DE2256507C3 - Auf einen feststehenden Tonträger aufsetzbares Tonwiedergabegerät - Google Patents
Auf einen feststehenden Tonträger aufsetzbares TonwiedergabegerätInfo
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- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/10—Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
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- G11B3/40—Driving of heads relatively to stationary record carriers for transducing
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Description
Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Wiedergabegerät erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Wiedergabekopf auf dem einen Schenkel eines zweischenkeligen Schwenkarms gelagert ist, der auf
dem anderen Schenkel eine nach oben vorstehende Tasteinrichtung aufweist und daß oberhalb der Tasteinrichtung
mit Abstand zu ihr eine zur Tonträgeroberfläche parallele, drehfest und vertikal verschieblich
gelagerte Rücklaufscheibe vorgesehen ist, die auf ihrer Unterseite eine spiralförmige Rücklaufrille mit zur
Tonrille des Tonträgers entgegengesetzter Steigungsrichtung a; if weist und die bei einer Abwärtsbewegung
mit der Tasteinrichtung in Eingriff kommt und unter Schwenkung des Schwenkarms den Wiedergabekopf
vom Tonträger abhebt und entgegengesetzt zur Abtastrichtung radial zurückbewegt
Bei dieser Ausführungsform kann die Tasteinrichtung als Nadel, Bügel oder Stift für den Eingriff in die
Rücklaufriüe ausgebildet sein. Durch die zur Tonrille
entgegengesetzte Steigung wird der Wiedergabekopf, während die Tasteinrichtung mit der Rücklaufrille in
Eingriff ist, zurückgesetzt Es kann nur eine einzige
spiralförmige Rille vorgesehen sein. Sind jedoch mehrere zueinander etwa parallele Rillen vorgesehen,
so greift schneller eine Nadel oder ein Stift in eine Rücklaufrille ein, da nicht im ungünstigsten Fall fast eine
ganze Wiedergabekopfumdrehung nötig ist, bis die Nadel in eine Rücklaufrille eingreift Bei drei Rillen
beträgt der maximale Drehwinkel knapp etwa 120°. Ist
gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung die Steigung jeder Rücklaufrille größer als die der Tonrille des
Tonträgers, dann wird der Wiedergabekopf bei jeder Umdrehung um mehr als einen Rillenabstand zurückgesetzt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist auch mit einem anderen, auf dem gleichen Lösungsprinzip
beruhenden Tonwiedergabegerät möglich, bei dem der Wiedergabekopf ebenfalls auf dem einen Schenkel
eines zweischenkeligen Schwenkarms gelagert ist der aber auf dem anderen Schenkel eine nach oben
vorstehende, als Reibrädchen ausgebildete Tasteinrichtung aufweist und bei dem oberhalb der Tasteinrichtung
mit Abstand zu ihr eine zur Tonträgeroberfläche parallele drehfest und vertikal verschieblich gelagerte
Rücklaufscheibe vorgesehen ist die bei einer Abwärtsbewegung mit dem entgegengesetzt zur Steigungsrichtung
der Tonrille des Tonträgers schräggestellten Reibrädchen der Tasteinrichtung in Eingriff kommt und
unter Schwenkung des Schwenkarms den Wiedergabekopf vom Tonträger abhebt und entgegengesetzt zur
Abtastrichtung radial zurückbewegt
Die Rücklaufscheibe kann als Vollkreisscheibe ausgebildet sein. Sie kann dann beliebig lange niedergedrückt
werden, um den Wiedergabekopf um größere Abschnitte zurückzusetzen. Wird dagegen Wert darauf gelegt,
daß die Rücksetzung jeweils nur um einen bestimmten, gleichbleibenden Betrag erfolgt dann ist es zweckmäßig,
die Rücklaufscheibe als Kreissegmentscheibe auszubilden. Der Rand der Segmente ist sowohl auf der
Auflauf- als auch auf der Ablaufseite derart geneigt ausgebildet, daß das Reibrädchen sanft auf- und
ablaufen kann. In diesem Falle wird der Wiedergabekopf beim Verlassen der abgesenkten Kreissegmentscheibe
immer für einen bestimmten Betrag einer ganzen Umdrehung auf der Tonspur abgesetzt. Läßt
man während des Abspielens die Rücklaufscheibe gleich wieder in ihre Ausgangsstellung zurück, so erfolgt nur
eine einmalige Wiederholung eines Aufzeichnungsteils.
