlagen erforderlich ist, geeignet; sie wird von einem Umbau der Behandlungsanlage selbst nur dann
betroffen, wenn die Anzahl der Fahrwerke geändert wird.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Wellen zumindest an ihren an den Berührungsstellen der Moduln befindlichen Enden einen nicht kreisrunden,
insbesondere einen rechteckigen Querschnitt besitzten. Hierdurch ergibt sich beim Zusammenstecken der
einzelnen Behandlungsstationen ein besonders wirksamer, in beiden Drehrichtungen mechanisch stabiler
Eingriff für die drehfeste Verbindung der an den einzelnen Moduln befindlichen Antriebswellen.
Finp hesonders leicht zu handhabende und für
schnelle Umrüstungen geeignete Anordnung ergibt sich dadurch, daß zur drehfesten Verbindung der Wellen an
ihren an den Berührungsstellen der Moduln befindlichen Enden Hülsen vorgesehen sind, deren innere öffnung an
die Querschnittsform der Wellen angepaßt ist und die im Gleitsitz auf die Wellen aufschiebbar sind. Durch die
Verwendung dieser Hülsen können die einander gegenüberliegenden Enden benachbarter Wellen identische
Querschnitte besitzen, so daß sich eine unterschiedliche Ausformung der beiden Enden einer einzelnen
Welle erübrigt und die Variabilität der Anordnung erhöbt wird.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung ist vorgesehen, daß die
Hülsen einen integralen Bestandteil eines der zur Kraftübertragung auf die Förder- und Führungselemente
dienenden Zahnräder bilden. Hierdurch wird es möglich, auch in unmittelbarer Nähe der Berührungssteilen
der Moduln Förder- und Führungselemente vorzusehen, die durch entsprechende, auf den Antriebswellen
angeordnete Zahnräder mittelbar oder direkt angetrieben werdea
Besonders einfach gestaltet sich die aus Antriebswellen und Antriebszahnrädern bestehende Anordnung,
wenn die Hülsen mit ihrer Länge genau auf den Soll-Abstand aufeinanderfolgender Zahnräder abgestimmt
sind. In diesem Fall kann die Antriebswelle durchgehend z. B. mit einem rechteckigen Querschnitt
ausgebildet sein und die auf ihr erforderlichen Antriebszahnräder werden beim Zusammenbau der
Vorrichtung auf die Antriebswelle aufgeschoben und durch die zwischen ihnen befindlichen, als Distanzelemente
dienenden Hülsen auf dem erforderlichen Soll-Abstand gehalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, >n dieser
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ätzanordnung, die mit dem erfindungsgemäßen Förderantrieb ausgestattet ist,
F i g. 2 eine Draufsicht eines Bausteins der in F i g. 1 gezeigten Anordnung im allgemeinen längs Linie U-II in
Fig.l,
F i g. 3 eine Seitenansicht der am oberen Ende der F i g. 2 dargestellten Antriebsanordnung im allgemeinen
längs Linie UI-IIl in F ig.2,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht der in F i g. 3 dargestellten Antriebsanordnung,
F i g. 5 eine vergrößerte Querschnittsansicht durch eine Kegelradanordnun? gemäß der Erfindung im
allgemeinen längs Linie V-V in F i g. 2,
F i g. 6 eine Stirnansicht des in F i g. 5 dargestellten Lagers im allgemeinen längs Linie Vl-VI in F i g. 5,
F i g. 7 eine Querschnittsansicht durch ein Drucklager gemäß der Erfindung im allgemeinen längs Linie
VIl-VIIinFig. 2und
Fig.8 einen Längsschnit* durch ein Paar von
Antriebszahnrädern und ein Drucklager im allgemeinen entlang Linie VIlI-VIIl in F i g. 2.
Nach Fig. 1 umfaßt ein Beiz- bzw. Ätzsystem 10, im
folgenden Ätzanordnung 10 genannt, einen Eingangsförderer-Baustein 11, einen Ätz-Baustein 12, einen
Behandlungsfluid-Wiedergewinnungsbaustein 13, einen rezirkulierenden Spül- bzw. Wässerungsbaustein 14,
zusätzliche Wässerungs- bzw. Spülbausteine 15 und 16, Abdeckungs- oder Ätzgrund- bzw. Schutz-Abstreifbzw.
