DE226052C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/02—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
- A01B33/025—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel with spring tools, i.e. resiliently- or flexibly-attached rigid tools
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- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B61/00—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain
- A01B61/04—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame
- A01B61/044—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis
- A01B61/046—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis the device including an energy accumulator for restoring the tool to its working position
- A01B61/048—Devices for, or parts of, agricultural machines or implements for preventing overstrain of the connection between tools and carrier beam or frame the connection enabling a yielding pivoting movement around a substantially horizontal and transverse axis the device including an energy accumulator for restoring the tool to its working position the connection or the energy accumulator being active in two opposite directions, e.g. for reversible plows
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
angelenkt sind.
Motorhackmaschinen, bei denen Einzelhacken nebeneinanderliegend auf einer gemeinsamen
Tragwelle zu Hackengruppen angeordnet sind, sind bekannt. Bei dieser Art von Hackmaschinen wird das Einschlagen der
Hacken in den Erdboden ausschließlich durch deren Eigengewicht bzw. den freien Fall,
unterstützt durch die Wirkung der Zentrifugalkraft, bewirkt. Besondere Vorkehrungen,
ίο um die Hacken bezüglich ihrer Schlagkraft, Schlag'tiefe usw. zu regulieren, waren nicht
vorgesehen.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Hackmaschine können nun die Hacken
auch während des Ganges der Maschine, wie es gerade die Verhältnisse erfordern, bezüglich
Schlagkraft, Schlagtiefe usw. reguliert werden. Es wird dies durch um die Drehachse
kreisende Lenker ermöglicht, welche die Hacken während des Kreisens um jene Drehachse
zum Arbeitsausschlag veranlassen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung veranschaulicht. Es
stellen dar:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht der Hackmaschine,
Fig. 3 in Hinteransicht und teilweise im Schnitt die Haektrommel samt Vorrichtung
zum Feststellen der einzelnen Hacken an der Trommel,
Fig. 4 und 5 in Seitenansicht und Grundriß den Vorderteil einer Hacke (Schneidwerkzeug),
Fig. 6 eine spezielle Hackenform,
Fig. 7 ein Beispiel einer Hackengruppe von ungleicher Zusammensetzung.
In den Figuren bedeuten 1, 1 zwei auf der
Hinterachse des Fahrzeuges sitzende Tragarme, die zwecks Hebens und Senkens um die
Hinterradachse gedreht werden können, und 2 eine in denselben gelagerte Welle. Auf dieser
sitzen, durch Ketten von einem nicht gezeichneten Motor angetrieben, die Scheiben 3,
in welchen die wellenförmigen Hackenträger mit gleichem oder ungleichem Abstand von
der Welle 2 drehbar gelagert sind; jede AVelle 4 vereinigt eine Reihe von Hacken auf
sich (Fig. ι bis 3). Statt einer Welle könnte auch ein Balken, eine Stange oder ein anderes
die Hacken zusammenfassendes Maschinenelement verwendet werden. In nachfolgendem
soll unter dem Ausdruck »Tragwelle« jeder dem genannten Zweck dienende Träger verstanden
sein.
Die Hackenstiele 5 werden durch kräftige Federn 6 vermittels Zapfen 7 und eines stellbaren
Zuglenkers 8 so an den dicht und in verschiedener Schräge liegenden Kerben des Hackenträgers 4 an demselben befestigt, daß
sie ihm gegenüber gewisse Ausschläge ausführen können (soweit dies die Feder 6 zuläßt),
in der Hauptsache aber gemeinsam an
ihren Drehschwingungen teilnehmen. Die Wahl der Kerben erlaubt Abstand und Schräglage
der Hacke zu verstellen; das Spannen der Feder 6 durch Lenker 8 erlaubt die Abhängigkeit
von dem Hackenträger 4 zu verstellen. Es könnte aber auch eine andere elastische Befestigungsart
für den Hackenstiel am Hackenträger angewendet werden, z. B. ein federndes Kippgelenk wie das nachfolgend beschriebene.
Die Hackenstiele 5 sind am äußeren Ende mit einem Gelenk 9 versehen (Fig. 4 und 5),
an dem das eigentliche Schneidwerkzeug 10 mit einer auswechselbaren Schneide 30 angelenkt
ist.