Läßt man dagegen die Kreissegmentscheibe niedergedrückt so wird ein bestimmter Teil immer wieder
wiederholt Auf diese Weise läßt sich genau überwachen, wo die Tonabnahme nach einer bestimmten, z. B.
halben Umdrehung erfolgt
Bei beiden Ausführungsform^n des Tonwiedergabegerätes
entspricht die radiale Erstreckung der Rücklaufscheibe wenigstens etwa der radialen Erstrekkung
der abspielbaren Tonspur.
ίο Bei der im Anspruch 7 angegebenen Ausgestaltung
des Tonwiedergabegerätes kommt die Rücklaufscheibe beim Betätigen der Drucktaste mit der Tasteinrichtung
in Eingriff, wodurch der weiterdrehende Wiedergabekopf für die Dauer der Betätigung der Drucktaste in
eine bereits abgespielte Tonspur zurückbewegt wird.
Der Rücksetzmechamismus ist also denkbar einfach aufgebaut und billig herstellbar. Ein besonderer Vorteil
dieser Art der Rücksetzung des Wiedergabekopfes liegt darin, daß durch die Zeitdauer, die die Rücklaufscheibe,
sofern sie als Vollscheibe ausgebildet ist niedergehalten wird, der Umfang der Wiederholung bestimmt wird.
Von besonderem Vorteil ist ferner, daß die Drehrichtung des Motors, einer eventuell vorgesehenen
Schwungscheibe und auch die des Wiedergabekopfs nicht gewechselt zu werden braucht so daß also jegliche
Umsteuerung, insbes. von massebehafteten Teilen, vermieden ist Alle umlaufenden Teile laufen in
■normaler Drehrichtung während des Rücksetzens des Wiedergabekopfes weiter. Ist die Tasteinrichtung als
Reibrädchen ausgebildet so wird mit jeder Umdrehung des Wiedergabekopfs dieser je nach der Schrägstellung
des Reibrädchens eine, zwei oder mehrere Tonrillen zurückbewegt
einer Zeichnung näher erläutert in der zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt eines Ausführungsbeispiels des Wiedergabegeräts,
F i g. 2 eine Seitenansicht eines zweischenkiigen Schwenkarms auf dem ein Wiedergabekopf mit dem
Abtastelement und einer Tasteinrichtung in Form eines bügeiförmigen Tastfingers angeordnet ist
F i g. 3 eine Seitenansicht eines U-förmigen Schwenkarms, auf dem ein Wiedergabekopf wie in Fig. 2, und
statt eines Tastfingers ein Reibrädchen angeordnet ist
Das Wiedergabegerät 1 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 2 mit drei Füßen 3, einer Drehschüssel 4,
die von einem z. B. an der Außenseite der Drehschüssel angreifenden, nicht dargestellten stationären Motor
über ein Reibrad angetrieben wird, einem Wiedergabe kopf 8 auf einem zweischenkiigen Schwenkarm 5, einem
Verstärker und einem Lautsprecher sowie einem Stromversorgungsteil, insbesondere in Form von
Batterien. Der Schwenkarm S ist auf einem radial in der Drehschüssel 4 befestigten Führungsbügel 6 radial
verschieblich und schwenkbar gelagert Auf dem einen Schenkel 7 des Schwenkarms 5 ist der Wiedergabekopf
8 mit einem nach unten vorstehenden Abtastelement z. B. einer Saphirnadel, und auf dem anderen Schenkel 9
eine nach oben vorstehende Tasteinrichtung in Form
bo eines bügeiförmigen Tastfingers 10, der nach oben
vorsteht, vorgesehen. Die beiden Schenkel des Schwenkarms 5 liegen zu beiden Seiten einer Lagerbohrung
11, durch welche der Führungsbügel 6 der Drehschüssel 4 reicht. Die Drehschüssel ist von einer
Welle 12 getragen, die an ihrem oberen Ende in einem Lagerarm 13, der radial von der Wand des Gehäuses 2
nach innen reicht, gehalten wird. Zwischen der Drehschüssel 4 und ihrem Lagerarm 13 ist oberhalb des
Tastfingers IO mit Abstand zu ihr eine zur Oberfläche eines Tonträgers 14, auf dem das Wiedergabegerät I mit
den Füßen 3 paßgenau ruht, in dem die Füße 3, von denen nur einer dargestellt ist, in eine Paßöffnung 15
reichen, parallel senkrecht zur Tonträgeroberfläche bewegliche, aber gegen Drehung gesicherte Rücklaufscheibe
