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Fertig-Turzarge Die Erfindung betrifft eine Fertig-Türzarge aus zwei
vertikalen Seitenteilen und einem diese verbindenden Querstück, wobei die Seitenteile
und das Querstück an ihren.
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zusammenstossenden Enden auf Gehrung auslaufen und dort mittels besonderer
Verbindungselemente aneinander festgelegt sind.
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Es gibt eine Reihe von Fertig-Türzargen, die in vorbereitete Mauer-
bzw. Wandöffnungen eingesetzt werden. Diese Zargen sind im allgemeinen so ausgebildet,
dass sie auf einer Seite der Wand eine die vorbereitet Öffnung über ragende Randleiste
aufweisen, während ihre Aussenabmessungen
zur anderen Seite hin
so klein sind, dass diese Seite ohne weiteres in die Aussparung eingeführt werden
kann. Der freie Raum zwischen Fertig-Zarge, Wand und Randleiste wird dann zugeputzt
oder auf sonstige Weise verfüllt.
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Die meisten der bekannten fertigen Türzargen, z.B. die in sehr grossem
Umfange verwendeten Stahlzargen, sind so ausgebildet, dass die beiden Seitenteile
und das Querstück bereits in der Fabrik fest miteinander verbunden sind, so dass
die Zargen dann beim Aufstellen auf der Baustelle nur noch ausgerichtet werden müssen.
Dieses Vorgehen hat insbesondere den Nachteil, dass sich die Zargen nur relativ
umständlich transportieren lassen. Ausserdem bereitet häufig die Lagerung Schwierigkeiten.
Schliesslich kann sich eine Zarge aufgrund irgendwelcher äusserer Umstände so stark
verziehen oder verbiegen, dass eine einwandfreie Ausrichtung auf der Baustelle praktisch
unmöglich wird.
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Die vorerwähnten Mängel werden bei einer weiteren bekannten Fertig-Zarge
vermieden, welche einen kunststoffüberzogenen Holzkern besitzt. Bei dieser Zarge
werden die Seitenteile und das Querstück zwar in der Fabrik vorgefertigt und bereits
an ihren entsprechenden Enden auf Gehrung geschnitten, so dass hinsichtlich Lagerung
und Transport
keine Probleme auftreten. Bei diesen bekannten Zargen
werden die Seitenteile und das Querstück durch mehrere in den aneinanderstossenden
Enden etwa senkrecht zu den Gehrungs flächen verlaufende Schraubbolzen miteinander
verbunden.
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Bei dieser Art der Verbindung ist nachteilig, dass die Ausrichtung
der Seitenteile gegenüber dem Querstück aufgrund der unvermeidlichen Toleranzen
in den Bohrungen für die Bolzen Schwierigkeiten bereitete Ausserdem besteht die
Gefahr, dass bei unachtsamer Handhabung, insbesondere bei ungewollter Verschränkung
der fertig montierten Zarge die die Bolzen aufnehmenden Bohrungen verformt werden,
was ebenfalls Mängel hinsichtlich der Ausrichtung der einzelnen Teile der Zarge
zur Folge haben kann. Weiterhin bereitet die Montage der bekannten Zarge, insbesondere
bei grösseren Abmessungen, gegebenenfalls Schwierigkeiten.
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Ziel der Erfindung ist es nun, eine Fertig-Türzarge zu schaffen, welche
sich einerseits leicht lagern und transportieren lässt, dabei jedoch trotz nahezu
vollständiger Vorfertigung im Herstellungsbetrieb ohne grössere Schwie rigkeiten
zusammengebaut werden kann und zusätzlich so ausgebildet ist, dass stets eine einwandfreie
gegenseitige Ausrichtung von Seitenteilen und Querstück gewährleistet ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss bei einer Fertig-Türzarge der
eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass die Seitenteile und das Querstück an
den Gehrungsflächen Jeweils mindestens eine etwa in Achsrichtung der Teile verlaufende
Ausnehmung aufweisen, die mit einer entsprechenden Ausnehmung des benachbarten Teils
in Gebrauchslage fluchtet, und dass zur Verbindung der Seitenteile mit dem Querstück
jeweils ein Winkelstück dient, dessen beide Schenkel in die miteinander fluchtenden
Ausnehmungen eingreift.
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Eine Zarge gemäss der Erfindung kann ohne weiteres in ihren Einzelteilen
transportiert bzw. gelagert werden. Durch die Herstellung der Zarge aus Einzelteilen
ergibt sich natürlich - was allerdings auch bereits bei der bekannten Zarge der
Fall war - die Möglichkeit, ohne grössere Schwierigkeiten unterschiedlich breite
Zargen mit gleicher Höhe oder unterschiedlich hohe Zargen mit gleicher Breite herzustellen.
Dadurch wird die Lagerhaltung vereinfacht. Beim Zusammenbau der Zarge nach der Erfindung
ist es lediglich erforderlich, dass an Jeder Ecke eines - bei breiteren Zargen auch
mehrere - der Winkelstücke in die entsprechenden Ausnehmungen eingesteckt wird.