■ Dieses Gelenk 9 ist ein offenes Kippgelenk mit zwei Zapfen, die in ihrer Lage zum Stiel
verstellbar sind, und gegen die das Schneidwerkzeug 10 durch eine auch Anschläge tragende,
in Kerben stellbare Feder 11 in stabiler Mittellage gehalten wird, aus der es beim Anprall
an Steine usw. und beim Eindringen in den Erdboden beiderseitig, der Federkraft entgegen bis zum Anschlag an Feder 11 oder
an einen besonderen Anschlag ausschwingen kann (Fig. 4 punktiert gezeichnete Stellung).
Infolgedessen kann die Schneide während des Eindringens in den Boden eine von der Bahn
des Stieles und dem Hackenträger 4 nahezu unabhängige »Bahn verfolgen, die von der
Richtung der Schneidenbewegung vor dem Auftreffen und von der Form und Richtung"
der Schneide wesentlich abhängt und in den abgelösten Schollen verschiedenartig arbeiten,
z. B. eggen, wenden, mischen und scharren.
Durch zweckmäßige Wahl der Lage und Länge der Stiele und Schneiden, von Spannung
der Federn 6 und 11, von Schneidenform, Abstand der Hacken voneinander und des Gewichtes
derselben hat man es an der Hand, innerhalb ein und derselben Hackenreihe je nach Bedarf die verschiedenartigsten Gruppen
von Hacken zusammenzustellen (vgl. Fig. 7). Diese Zusammenstellbarkeit ist zur Erzeugung
der verschiedensten Schollen und Schollengruppen wertvoll.
Der Hackenträger 4 hat noch den besonderen Zweck, den beliebig zusammengestellten
Hackengruppen in ihrer Bewegung Ordnung zu verleihen und sie zu präzisem Arbeiten und
speziell zur Ausführung geordneter, schnell aufeinanderfolgender sog. akkordartiger Gruppenschläge
zu veranlassen, ohne Aufgabe, des Prinzips der Unzwangläufigkeit.
Durch entsprechendes radiales oder tangentiales Verschieben der Hackenträger in den
Scheiben 3 sowie durch entsprechendes Aufkeilen der Hebel 17 auf den Hackenträgern
kann die Schlagstelle von an aufeinanderfolgenden Hackenträgern befestigten Hackenreihen
so verändert werden, daß bei gleichmäßigem Vorschub des Wagens entweder vollständig
gleich breite Schollen von jeder Hackenreihe erzeugt werden oder daß die Schlagstellen aufeinanderfolgender
Hackenreihen sich derart verschieben, daß eine Hackenreihe die ganze Breite schlägt und die nachfolgende an derselben
Stelle nochmals einschlägt (mehrstufiges Hacken).
Verbände man die Hacken zu einer starren Reihe, so käme beim Aufschlag' einer Hacke
auf einen Stein oder Erdhöcker die Wucht der ganzen Gruppe entweder am Stein oder an
einer Schneide zerstörend zur Wirkung.
Die Feder 6 gibt nun jeder Hacke Spielraum, gegenüber dem Hackenträger nachzugeben,
sei es nach oben, sei es nach unten.
Dieser federnde Zusammenhang hat weitere Vorteile in Verbindung mit der nachfolgend
beschriebenen regulierbaren Leit- und Steuervorrichtung.
An einem der Tragarme 1 ist auf einer oder auf beiden Seiten der Hackentrommel nicht
mitumlaufend eine verstellbare mehrteilige Steuerkurve 12, 13, 14 befestigt, auf der die
mit der Hackentrommel umlaufenden und an ihr angelenkten ev. elastischen Leithebel 17
z. B. mittels Rollen laufen. Die Leithebel 17 sind auf den Hackenträgern 4 befestigt, so
daß ihre durch Abrollen auf der Steuerkurve verursachten Winkelausschläge sich auf die
Hackenträger 4 und teilweise durch die Federn 6 auf die Hackenstiele übertragen. Die
Federung der Hebel schont den Mechanismus; verändert man die Winkelstellung eines Leithebels
17 zum Hackenträger 4, so ändert dies die Hackenschrägstellung; durch Verschieben
einer Welle 4 samt den darauf sitzenden Hacken kann z. B. eine Hackenreihe gegenüber
einer folgenden Reihe um einen kleinen Betrag, z. B. innerhalb des Betrages der Kerbenabstände,
versetzt werden.