16 in Form eines Rillentellers vorgesehen. Die Rücklaufscheibe ist axial verschieblich im Gehäuse 2 auf
einer Achse 12 gelagert, die an ihrem oberen, über die obere Gehäusewand hinausreichenden Ende eine
Drucktaste 18 zum Niederdrücken aufweist. Zwischen dem Lagerarm 13 und der Drucktaste ist eine
Druckfeder 19 vorgesehen, die die Rücklaufscheibe 16 in einer oberen Lage mit Abstand vom Tastfinger 10
vorgespannt hält Mittels der Drucktaste 18 ist die Rücklaufscheibe 16 derart weit absenkbar, daß sie am
bügel- bzw. stiftförmigen Tastfinger 10 zur Anlage kommt und ihn niederdrückt, wodurch eine Schwenkung
des Schwenkarm 5 gelagerten Wiedergabekopfs 8 und ein Abheben des Wiedergabekopfs 8 mit dem
Abtastelement vom Tonträger 14 erfolgt. Auf der Unterseite der Rücklaufscheibe 16 sind Rücklaufrillen
mit zu den Tonrillen des Tonträgers 14 entgegengesetzter Steigungsrichtung vorgesehen, in die nach einer
bestimmten Winkeldrehung des Wiedergabekopfs der Tastfinger 10 eingreift. Da in dem Moment, da die
Rücklaufscheibe 16 den Tastfinger 10 niederdrückt, der Wiedergabekopf mit dem Abtastelement bereits aus der
Tonrille des Tonträgers 14 abgehoben wird, kann der Wiedergabekopf8 mittels des Tastfingers 10, der in eine
Rücklaufrille der Rücklaufscheibe 16 greift, trotz Weiterdrehens des Antriebsmotors und der Drehschüssel
in der ursprünglichen Richtung in eine bereits abgespielte Tonrille des Tonträgers zurückgesetzt
werden. Die Drehschüssel läuft um das Zentrum des Tonträgers 14 um, da die Mittelachse der Drehschüsselwelle
12 vermittels der Durchbrüche 15 im Tonträger 14 und der Gehäusefüße 3 mit dem Zentrum des
Tonträgers koaxial ausgerichtet ist. Der Wiedergabekopf 8 ist in bekannter Weise an einen kleinen
Verstärker und einen Lautsprecher, der seine Schalleistung durch eine gelochte Gehäusewand abstrahlt,
angeschlossen. Dadurch, daß das Gehäuse 2 mit den drei Füßen 3 in die Ausnehmungen 15 des Tonträgers 14
eingreift ist eine bestimmte Zuordnung hergestellt, die es auch Kindern ermöglicht, das Wiedergabegerät
sicher und richtig auf den Tonträger zu setzen.
Die Tonrillen sind üblicherweise mechanische Schallrillen, in die der Ton in Berliner-Schrift eingebracht ist.
Es können natürlich auch elektromagnetische Schall spuren verwendet werden, wenn der Wiedergabekopf
entsprechend ausgebildet und geführt ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Wiedergabekopf 8 auf dem einen Schenkel 7 eines
zweischenkligen Schwenkanns 5 angeordnet, auf dessen anderem Schenkel 9 der Tastfinger 10, der mit den
Rillen in der Rücklaufscheibe 16 in Eingriff kommt, vorgesehen ist. In Abwandlung hiervon kann auch ein
kleiner Wiedergabekopf verwendet werden, der auf dem einen Schenkel 2t eines zweischenkligen Schwenkarms
20, der beispielsweise ein nach unten hin offenes U-förmiges Profi! haben kann, befestigt ist. Auf dem
anderen Schenkel 22 ist dann wiederum der Tastfinger vorgesehen. Diese Ausbildung zeigt Fig.3. Der
U-förmige Schwenkarm 20 trägt im Hohlprofil des einen Schenkels 21, eine in Fig.3 nicht sichtbare
Tonabnehmerkapsel, deren Wiedergabekopf 8 mit der Abtastnadel auf der Unterseite vorsteht Auf der
Oberseite des anderen Schenkels 22 ist auf einem nach oben ragenden Arm 23 ein zur Schwenkachse schräg
gestelltes Reibröllchen 24 vorgesehen. Mit diesem kommt die Rücklaufscheibe 16, die auf ihrer Unterseite
keine zur Steigungsrichtung der Tonrillen gegenläufige Rille aufzuweisen braucht, bei deren Absenkung in
Berührung, so daß der Wiedergabekopf 8 mit der Abtastnadel aus der Tonrille des Tonträgers herausgeschwenkt
und der Schwenkarm 20 mit der Tonabnehmerkapsel nach außen in Richtung der Ausgangslage
zurückgeführt wird.
