DE226041C - - Google Patents

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DE226041C
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges
    • G01L7/22—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges involving floats, e.g. floating bells

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Gasdruckmesser unterscheiden sich von den bekannten dadurch, daß der von einer Tragflüssigkeit getragene Schwimmer nicht wie bei den bekannten eine Tauchglocke trägt, die in eine Sperrflüssigkeit außerhalb des Schwimmers taucht, sondern daß der Schwimmer die Sperrflüssigkeit trägt, während die Tauchglocke entweder fest über dem Schwimmer angebracht ist oder als ein
ίο besonderes Gefäß ausgebildet ist, das mit der Sperrflüssigkeit des Schwimmers durch einen Heber verbunden ist.
Diese neue Anordnung hat den Vorteil, daß je nach den Querschnitten der maßgeblichen Teile und nach den spezifischen Gewichten der angewandten Flüssigkeiten nicht nur jede gewünschte starke Vergrößerung, sondern auch Verkleinerung des Maßstabes der Anzeigevorrichtung erreicht werden kann.
Die Zeichnungen stellen mehrere Ausführungsformen der neuen Vorrichtung dar.
In Fig. ι ist A der Behälter mit der Tragflüssigkeit, F das Flüssigkeitsstandrohr und 0 die Luftöffnung, B der Schwimmer mit der Sperrflüssigkeit, C die Tauchglocke, welche mit dem Deckel D fest verbunden ist, und ν der Anschlußstutzen.
Fig. 2 stellt eine Einrichtung dar, die sich von der vorigen dadurch unterscheidet, daß die Glocke C durch ein Flüssigkeitsgefäß H mit Anschlußstutzen ν ersetzt ist, welches durch einen Heber R mit der Sperrflüssigkeit verbunden ist.
Diese Einrichtungen geben Vergrößerungen oder Verkleinerungen an dem Maßstab des Flüssigkeitsstandrohres F je nach dem Querschnittsverhältnis der Durchmesser von Glocke, Schwimmer und Tragflüssigkeitsbehälter sowie dem spezifischen Gewicht der Tragflüssigkeit.
Fig. 3 stellt ein der vorliegenden Erfindung entsprechendes Barometer dar.
Das innere, mit Quecksilber gefüllte und in Quecksilber tauchende, am Deckel befestigte Barometerrohr entspricht der Glocke C in Fig. i. Auch im übrigen ist dieses Barometer entsprechend Fig. 1 gebaut. Als Tragflüssigkeit dient eine Flüssigkeit von geringerem spezifischen Gewicht, z. B. Glyzerin, Wasser, öl.
Dem Vakuumraum des Barometerrohres, in dem die obere Quecksilberoberfläche' spielt, kann man auch einen anderen Querschnitt geben als dem übrigen Teil dieses Rohres, und dann entspricht dieses Barometer dem Gasdruckmesser nach Fig. 2. Der Vakuumraum ist dann das die Glocke ersetzende Gefäß und der übrige Teil des Rohres der Heber.
Diese Barometer haben den besonderen Vorzug, daß sie, obgleich nur wenig länger als ein Quecksilberbarometer, doch Anzeigen in starker Vergrößerung liefern können, ja sogar in so starker Vergrößerung, wie sie sonst nur von Barometern mit leichteren Flüssigkeiten in entsprechender Länge zu erwarten sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Flüssigkeitsgasdruckmesser mit Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrflüssigkeit von 'dem Schwimmer getragen wird, wobei die Tauchglocke entweder fest über der Sperrflüssigkeit angebracht ist oder als ein besonderes Gefäß ausgebildet ist, das mit der Sperrflüssigkeit des Schwimmers durch einen Heber verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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