-Abziehbausteine 17 und 18, einen Trockner-Baustein 20 und einen Ausgangsbaustein 21. Alle Bausteine
11 bis 18,20 und 21 sind in Längsrichtung hintereinander
angeordnet und jeder ist mit einer Fördereinrichtung versehen, die zum Fördern von zu ätzenden Gegenständen
von links nach rechts durch die Anordnung mit verschiedenen Bausteinen dient, wie es in F i g. 1
dargestellt ist. S
FQr die Beschreibung des Ausführungsbeispiels sind die Funktionen der individuellen Bausteine insoweit, als
sie voneinander abweichen, nicht von kritischer Bedeutung, außer insoweit, als alle Bausteine zusammenwirken,
um eine Ätzanordnung zu bilden, die so ausgelegt sein kann, daß sie einen weiten Bereich von
Erfordernissen erfüllt. So kann es in einigen Fällen erwünscht sein, zwei oder mehr Ätz-Bausteine 12 zu
benutzen oder weniger Spül- bzw. Wässerungsbausteine 14, 15 und 16 und mehr Trockner-Bausteine 20 zu ij
benutzen, usw. Im Betrieb der Anordnung 10 werden zu ätzende Gegenstände auf dem Eingangsförderer-Baustein
11 angeordnet und entlang diesem mittels eines Förderersystems gefördert, das sich drehende, quer
angeordnete Stäbe bzw. Stangen mit daran angebrach- ao
ten sich drehenden Rädern umfaßt, um zu dem Ätzbaustein 12 gefördert zu werden
Geeignete Abschnitte der zu ätzenden Gegenstände, beispielsweise wenn es Tafeln bzw. Platten für
gedruckte Schaltungen sind, sind vorher mittels Maske ij
abgedeckt worden oder es ist auf diese eine Schutzschicht aufgebracht worden, so daß die nicht
abgedeckten Abschnitte frei sind, um geätzt zu werden, während die abgedeckten Abschnitte nicht geätzt
werden; dabei werden die nicht abgedeckten Abschnitte der Gegenstände mit Eisen(III)-chlorid oder einem
anderen geeigneten Ätzmittel geätzt, das auf die Gegenstände mittels Düsen, Strahlen oder irgendeines
anderen geeigneten Ätzmittel-Zuführsystems in dem Ätz-Baustein 12 aufgebracht wird, wenn die Gegenstände
durch den Baustein 12 gefördert werden. Die Gegenstände werden kontinuierlich gefördert als
nächstes zu der Ätzmittel-Wiedergewinnungseinrichtung 13, wobei Strahlen von Luft od. dgl. das Ätzmittel
für eine Rücklieferung durch irgendeine nicht gezeigte geeignete Einrichtung zurück zu der Ätzstation oder
dem Baustein 12 wiedergewinnen. Die Gegenstände werden dann kontinuierlich beispielsweise zu einer
Reihe von Spül- bzw. Wässerungsbausteinen 14,15 und
16 geliefert wobei Wasser oder irgendein anderes geeignetes Spülfluid auf die Gegenstände aufgebracht
wird, um von diesen restliches Ätzmittel abzuspülen.
Während der kontinuierlichen Förderung der Gegenstände könnend diese dann zu einer Reihe von
Schutzschicht-Entfernungsstationen wie den Stationen
17 und 18 gefördert werden, wobei die Maske oder Schutzschicht die vorher auf die Gegenstände aufgebracht worden ist von diesen durch Anwendung eines
geeigneten Lösungsmittels od. dgl entfernt werden kann; die Gegenstände werden dann zu einer Trock- SS
nungsstation 20 gefördert, wo heiße Luft od. dgL benutzt
werden kann, um die Gegenstände zu trocknen und diese dann zu einer Ausgangsstation 21 zu liefern. Wie
oben erwähnt worden ist. kann jegliche Anzahl von den obenerwähnten Bausteinen benutzt werden, entweder te
einzeln oder in Kombination, um die gewünschte Behandlung in einer Ätzanordnimg zu erhalten, wie
auch Duplikate solcher Bausteine benutzt werden können, falls es erwünscht ist
AFIe Bausteine sind miteinander in im wesentlichen
der gleichen Weise und durch die gleichen Verbindungsmittel und Fluchtungs-Mittel vrbn, wie deren
Antriebssysteme in ähnlicher Weise verbunden sind, so daß es lediglich erforderlich ist, im einzelnen die
Verbindungsweise eines gegebenen Bausteins mit dessen benachbarten Bausteinen zu beschreiben, wobei
diese Verbindungsweise in allgemeiner Weise anwendbar ist Das Fördersystem für die Ätzanordnung 10 wird
in üblicher Weise mittels eines geeigneten Elektromotors od. dgl. angetrieben, der mit einer Antriebsstange
(oder einer Vielzahl von Stangen), die nur einem gegebenen Baustein zugeordnet ist, verbunden ist,
wodurch alle Antriebsmittel für die verschiedenen Bausteine dadurch angetrieben werden, da diese
Antriebsmittel untereinander verbunden sind.