Die Teile 12, 13 und 14 der Steuerkurve
sind um die Trommelachse als Zentrum z. B. in Schlitzlöchern verstellbar, zwecks früherer
oder späterer Wirkung. Die Kurve 14 ist außerdem durch eine Feder. 15 gegen die
Trommelachse hin, z. B. vom Führersitz aus, " durch ein Regulierseil 16 zwecks Vergrößerung
oder Verkleinerung der Winkelausschläge der Steuerhebel um ein Gelenk schwenkbar.
Die direkte Wirkung der drei Kurvenstücke auf Leithebel, Hackenträger und Hacken ist
nun auf die Zeit nach und vor dem eigentlichen Hackenschnitt im Boden beschränkt,
während des Schnittes aber dadurch unterbrochen, daß unter Wirkung von Gewicht und
Zentrifugalkraft der Hacken und unter Nachwirkung der Kurve 14 die Hacken samt
Hackenträger und Leithebel schlagend noch iao
weiter ausschwingen und den Leithebel von der Kurve abheben, doch hindert ein Anschlag
χ ein zu weites Schwingen desselben.
Nach erfolgtem Schlag zwingt die sich weiter drehende Welle 2 die durch den Erdboden
aufgehaltenen Hacken sich der Trommel und den Steuerhebel sich der Kurve wieder zu
nähern. Dabei kann z. B. das federnde Ende von Kurve 12 den Steuerhebel wieder einfangen
und die Kurve 13 den Anschlag gegen zu weites Rückklappen der Hacken gegen die
Trommel bilden. Bei Weiterdrehung der Trommel werden die Hacken durch Kurve 12
gehindert, infolge Zentrifugalkraft nach hin-
!5 ten und oben auszuschlagen und durch Kurve
13 infolge Gewichtswirkung, z. B. bei langsamen Gang, auf die Trommel zurückzufallen.
Um die Zentrifugalkraft bei langsamen Gang der Schwerkraft entgegen zu unterstützen im
Sinne früheren Ausschiagens, kann nun Kurve
14 zur Wirkung gebracht werden, die trotz ihrer Beschränkung auf einen relativ kleinen
Winkelausschlag doch für die Stärke des Schlages maßgebend ist, weil diese bei gegebener
Tourenzahl und Hackengewicht namentlich von der Dauer der Fallzeit und der quadratisch mit der Entfernung vom Zentrum
zunehmenden Zentrifugalkraft der Hacken abhängt. Dabei wirkt die Feder 6 nicht nur stoßmildernd, sondern ihre stärkere
oder schwächere Spannung bewirkt ein Voroder Nacheilen einzelner Hacken und rasch
aufeinander folgende Einzelschläge gleich einem gebrochenen Akkord, so daß die Hackenschneiden einer Reihe beispielsweise
kurz vor dem Aufschlag eine gezackte oder spiralige Linie bilden. Dies hat den Vorteil,
daß in beiden Fällen eine Rückwirkung des Schlages auf die Maschine eine mildere wird
und im letzteren Fall z. B. nacheinander zusammenhängende Schollenbänder abgelöst werden,
die gewendet oder unter andere Schollen gearbeitet werden.
Diese Wirkung der Kurve. 14 und der abgestuften Federspannung kann unterstützt werden
durch Verdrehen des Leithebels 17 auf der Welle 4 und solche Anordnung der Hackenstiele
auf der Welle, daß sie ungleiche Neigung haben. Zu diesem Zwecke sind auf den Trägern 4 entsprechende Kerben vorgesehen.
Um die Hacken bei sich drehender oder ruhender Trommel zeitweise vom Erdboden fern und gegen die Trommel rückwärts festzuhalten
(z. B. bei Schwenkungen oder zum Überspringen harter oder nasser Stellen des Bodens oder auf der Straße), dient die mitumlaufende
Abstellvorrichtung 21, 22, 23, 24, 26 (Fig. 3 und 11).
Auf der Trommelwelle 2, mit Nut und Feder durch JVIutter 19, Muffe 21 und Zugstangen 22 längs verschiebbar, sitzt das Armkreuz 23, dessen federnde Sperrhaken 24 über die an Welle 4 fest oder etwas federnd befestigten Sperrhebel 26 greifen können. Wird das Armkreuz gegen die Sperrhebel gezogen, so fangen sich die letzteren beim Drehen der Wellen 4 an den Sperrhacken, sobald die Hacken in ihre innerste Lage kommen. Das Armkreuz und die Hebel 25 können auch außerhalb der Scheibe 3 liegen.
Auf der Trommelwelle 2, mit Nut und Feder durch JVIutter 19, Muffe 21 und Zugstangen 22 längs verschiebbar, sitzt das Armkreuz 23, dessen federnde Sperrhaken 24 über die an Welle 4 fest oder etwas federnd befestigten Sperrhebel 26 greifen können. Wird das Armkreuz gegen die Sperrhebel gezogen, so fangen sich die letzteren beim Drehen der Wellen 4 an den Sperrhacken, sobald die Hacken in ihre innerste Lage kommen. Das Armkreuz und die Hebel 25 können auch außerhalb der Scheibe 3 liegen.
Um zu verhindern, daß bei falscher Hantierung etwa die Hebel 26 festgestellt werden,
bevor Kurve 14 ganz eingezogen ist (wobei ohne federnde Befestigung auf Welle 4 die
Hebel 17 und 26 brechen müßten), ist eine Feder 27 vorhanden, die bestrebt ist, die Mutter
19 in jene Stellung zudrehen, in welcher das
Armkreuz seine innerste Lage einnimmt und die Hebel 26 gesperrt sind. Zum Drehen dieser
Mutter, entgegengesetzt zur Wirkung der P'eder 27, dient das Seil 16, welches einerseits
an der Mutter 19 angreift und andererseits an irgendeiner festen Stelle der Maschine befestigt
ist. Wenn das Seil 16 nicht angezogen wird, so bewirkt die Feder 15 den Einzug der
Kurve, während gleichzeitig die Feder 27 das Armkreuz in die Sperrlage drückt. Wird das
Seil 16 leicht angezogen, so wird die Mutter 19 entgegengesetzt der Wirkung der Feder 27
gedreht, was die Freigabe des Armkreuzes zur Folge hat; erst bei starkem Ziehen am Seil
wird die Kurve ausgespreizt.
Fig. 7 zeigt eine Hackengruppe mit ■ ungleich langen Hackenstielen und ungleichen
Abständen zwischen denselben. Die Hackenstiele 5 sind an den Hackenträgern 4 angelenkt.
Ferner sind an den Hackenträgern 4 die durch den Leithebel 17 beeinflußten Ubertragungshebel
28" samt der sie verbindenden Druckschiene 28 angelenkt. Die Tragwellen
und die Leitorgane sind aber hier getrennt.
Fig. 6 zeigt eine Hackenform, die für reihenförmige Gruppierung der Hacken von
Wert ist.
Die Haupthacke trägt hier eine weiter nach vorn ausgreifende, aber weniger tief schlagende
Schneide 29, die vorzugsweise in Richtung des Schlages federnd nachgiebig ist und
einen mitfedernden Vorsprung 25 besitzt.
Dadurch wird erreicht, daß diese Vorschneide und indirekt auch die Hauptschneide
nur begrenzt in den Boden eindringen kann, und daß beim Rückzug des Stieles und Kippen
des angelenkten Schneidwerkzeuges die obere, z. B. Pflanzenteile enthaltende Scholle bzw.
Schollenband rückwärts gezogen und in die gerade entstehende untere Furche durch den
Anschlag vor die Hauptschneide geworfen wird, bevor dieselbe einen wesentlichen Weg
zurückgelegt hat.
Die Fig. 8, 8 a und 8 b zeigen ebenfalls eine eine geordnete Hackenreihe voraussetzende
Hacken form.
Am längsschneidenden nach vorn gekrümmten Schenkel χ des Hackenkopfes ist ein
schmales querschneidendes Messer y befestigt, so daß beim Hacken ein L-, T- oder n-förmiger
Schnitt entsteht. Zwei Nachbarschneiden lösen, wenn ihre Quermesser nahe beisammen
stehen, zwischen sich eine Scholle s ab. Beim Rückzug der Hacke nach hinten
wird nun diese Scholle in der Pfeilrichtung
gewendet, indem das Quermesser y ihr unteres Ende nach hinten zieht, während der Kopf
der von Anfang an schon nach vorn geneigten Scholle unter Wirkung von deren Trägheit
und ihrem Gewicht vornüber abwärts in die Furche fällt.
Fig. 9 zeigt eine andere Hackenform. Am Stiel 5 mit dem Doppelgelenk ist ein Druckbolzen
32 vor- und rückwärts verschiebbar angeordnet. Die in bekannter Weise durch Verdrehen
zu spannende Feder 33 drückt den Werkzeughalter 10 gegen die Zapfen 9 des
Doppelgelenkes, indem sie sich gegen die Führung 34 stützt. Die ebenfalls durch Verdrehung
stellbare Feder 35 bildet beim Ausschlagen des Schneidenhalters nach vorn und nach
lückwäris für denselben den elastischen veränderlichen
Anschlag an Führung" 36. Durch Aufstecken beliebig wählbarer Gewichte 37 kann das Gesamtgewicht der Hacke verändert
werden. Die Vorschneide 29 samt ihrem Vorsprung 25 ist hier in der Höhe verstellbar
und auswechselbar an dem auf den Werkzeughalter 10 aufsteckbaren nachgiebigen Schneidenhalter
38 befestigt. Die auswechselbare Schneide 30 ist mit Hilfe von Aufsteckhülsen 39 in der Höhe verstellbar.
Fig. 10 zeigt im Vertikalschnitt eine Ausführungsform
der Hacke, die ähnlich der in den Fig. 4 und 9 gezeigten eine allseitige Verstellbarkeit
im Interesse der Hackengruppie-1 ung gestattet. Gegen die Anschläge 41 des
kappenförmigen Stielendes wird das Werkzeug 42 durch Spannfedern 43, Stellmutter 44,
Zugschraube 49 gezogen. Die Feder 46 dient als Anschlag. Abgeschrägte, ringförmige Unterlagen
47 erlauben verschiedene Schrägstellungen. 48 ist eine Gegenmutter, die gleichzeitig
zum Beschweren der Hacke dient.
Claims (4)
1. Motorhackmaschine, bei der nebeneinanderliegende Gruppen von Einzelhacken
durch Federdruck an gemeinsamen, um eine Drehachse kreisenden Tragwellen
angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß um die Drehachse kreisende Lenker (17) die Hacken während des Kreisens
zum Arbeitsausschlag veranlassen.
2. Motorhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge
(10} durch Federkraft gegen zwei am Hackenstiel vorgesehene und in
ihrer gegenseitigen Lage verstellbare Zapfen (9) gedrückt werden, zum Zwecke
eines beiderseitigen Nachgebens der . Schneidwerkzeuge beim Auftreffen auf harte Körper.
3. Motorhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nicht mit den
Hacken umlaufende, regulierbare Führungskurven (12, 13, 14) angeordnet sind,
welche die Hackengruppen oder deren Tragwellen aufzuhalten oder zu beschleunigen
vermögen, damit die Hackengruppen frühere oder spätere, stärkere oder schwächere
Gruppenschläge und entsprechende Schollengruppen erzeugen können.
4. Motorhackmaschine nach den Ansprüchen ι und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hacke außer der Hauptschneide eine weiter nach vorn ausgreifende, auf begrenzte Tiefe eindringende Hilfsschneide
(29) besitzt, die eine Scholle von geringer Tiefe von der Oberfläche löst und mit
Hilfe eines Anschlages beim Rückzug der Hacke vor der Hauptschneide in die von der Hauptschneide erzeugte Furche wirft,
um sie unterzuarbeiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE226052T | 1908-06-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226052C true DE226052C (de) | 1910-09-26 |
Family
ID=34484466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908226052D Expired DE226052C (de) | 1908-06-10 | 1908-06-10 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226052C (de) |
| GB (1) | GB190913459A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN117859420B (zh) * | 2024-03-11 | 2024-05-03 | 吉林农业大学 | 一种用于农业耕地的翻土机械 |
-
1908
- 1908-06-10 DE DE1908226052D patent/DE226052C/de not_active Expired
-
1909
- 1909-06-08 GB GB190913459D patent/GB190913459A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB190913459A (en) | 1909-12-16 |
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