Dadurch sind Seitenteile und Querstück einwandfrei gegeneinander ausgerichtet, sobald
die Gehrungsflächen zur Anlage kommen. Da die Abmessungen der Schenkel der Winkelstücke
und der Ausnehmungen
relativ genau aufeinander abgestimmt werden
können, lässt sich auch eine grosse Genauigkeit in der Ausrichtung erreichen. Die
Festlegung der Seitenteile und des Querstückes aneinander kann beispielsweise durch
besondere chrauben erfolgen. Günstiger ist allerdings eine Lösung, bei der die Winkelstücke
an den Seitenteilen und dem Querstück direkt mittels Schraubbolzen od. dgl. festgelegt
werden.
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Ein besonders zweckmässiger Vorschlag derErfindung-geht aber schliesslich
dahin, dass die Schenkel der Winkelstücke lose in die Ausnehmungen der Seitenteile
und des Querstücks eingesetzt sind, und dass das QuerstUck mit den Seitenteilen
jeweils mittels eines Kniehebelverschlusses verbunden ist, wobei - bevorzugt der
Kniehebelverschluss einen nahe dem auf Gehrung auslaufenden Ende des Seitenteils
oder des Querstücks angeordneten, schwenkbaren Betätigungshebel aufweist, an welchem
ein das entsprechende Ende des anschliessenden Querstückes bzw. Seitenteils in Gebrauchslage
übergreifender Spannbügel angelenkt ist. Bei dieser Ausführungsform wird die Ausrichtung
des Querstücks gegenüber den Seitenteilen durch die Gehrungsflächen und das Winkel
stück erreicht, während der Kniehebelverschluss nur zur Halterung der entsprechenden
Teile der Zarge aneinander dient, d.h. nur ein Herausgleiten der Schenkel des Winkelstückes
aus den Ausnehmungen verhindern soll.
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Besonders zweckmässig ist es, wenn die Ausnehmungen der Seitenteile
und/oder des Querstückes von dem zur Gehrungsfläche offenen Ende von Längskanälen
der Seitenteile bzw.
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des Uuerstckes gebildet sind. Diese Längskanäle sind im Querschnitt
zweckmässigerweise etwa rechteckig und weisen an ihrer der die Zarge umgebenden
Wand od. dgl. zugekehrten Aussenwand einen schmalen Längsschlitz auf. Diese Längskanäle
können dann nicht nur die Sche#nkel der Winkelstücke aufnehmen. In die Längskanäle
kann beispielsweise ein Profilstreifen als Versteifung für die Zarge eingebracht
werden, falls dies unter gewissen Umständen erforde#rlich sein sollte. Weiterhin
können nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung in die Längskanäle etwa T-förmige
Halterungsstücke einschiebbar sein, deren einer Schenkel den Längsschlitz durchsetzt
und ein Befestigungsband trägt, wobei zweckmässig an dem überstehenden Schenkel
ein Schlitz vorgesehen ist, durch welchen ein Lochbandeisen gesteckt ist welches
zur Festlegung der Zarge an der Wand od. dgl.
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dient. Weiterhin können die Längskanäle mit den Längsschlitzen auch
zur Halterung eines Dämpf- bzw. Dichtungsprofiles verwendet werden, das zwischen
der Zarge und der anschliessenden Wand zu liegen kommt.
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Bei den bekannten, mehrteiligen Zargen wird im allgemeinen so vorgegangen,
dass die Seitenteile und das Querstück einzeln angeliefert werden. Hierbei besteht
natürlich die Gefahr,
dass einzelne Teile während des Transports
verloren gehen. Um dies zu vermeiden, hat man bisher die einzelnen Teile gemeinsam,
beispielsweise in eine Kunststoffhülle, verpackt. Dies bedeutet einerseits einen
zusätzlichen Aufwand, der die Gestehungskosten selbstverständlich erhöht.
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Andererseits hat der Handwerker, der die Zargen aufstellen will, zusätzliche
Arbeit mit dem Auspacken9 was sich ebenfalls kostensteigernd bemerkbar macht. Um
die vorerwähnten Mängel zu beseitigen wird nun nach einem weiteren, sehr wesentlichen
Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, dass die Winkelstücke Jeweils zwei gelenkig
miteinander verbundene Schenkel aufweisen. Zweckmässigerweise wird sogar so vorgegangen,
dass wenigstens eines der beiden Winkel stücke aus drei aneinander angelenkten Abschnitten
besteht, wo~ bei der Abstand der beiden die Abschnitte verbindenden Gelenke wenigstens
gleich dem zweifachen Abstand zwischen der Ausnehmung und der zugehörigen, die Türöffnung
begren zenden Innenfläche des Seitenteils oder Querstückes ist.
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Die Verwendung eines Winkelstückes mit nur einem Gelenk gestattet
es, die Seitenteile und das Querstück miteinane der verbunden zu lassen, trotzdem
aber die drei Teile der Türzarge dann so auszurichten, dass sie etwa in einer Linie
verlaufen. Es ergeben sich dabei normalerweise etwa 5 m lange Teile, die sich an
sich transportieren liessen.