Im folgenden wird Bezug genommen auf die F i g. 2 bis 4, in denen ein Wässerungs- bzw. Spülbaustein 15
besonders im einzelnen dargestellt ist. Der Baustein 15 weist einen Bausteinkörper 22 auf, der in strichpunktierten
Linien an dem oberen und unteren Ende der F i g. 2 aus Gründen der Klarheit dargestellt ist, um nicht
andere Merkmale der Darstellung in Fig.2 zu verdecken.
Ein Paar von Rahmenteilen 23 und 24 werden oenutzt, die in geeigneter Weise mit dem Bausteinkörper 22
durch nicht im einzelnen dargestellte Mittel verbunden sind.
Zwischen den Rahmenteilen 23 und 24 erstreckt sich eine Vielzahl von Förderstangen 25, die in Querrichtung
mit Abstand angeordnete drehbare Glieder 26 aufweisen, die in bezug auf die Stangen 25 für eine Drehung mit
diesen starr angebracht sind. Die drehbaren Glieder 26 können ausgesparte Ausschnitte an ihrem Umfang
(nicht mit Bezugsziffer bezeichnet) aufweisen, wie es in F i g. 5 dargestellt ist um einen wirksameren Antrieb für
ihnen zugeführte und von ihnen weg geförderte Gegenstände zu bilden.
Die Enden der Stangen 25 sind in geeigneten Stützbzw. Lagergliedern 27 gelagert die allgemein von einei
Polyvinylchlorid-Konstruktion sind, um einem Ätzmitte wie Eisen(IH)-chlorid od. dgl. zu widerstehen Die
meisten, wenn nicht alle Glieder der Konstruktion ir den verschiedenen Bausteinen bestehen entweder au«
Polyvinylchlorid, Polyäthylen oder weisen eine Titan-Konstruktion zu dem gleichen Zweck auf.
Das Lagerglied 27 ist ein in einem Stück gegossene; bzw. geformtes Glied von im allgemeinen zylindrischei
Konstruktion, das an seinem einen Ende eine Schultei
28 aufweist die gegen eine Oberfläche des Rahmentei les 23 angeordnet ist und freigelassene oder unter
schnittene Bereiche 30, wie sie in den Fig.5 und ί
dargestellt sind, zwischen Loch- bzw. öffnungs-Beruh
rungs-Abschnitten 31 umfaßt wobei ebenfalls Löchei bzw. Offnungen 32 vorgesehen sind, die mit dei
ausgesparten Bereichen 30 und den Bereichen 31 zusammenwirken, tan einen gewünschten Bastizitätsbe
trag bzw. -wert für die Glieder 27 vorzusehen, um derei
Preßpaßsitz-Eingriff mit Bohrungen oder Öffnungen X der Rahmenteile 23, wie es in den Fig.5 und i
dargestellt ist. zu erleichtern. Dadurch ist ein leichte
Entfernen und Austauschen der Lagerglieder 27, wem es erforderlich ist, möglich und wird ebenfalls da
Austauschen einer gesamten Antriebsstange 25 von Zei zu Zeit erleichtert
Entlang einer Seite des Bausteins 15 ist ein Kegeln« 35 vorgesehen, das an der Stange 25 im Preßsitz fes
angebracht ist. wobei das Kegelrad 35 einen Umfang 31
aufweist, der abgeschrägt ist, um mit abgeschrägte Abschnitten 36 aller Zähne des Zahnrades 35 einen in
aligemeinen geraden, kreisförmigen Umdrehungszylni
der zu bilden, der eine Achse in der linie mit der Achs
(ο
der Stange oder Welle 25 aufweist.
Zwischen dem gezahnten Abschnitt des Kegelrades 35 und der Schulter 28 des Lagergliedes 27 ist ein mit
Umfangszähnen versehenes Zahnrad 37 vorgesehen, um, falls es erwünscht ist, mit einem anderen dazu
passenden Zahnrad 38 zu kämmen, das an einem Ende einer Welle 40 getragen wird, auf der eine Walze 45
od. dgl. angebracht ist, im allgemeinen an einem Ende eines Bausteins, um das Flachlegen bzw. Planlegen eines
durch den Baustein 15 geförderten Gegenstandes oder dessen Vorschub zu dem nächsten benachbarten
Gegenstand zu erleichtern. Somit wird die Förderwalze 45 durch die Zahnräder 37 und 38 von dem
Kegelradabschnitt 35 angetrieben.
