DE226708C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE226708C DE226708C DENDAT226708D DE226708DA DE226708C DE 226708 C DE226708 C DE 226708C DE NDAT226708 D DENDAT226708 D DE NDAT226708D DE 226708D A DE226708D A DE 226708DA DE 226708 C DE226708 C DE 226708C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fringe
- spindles
- axis
- fringed
- spindle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 238000004904 shortening Methods 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 230000001174 ascending effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04D5/00—Fringes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 226708 -KLASSE 25 c. GRUPPE
JOSEF PLOMER in WEIPERT, Böhmen.
Die bisher bekannten Vorrichtungen zur Herstellung von Fransen sind derart eingerichtet,
daß jeder Kopf nur eine Fransenspindel besitzt, und daß daher während desjenigen
Zeitraumes, welcher zur Vornahme der zur Herstellung von Fransenstengeln erforderlichen
Arbeitsvorgänge nötig ist, auf jedem Kopf nur ein Stengel fertiggestellt wird.
Demgegenüber unterscheidet sich die den
Demgegenüber unterscheidet sich die den
ίο Gegenstand vorliegender Erfindung bildende
Vorrichtung zur Herstellung von Fransen im wesentlichen dadurch, daß auf jedem Arbeitsbzw. Drehkopf mehrere Fransenspindeln angeordnet
sind, welche während einer Umdrehung des Drehkopfes der Reihe nach den
Fransenfaden zugeführt erhalten und diesen ebenfalls der Reihe nach zu Fransen ausbilden,
so daß bei jeder Umdrehung des Drehkopfes ebenso viele Fransenstengel entstehen,
als die Anzahl der Fransenspindeln beträgt.
Ermöglicht wird dies dadurch, daß die Fransenspindeln in achsialer Schräglage zur
Drehkopfachse geneigt angeordnet sind, diese umkreisen und sich gleichzeitig um ihre eigene
Achse drehen, so daß während einer Umkreisung der Drehkopfachse der Fransenfaden
den Spindeln zugeführt, drilliert (bzw. aufgeschnitten) und von diesen wieder abgestreift
wird.
Sollen an Stelle von Drillierfransen Schnittfransen hergestellt werden, so braucht mit
dem Fransenhaken nur eine Schneidvorrichtung in Verbindung gebracht zu werden, welche nach erfolgtem Ausziehen des Fransenfadens
zur Schleife die erforderliche Schneidbewegung ausführt.
Bei dem zur Erläuterung der Erfindung gewählten Ausführungsbeispiel ist angenommen,
daß der Drehkopf mit vier Fransenspindeln versehen ist.
Es stellen dar:
Fig. ι einen Drehkopf im Längsschnitt,
Fig. 2 und 3 die verschiedenen aufeinander folgenden Arbeitsstellungen der Fransenspindein
sowie des Fadeneinlegers.
Fig. 4 ist ein schematischer Grundriß des Drehkopfes, und
Fig. 5 veranschaulicht die Ausführungsform einer Spindel zur Herstellung von Schnittfransen.
Die in üblicher Weise am oberen Ende zu einem Haken ausgebildeten Fransenspindeln a1
bis «4 sind auf einem Kreuz b des Drehkopfes
in achsialer Schräglage zu der senkrechten Drehkopfachse c drehbar gelagert, und zwar
unter einem solchen Neigungswinkel, daß sich die verlängerten Achsen der Drillierspindeln
mit der Drehkopfspindel an der Einbindungsstelle der Franse schneiden. Jede Drillier-
spindel steht mit einem Hebelt1 bis άΑ derart
in Verbindung, daß sich deren unterer Teil im gegebenen Augenblick, d. h. wenn die
Drillierung der Franse beginnen soll, durch Auflaufen auf dem Ansatz e1 eines an der
feststehenden Achse c des Drehkopfes befestig-
ten Exzenters e abwärts verschieben und mit einem Getriebe f1 (bzw. f2, f3, /"4) kuppeln
läßt (Fig. ι rechts).
