DE226105C - - Google Patents

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DE226105C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H37/00Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations
    • B65H37/04Article or web delivery apparatus incorporating devices for performing specified auxiliary operations for securing together articles or webs, e.g. by adhesive, stitching or stapling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226105 KLASSE 8/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Aufkleben von Tuchmustern o. dgl. auf Kartons, bei der die Zuführung dieser an die Anklebstelle mittels einer prismatischen, intermittierend gedrehten Trommel erfolgt und das Stoffmuster von einem Stapel auf den Karton aufgelegt und durch Anpressen angeklebt wird. Die Erfindung kennzeichnet sich besonders dadurch, daß die Trommel mit
ίο Falzen versehen ist, durch die die Kartons während der Zuführung und dem Aufkleben gehalten werden, aus welchen sie aber, wenn die Trommel mit ihnen von der Anklebstelle weg bewegt wird, selbsttätig herausfallen, und daß ein Schieber vorgesehen ist, der die Muster einzeln vom Stapel entnimmt, mit Klebstoff versieht und auf den Karton auflegt, und daß ferner eine Anpreßvorrichtung vorgesehen ist, die das aufgelegte Muster beim Rückgang des Schiebers festhält und dann den' mit Klebstoff versehenen Streifen an den Karton anpreßt. Infolge der Ausbildung der Maschine in der angegebenen Weise wird die Bedienung der Maschine gegenüber bekannten Maschinen zum Aufkleben der Stoffmuster auf von einander unabhängige Kartons vereinfacht, und es wird stets bei nur geringer Kraftaufwendung ein · gutes Ankleben der ■ Stoffmuster an die Kartons erzielt.
Die neue Maschine ist auf der beiliegenden Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι zeigt sie in Seitenansicht, teilweisem Schnitt. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die eine Hälfte der Maschine. Die Fig. 3 und 4 stellen Einzelheiten dar.
Die Zuführung der Kartons
einer prismatischen Trommel
erfolgt mittels I. die an ihren
flachen Seiten mit durch Leisten gebildeten Falzen 2 versehen ist, in die die Kartons 3 eingeschoben werden. An den Flachseiten der Trommel sind weiter einerseits, gegebenenfalls verstellbare Anschläge 4 angebracht, gegen die die Kartons mit ihrer einen Seite gelegt werden, so daß sie, wenn sie unter die Aufklebevorrichtung bewegt sind, in der Mitte unter dieser gehalten werden. Die Trommel wird intermittierend gedreht, und zwar von der Hauptwelle 5 der Maschine aus. Auf dieser sitzt eine Kurbelscheibe, die durch eine Kurbelstange 6 mit einem auf der Trommelachse drehbaren Arm 7 in Verbindung steht. Dieser trägt eine Klinke 8, die in ein auf der Trommelachse befestigtes Sperrad 9 eingreift, das mit einer der Anzahl der Flachseiten der Trommel entsprechende Anzahl Zähne versehen ist. Bei der Drehung der Kurbelscheibe wird die Klinke hin und her bewegt, wobei sie bei ihrer Bewegung nach der einen Seite das Sperrad mit der Trommel mitnimmt und diese mit einer anderen Flachseite unter die Anklebevorrichtung bewegt. Das Zuführen des Stoffmusters auf den zuvor auf die betreffende Flachseite aufgelegten Karton erfolgt mittels Arme 10. Diese sind an einem Schieber 11 drehbar, der vermittels eines Gestänges 12, 13 und einer auf der Welle 5 befestigten Kurvenscheibe 14 verschoben wird, in deren Kurve eine Rolle 16 eingreift, die an dem bei 15 an dem Maschinengestell drehbaren Hebel 13 befestigt ist. Bei der Bewegung des Schiebers nach links streichen die Arme 10 mit einer von
ihnen getragenen rechtwinkligen Leiste 17 an der zuvor durch einen Winkelhebel 18 und vermittels einer an der Scheibe 14 befestigten Rolle 19 gehobenen Leimauftragwalze 20 hin, so daß die Leiste -mit Klebstoff versehen wird. Ist der Schieber mit den Armen 10 in seiner linken Endstellung angelangt (Fig. 1), so befinden sich letztere mit der Leiste über dem Stoffmusterstapel 21. Der Stapel wird von einem in vertikaler Richtung verschiebbaren Schieber 22 getragen, der sich auf eine Schraubenfeder 23 stützt. Die Feder ruht auf einem Schieber 24, der durch einen Gelenkarm mit einem bei 25" am Maschinengestell drehbaren Arm 25 in Verbindung steht. Dieser liegt in der Bahn einer Nockenscheibe 26, die den Hebel mit dem Schieber hebt und so unter Vermittlung der Feder 23 den Stapel 21 nach oben und nachgiebig gegen die Leiste 17 preßt. Ein Drehen der Arme 10 wird hierbei dadurch verhindert, daß an diesen einerseits ein oben abgeflachter Ansatz 43 befestigt ist, der sich mit seiner flachen Seite gegen eine am Maschinengestell befestigte Schiene 44 legt.
Bei der nach Freigabe des Armes 25 erfolgenden Wiederabwärtsbewegung des Stapels bleibt das zu oberst liegende Stoffmuster an der Leiste 17 haften und wird durch diese bei der darauffolgenden Bewegung nach rechts mitgenommen. Um zu verhindern, daß das nur einseitig erfaßte, mit der anderen Seite nach unten hängende Stoffmuster mit der zuvor in ihre untere Stellung bewegten Leimauftragewalze in Berührung kommt, ist über dieser ein Rost 27 angebracht, über welchen das herabhängende Ende hinschleift. An den Armen 10 ist ein Zahnsegment 28 befestigt, das bei der Bewegung des Schiebers nach rechts mit einer Zahnstange 29 in Eingriff kommt, wobei die Arme um etwa i8o° gedreht werden und das zuvor unten liegende Stoffmuster nach oben zu liegen kommt und mit der durch die Leiste mit Klebstoff versehenen Seite nach unten über den Karton gelegt wird.
Über der Trommel 1 ist ein Schieber 30 in vertikaler Richtung verschiebbar geführt. In diesem Schieber ist mittels einer Stange 31 ein unten mit einem elastischen Polster versehener Anpreßbacken 32 verschiebbar geführt. Dieser steht unter dem Einfluß einer Feder 33, die den Backen in einer unteren, durch einen in einen Schlitz des Schiebers 30 eingreifenden Stift 31" begrenzten Stellung hält (Fig. 1). An dem Schieber 30 sind noch unter dem Einfluß von Federn 34 stehende Arme 35 drehbar, die unten eine aus elastischem Material bestehende oder mit solchem überzogene Rolle 36-tragen. Der Schieber 30 ist durch eine Gelenkstange 37 mit einem bei 38" an dem Maschinengestell drehbaren Arm 38 verbunden, an dessen anderem Ende eine Stange 39 angelenkt ist. Diese ist mit einem Hebel 40 gelenkig verbunden, der bei 41 drehbar ist und mit einer Rolle in der Bahn einer auf der Welle 5 befestigten Kurvenscheibe ο. dgl. liegt, bei deren Drehen der Schieber 30 auf und ab bewegt wird. Bei der Abwärtsbe-, wegung dieses trifft zuerst der Backen 32 auf den oben auf der Trommel liegenden Karton und das Stoffmuster, letzteres bei der darauf nach links erfolgenden Bewegung des Schiebers .11 und der Arme 10 festhaltend. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Schiebers 30 gibt der Backen nach, und es werden die Arme 35 mit der Rolle 36 auf das Stoffmuster aufgepreßt. Da die Abbewegung des Schiebers 30 unter Zusammenpressung der Feder 33 weiter fortdauert, so weichen die entsprechend schräg, stehenden Arme 35 entgegen der Wirkung der Feder 34 nach links aus, wobei die Rolle über das Stoffmuster hinrollt und dieses an den mit dem Klebstoff versehenen Teil glatt an den Karton anpreßt (Fig. 3). Das Stoffmuster wird infolgedessen an den zwei Seiten oder Kanten fest angeklebt, so daß es sich bei Befühlen und Hochheben der nicht angeklebten Enden nicht loslösen kann. Der Schieber 30 wird jetzt wieder nach oben bewegt und die Trommel um eine Zahnung weiter gedreht. Der mit einem Stoffmuster beklebte Karton erhält hierbei eine geneigte Lage, in der er aus dem Falz heraus und auf die Gleitbahn 42 rutscht, die ihn aus der Maschine herausführt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Aufkleben von Tuchmustern auf Kartons o. dgl., bei der die Zuführung dieser an die Anklebstelle mittels einer prismatischen, intermittierend gedrehten Trommel erfolgt und das Stoffmuster von einem Stapel auf einen Karton aufgelegt und durch Anpressen angeklebt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel einerseits mit Falzen versehen ist, die die Kartons bei der Zuführung und während des Aufklebens halten, aus welchen sie aber, wenn die Trommel nach erfolgtem Aufkleben eines Stoffmusters weiter bewegt wird, selbsttätig heraus und auf eine Gleitbahn o. dgl. rutschen, und daß ein Schieber vorgesehen ist, der bei seiner Bewegung in der einen Richtung mit Klebstoff versehen und am Ende dieser Bewegung mit dem Stapel in Verbindung gebracht wird, und der bei seiner Bewegung in der anderen Richtung ein Muster vom Stapel abzieht und mit der Klebstoffseite nach unten auf einen auf der prismatischen Trommel liegenden Karton auflegt, und daß weiter eine Anpreßvorrichtung vorgesehen ist, die das Stoffmuster beim Rückgang des Zuführschiebers festhält
    und dann an der mit Klebstoff versehenen Stelle an den Karton preßt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffauftragewalze für den Zuführschieber und der Stoffmusterstapel unterhalb der Be\vegungsbahn des Schiebers angebracht sind und bei der Bewegung, des Schiebers in der einen Richtung nach oben gegen diese
    ίο bewegt werden, und daß der Zuführschieber mit einem Zahnsegment versehen und in der Bahn dieser eine Zahnstange angeordnet ist, derart, daß der Zuführschieber, wenn er mit dem Stoffmuster nach der Trommel bewegt wird, eine Drehung" erfährt und so das Stoffmuster mit der Klebstoffseite nach unten auf den oben auf der Trommel sich befindenden Karton auflegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpreßvorrichtung aus einem in vertikaler Richtung verschiebbaren Schieber besteht, der mit einem nachgiebig an ihm . gelagerten Backen versehen ist und an welchem unten eine Rolle tragende Arme drehbar sind, derart, daß bei der Abwärtsbewegung zuerst der Backen auf das auf den Karton aufgelegte Stoffmuster aufgepreßt wird, dieses so bei der Zurückbewegung der Arme festhaltend, und daß bei der weiteren Abwärtsbewegung des Schiebers die Rolle auf das Stoffmuster aufgepreßt und auf diesem, indem die sie tragenden Arme entsprechend seitlich ausweichen, an dem mit dem Klebstoff versehenen Teil hinbewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEUEI.
DENDAT226105D Active DE226105C (de)

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DE (1) DE226105C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139131B (de) * 1960-02-04 1962-11-08 Meerheim & Co Maschinen Fabrik Werkstueckhaltevorrichtung an einer Stempel- und Praegemaschine fuer Gegenstaende aus Leder, Kunststoff u. dgl.
US7241207B2 (en) 2002-08-21 2007-07-10 Jurgen Heesemann Grinding machine and method for grinding a workpiece

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1139131B (de) * 1960-02-04 1962-11-08 Meerheim & Co Maschinen Fabrik Werkstueckhaltevorrichtung an einer Stempel- und Praegemaschine fuer Gegenstaende aus Leder, Kunststoff u. dgl.
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