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Wenn dann zusätzlich eines der beiden Winkelstücke mit zwei Gelenken
in entsprechendem Abstand versehen ist, so
ist die Möglichkeit gegeben,
ein Seitenteil und das Querstück in einer Linie zum Transport auszurichten und das
andere Seitenteil nach oben (in Gebrauchslage) auf das Querstück umzulegen, d.h.
also etwa um 2700 zum Transport zu verschwenken. Man erhält dann eine Transporteinheit,
bei der die beiden Seitenteile mit ihren Aussenflächen aneinander und ausserdem
das Querstück an einem Seitenteil in gleicher Weise anliegen.
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Sobald die derart in Transportstellung befindlichen Zargen auf der
Baustelle angelangt sind, wird dann das eine Seitenteil, welches silber das Winkelstück
mit nur einem Gelenk mit dem Querstück verbunden ist, um 900 in die Gebrauchsstellung
geschwenkt. Gleichzeitig werden die beiden Schenkel des Winkelstückes so weit in
die Ausnehmungen im Seitenteil bzw. Querstück eingeschoben, dass sich das Gelenk
genau im Bereich der Gehrungsflächen befindet. Die Ausrichtung der Rahmenteile erfolgt
über die Gehrungsflächen. Das andere Seitenteil wird um etwa 2700 in die Gebrauchslage
verdreht. Da das zur Verbindung dieses Seitenteils mit dem Querstück dienende Winkelstück
zwei Gelenke aufweist, muss es so in die Ausnehmungen eingeschoben werden, dass
in einer Ausnehmung lediglich ein Abschnitt des Winkelstückes liegt, während die
andere Ausnehmung zwei Abschnitte einschliesslich des diese Abschnitte verbindenden
Gelenkes aufnlmmt. Das zweite Gelenk ist wiederum im
Bereich der
Gehrungsflächen vorgesehen. Sobald dann die Zargenteile in der vorerwähnten Stellung
sind, werden sie gegeneinander z.B. mittels des bereits erläuterten Kniehebelverschlusses
oder mit Hilfe von in entsprechende Gewindebohrungen der Winkel stücke einsetzbaren
Schrauben od. dgl. festgelegt.
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Die Festlegung der Türbänder erfolgt bei der Zarge gemäss der Erfindung
bevorzugt derart, dass. die Türbänder Jeweils einzeln oder gruppenweise mittels
etwa Z-förmiger Ankerplatten festlegbar sind, deren einer freier Schenkel einer
Randleiste des Seitenteils (der die Wandöffnung übe#ragenden Randleiste) anliegt
und mindestens eine Gewindebuchse für den Befestigungszapfen des Bandes trägt, während
der andere freie Schenkel in eine Längsnut an der Aussenseite eingreift. Gegebenenfalls
kann dabei der zweite freie Schenkel auch in den Schlitz des Längskanales eingrelfene
Die vorstehende Ausbildung der Ankerplatten für die Türbänder hat den Vorzug einer
leichten Herstellbarkeit bei gleichzeitiger hoher Haltbarkeit.
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Es ist nach der Erfindung weiter vorgesehen, dass die Seitenteile
und das Querstück nahe ihren beiden der Wand od. dgl. parallelen Randflächen eine
Nut zur Aufnahme eines Wandanschlussprofiles oder eines Aufsteckprofiles aufweisen.
Auf diese Weise lässt sich zo über
Anschluss- oder Aufsteckprofile
aus Kunststoff oder Metall ein einwandfreier Putzanschluss erreichen. Besonders
zweckmässig ist, wenn ein Aufsteckprofil in seiner Form und seinen Abmessungen so
gestaltet ist, dass es die Randleiste nachbildet. In diesem Falle lässt sich ein
beidseits der Wand gleich aussehender Rahmen herstellen.
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Die vorstehend erläuterte Erfindungsidee lässt sich selbstverständlich
bei allen möglichen Arten von Turzargen verwirklichen. Besonders günstig ist es
jedoch, wenn die Seitenteile und das Querstück einschliesslich der Gehrungsflächen
aus Kunststoff Jeweils einstückig gepresst sind.
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Hierbei lassen sich die sämtlichen Nuten ohne grössere Schwierigkeiten
anbringen. Ausserdem lassen sich besonders hohe Genauigkeiten hinsichtlich des Gehrungswinkels
erreichen. Man erhält eine Türzarge sehr hoher Festigkeit.
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Bei derartigen, einstückig gepressten Seitenteilen bzw.
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Querstücken ist es zusätzlich möglich, die Seitenteile und das Querstück
der Zarge oberflächlich mit einer Struktur, z.B. einer Holzmaserung od. dgl. zu
versehen. Weiterhin kann bei einer derartigen Zarge leicht ein Aufdruck mit einer
Holzmaserung vorgenommen werden.
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Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung der Zargen besteht darin,
dass die Seitenteile und das Querstück aus einem stranggepressten bzw. extrudierten
Kunststoffprofil
hergestellt sind, wobei die einzelnen Teile auf
Gehrung abgeschnitten sind. Zweckmässig ist in diesem Fall das Profil ein Hohlprofil,
dessen geschlossene EohlrEums wenigstens teilweise ausgeschäumt sind.