Das Kegelrad 35 wird von einem weiteren Kegelrad 41 angetrieben, das bevorzugt integral konstruiert ist
mit einer Hülse als Abstandsglied 42 und im allgemeinen aus Polyvinylchlorid aufgebaut ist außer, wenn ein
solches Zahnrad 41 gegen ein Drucklager 43 angeordnet wird, wie es nachfolgend beschrieben wird.
Die Zahnräder 35 sind somit angetriebene Zahnräder und die Zahnräder 41 Antriebszahnräder.
Die Antriebszahnräder 41 sind auf einer geeigneten Antriebswelle 44 angebracht, die im allgemeinen von
einer Titankonstruktion ist und einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist, für eine Formschlußberührung mit
einer rechtwinkligen öffnung 48 in dem Zahnrad 41. Die Öffnung 48 mit rechtwinkligem Querschnitt erstreckt
sich durch die HuLe 42, die im allgemeinen integral mit dem Zahnrad 41 hergestellt ist, wie es oben beschrieben
worden ist.
Die Antriebswelle 44 besteht somit im allgemeinen aus einem einzigen, in Längsrichtung gerichteten Glied,
das sich im wesentlichen von einem Ende des Bausteins zu dem anderen erstreckt, obgleich dasselbe aus einer
Vielzahl von Stangenabschnitten 44 bestehen kann, die miteinander in rechtwinkligen öffnungen 48 der
Zahnräder 41 oder Hülsen 42 verbunden sein können.
Es ist im allgemeinen erwünscht, um die Wirkung der Gleitreibung auf ein Minimum herabzusetzen, einige der
Antriebszahnräder, insbesondere die, welche drehende Abschnitte in Berührung mit nicht drehenden Abschnitten
aufweisen, in Polyäthylenkonstruktion vorzusehen, wie da5 Zahnrad 46. das eine Oberfläche 47 in
Berührung mit einer Oberfläche 49 des Drucklagerblokkes 43 aufweist, um Axialdruck durch die gesamte
Antriebsanordnung für den Baustein 15 aufzunehmen. Im allgemeinen besteht das Zahnrad 46 zusammen mit
dem zugeordneten als Hülse ausgebildeten Abstandshalter 50 zwischen sich selbst und dem benachbarten
Zahnrad 41 aus einer Polyäthylenkonstruktion und es weist ebenfalls eine rechtwinklige durch es hindurchgehende öffnung auf, um einen Antriebseingriff mit einer
Welle 44 zu erleichtern, die eine im allgemeinen rechtwinklige Querschnittskonfiguration aufweist
Es wird somit ebenfalls ein Zahnrad 46 benutzt, um
ein angetriebenes Zahnrad, wie das Zahnrad 35 anzutreiben.
Die Drucklager 43 sind an einem Rahmenteil 23 des Bausteinkörpers durch geeignete mit Gewinde versehene Verbindungsglieder 52 angebracht, wie es in F i g. 7
dargestellt ist, und sie dienen neben dem Aufnehmen eines in Längsrichtung gerichteten Druckes ebenfalls
dazu, die Positionierung der Förderstange 25 aufrechtzuerhalten, indem sie die Positionierung der Zahnräder
41, 46 und der von diesen getragenen Hülsen 42, 50 relativ zu dem Rahmenteil 23 aufrechterhalten.
Es können somit verschiedene der Bausteine verbun-
den sein für einen Antriebseingriff aller Stangen 25 und Förderwalzen 45 durch eine gemeinsame Quelle; dabei
kann an in Längsrichtung mit Abstand angeordneten Enden der Bausteine die Antriebswelle 44 mit einer
Antriebswelle 44 eines benachbarten Bausteins durch ein geeignetes Zahnradglied 41 verbunden sein, das eine
integral verbundene Abstandshülse 42 aufweist oder gewünschtenfalls kann die Hülse 42 von dem Zahnrad
41 getrennt sein, wobei es jedoch in jedem Fall
ίο beispielsweise das linke Ende einer Antriebswelle 44,
wie es in F i g. 3 dargestellt ist, und ebenfalls das rechte Ende einer nächst benachbarten Antriebswelle 44 von
einer nächst folgenden Einheit oder einem solchen Baustein, wie dem in Fig. 3 gezeigten Baustein 16
aufnimmt.
