DE2263335C2 - Strahlstromsteuerschaltung für eine Farbbildröhre - Google Patents

Strahlstromsteuerschaltung für eine Farbbildröhre

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DE2263335C2
DE2263335C2 DE2263335A DE2263335A DE2263335C2 DE 2263335 C2 DE2263335 C2 DE 2263335C2 DE 2263335 A DE2263335 A DE 2263335A DE 2263335 A DE2263335 A DE 2263335A DE 2263335 C2 DE2263335 C2 DE 2263335C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Strahlstromsteuerschaltung für eine Farbbildröhre zur Steuerung eines Minimumstrahlstroms mit einer Matrixschaltung, der die Farbdifferenzsignale zugeführt werden und die schwarzwertgesteuerte Farbsignale an die Kathoden der Farbbildröhre abgibt.
Bei Fernsehempfängern werden heute vielfach integrierte und direkt gekoppelte Kreise verwendet. Dies gilt auch für den Steuerkreiü der Farbbildröhre. In einem transistorisierten, direkt gekoppelten Kreis soll dabei der Gleichspannungspegel des Videobildsignals während des Austastintervalls der Bildröhre auf einem vorbestimmten Wert gehalten werden. Diese Einstellung wird bei der Herstellung durch entsprechende Wahl des Arbeitspunktes entsprechend dem Schwarzwertpegel während des Austastintervall vorgenommen. Zu beachten ist jedoch, daß die im Steuerkreis verwendeten Transistoren sehr temperaturempfindlich sind, was zu einer Änderung ihres Arbeitspunktes führt. Weiterhin ändert sich im allgemeinen im Laufe der Zeit der Emissionswirkungsgrad der Bildröhre. Bei einer Farbbildröhre muß ferner eine gesonderte Einstellung des Gleichspannungspegels in allen drei Systemen erfolgen, um Unsymmetrien zu vermeiden.
Durch die US-PS 35 58 817 ist bereits eine Strahlstromsteuerschaltung bekannt, bei der der Strahlstrom direkt gemessen und so eingestellt wird, daß das Videosignal auf die Gitterelektrode gegeben werden kann. Bei einer Bildröhre muß jedoch der Signalpegel zur Steuerung einer Gitterelektrode wesentlich größer als der Signalpegel zur Steuerung einer Kathodenelektrode sein. Wird daher die Gitterelektrode gesteuert, so ist als Ausspannungstransistor ein hochspannungsfester Transistor erforderlich. Bei einer Farbbildröhre gilt dies für alle drei Farbsysteme. Dadurch ergibt sich ein hoher Aufwand.
ίο Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung dieser Nachteile eine Strahlstromsteuerschaltung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß mit geringem Aufwand, insbesondere ohne die Notwendigkeit der Verwendung hochspannungsfester Ausgangstransistoren, die Steuerung eines V'inimumstrahlstromes erreicht wird.
Die erfindungsgemäße Schaltung, durch die diese Aufgabe gelöst wird, ist gekennzeichnet durch einen Impulsgenerator, der von einem Synchronsignal abgeleitete Schaltimpulse auf eines der Gitter der Röhre gibt, um die Röhre abzuschalten, und Detektorkreise, die mit den Kathoden der Röhre und dem Synchronsignaltrennkreis verbunden sind, um Potentialänderungen der Kathoden zu erfassen und Steuersignale zu erzeugen, die zur Minimumstrahlstromsteuerung über die Matrixschaltung auf die Kathoden der Röhre gegeben werden. Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile eines erfindungsgemäßen Farbfernsehempfängers;
Fig.2 den zeitlichen Verlauf verschiedener Signale zur Erläuterung der Funktion der Schaltung gemäß Fig.l;
Fig. 3 die Schaltung eines Ausführungsbeispieles eines Detektorkreises gemäß Fig. 1;
Fig.4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltung;
Fig. 5 den zeitlichen Verlauf verschiedener Signale zur Erläuterung der Funktion der Schaltung gemäß Fig.4;
Fig.6 die Schaltung eines Detektorkreises gemäß Fig.4.
Fig.l zeigt ein Beispiel eines Farbfernsehempfängers, bei dem die Erfindung angewandt ist. In der Figur wird ein Farbvideosignalgemisch, wie es in Fi g. 2A gezeigt ist, von einem zweiten Detektor (nicht gezeigt) auf einen Eingangsanschluß 1 gegeben. Dieser Eingangsanschluß 1 ist mit einem Tiefpaßfilter 2 und einem Bandpaßfilter 3 verbunden. Das Tiefpaßfilter 2 gibt ein Luminanzsignal (Y) ab, wie es F i g. 2B zeigt, während das Bandpaßfilter 3 ein Chrominanzsignal abgibt. Das Tiefpaßfilter 2 ist an seinem Ausf;angsanschluß an einen Horizontalsynchronsignal-Trennkreis 4 angeschlossen, der einen Horizontalsynchronimpuls, wie ihn Fig. 2C zeigt, als Ausgangssignal abgibt. Der Horizontalsynchronsignal-Trennkreis 4 ist über einen Verzögerungskreis 5 und einen Impulsformungskreis 6 an eine Bursttorschaltung 7 angeschlossen, der ein Bursttorimpuls zugeführt wird, wie ihn Fig. 2D zeigt. Die Bursttorschaltung 7 erhält außerdem ein Chrominanzsignal einschließlich eines Farbburstsignals von dem Bandpaßfilter 3. Ein eingeblendetes Farbburstsignal, das hiervon abgegeben wird, wird an einen Oszillator 8 angelegt, um dessen Schwingunpphase zu steuern. Die Ausgangssignale des Bandpaßfilters 3 und des Oszillators 8 werden beide auf einen Farbdemodulatorkreis 9 gegeben, um Farbdifferenzsignale R-Y, Β— Υ und
G- Y an seinem AusgangsanschluQ zu erzeugen. Die zuvor erwähnte Anordnung ist allgemein bekannt, so daß eine detaillierte Beschreibung unterbleiben kann.
Bei der vorliegenden Erfindung ist das Tiefpaßfilter 2 an seinem Ausgangsanschluß auch über einen Kondensator 10 an einen Abschneidkreis 11 angeschlossen, der aus zwei N PN-Transistoren 11 a und 11 b besteht, um den Horizontalsynchronimpuls abzuschneiden, der in dem Luminanzsignal enthalten ist, das von dem Tiefpaßfilter 2 erhalten wird. Der Schwarzwertpegel während des Horizontalaustastintervalls des Luminanzsignals, das auf den Abschneidkreis 11 gegeben ist, wird zuvor von einem Klemmkreis 13, der aus einem Kondensator 10 und einem Transistor 12 besteht, auf ein bestimmtes Potential geklemmt Die Basis des Transistors 12 erhält einen verzögerten Horizontalsynchronimpuls von dem Verzögerungskreis 5 und ist auch über eine Reihenschaltung eines Widerstands 14 und eines Kondensators 15 geerdet Der Transistor 12 ist an seinem Kollektor mit einem Verbindungspunkt des Kondensators 10 und der Basis des Transistors 11a und an seinem Emitter über einen Widerstand 16 mit Erde und außerdem mit dem Verbindungspunkt des Widerstands 14 und des Kondensators 15 verbunden. Der Emitter des Transistors 12 ist über einen Widerstand 17 mit einem Speisequellenanschluß 18 verbunden, um eine vorbestimmte Klemmspannung zu erhalten, und auch mit der Basis des Transistors üb, um den Abschneidpegel des Abschneidkreises 11 zu bestimmen. Die jeweiligen Kollektoren der Transistoren 11a und iib sind mit dem Speisequellenanschluß 18 verbunden, während die jeweiligen Emitter verbunden und außerdem über einen Widerstand 19 geerdet sind. Der Transistor 11a erhält an seiner Basis ein Luminanzsignal, dessen Schwarzwertpegel auf das vorbestimmte Potential geklemmt ist, wie Fig.2E zeigt, so daß ein Luminanzsignal, dessen Schwarzwertpegel auf das vorbestimmte Potential geklemmt ist und dessen Horizontalsynchronimpuls abgeschnitten ist. wie Fig. 2F zeigt, von dem Abschneidkreis 11 abgegeben wird.
Das so vrhaltene Luminanzsignal wird von dem Verbindungspunkt der verbundenen Emitter der Transistoren 11a und 116 über einen Widerstand 21 der Basis eines PNP-Transistors 20a zugeführt, der einen Teil eines Matrixkreises 20 bildet. Der Transistor 20a ist mit seinem Kollektor geerdet und mit seinem Emitter über Widerstände 22, 23 und 24 mit dev: Emitterelektroden von NPN-Transistoren 20£>, 20c und 20c/verbunden, die ebenfalls einen Teil des Matrixkreises 20 bilden. Jede Basiselektrode der Transistoren 206, 20c und 2Od erhält die Farbdifferenzsignaie R- Y, G- Y und B- Y von dem Farbdemodulatorkreis 9. Die Kollektoren der Transistoian 20b, 20c jnd 20c/ sind jeweils über Widerstände 25, 26 und 27 mit einem Speisequellenanschluß 28 und auch mit den Kathoden 30,31 und 32 einer Farbbildröhre 29 verbunden. Die Kathoden 30, 31 und 32 erhalten Farbsignale R, G und B, die der Matrixkreis 20 abgibt und die die Austastsignale enthalten.
Um einen Schaltimpuls zum Abschalten der Farbbildröhre 29 /u erzeugen, wird der Horizontalsynchronimpuls des Horizonialsynchronsignal-Trennkreises 4 über einen Widerstand 35 auf die Basis eines NPN-Transistors 34 gegeben, der einen Impulsgenerator 33 bildet Der Emitter des Transistors 34 ist geerdet und sein Kollektor ist über einen Widerstand 36 mil dem Speisequellenanschluß 37 verbunden. Der von dem Kollektor des Transistors 34 abgegebene Schaltimpuls wird über einen Kondensator 38 gemeinsam auf die jeweils ersten Gitterelektroden 39, 40 und 41 der Farbbildröhre 29 gegeben. Dieser Schaltimpuls ist ein negativer Impuls mit einem Spitzenwert, der ausreicht, um die Farbbildröhre 29 abzuschalten. Die ersten Gitterelektroden 39, 40 und 41 sind beim normalen Betrieb über einen Widerstand 42 geerdet, so daß sie etwa auf die Spannung Null vorgespannt sind. Die zweiten Gitterelektroden 43,44 und 45 der Farbbildröhre 29 sind beim normalen Betrieb auf etwa 400 Volt
ίο vorgespannt
Die Kathodenelektroden 30, 31 und 32 der Farbbildröhre 29 sind jeweils mit Detektorkreisen 46,47 und 48 verbunden und der Ausgangsanschluß des Horizomalsynchronsignal-Trennkreises 4 ist ebenfalls mit den Detektorkreisen 46, 47 und 48 verbunden. Die Detektorkreise 46,47 und 48 sind so ausgebildet, daß sie die Potentialänderungen der Kathodenelektroden erfassen, die von dem angelegten Schaitimpuls verursacht werden, um die Farbbildröhre im Austastintervall des Videosignals abzuschalten. Diese Kreise erzeugen somit Steuersignale, die jeweils auf die Basen der Transistoren 206, 20c und 2Od gegeben werden, -;m die Minimumstrahlströme der Kathodenelektroden 33, 31 und 32 so zu steuern, daß jeder einen vorbestimmten Wert hat
Die Detektorkreise 46, 47 und 48 sind jeweils gleich aufgebaut, so daß nur ein Beispiel dafür in F i g. 3 gezeigt ist Der Einfachheit halber wird der Kreis der F i g. 3 als der Detektorkreis 46 erläutert In der Figur ist der Ausgangsanschluß des Horizontalsynchronsignal-Trennkreises 4 in F i g. 1 mit einem Eingangsanschluß 49 und die Kathodenelektrode 32 der Farbbildröhre 29 in F i g. 1 mit einem Eingangsanschluß 50 verbunden. Der Eingangsanschluß 50 ist über eine Reihenschaltung eines Widerstands 51 und eines Kondensators 52 an einen Eingangsanschluß eines Verstärkerkreises 53 angeschlossen, dessen Ausgangsanschluß an einen Kondensator 55 angeschlossen ist, der zu einem Klemmkreis 54 gehört. Der Eingangsatischluß 49 ist über einen Widerstand 57 an die Basis eines NPN-Transistors 56 angeschlossen, der g'ieichfaJSs zum Klemmkreis 54 gehört. Der andere Belag des Kondensators 55 ist an den Kollektor des Transistors 56 und auch an die Basis des Transistors 59 angeschlossen, der Teil eines Spitzenwertdetektorkreises 58 bildet. Der Emitter des Transistors 56 ist an die positive Elektrode einer Batterie 60 angeschlossen, die als Spannungsquelle dient und deren negative Elektrode geerdet ist. Ein Klemmimpuls, der an den Klemmkreis 54 angelegt wird, besitzt eine Breite gleich der oder kleiner als die des Schaltimpulses, um den jeweiligen Schwarzwertpegel in der Zeitperiode zu klemmen, in der der Schaltimpuls an die erste Gitterelektrode 41 der Farbbildröhre 29 in Fig. I angelegt wird.
Der Transistor 59, der zum Spitzenwertdetektorkreis 38 gehört, ist an seinem Emitter mit einem Parallelkreis eines Widerstands 61 und eines Kondensators 62 und an seinem Kollektor mit einem Speisequellenanschluß 63 verbunden. Außerdem ist der Ausgang des Spitzenweridetektorkreises 58 mit der Basis eines NPN-Transistors 64a verbunden, der einen Teil eines Differentialverstärkers 64 bildet. Der Emitter des Transistors 64s ist mit dem Emitter eines weiteren NPN-Transistors 646 verbunden, der ebenfalls einen Teil des Dif.'er^ntialverstärkers 64 bildet und ist außerdem über einen Widerstand 65 geerdet. Die Kollektoren der Transistoren 64a und 646 uvi jeweils über Widerstände 66 und 67 mit dem Speisequellenanschluß 63 verbunden, während der Kollektor des Transistors 64a mit einem Ausgangs-
anschluß 68 verbunden ist. Die Basis des Transistors Mb isl mit dem Emitter eines NPN-Transistors 69 verbunden, dessen Kollektor mit dem Speisequellenan· Schluß 63 und dessen Basis über eine veränderbare Spannungsquelle 70 mit der positiven Elektrode der Batterie 60 verbunden ist. Der Ausgangsanschluß 68 ist mit der Basis des Transistors 20d verbunden, der zum Matrixkreis 20 in F i g. 1 gehört.
Es wird nun die Arbeitsweise des in den F i g. I und .3 gezeigten Ausführungsbeispieles beschrieben.
Von dem l'arbvidcosignalgemisch, das an den EingangsanschliiU I angelegt wird, wird das C'hrominanzsignal. das von dem Bandpaßfilter 3 erhalten wird, im Dcmodulatorkreis 9 dcmodiilicri, um die Farbdiffercnzsignale zu erzeigen, die jeweils auf die Basen der Transistoren 206. 20c und 2Od gegeben werden, die den Matrixkreis 20 bilden. Das Luminanzsignal, das von dem Tiefpaßfilter 2 erhalten wird, hat einen auf ein Potential V7, geklemmten Sch .varzwertpegel, der vom Teilungsverhältnis der Widerstände 16 und 17 im Klemmkreis 13 bestimmt wird, um den Horizontalsynchronimpuls abzuschneiden. Da bei dieser Ausführungsform der Abschncidpegel des Abschneidkreises 11 ebenfalls so gewählt wird, daß er das gleiche Potential wie der obige Klcmmpegel hat, wird, wenn der Transistor 11a an seiner Basis eine Spannung erhält, die größer als das zuvor erwähnte Potential Vi ist. der Transistor Mn leitend, um ein Luminanzsignal. wie es F i g. 2F zeigt, an die Basiselektrode des Transistors 20a anzulegen, der einen Teil des Matrixkreises 20 bildet. Der Abschneidpegel muß nicht immer das gleiche Potential wie der Klemmpegel V, haben, um das Austastsignal mit dem Horizontalsynchronimpuls abgeschnitten zu erhalten. Das Abschneiden des Horizontalsynchronimpulses wird von der richtigen Ermittlung des Minimumstrahlstroms im Austastintervall der Farbbildröhre 29 durch den Spit/.enwertdetektorkreis 58 des Detektorkreises 46 verursacht. Dabei gibt der Matrixkreis 20 die schwarzwertgesteuerten Farbsignale R. C und B ab, deren Schwarzwertpegel von den Gleichspannungen bestimmt werden, die zusammen mit den Farbdifferenzsignalen des Demodulators 9 übertragen werden, wobei die jeweiligen Farbsignale R. G und B auf die Kathodenelektroden 30,31 und 32 der Farbbildröhre 29 gegeben werden.
Die ersten Gitterelektroden 39, 40 und 41 der Farbbildröhre 29 erhalten den Schaltimpuls des Impulsgenerators 33. Da der Schaltimpuls negativ ist und einen ausreichenden Spitzenwert hat, um die Bildröhre 29 abzuschalten, werden die Strahlströme ib mit dem Schwarzwertpegel der Farbsignale R. G und B, die von dem Matrixkreis 20 zugeführt werden, während der Zeitperiode Null, in der der Schaltimpuls angelegt wird: somit fließen die Strahlströme in dieser Zeitperiode durch die Widerstände 25, 26 und 27. Dadurch wird die links in Fig.2G gezeigte Spannungsform an den Kathodenelektroden 30,31 und 32 der Farbbildröhre 29 erzeugt. Das Intervall der Vertiefung im zentralen Teil der in F i g. 2G gezeigten Spannungsform entspricht der Zeitperiode, in der der Schaltimpuls angelegt wird Nimmt man an, daß die Größe des Widerstands 25 R Ohm ist. dann beträgt der Strahlstrom, der durch die Kathodenelektrode 30 beim Schwarzwertpegel, d. h. im Austastintervall, fließt, ib = VtJR- Die Ströme, die durch die anderen KaihodeneicSctrcden 31 und 32 fließen, werden in gleicher Weise bestimmt. Da Vb proportional dem Minimumstrahlstrom ist, kann dieser bestimmt werden, wenn das Potential V6 entsprechend einem vorbestimmten Wert gewählt wird. Aus diesem Grund sind die Kathodenelektroden 30, 31 und 32 an die Detektorkreise 48,47 und 46 angeschlossen.
Wenn der Bildröhre kein Abschaltimpuls zugeführt -, wird, bleibt die in F i g. 2G gezeigte Spannungsform während des Austaslintervalls flach (keine Vertiefung). In diesem Fall ist der Kollektorstrom des Transistors 20b, der von dessen Basispotential bestimmt wird, die Summe des Strahlstroms und des Stroms, der durch den in Widerstand 25 fließt. Sobald der Schaltimpuls an die Bildröhre angelegt wird, fließt der ganze Kollektor strom durch den Widerstand 25. Daher hat die in Fig. 2Ci gezeigte Wellenform dann eine Vertiefung. Der Vergleich (Höhe der Vertiefung) wird in dem ι-, Detektorkreis 46 durchgeführt, der einen Differentialverstärker 64 enthält. Nimmt man an. daß die veränderbare Spannungsquelle 70 nicht vorhanden ist. dann wird die Spannung V2 der Batterie 60 stets an den einen F.ingangsanschiuB des DiffereniiiiivciMÜiRcis «4 2(i angelegt. Andererseits wird der Austastpegel des Austastintervalls an dem Kondensator 62 gehalten und dem anderen Eingangsanschluß des Differcntialvcrstärkers 64 bis zum nächsten Austastintervall zugeführt. Da das Abschaltpotential auf das Potential 12 geklemmt 2-, wird, wird das Potential V,, in F i g. 2Ci im Differential-Verstärker 64 ermittelt und ein entsprechendes Gleichstromfehlersignal erzeugt. In Abhängigkeit von diesem Fehlers.gnal, das über den Anschluß 68 zur Basis des zugehörigen Transistors des Matrixkreises 20 gelangt. jn wird der Strahlstrom durch die Rückkopplungsschleife gesteuert, wie F i g. 2G von links nach rechts zeigt.
Die Steuerung des Minimumstrahlstroms sei noch in etwas anderer Weise an Hand des Detektorkreises 46 erläutert. Zunächst wird von dem Videosignal, das von der Kathodenelektrode 32 in F i g. 2G abgenommen wird, ein Teil in dem Intervall, in dem der Schaltimpuls zugeführt wird, auf das Potential V2 der Batterie 60 geklemmt. Das Potential des Austastpegels mit Ausnahme des zuvor erwähnten Intervalls lädt den Kondensator 62 des Spitzenwertdetektorkreises 58 bis zur nächsten Austastzeit. Wird die veränderbare Spannungsquelle 70 nicht verwendet, so wird (da dann die positive Elektrode der Batterie 60 direkt mit der Basis des Transistors 69 verbunden ist) die Potentialdifferenz zwischen den beiden Eingangsanschlüssen des Differentialverstärkers gleich VV. da die Verstärkung des Verstärkerkreises 53 gleich I ist. Aufgrund der Potentialdifferenz Vi, fließt durch die Transistoren 64a und 64/> ein Strom, der ein entsprechendes Gleichspannungspotential an dem Ausgangsanschluß 68 des Detektorkreises 46 erzeugt. Das Ausgangssignal vom Ausgangsanschluß 68 wird zur Basis des Transistors 20c/ zurückgekoppelt, und steuert dadurch die Basisvorspannung des Transistors 20<i so daß die Potentialdifferenz Vt,. d. h. der Minimumstrahlstrom, Null wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die veränderbare Spannungsquelle 70 verwendet, wie F i g. 3 zeigt, um das Potential Vb so einzustellen, daß sich eine Spannung Vb ergibt Dadurch kann der Minimumstrahlstrom auf eine Größe entsprechend Vb/ R gebracht werden (Spannungsform rechts in F i g. 2G). Das oben Gesagte gilt auch für die Detektorkreise 47 und 48. Das Videosignal wird aufbauend auf seinem Schwarzwertpegel gebildet, wie zuvor beschrieben wurde, so daß durch Einstellung des Strahlstroms beim Schwarzwertpegel der richtige Strahlstrom in Abhängigkeit vom Videosignal fließt Außerdem werden die Spannungen an den veränderbaren Spannungsquellen 70. die in den
jeweiligen Deteklorkreisen 46, 47 und 48 vorgesehen sind, so eingestellt, daß sie jeweils verschiedene Werte haben, wenn dies aufgrund der l.euchtcigcnschaften der fluoreszierenden Teile für die Farbsignale R. G und Π der Farbbildröhre 29. ihrer ungleichmäßigen Konstruktion oder aus anderen Gründen erforderlich ist; es kann daher ein Weiß eingestellt werden, das eine gewünschte Farbtcmncratur hat. Selbst wenn somit eine Unsymmetrie der Oleichstrompegel in den drei Systemen des Demodulatorkreises 9, eine Unsymmetrie der drei Systeme des Matrixkreises 20, eine Änderung des Gleichstrompegels aufgrund Temperaturschwanklingen und/oder eine Säkularvariation der Farbbildröhre 29 eintrilt. so wird erfindiingsgcmäß ein Farbbild erzeugt, das stets stabil ist und eine gute Farbsymmetrie hat. Die Erfindung eignet sich daher besonders für Farbfernsehempfänger, die integrierte Schaltkreise haben.
F i g. 4 zeigt ein weiteres Beispiel gemäß der Erfindung. Bei diesem Beispiel wird ein Chrominanzsignal, das von einem Bandpaßfilter (nicht gezeigt) angegeben wird, auf einen Eingangsanschluß 101 gegeben. Ein im Schwarzwert gesteuertes Luminun/signal wird von einem Tiefpaßfilter (nicht gezeigt) auf einen Eingangsanschluß 102 gegeben, und ein Horizontalsynchronimpuls, der von einem Hori/ontalsynchronsignal-Trennkreis (nicht gezeigt) abgegeben wird, wird auf einen Eingangsanschluß 103 gegeben. Das Chrominanzsignal des Fingdngsanschlusses 101 wird einem Farbdemoduiatorkreis 104 zugeführt, um drei Farbdifferenzsignale R- Y. B — Kund G — Kzu erzeugen, die in Fig. ^A gezeigt sind. Diese Ausgangssignale werden jeweils an die Basen von Transistoren 105, 106 und 107 angelegt.
Die Emitter der Transistoren 105, 106 und 107 sind über Widerstände 108, 109, 110 geerdet, während die Kollektoren sowie die Kathodenelektroden 116, 117 und 118 der Farbbildröhre 115 an einen Speisequellenanschluß 114 über Widerstände 111, 112 und 113 angeschlossen sind.
Das Luminanzsignal, wie es F i g. 5B zeigt, das auf den Eingangsanschluß 102 gegeben wird, gelangt an die Basis eines Transistors 119. Der Kollektor des Transistors 119 ist über einen Widerstand 120 mit einem Speisequellenanschluß 121 und auch mit den ersten Gitterelektroden 122, 123, 124 der Farbbildröhre 115 verbunden, während der Emitter über einen Widerstand 125 geerdet ist.
Der an den Eingangsanschluß 103 angelegte Horizontalsynchronimpuls wird über einen Widerstand 126 auf die Basis eines Transistors 127 gegeben. Der Emitter des Transistors 127 ist geerdet; sein Kollektor ist — zusammen mit dem Kollektor des Transistors 119 — an die ersten Gitterelektroden 122, 123 und 124 der Farbbildröhre 115 angeschlossen. Die zweiten Gitterelektroden 128, 129 und 130 der Farbbildröhre 115 erhalten eine Verspannung von etwa 700 Volt Die ersten Gitterelektroden 122, 123 und 124 der Farbbildröhre 115 erhalten das Luminanzsignal derart daß der Horizontalsynchronimpuls bis auf Massepotential heruntergezogen wird, wie F i g. 5C zeigt Dieser heruntergezogene Horizontalsynchronimpuls dient als Schaltimpuls, um die Farbbildröhre 115 abzuschalten.
Auch bei diesem Beispiel sind drei Detektorkreise 131, 132 und 133 ähnlich wie bei dem vorherigen Beispiel vorgesehen. Wie F i g. 6 zeigt ist die Konstruk tion dieser Kreise die gleiche wie bei Fig.3 mit
Ausnahme eines Teils. In F i g. 6 ist die Kathodenelektrodc der Farbbildröhre 115 (Fig. 4) an einen Eingangsanschluß 134 angeschlossen und der Horizontalsynchronimpuls (Fig. 5C) des Eingangsanschlusses 103 wird auf einen Eingangsanschluß 135 gegeben. Der Horizontalsynchronimpuls wird außerdem auf einen Integrierkreis 136 gegeben, um eine integrierte Wellenform zu erhalten, wie sie Fig.5E zeigt. Das Ausgangssignal des Integrierkreises 136 gelangt zu einem Schmitt-Triggerkreis 137, in dem eine Wellenformung mit einem Pegel durchgeführt wird, wie ihn die strichpunktierte Linie in F i g. 5E zeigt, um hiervon ein in Fig. 51" gezeigtes Ausgangssignal abzuleiten. Dieses Ausgangssignal und der Horizontalsynchronimpuls werden auf ein ODER-Glied 138 gegeben, um von diesem einen Impuls abzuleiten, wie ihn F i g. 5G zeigt, der dann über einen Impulsverstärker 139 und einen Kondensator 149 auf einen Addierkreis 141 gegeben wird. Außerdem wird ein Signal des Eingangsanschlusses 134 über einen Widerstand 142, einen Kondensator 143 und einen Verstärker 144 einem Addierkreis 141 zugeführt. Das Ausgangssignal des Addierkreises 141 wird einem Klemmkreis 145 zugeführt, um eine in Fig. 5H gezeigte Wellenform zu erhalten. Die Schaltung und Arbeitsweise des restlichen Teils ist die gleiche wie in Fig. 3, es sind also ein Spitzenwertdetektorkreis _ 146 und ein Differentialverstärker 147 vorgesehen. Das Ausgangssignal eines Ausgangsanschlusses 148 des Differentialverstärkers 147 wird zu dem Ausgangsanschluß des Farbdemodulatorkreises 104 zurückgekoppelt. Mit 149 ist ein Speisequellenanschluß bezeichnet.
Bei diesem Beispiel ist das Signal, das an die Kathodenelektrode der Farbbildröhre 115 angelegt wird, das Farbdifferenzsignal, dessen Gleichspannungspegel beim Austastintervall im wesentlichen in der Mitte des Signals liegt, wie Fig. 5A zeigt. Aus diesem Grund wird der Pegel nur während des Impulsintervalls verschoben, das F i g. 5G zeigt, so daß der Strahlstrom unabhängig von dem Farbdifferenzsignal während des Austastintervalls in den Spitzenwertdetektorkreisen 146 der Detektorkreise 131, 132 und 133 richtig erfaßt werden kann. Die sich verschiebende Amplitude kann durch den Verstärkungsgrad des Verstärkers 139 bestimmt werden. Von dem im Pegel verschobenen Teil in F i g. 5H ist der Pegel des linken halben Intervalls das Potential der Batterie 150 des Klemmkreises 145 und der Pegel des rechten halben Intervalls das Potential des Austastintervalls, in dem der Strahlstrom fließt Eine Größe, die durch Teilung der Potentialdifferenz Vb zwischen den obigen beiden Intervallen durch einen Widerstandswert R z. B. des Widerstands 111 erhalten wird, ist der Strahlstrom /* im Austastintervall. Wie bei dem Beispiel der Fig.3 kann die Größe dieses Strahlstroms /* durch die veränderbare Spannungsquelle 151 gesteuert werden.
In Abwandlung von den beiden beschriebenen Beispielen kann der Minimumstrahlstrom auch in dem vertikalen Austastintervall erfaßt werden. Auch kann ein Schaltimpuls in dem horizontalen Austastintervall (oder dem vertikalen Austastintervall) angelegt werden, während ein Strahlstrom an seinem Schwarrwertpege! im vertikalen Austastintervall (oder im horizontalen Austastintervall) erfaßt wird Außerdem kann ein Schaltimpuls an die zweiten Elektroden einer Farbbildröhre angelegt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 Patentansprüche:
1. Strahlstromsteuerschaltung für eine Farbbildröhre zur Steuerung eines Minimumstrahlstroms mit einer Matrixschaltung, der die Farbdifferenzsignale zugeführt werden und die schwarzwertgesteuerte Farbsignale an die Kathoden der Farbbildröhre abgibt, gekennzeichnet durch einen Impulsgenerator (33; 102, 119, 127), der von einem Synchronsignal abgeleitete Schaltimpulse auf eines der Gitter (39-41; 122-124) der Röhre (29; 115) gibt, um die Röhre abzuschalten, und Detektorkreise (46-48; 131-133), die mit den Kathoden (30-32; 116—118) der Röhre und dem Synchronsignaltrennkreis (4) verbunden sind, um Potentialänderungen der Kathoden zu erfassen und Steuersignale zu erzeugen, die zur Minimumstrahlstromsteuerung über die Matrixschaltung (20) auf die Kathoden der Röhre gegeben werden.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Jie Detektorkreise (46-48; 131-133) jeweils einen Kiernrnkreis (54; 145) zum Festklemmen des Schwarzwertpegels, einen Spitzenwertdetektorkreis (58; 146) zur Erfassung des an der Kathode (30-32; 116-118) der Röhre (29; 115) auftretenden Spitzenwertes der Spannung und einen Differentiaiverstärker (64; 147) zur Erzeugung eines Steuersignales in Abhängigkeit von der Differenz zwischen Schwarzwertpegel und Spitzenwert enthalten.
3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorkreise (46—48; 131 — 133) in der Zuleitung zum einen Eingangsanschluß des uifferentialverstärkers (64; 147) einstellbare SpannungsqueMen (70; 151) zur Einstellung eines Minimums des jeweiligen Strahlstromes aufweisen.
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