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Ein weiterer Vorschlag zur herstellung der Zargen geht dahin, dass
die Seitenteils und das Querstück Jeweils aus mehreren miteinander verbundenen,
um Metall-Hohlprofil-Kerne vakuurnverformten Kunststoffschichten hergestellt sind,
wobei die Metall-Hohlprofil-Kerne nur bereichsweise vorgesehen sein können.
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Schliesslich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, dass die Seitenteile
und das Querstück aus Stahlprofilabschnitten bestehen, wobei bevorzugt mehrere Stahlprofile
miteinander verbunden, insbesondere verschweisst sind.
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Bei sämtlichen oben erläuterten Ausführungsformen der Türzargen, insbesondere
aber bei den aus Kunststoff gepressten, ist es vorteilhaft, wenn in beiden Seitenteile
vorbereitete, leicht freilegbare Ausnehmungen für die Zapfen der Bänder und die
Schlossplatte vorgesehen sind. Die Ausnehmungen können z.B. mittels einer leicht
auftrennbaren Kunststoffhaut verschlossen sein, die sich vor allem bei den einstückig
aus Kunststoff gepressten Seitenteilen sehr leicht erzeugen lässt.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der
Zeichnung.
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Es stellen dar: Figur 1 teilweise aufgebrochen und im Schnitt eine
Ansicht einer erfindungsgemässen Fertig-Türzarge von der Seite her, welche die die
Wandöffnung überdeckende Randleiste od. dgl.
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aufweist; Figur 2 eine Ansicht entsprechend Figur 1 eines Eckes einer
anderen Ausführungsform einer Zarge; Figur 3 im Längsschnitt eine Türzarge gemäss
dem Ausführungsbeispiel der Figur 2 in Transport stellung; Figur 4 in Ansicht das
bei der Zarge der Figuren 2 und 3 verwendete Winkelstück; Figur 5 eine Seitenansicht
eines Schnellverschlusses zur Verwendung bei den Zargen der Figuren 1 bis 4; Figur
6 eine weitere Ansicht des Schnellverschlusses der Figur 5; Figur 7 zwei verschiedene
Ausführungsformen der Befestigung von Türbändern in Seitenansicht;
Figur
8 einen Querschnitt zur Figur 7; Figur 9 in Draufsicht schematisch ein Seitenteil
einer Türzarge nach der Erfindung einschliesslich der Befestigung an einer Wand;
Figur 10 eine Innenansicht eines Abschnitts eines Türzargen-Seitenteils mit einer
Schloß.
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platte; Figur 11 einen Querschnitt zur Figur 10; Figur 12 in einer
Darstellung entsprechend Figur 9 eine Türzarge einschliesslich der zugehörigen Wand,
wobei zwischen Zarge und Wand ein Dämmprofil untergebracht ist; Figur 13 einen Querschnitt
durch ein Zargen-Seitenteil oder -Querstück, welches aus Kunststoff-Schichten mit
Metall-Hohlprofilen zur Verstärkung besteht; Figur 14 im Querschnitt ein stranggepresstes
Profil aus Kunststoff für eine Zarge nach der Erfindung und Figur 15 schematisch
ein Profil für eine Zarge nach der Erfindung aus Stahl.
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Sämtliche dargestellten Fertig-Türzargen bestehen im wesentlichen
aus drei Teilen, nämlich den beiden Seitenteilen 1 und einem Querstück 2. Sowohl
die Seitenteile 1 als auch das Querstück 2 laufen dort, wo sie aneluanderstossen
in eine Gehrungsfläche 3 aus0 Diese Flächen 3 dienen grundsätzlich zur gegenseitigen
Ausrichtung von Seitenteilen 1 und Querstück 2. Wie die Zeichnungen erkennen lassen,
weisen sowohl die Seitenteile 1 als auch das Querstück 2 im Querschnitt ein identisches
Profil auf. Es wäre allerdings gegebenenfalls auch möglich, eines der Seitenteile
oder beide Seitenteile mit gegenüber dem Querstück unterschiedlichem Profil auszustatten.
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Bei den Ausführungsbeispielen der Figuren 1 bis % 12 sind die beiden
Seitenteile 1 und das Querstück 2 der Zarge einstückig aus Kunststoff gepresst.
Bei diesem Pressvorgang werden dann auch gleich die Gehrungsflächen 3 angepresst,
und zwar an den Seitenteilen 1 je eine Gehrungsfläche am oberen Ende, am Querstück
2 dagegen zwei an beiden Enden. Die Herstellung der Teile 1, 2 der Zarge durch Pressen
aus Kunststoff bringt insbesondere den Vorteil, dass die Herstellungszeiten sehr
kurz werden. Es ist Ja- nicht mehr, wie bei Verwendung stranggepresster Profile,
erforderlich, die Gehrungsflächen durch entsprechend schräges Abschneiden der Profile
zu schaffen. Ein weiterer Vorzug ist die hohe erreichbare Masts genauigkeit. Ausserdem
entsteht praktisch kein Abfall. Durch
entsprechend günstigen Aufbau
der zum Pressen verwendeten Form bzw. durch geschickte Unterteilung der Form ist
es ohne weiteres möglich, in einer Maschine Seitenteile 1 und Querstücke 2 unterschiedlicher
Tiefe herzustellen, so dass auf die verschiedenen Mauerstärken Rücksicht genommen
werden kann. Schliesslich kann bei einer Herstellung in einem normalen Pressverfahren
ein anderer Kunststoff verwendet werden wie dies beim Strangpressen möglich ist.
Dadurch lässt sich eine sehr hohe mechanische Festigkeit und Alterungsbeständigkeit
der Zarge erreichen. Ausserdem ist natürlich auch eine Einfärbung des Kunststoffes
in beliebigen Farben möglich.
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Allerdings kann, wie die Figuren 13 bis 15 verdeutlichen sollen, die
Zarge nach der Erfindung nicht nur so hergestellt werden, dass die Teile 1, 2 einstückig
aus Kunststoff in einem Arbeitsgang gepresst werden. In Figur 13 ist beispielsweise
ein Querschnitt durch eine andere Zargen-Ausführung gezeigt. Bei diesem Ausführungabeispiel
bestehen die Seitenteile 1 und das Querstück 2 der Zarge jeweils aus zwei Schichten
4, 5 von Kunststoff, der im allgemeinen in Form einer relativ dicken Lage vorliegt.
Diese Lagen 4, 5 (die Lage 4 ist dabei bei 6 und 7 unterbrochen) sind um Metall
-Hohlprofile 8, 9 und 10 im Vakuum verformt, so dass sie die Hohlprofile 8 bis 10
nahezu vollständig und dicht umgeben. In den Bereichen zwischen den Profilen
8
und 9, 9 und 9 und 9 und 10 sind lediglich die beiden Kunststoff-Lagen 4, 5 vorhanden.
Die sich ergebende gesamte Wandstärke ist Jedoch ausreichend zur Erzielung der gewünschten
Stabilität.
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In Figur 14 ist ein Türzargen-Profil gezeigt, dessen Hauptteil 11
aus Kunststoff in einem Extrusionsverfahren hergestellt ist. In diesem Hauptteil
11 sind eine Reihe von geschlossenen Hohlräumen 12 vorhanden. Zur Erhöhung der Stabilität
der Zargen-Teile 1, 2 in Figur 14 sind diese Hohlräume 12 mit einem aufgeschäumten
Kunststoff 13, z.B. mit Polyurethan-Schaum, ausgefüllt. Figur 14 lässt deutlich
erkennen, dass es beispielsweise durch Weglassen des Stückes zwischen den beiden
Linien 14 möglich ist, die Gesamttiefe der Zargen-Teile 1, 2 zu vermindern. Dies
kann ohne weiteres bei der Herstellung dadurch erfolgen, dass die Strangpressdüse
mehrteilig ausgebildet ist und dem Abschnitt 14 -14 entsprechende Teile oder auch
kleinere Teile herausge- -nommen werden können.
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In Figur 15 ist schliesslich eine Ausführungsform für die Fertig-Türzarge
veranschaulicht, bei welcher mehrere Stahl-Profile 15,'16 und 17 riteinander verbunden,
Z.B. verschweisst, sind.
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Bei sämtlichen gezeigten Ausführungsbeispielen ist in den
diesbezüglich
gleich ausgebildeten Seitenteilen 1 und Querstück 2 ein Längskanal 18 vorgesehen,
dessen Ausbildung besonders deutlich aus Figur 11 ersichtlich ist.
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Selbstverständlich ist es auch möglich bei tieferen Zargen entsprechend
den Figuren 13, 14 und 15 mehrere Kanäle 18a bzw. 18b und 18c vorzusehen. Die Längskanäle
18, 18a, 18b und 18c erstrecken sich bei den gezeigten Ausführungsbeispielen Jeweils
über die gesamte Länge der Seitenteile 1 bzw. des Querstückes 2. Sie sind ausserdem,
wie die Figuren 6, 8, 9 und 11 bis 15 zeigen, Jeweils an ihrer Aussenwand 19, die
der die Zarge umgebenden Wand 20 od.
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dgl. zugekehrt ist, mit einem sich über die gesamte Länge des Längskanales
erstreckenden Längsschlitz 21 geringer Breite versehen. Ausserdem ist der Querschnitt
der Längskanäle etwa rechteckig. Auf Jeden Fall muss die Breite des Längsschlitzes
21 erheblich geringer sein als die gesamte Innenbreite des Längsschlitzes im Bereich
der Aussenwand 19.
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Zur Verbindung der Seitenteile 1 mit dem Querstück 2 dienen bei der
Türzarge erfindungsgemäss jeweils Winkelstücka, deren Schenkel in die miteinander
inGebrauchslagefluchtenden, im Bereich der Gehrungsflächen 3 aneinanderstossenden
freien Enden der Längskanäle 18 einschiebbar sind. Diese Winkelstücke können dabei
unterschiedlich ausgebildet sein,
Bei dem Ausführungsbeispiel der
Figur 1 findet ein starres Winkelstück 22 Verwendung, dessen Schenkel 23 stets unter
dem gleichen Winkel von 900 zueinander verlaufen.
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Zur Festlegung des Winkelstückes 22 und dessen Schenkeln 23 in den
Längskanälen 18 der Seitenteile 1 und des Querstückes 2 dienen in Gewindebohrungen
der Schenkel 23 einschraubbare Schraubbolzen 24. Die Sechskantköpfe 25 der Bolzen
24 legen sich dabei über eine Beilagescheibe 26 an die Aussenseite 27 der Aussenwand
19 der Längskanäle 18 an, wodurch die Schenkel 23 gegen eine Verschiebung in Länge
richtung der Kanäle 18 gesichert sind. Bei dem AusSAhrungsbeispiel der Figur 1 sind
besondere Bohrungen 28 für die Bolzen 24 in den Aussenwänden 19 vorgesehen. Besonders'gUnstig
ist es Jedoch, wenn die Aussenwände 19 mit den Längsschlitzen 21 versehen sind,
durch die dann die Schraubbolzen 24 hindurchgreifen.
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Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 2 bis 4 finden Winkeilstücke
29 bzw. 30 Verwendung, die aus mehreren aneinander angelenkten Abschnitten 29a und
29b bzw. 30a, 30b und dOc bestehen. Bei einer derartigen Ausbildung-der Winkelstücke
besteht die Möglichkeit, entsprechend Figur 3, die Fertig-Zarge in vormontiertem
Zustand, d.h. in einem Zu~ stand, in dem die Seitenteile 1 und das Querstück 2 bereits
miteinander verbunden sind, zum Transport raumsparend so zusammenzulegen, dass die
Aussensaiten 31 er
beiden Seitenteile 1 bzw. des einen Seitenteils
1 und des QuerstUckes 2 aneinander liegen. Zu diesem Zweck wird das nur aus zwei
Abschnitten 29a, 29b bestehende Winkelstück 29 entsprechend Figur 3 gestreckt, d.h.
das ihm zugeordnete Seitenteil 1 und das Querstück 2 werden gegenseitig ausgerichtet,
was aufgrund des Gelenks 32 ohne weiteres möglich ist. Das Winkelstück 30 mit den
zwei Gelenken 32a und 32b wird so weit aus den Enden der Längsschlitze 18 herausgezogen,
dass es möglich ist, das Querstück 2 und das Seitenteil 1, dem der Abschnitt 30a
des Winkelstückes 30 zugeordnet ist, Aussenseite an Aussenseite aneinander zu legen,
d.h. das Seitenteil 1 gegenüber der Normalstellung, in der es vom Querstück 2 in
Figur 3 etwa nach unten verlaufen würde, etwa um 2700 umzuklappen. Um dies zu ermöglichen,
muss der Abstand a zwischen den Achsen der Gelenke 32a und 32b wenigstens gleich
dem zweifachen Abstand b zwischen der Aussenseite 31 eines Seitenteilsibzw. Querstüeks
2 und der Mittelachse des Längskanals 18 sein.
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Aus der in Figur 3 gezeigten Transportstellung wird die aus den Seitenteilen
1 und dem Querstück 2 bestehende Zarge dadurch in die Gebrauchsstellung gebracht,
dass das durch das Winkelstück 29 mit dem Querstück 2 verbundene Seitenteil 1 etwa
um 900 nach unten geklappt wird, wobei gleichzeitig die Schenkel 29a und 29b des
Winkelstückes 29 so weit in die Längskanäle 18 des Seitenteils 1 und Querstücks
2
eingeschoben werden, dass die Achse des Gelenks 32 in der Ebene der Gehrungsflächen
3 liegt. Weiterhin wird das Seitenteil 1 etwa um 2700 im Uhrzeigersinn nach unten
verschwenkt. Dabei wird dann das Winkelstück 30 in die aus Figur 2 ersichtliche
Stellung gebracht, in welcher der Abschnitt 30a in dem Seitenteil 1 untergebracht
ist, das Gelenk 32a in der Ebene der Gehrungsflächen 3 des Seitenteils 1 und Querstücks
2 liegt und sich die beiden Abschnitte 30b und 30c sowie das Gelenk 32b des Winkelstückes
30 im Längskanal 18 des Querstückes 2 befinden. Selbstverständlich müssen dann die
Abschnitte 29a, 29b sowie 30a, 30b und 30c der Winkelstücke 29 und 30 in der entsprechenden
Stellung fixiert werden. Dies geschieht entweder durch Bolzen entsprechend Figur
1. Besonders zweckmässig ist es Jedoch, wenn man die Seitenteile 1 und das Querstück
2 mit Hilfe eines Kniehebelverschlusses 33, der in den Figuren 5 und 6 dargestellt
ist, zusammenspannt. Dieser Kniehebelverschluss 33, der im Prinzip den bekannten
Bierflaschenverschlossen entspricht, weist einen bei 34 beispielsweise an einem
Seitenteil 1 angelenkten Betätigungshebel 35 auf, mit dem ein Spannhebel 36 schwenkbar
verbunden ist. Der Spannhebel 36 greift mit seinem Quersteg 37 im vorliegenden Falle
in eine Kerbe 38 des Querstückes 2 eine Es iSt leicht einzusehen, dass der Kniehebelverschluss
durch Bewegung des Betätigungshebels 35 in Richtung des Pfeiles 39 gelöst werden
kann, während bei Bewegung des Betätigungshebels 35 entgegen
Pfeilrichtung
39 der Spannbügel 36 das freie Ende des Quersteges 2 bzw. dessen Gehrungsfläche
3 gegen die entsprechende Gehrungsfläche 3 des Seitenteils anzieht.
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Eine gegenseitige Verschiebung des Seitenteils 1 und Querstücks 2
entlang der Gehrungsfläche 3 ist wegen des Vorhandenseins der in die Längskanäle
18 eingeschobenen, in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Winkelstücke 22, 29 oder
30 nicht möglich. Bei Vorhandensein eines derartigen Schnellverschlusses, wie er
in den Figuren 5 und 6 wiedergegeben ist, ergibt sich insbesondere der Vorteil,
dass die endgültige Montage der Zargen an der Baustelle ohne Zuhilfenahme besonderer
Werkzeuge erfolgen kann, was bei Verwendung der Bolzen gemäss Figur 1 natürlich
nicht möglich ist.
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Infolge der einwandfreien Ausrichtung von Seitenteilen 1 und Querstück
2 zueinander kann darüberhinaus eine einwandfreie Montage auch durch ungelernte
Arbeitskräfte erfolgen.
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Beispielsweise ist es nicht mehr erforderlich, dass ein Schreiner
- wie bisher - die Zargen zusammensetzt. Dies kann vielmehr auch der Maurer tun,
der dann die Zargen im Mauerwerk befestigt.
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In den Figuren 7 und 8 ist die Art der Befestigung der TUrbänder 40
bzw. 41, welche Jeweils mit Schraubzapfen 42 versehen sind, veranschaulicht. Als
Ankerplatte für die Schraubzapfen 42 dient im vorliegenden Falle ein etwa Z-förmig
gebogenes Blech 43. Dieses Blech weist an seinem
einen freien Schenkel
44 eine der Anzahl der Schraubzapfen 42 entsprechende Zahl von Gewindebuchsen 45
auf. Im vorliegenden Falle sind diese Gewindebuchsen 45 an den freien Schenkel 44
angelötet bzw. angeschweisst. Es wäre Jedoch bei entsprechender Ausbildung der Ankerplatten
43 auch möglich, direkt geschnittene Gewinde 45 vorzusehen. Der andere freie Schenkel
46 greift in eine besondere Nut 47 des Seitenteils 1. Gleichzeitig legt sich der'
Schenkel 44 an die entsprechende Wand einer Randleiste 48, die auf einer Seite die
Türöffnung in der Rohbauwand oder eine sonstige Öffnung überdeckt, an.
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Zur Montage der Bänder 40 bzw. 41 ist es bei einer Ausührungsform
gemäss der Erfindung lediglich erforderlich, an der vorgesehenen Stelle eine Bohrung
in der Leiste 48 für den Schraubzapfen 42 anzubringen und dann den Schraubzapfen
42 mit der entsprechenden Angel in den Gewindeansatz bzw. die Gewindebüchse 45 einzuschrauben.
Bei Herstellung der Seitenteile 1 aus Kunststoff im PressverfakrenS wie dies beim
Ausführungsbeispiel der Figuren 7 und 8 der Fall ist, kann die Bohrarbeit dadurch
überflüssig gemacht werden, dass die Bohrungen 49 für die Zapfen 42 bereits in der
Randleiste 48 vorgepresst werden und nur noch durch eine dünne Kunststoff-Haut verschlossen
sinds die bei Gebrauch durchstossen wird. Auf diese Weise ist es auch moglich, beide
Seitenteile bereits mit dem vorbersiteten Boh~
rungen zu versehen,
so dass die gleiche Zarge sowohl links als auch rechts verwendet werden kann.
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Das Band bzw. die Angel 40 stellt die normale Ausführungsform für
Türen durchschnittlichen Gewichtes dar. Bei schwereren Türen wird man dagegen ein
mehrteiliges Band, entsprechend dem Band 41, verwenden. Um auch sehr schwere Türen
haltern zu können, wäre es unter Umständen möglich, das Mittelstück der Ankerplatte
43 zwischen den beiden freien Schenkeln 44 und 46 so lange zu wahlen, dass der Schenkel
46 in den Längsschlitz 21 eingreift.
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Wie insbesondere die Figuren 6 bis 9 und 11 deutlich erkennen lassen,
weisen die Seitenteile 1 und das Querstück 2 der erfindungsgemässen Zarge nahe ihren
beiden Rändern an ihrer Aussenfläche 50, welche der die Türöffnung begrenzenden
Fläche 51 abgekehrt ist, und zwar nahe dem Rand, Je eine Nut 52 auf, die zur Halterung
von Aufsteck- bzw.
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Wandanschlussprofilen, insbesondere aus Gummi, bestimmt ists Beispielsweise
kann in die Nuten 52 eine handelsübliche, sogenannte Protektor-Schiene eingesetzt
werden.
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Die Längskanäle 18, die sich bei den erläuterten Ausführungsformen
der Zarge über die gesamte Länge der Seitenteile 1 bzw. des Querstückes 2 erstrecken,
können selbstverständlich nicht nur zur Aufnahme der Winkelstücke herangezogen
werden.
Diese Längskanäle 18 können insbesondere dazu dienen, entsprechend Figuren 8 und
9 etwa T-förmige Halteelemente 53 aufzunehmen, deren Mitteischenkel 54 dann den
Längsschlitz 21 durchsetzt. Diese T-förmigen Halteelemente 53 werden zur Festlegung
der Zarge 1, 2 an einer Mauer 20 verwendet. Hierzu weist der freie Schenkel 54 ein
Langloch 55 auf, durch welches ein Lochbandeisen 56 gesteckt ist, dessen Enden in
an sich bekanntsr Weise, z.B. mittels Nägeln, an der Wand 20 befestigt werden.
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Eine weitere Möglichkeit der Verwendung der Längskanäle 18 ist in
Figur 12 angedeutet. Dort ist in die Kanäle 18 das etwa T-förmige Ende 57 eines
Dämmstreifens 58 eingesetzt, welcher die Verbindung zwischen den Seitenteilen 1
bzw. dem Querstück 2 der Zarge und der anschliessenden Wand 20 herstellt. Diese
Ausführungsform ist besonders zweckmässig, falls die Zarge nach der Erfindung, was
bei ihrer Herstellung aus Kunststoff ohne weiteres möglich ist, in Fertigteile (entsprechend
der Wand 20) eingegossen werden sollte.
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Weiterhin lässt sich durch Verwendung der Dämmstreifen 58 gegebenenfalls
eine gute Schalldämmung erreichen0 In Figur 10 und 11 ist der Teil eines Seitenteils
1 dargestellt, welcher die Schlossplatte 59 aufnimmt0 Im vorliegenden Falle, in
dem die Zarge 1, 2 insgesamt aus Kunststoff gepresst ist, wird auch die Schlossplatte
59 mit den
Aussparungen 60 für die Riegel in das Seitenteil 1 mit
eingepresst. Selbstverständlich wäre es auch in diesem Falle wieder möglich, an
beiden Seitenteilen 1 der Zarge Schlossplatten 59 vorzusehen, deren Ausnehmungen
60 Jedoch dann von einer dünnen Kunststoff-Haut überdeckt sind. wobei Jeweils nur
die gerade erforderliche Haut bei Gebrauch durch stossen wird, so dass die gleichen
Zargen für links oder rechts angeschlagene Türen Verwendung finden können. In diesem
Zusammenhang sei auch noch auf die Möglichkeit hingewiesen, entsprechend Figur 14
an der Anschlagfläche 61 für die Türe ein Dichtungsprofil 62 vorzusehen, Zu diesem
Zweck ist in der Anschlagfläche 61 eine Nut 63 vorgesehen.
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In Figur 1 ist noch eine weitere Möglichkeit zur Ausnützung der Längskanäle
18 angedeutet. Wie Figur 1 deutlich zeigt, kann nämlich eine Anschlagleiste 64,
welche beispielsweise eine Schwelle bildet, mittels in das untere Ende der Längskanäle
18 in den Seitenteilen1 eingreifender, hakenförmiger Ansätze 65 an den Seitenteilen
1 festgelegt werden.
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Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeisplel
beschränkt. Es lassen sich vielmehr eine Reihe von Abwandlungen vornehmen. Insbesondere
kann die Zarge in Anpassung an verschiedene Mauerstärken in unterschiedlichen Tiefen
hergestellt werden, wobei dann gemäss den Figuren 13 bis 15 nicht nur ein Längskanal
18
sondern mehrere Längskanäle 18a, 18b und 18c vorgesehen werden
können. Weiterhin kann die Art und Anordnung der Nuten, mittels derer Aufsteck-
oder Wandanschlussprofile an der Zarge angebracht werden können, verändert werden.
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Schliesslich ergibt sich eine Vielzahl von Nögliclikeiten hinsichtlich
der Wahl des verwendbaren Materiales0 Wesentlich ist Jedoch, dass die Verbindung
der Zargen mittels Winkelstücken erfolgt, die im Bereich der Gehrungsflächen angeordnet
sind, so dass durch die Gehrungsflächen und die Winkelstücke eine einwandfreie Ausrichtung
von Seitenteilen und Querstück erfolgt, trotzdem Jedoch gegebenenfalls die Zarge
leicht zerlegt werden kann, was für den Transport von Bedeutung ist Aufgrund der
erfindungsgemässen Konstruktion der Zargen, bei denen die Einzelteile im Bereich
der Gehrungsflächen miteinander verbunden werden und durch die Verbindungsstücke
und die Gehrungsflächen eine einwandfreie Ausrichtung stattfindet, ist es nicht
mehr erforderlich, besonders mühsam und mit speziellen Werkzeugen eine Ausrichtung
der Zarge auf der Baustelle vorzunehmen.*der# sich hieraus ergebenden Zeitersparnis
bedeutet dieser Umstand aber auch,' dass nicht mehr die Gefahr einer Beschädigung
der Zarge beim Ausrich- -ten besteht. Es kann daher eine Zarge gegebenenfalls bereits
wesentlich früher im Rohbau gesetzt werden.
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*Neben