Die beschriebene Ausbildung des Wiedergabegeräts gestattet ohne großen technischen Aufwand ein
Zurücksetzen des Wiedergabekopfs um ein kurzes Stückchen, zum Wiederholen einzelner Worte oder
einzelner Sätze oder kurzer Musikpassagen oder dergleichen. Es bedarf lediglich eines kürzeren oder
längeren Niederdrückens der Drucktaste 18, um die Rücklaufscheibe 16 mit dem Tastfinger 10 oder dem
Reibröllchcn 24 in Eingriff zu bringen, wodurch die
Abtastnadel aus den Tonrillen des Tonträgers herausgeschwenkt und der Wiedergabekopf 8 in Richtung auf
seine Ausgangslage zurückgeführt wird
Claims (7)
1. Tonwiedergabegerät, dessen Gehäuse paßgenau auf einen feststehenden platten- oder
blattförmigen Tonträger mit einer spiralförmigen Tonrille aufsetzbar ist und dessen um eine
waagerechte Achse schwenkbar gelagerter Wiedergabekopf um eine senkrechte Mittenachse parallel
zur Tonträgeroberfläche umläuft und dabei mit seinem auf der Gehäuseunterseite vorstehenden
Abtastelement die spiralförmige Tonrille abtastet, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiedergabekopf
(8) auf dem einen Schenkel (7) eines zweischsnkeiigen Schwenkarms (5) gelagert ist, der
auf dem anderen Schenkel (9) eine nach oben vorstehende Tasteinrichtung (10) aufweist und daß
oberhalb der Tasteinrichtung (10) mit Abstand zu ihr eiise zur Tonträgeroberfläche parallele, drehfest und
vertikal verschieblich gelagerte Rücklaufscheibe (.16) vorgesehen ist, die auf ihrer Unterseite eine
spiralförmige Rücklaufrille mit zur Tonrille des Tonträgers (14) entgegengesetzter Steigungsrichtung
aufweist und die bei einer Abwärtsbewegung mit der Tasteinrichtung (10) in Eingriff kommt und
unter Schwenkung des Schwenkarms (5) den Wiedergabekopf (8) vom Tonträger (14) abhebt und
entgegengesetzt zur Abtastrichtung radial zurückbewegt.
2. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasteinrichtung (10) als
Nadel, Bügel oder Stift für den Eingriff in die Rücklaufrille ausgebildet ist
3. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Steigung jeder Rücklauf rille
größer als die der Tonrille des Tonträgers (14) ist
4. Tonwiedergabegerät nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Wiedergabekopf (5) auf dem einen Schenkel (21) eines zweischenkeligen Schwenkarms (20) gelagert
ist, der auf dem anderen Schenkel (22) eine nach oben vorstehende als Reibrädchen (24) ausgebildet
Tasteinrichtung aufweist und daß oberhalb der Tasteinrichtung mit Abstand zu ihr eine zur
Tonträgeroberfläche parallele, drehfest und vertikal verschieblich gelagerte Rücklauf scheibe (16) vorgesehen
ist, die bei einer Abwärtsbewegung mit dein entgegengesetzt zur Steigungsrichtung der Tonrille
des Tonträgers (14) schräg gestellten Reibrädchen (24) der Tasteinrichtung in Eingriff kommt und unter
Schwenkung des Schwenkarms (5) den Wiedergabekopf (8) vom Tonträger (14) abhebt und entgegengesetzt
zur Abtastrichtung radial zurückbewegt.
5. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufscheibe (16) als
Vollkreisscheibe ausgebildet ist.
6. Tonwiedergabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufscheibe (16) als
Kreissegmentscheibe ausgebildet ist.
7. Tonwiedergabegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rücklaufscheibe (16) in einer Ausgangsstellung oberhalb des anderen Schenkels (9, 22) des
Schwenkarms (5) gegen die Kraft einer Feder drehfest und vertikal verschieblich gelagert ist und
mittels einer von der Oberseite des Wiedergabsgeräts betätigbaren Drucktaste (17, 18) nach unten
Die Erfindung betrifft ein Tonwiedergabegerät, dessen Gehäuse paßgenau auf einen feststehenden
platten- oder blattförmigen Tonträger mit einer spiralförmigen Tonrille aufsetzbar ist und dessen um
eine waagerechte Achse schwenkbar gelagerter Wiedergabekopf um eine senkrechte Mittenachse
parallel zur Tonträgeroberfläche umläuft und dabei mit seinem auf der Gehäuseunterseite vorstehenden Abtastelement
die spiralförmige Tonrille abtastet Solche Tonwiedergabegeräte sind bekannt um in
Bücher eingeprägte oder eingeklebte Tonträger, meist mit mechanischer Tonrille, die elektromechanisch
abgetastet wird, verwendet zu werden. Mit ihnen können auch andere Tonträger abgetastet werden.
Solche Geräte sind klein und handlich und haben beispielsweise auf der Unterseite drei Füße, von denen
wenigstens zwei in im Tonträger oder in der Buchseite, in den die spiralförmige Tonrille eingeprägt oder in
anderer Weise eingebracht ist vorgesehene Führungsöffnungen eingreifen. Es können auch andere Justiermarken
vorgesehen sein, welche mit entsprechenden Justiermarken am Rande der Tonrille auf dem
Tonträger zur Deckung gebracht werden. Vorzugsweise sind auf der Unterseite des Gehäuses zur Dreipunktauflage
drei Füße vorgesehen, welche in im Tonträger angeoidnete Ausnehmungen eingreifen.
Bei der Wiedergabe von Schallaufzeichnungen in solchen Tonträgern ergibt sich unter anderem das
Problem einer Wiederholung von Teilen der Aufnahme, unter Umständen von nur sehr kurzen Teilen,
beispielsweise bei der Wortwiederholung. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn zum Unterricht und
insbes. beim Selbstunterricht bildlich Dargestelltes oder Geschriebenes durch die auf dem Tonträger enthaltene
akustische Information ergänzt und vertieft werden soll. Gerade bei jüngeren Lernenden, z. B. Kindern, die im
Vorschulalter das Lesen erlernen und bei denen das spielerische Moment noch sehr stark ist, ist eine
Wiederholung von Aufzeichnungsteilen häufig erwünscht. Die Geräte müssen von einfacher Konstruktion
sein und sollen nicht zu teuer sein. So ist der Wiedergabemechanismus, der einen der Tonspur
folgenden kreisenden Abtastkopf hat nicht zu kompliziert aufgebaut, weshalb auch eine Modifizierung oder
so Ergänzung des Wiedergabemechanismusses derart, daß eine einfache Wiederholung von Aufnahmeteilen leicht
möglich ist, nicht zu kompliziert und aufwendig sein darf. Außerdem muß die Bedienung einfach sein, so daß
auch von Kindern die richtige Bedienung ohne weiteres möglich ist.
Es ist zwar möglich, mit bekannten Geräten die Wiederholung des bereits abgespielten Teils des
Tonträgers dadurch zu erreichen, daß das Gerät von der
Tonaufzeichnung abgenommen wird, wodurch der Tonkopf automatisch in seiner Ausgangslage zurückgeführt
wird, doch hat dies den Nachteil, daß die Tonaufzeichnung von Anfang an wiederholt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfachen und betriebssicheren Mechanismus für
Wiedergabegeräte der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher leicht bedienbar ist und die Wiederholung
beliebig kurzer oder langer Aufzeichnungsteile oder einer bestimmten Zeitspanne ermöglicht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722256507 DE2256507C3 (de) | 1972-11-17 | 1972-11-17 | Auf einen feststehenden Tonträger aufsetzbares Tonwiedergabegerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722256507 DE2256507C3 (de) | 1972-11-17 | 1972-11-17 | Auf einen feststehenden Tonträger aufsetzbares Tonwiedergabegerät |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2256507A1 DE2256507A1 (de) | 1974-06-06 |
| DE2256507B2 DE2256507B2 (de) | 1978-09-28 |
| DE2256507C3 true DE2256507C3 (de) | 1979-05-31 |
Family
ID=5862062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722256507 Expired DE2256507C3 (de) | 1972-11-17 | 1972-11-17 | Auf einen feststehenden Tonträger aufsetzbares Tonwiedergabegerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2256507C3 (de) |
-
1972
- 1972-11-17 DE DE19722256507 patent/DE2256507C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2256507B2 (de) | 1978-09-28 |
| DE2256507A1 (de) | 1974-06-06 |
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Legal Events
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