Benachbarte Bausteine, wie die Bausteine 15 und 16 sind in Fluchtung gebracht, damit die durch die sich
drehenden Glieder 26 gebildeten Fördermittel für alle dieser Einheiten eine gemeinsame planare bzw. ebene
Förderfläche aufweisen und damit ebenfalls die Antriebswellen 44 für diese in richtiger Weise fluchten,
wobei männliche und weibliche Ausrichtungsglicder bzw. Ausrichtungsglieder in Form von Steckern und
Dosen, bevorzugt Paßstifte bzw. Zylinderstifte 55 benutzt werden, die geeignet sind für ein Einsetzen in
geeignete Sacklöcher wie bei 56 bei einer Bewegung. z. B. der Bausteine 15 und 16 zueinander. Die Bohrungen
56 können an einem Ende eines Rahmens 23 vorgesehen sein und die Dübel oder Stifte 55 von einem
benachbarten Ende eines angrenzenden Rahmens vorspringen wie dem Rahmen 23 für die Einheit 16, wie
es in F i g. 3 dargestellt ist. Ein gegebener Rahmen kann zwei solche vertikal mit Abstand angeordnete Ausrichtungseinrichtungen
(Dübel oder öffnungen für die Dübel) aufweisen und die Ausrichtungseinrichtungen
sind für jeden der Rahmenteile 23 und 24 vorgesehen wie es in F i g. 2 klar dargestellt ist.
Verbindungsblöcke 57 werden von einem Ende jeder Einheit, beispielsweise dem rechten Ende der in F i g. 7
dargestellten Einheit 15 getragen, die nach rechts vor dieser vorspringen und geeignet sind, linke Enden vor
Rahmenteilen 23 und 24 einer nächst benachbarter Einheit 16 zwischen sich und gegen diese aufzunehmen
wie es in F i g. 2 dargestellt ist.
Die linken Enden der nächst benachbarten Einheiten wie der Einheit 16, wie es in F i g. 2 dargestellt ist, sine
mit Spielraum-Öffnungen 58 vorgesehen, so daß, wem die Einheit 16 mit ihren Dübelstiften 55 in der
Sacklöchern 56 angeordnet in Fluchtung gebracht ist
So solche öffnungen 58 mit Sacklöchern 60 in den Blocket
57 fluchten, damit Schrauben 61 darin aufgenommei
werden können, um benachbarte Bausteine miteinande fest zu verbinden, wie es in F i g. 2 dargestellt ist für dii
Verbindung benachbarter Bausteine 14 und 15 miteinan
SS der, und um eine richtige Positionierung benachbarte Bausteine, die mit dem richtigen Längsabstand relati
zueinander befestigt sind, zu gewährleisten und um zi
verhindern, daß die Dübelstifte 55 sich aus ihre öffnungen 56 freiarbeiten.
Die Fluchtung und Verbindung angrenzender bzv benachbarter Bausteine miteinander kann leicht aus
geführt werden, um die Bausteine selber zu verbinde und eine wirksame Verbindung der Antriebseinrichtun
für deren Fördersysteme zu gewährleisten und aufrech!
zuerhalten.
Die Dübelstifte 55 können ebenfalls von eine Titan-Konstruktion sein, wie die Blöcke 57 ebenfall
entweder aus Titan oder einem anderen Materis
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bestehen, das den Ätzmitteln od. dgl. widersteht.
Ein Endbaustein in einem gegebenen System weist im allgemeinen nur Ausrichtungsmittel, Verbindungsmittel
und ein für eine Verbindung mit einem benachbarten Baustein geeignetes Antriebsglied an seinem einen Ende
auf, während die Bausteine, wie die Bausteine 12 und 13, die zwischen anderen Bausteinen in einem System
angeordnet sind, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, solche Verbindungs-, Ausrichtungs- und Antriebs-Verbindungs-Einrichtungen
an beiden Enden aufweisen.
Erfindungsgemäß können mehrere der Bausteine zusammen ohne die Anwendung eines Ätzbausteines als
solchem in einem System benutzt werden, beispielsweise für Reinigungszwecke od. dgl. in Verbindung mit
Systemen, bei denen Ätzen als solches nicht erwünscht
oder nicht erforderlich ist.
Weiterhin wird der Begriff »Ätzen« in seinem weiten Sinne verstanden und umfaßt nicht nur das Entfernen
von Metall, sondern auch das selektive Entfernen eines Substratmaterials, ob ein solches Material metallisch
oder nichtmetallisch (beispielsweise ein polymeres Material od. dgl.) ist. Andere Typen von Systemen, die
unter eine solche Definition des Begriffs »Ätzen« fallen können Entwicklungsprozesse, beispielsweise bei der
ίο Entwicklung von lichtempfindlichem Schutz- bzw
Abdecklack für die Arbeit bei gedruckten Schaltunger oder für eine Benutzung bei graphischen Arbeitsgänger
bzw. Druckvorgängen, wie in der Lithographie, derr Tiefdruck und der photomechanischen Vervielfältigung
umfassen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen