DE226660C - - Google Patents

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DE226660C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/30Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means
    • B60D1/34Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means involving springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 226660-KLASSE 63 h. GRUPPE
AUGUST WARCHALOWSKI
in WIEN.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung von Vorder- und Hinterwagen durch mehrfache Gelenke.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Kupplung aus einem zweckmäßig" um die Längsachse des Fahrzeuges drehbaren Kreuzgelenk gebildet ist, dessen zur Radachse paralleler Zapfen nach außen verlängert und von zwei in entgegengesetzter Richtung" wirkenden Schraubenfedern umgeben ist, deren Enden mit dem das Kreuzgelenk aufnehmenden Gehäuseteil bzw. mit den Enden der Zapfen verbunden sind, so daß durch die Federn einer Drehung der Wagenteile um die horizontale Querachse infolge des Gewichtes der Deichsel oder infolge Hebens und Senkens derselben bei unebener Fahrbahn entgegengewirkt wird.
Die Deichsel wird also beständig in einer gewissen Mittellage erhalten und derart ausbalanciert, daß der auf die Bespannung" ausgeübte Druck fast vollkommen aufgehoben wird, wodurch der bei den Wagenzügen aus einachsigen Karren bisher aufgetretene Nachteil, daß die Deichsel mit einem verhältnismäßig großen Druck auf der Bespannung aufruht, welcher Druck, wie Versuche ergeben haben, bis etwa 30 kg steigen kann, beseitigt ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen^ stand in beispielsweiser Ausführungsform in Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 in Aufsicht mit teilweisem Schnitt veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt schematisch die Anordnung der Kupplung bei zwei aneinander gekuppelten Karren.
Bei der dargestellten Ausführung ist jeder der beiden durch ein Kreuzgelenk verbundenen Kupplungsteile 1, 2 in der Längsachse des Wagens um einen Bolzen 19 drehbar gelagert und zweckmäßig unter den Einfluß von je zwei in entgegengesetzter Richtung zur Wirkung kommenden Schraubenfedern 3, 4 gestellt, welche die Wagen beim Verschränken der Radachsen in die Mittellage zurückführen.
Der zur Radachse parallele Drehbolzen dieses Kreuzgelenkes steht der Erfindung gemäß unter der Wirkung von Federn.
Bei der gezeichneten Ausführungsform ist zu diesem Zwecke der horizontale Drehbolzen 6 des Kreuzgelenkes beiderseits verlängert. Auf diese Verlängerungen sind Schraubenfedern J, 8 aufgeschoben, welche an dem Kupplungsteil 1 angreifen und mit dem Drehbolzen 6 verbunden sind, so daß sie im verschiedenen Drehungssinn zur Wirkung gelangen.
Die beiden inneren Enden der Schraubenfedern 7, 8 sind hakenförmig abgebogen und greifen in Ausnehmungen 9 des gegabelten Endes des Kupplungsteiles 1, die äußeren Enden greifen in Ausnehmungen 10 von Muffen 11 ein, welche auf dem Drehzapfen 6 unverrückbar gelagert sind. Auf jeder Muffe 11 sind Zähne bzw. Riefen vorgesehen, in
welche entsprechende Zähne bzw. Riefen einer Kappe 12 eingreifen. Diese ist auf das zu einem Vierkant ausgebildete Ende des Bolzens 6 aufgeschoben und mittels einer Schraube o. dgl. in dieser Lage festgehalten.
Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Verstellen der Muffe ii verhindert, bei abgenommener Kappe 12 aber ein Verstellen der Muffe 11 behufs Nachspannung der Federn 7 oder 8 möglich gemacht.
Um ein Schleifen der Federn 7, 8 auf den Bolzen 6 und das hierdurch bewirkte Abscheuern zu verhindern, können auf den Bolzen Hülsen 17 von \veicherem Material lose drehbar aufgeschoben werden.
Infolge der Festlegung der Federn 7, 8 mit einem Ende an dem Drehbolzen 6 der Kupplung, mit dem anderen Ende an dem die Lager für den Drehbolzen bildenden Kupplungsteil 1 kann ein Kippen des gekuppelten Karrens um die Radachse nur unter Spannen der Federn erfolgen.
Wenn nämlich einer der gekuppelten Karren um seine Radachse in der einen oder der anderen Richtung kippt, wird naturgemäß die Kupplungsstelle gehoben oder gesenkt und dadurch eine Verdrehung des Gelenkzapfens 6 bewirkt. Infolge dieser Verdrehung gelangen die Federn 7, 8 zur Wirkung und suchen die gekuppelten Wagen wieder in die Normalläge zurückzuführen.
Die an dem Vorderwagen angeordnete Deichsel 18 wird mithin immer in der gehobenen Lage erhalten und daher der Druck, welchen die Deichsel auf die Bespannung ausübt, nahezu aufgehoben.
Wenn die gekuppelten Wagen eine Drehung um den vertikalen Drehzapfen 5 des Kreuzgelenkes ausführen und eine Verdrehung um 900 erfahren, so kommen die Federn 7, 8 innerhalb der durch den Kupplungsteil 2 gebildeten Gabel zu liegen, und ihre Wirkung ist aufgehoben.
Kippt bei dieser Stellung der Federn 7, 8 einer der Wagen um seine Radachse, so wird einer der Kupplungsteile 1, 2 um seine horizontale Längsachse, also um die Längsachse des Wagens verdreht, demzufolge die an demselben angreifenden Federn 3, 4 zur Wirkung kommen und die Karren wieder in die Normallage zurückzuführen suchen. Also auch bei dieser Stellung der Wagen, bei welcher die Wirkung der Federn 7, 8 ausgeschaltet ist, wird die Deichsel ausbalanciert, und zwar durch die Federn 3, 4.
Die Kupplungsteile 1, 2 können gegeneinander feststellbar sein, so daß eine Drehung derselben um die zur Radachse parallele Achse (im vorliegenden Falle um den Drehbolzen 6) ausgeschlossen ist. Hierdurch wird die Wirkung der Federn 7 und 8 ausgeschaltet, doch bilden dann die beiden aneinander gekuppelten Karren gleichsam einen vierrädrigen Wagen, der ein Ausbalancieren der Deichsel überflüssig macht.
Bei der veranschaulichten Kupplung ist der Drehzapfen 6 mit einem Fortsatz 13 verbunden, der in einer parallel zur Drehachse 6 liegenden Hülse 14 endigt, die innerhalb der von dem Kupplungsteil 1 gebildeten Gabel zu liegen kommt und in welche ein durch entsprechende Öffnungen 15 des Kupplungsteiles 1 einsteckbarer Bolzen 16 eingeführt werden kann.
Bei eingeschobenem Bolzen 16 ist die Kupplung gegen Verdrehung um die zur Radachse parallele Achse (also den Drehbolzen 6) vollkommen gesichert, ohne daß die Drehung um .■-den vertikalen Drehzapfen 5 irgendwie verhindert, mithin das Befahren von Kurven beeinträchtigt wird.
Das seitliche Kippen der Karren zueinander wird aber auch in diesem Falle durch die Wirkung der Federn 3, 4 aufgehoben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kupplung von Vorder- und Hinterwagen durch mehrfache Gelenke, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung aus einem zweckmäßig um die Längsachse (19) des Fahrzeuges drehbaren Kreuz-, gelenk (5, 6) gebildet ist, dessen zur Radachse paralleler Zapfen (6) nach außen verlängert und von zwei in entgegengesetzter Richtung zur Wirkung kommenden Schraubenfedern (7, 8) umgeben ist, deren Enden mit dem das Kreuzgelenk aufneh-. menden Gehäuseteil bzw. mit den Enden der horizontalen Zapfen (6) verbunden sind, so daß durch die Federn (7, 8) einer Drehung der Wagenteile um die horizontale Querachse (6) infolge des Gewichtes der Deichsel oder infolge Hebens und Senkens derselben bei unebener Fahrbahn entgegengewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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