DE226082C - - Google Patents

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DE226082C
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briquette
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G11/00Chutes
    • B65G11/12Chutes pivotable
    • B65G11/126Chutes pivotable for bulk

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  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 226082 KLASSE 81 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1909 ab.
Bekanntlich werden in Kohlenwerken die dort mittels Pressen erzeugten Briketts durch gegenseitiges Aneinanderreihen und Fortschieben in einer an das Mundstück der Presse sich anschließenden, entsprechend langen Rinne nach dem Lagerschuppen oder der Versandstelle hinbefördert. Diese bekannten Förderrinnen bestehen aus einem hohlen Eisengerippe, dessen einzelne Glieder
ίο durch miteinander verschraubte, in einem Abstande von 500 bis 700 mm auseinander stehende Querschienen und C-förmig gestaltete Stützen zusammengehalten werden.
Mit Rücksicht auf die verschiedenen Größen der Briketts müssen die betreffenden Rinnen in ihrer Lichtenweite verstellbar sein, und es sind deshalb die die seitlichen Führungsschienen tragenden Stützen mit den Querschienen durch Schraubenbolzen derart verbunden, daß sich die betreffenden Teile gegenseitig zueinander ein- und feststellen lassen. Beim Einstellen der Rinne müssen daher zunächst die vielen Schrauben gelöst, dann die die Führungen tragenden Stützen der darauf ruhenden Last wegen mittels Hammer nach Maßgabe einer der gewünschten Brikettbreite entsprechenden Schablone auseinander- oder zusammengetrieben und schließlich sämtliche Schrauben wieder angezogen werden.
Diese Art der Einstellung der Brikettförderrinnen hat die Nachteile, daß erstens durch das Lösen und Wiederanziehen der vielen Schrauben großer Zeitverlust entsteht, zweitens die Rinne durch das Lösen der Verbindungsschräuben und durch die dagegen ausgeübten Hammerschläge nicht nur in sich 40
gelockert wird, sondern auch Teile derselben beschädigt und dadurch sehr oft kostspielige Ausbesserungen verursacht werden, und daß endlich drittens die Rinne in sich aus der geraden Linie kommt, infolgedessen unnötige Reibungen entstehen und die Briketts zerdrückt werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll diesen Übelständen .dadurch abgeholfen werden, daß die Führungsschienen an in starren Verbindungsbügeln geführten Haltern befestigt sind und durch Verschiebung derselben nach Leeren, Skalen oder Marken den Normalgrößen der Briketts entsprechend verstellt werden können, so daß während der Lichtenweitenverstellung die Starrheit der Rinne in sich gewahrt bleibt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Fig. ι in einem senkrechten Querschnitt, in Fig. 2 im Grundriß und in Fig. 3 in einer Seitenansicht dargestellt, während die Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Brikettförderrinne im Querschnitt zeigt.
Die Förderrinne besteht aus in gleichen Abständen (500 bis 700 mm) voneinander angeordneten, E-förmig gestalteten Bügeln a, deren Seitenschenkel durch Querträger b verbunden sind. Im unteren Teile der Rinne ist in bekannter Weise ein aus Längsstäben c gebildeter Rost befestigt, der gewissermaßen den Boden bildet und den · Briketts beim Fortschieben derselben als Auflage dient. In den Seitenschenkeln eines jeden Bügels α sind Löcher vorgesehen, durch die die Halter d gesteckt sind, deren innere Enden die die Seitenführung für die Briketts bildenden
Längsschienen e tragen. Je nach der Länge der Briketts können die Seitenschienen e durch entsprechende Verschiebung der Halter d gegeneinander oder voneinander bewegt und mittels auf den Haltern d sitzender Flügelmuttern f festgestellt werden. Damit eine gleichmäßige Verstellung der Führungsschienen e den normalen Längen der Briketts entsprechend stattfinden kann, werden auf die
ίο Halter d zwischen den Seitenschenkeln der Bügel α und den Seitenschienen e bzw. der Flügelmutter f gabelartige Leeren g aufgesteckt.
In der Fig. 4 ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei welcher ■ die Führungsschienen e von in den Bügeln a verschiebbaren und durch Muttern h feststellbaren Gewindespindeln i getragen werden und die Einstellung der erforderlichen Breite zwisehen den Führungsschienen nach Maßgabe von Leeren, Skalen oder Marken erfolgt. Die Verschiebung und Feststellung der Führungsschienen e läßt sich selbstverständlich auch in anderer Weise herbeiführen; wesentlich bleibt immer, daß die Bügel α feststehend angeordnet sind, damit die Rinne in sich starr bleibt.
Die in der beschriebenen Weise ausgebildete Förderrinne zum Transportieren von Briketts besitzt gegenüber den bekannten den Vorteil, daß die Führungsschienen vollständig gleichmäßig verstellt werden können, so daß die wirksamen Querschnittsabmessungen der Rinne in jeder eingestellten Breite die gleichen bleiben und dadurch Reibungen des Förderguts ausgeschlossen sind. Die Erfindung besitzt weiter den erheblichen Vorteil, daß infolge der Anwendung von Leeren, Skalen oder Marken beim Einstellen der Führungsschienen die Geradlinigkeit auf alle Fälle gewahrt bleibt, während bei den bisherigen Konstruktionen diese erforderliche Geradlinigkeit von der Gewissenhaftigkeit des Arbeiters abhängig ist. Etwaige Unregelmäßigkeiten in der Geradlinigkeit haben aber den großen Nachteil, daß unnötige Reibungen entstehen, die nicht nur erhöhte Kraftleistungen beim Fortschieben der Briketts erfordern, sondern auch die Briketts selbst leicht zerdrücken.
Die Verstellungseinrichtung läßt sich sowohl einseitig wie zweiseitig und nicht nur für die seitlichen, sondern auch für die oberen Führungsschienen anwenden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Veränderung der wirksamen Abmessungen von Brikettförderrinnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rinnenquerschnitt den Abmessungen der Briketts entsprechend in der Breite oder Höhe oder in beiden zugleich durch verstellbare Führungsschienen veränderlich gemacht ist.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen durch Schraubenbolzen verstellbar sind, auf die den Brikettformaten entsprechende gabelförmige Paßstücke aufgesteckt sind. ■ . '
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenbolzen mit Skalen oder Marken zum richtigen Einstellen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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