Letzteres wird von einem von der Hauptantriebswelle g aus angetriebenen Zahnrad h
in ständige Umdrehung versetzt, während das Drehkreuz b ebenfalls auf geeignete Weise, und
zwar unabhängig von dem Zahnrad Ji, in Umlauf gesetzt wird.
ίο Die .Umlaufsrichtung des Kreuzes b kann
entweder im Sinne des Zahnrades Ji oder entgegengesetzt zu diesem erfolgen, je nach der
gewünschten Drehrichtung der Fransenstengel. Infolge der Verbindung der Fransenspindein
a1 bis α4 mit dem Drehkreuz b einerseits
und der sich auf dem Zahnrad Ji abrollenden Getriebe f1 bis /"4 andererseits drehen sich
die Fransenspindeln um ihre eigene Achse und umkreisen zugleich gemeinsam mit dem Drehkreuz
b die Drehkopfachse c.
In vorliegendem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß drillierte Fransen hergestellt
werden sollen. In diesem Falle ist ein Einleger i (Fig. ι bis 3) angeordnet, der von einer
geeigneten Vorrichtung parallel zur Drillierspindel auf- und abwärts verschoben wird.
In seiner Hochstellung erfaßt er den Fransenfaden k (Fig. 2), zieht diesen beim Abwärtsbewegen
zu einer Schleife k1 (Fig. 3) aus und
hängt diese in den Fransenhaken ein. Das Einlegen der Schleife in den Fransenhaken
findet an der Stelle statt, wo z. B. der Hebel d1 der zugehörigen Spindel a1 im Begriff
steht, auf den Ansatz des Exzenters e aufzulaufen. Da durch das Auflaufen des Hebels d
auch das Kuppeln der betreffenden Spindel a1
erfolgt, beginnt auch sofort das Drillieren der Franse, welches sich so lange fortsetzt, bis
infolge Abgleitens des Hebels d1 von dem Exzeirteransatz
e1 die Spindel durch eine Feder I
o. dgl. wieder entkuppelt wird.
Unterdessen ist die nächste Spindel a~ an die Einlegestelle getreten, erhält eine Fadenschleife,
drilliert diese usf., weichte Arbeiten" auch die nächstfolgenden Spindeln a3 und a4
ausführen. Die durch die Drillierung des Fransenstengels verursachte Verkürzung wird
vermittels einer Feder m ausgeglichen, indem diese der Spindel ein entsprechendes.Anheben
gestattet. An der Stelle, an welcher die Fransenspindel ihre Drehung um ihre eigene
Achse beendet, ist in üblicher Art ein Draht n, Stäbchen o. dgl. (Fig. 3) vorgesehen, vermöge
welchen der fertige Fransenstengel vom Fransenhaken auf bekannte Weise abgestreift wird.
Die hierzu erforderliche Aufwärtsbewegiing der Spindel wird zweckmäßig durch eine nach
innen führende Ansteigbahn e2 des Exzenters e hervorgerufen, wie dies aus Fig. 1 links ersichtlich
ist. Nach der Freigabe des Fransenstengels bewegt sich die Fransenspindel bis zn
ihrer in Fig. 2 dargestellten Anfangsstellung leer und ohne sich zu drehen zurück, um
ihre Arbeit .von neuem zu beginnen.
In dieser Folge führt jede der Spindel a1
bis α4 einzeln nacheinander die verschiedenen
Arbeitsvorgänge aus, so daß bei einmaliger Umdrehung des Drehkreuzes so viel Fransenstengel
fertiggestellt werden, als Spindeln vorhanden sind.
In die Fransenstengel werden während ihrer Ausbildung in bekannter Art Verbindungsfäden q (Fig. 3) eingearbeitet, was mittels
irgendeiner bekannten und daher in der Zeichnung nicht mit angegebenen Einschlagvorrichtung
geschehen kann.
Sollen Schnittfransen hergestellt werden, so brauchen die Fransenspindeln nur mit einer
Schneidevorrichtung in Verbindung gebracht zu werden, welche nach erfolgtem Ausziehen
des Fadens zur Schleife die erforderliche Schneidbewegung ausführt. Dies würde gemäß
dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel zweckmäßig dadurch geschehen können,
daß im Schaft p des Fransenhakens ein Messer 0 längsverschiebbar gelagert ist, wel-'
ches sich zu gegebener Zeit gegen den Haken bewegt und die Fransenschleife aufschneidet.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Herstellung von gedrehten und geschnittenen Fransen, dadurch
gekennzeichnet, daß auf jeden Kopf mehrere Fransenspindeln (a1 bis al) radial
zur Drehkopf achse (c) angeordnet sind, welche während einer Umdrehung des
Drehkopfes der Reihe nach den Fransenfaden (k)' zugeführt erhalten und diesen
ebenfalls der Reihe nach zu Fransen ausbilden, so daß bei jeder Umdrehung des Drehkopfes ebenso viele Fransenstengel
entstehen, als die Anzahl der Fransenspindeln beträgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fransenspindeln
(al bis al) auf einem Drehkreuz
• (b) o. dgl. angeordnet sind und in achsialer Schräglage zur Drehkopfachse (c) diese umkreisen
und sich gleichzeitig um ihre eigene Achse drehen, so daß während einer Umkreisung
der Drehkopf achse (c) der Fransenfaden (i) den Spindeln zugeführt, drilliert
(bzw. aufgeschnitten) und von diesen wieder abgestreift wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fransenspindeln
(a1 bis al) mit der zur Drehung
um ihre eigene Achse dienenden Antriebsvorrichtung (f1 bis /"*) derart in Verbin-
dung gebracht sind, daß die Drehung nach Erfordernis eingeleitet oder unterbrochen
werden kann und die Spindeln gleichzeitig sich in ihrer Achsrichtung verschieben können,
um der bei der Drillierung des Fransenstengels stattfindenden Verkürzung desselben
zu folgen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jede
Fransenspindel eine Schneidevorrichtung vorgesehen ist, welche nach erfolgtem Ausziehen
des Fransenfadens zu einer Schleife die erforderliche Schneidbewegung ausführt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fransenspindel
(p) ein Messer (0) längsverschiebbar gelagert ist, welches gegen die Spindel
bewegt wird und die Fransenschleife aufschneidet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226708C true DE226708C (de) |
Family
ID=487236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226708D Active DE226708C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226708C (de) |
-
0
- DE DENDAT226708D patent/DE226708C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3238332A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum handhaben von gegenstaenden mittels kontinuierlich bewegter arbeitsmittel | |
| DE226708C (de) | ||
| EP0211242B1 (de) | Federwindemaschine | |
| DE949362C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gittern fuer elektrische Entladungsroehren und Gitterwickelmaschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE858332C (de) | Vorrichtung zur wahlweisen voneinander unabhaengigen Verstellung der Fuellungs- oder Drehzahlregeleinrichtung von Brennkraftmaschinen von Hand oder/und motorisch | |
| DE235980C (de) | ||
| DE2655962A1 (de) | Antriebsvorrichtung des beweglichen messers von fliegenden scheren fuer automatische querteilanlagen fuer blechbaender und dergleichen | |
| DE4412203A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Halbfertigteilen aus Draht | |
| DE439646C (de) | Stopfvorrichtung fuer eine zur Herstellung von Buersten dienende Maschine | |
| DE239833C (de) | ||
| DE544684C (de) | Vorrichtung zum Verhaengen des Geflechts an Rundflechtautomaten | |
| DE266810C (de) | ||
| DE713526C (de) | Maschine zur Herstellung von Patronenstahlgurten | |
| DE226141C (de) | ||
| DE193748C (de) | ||
| AT114293B (de) | Maschine zur Herstellung von Bürsten. | |
| DE401810C (de) | Maschine zur Herstellung von Panzer- und Ankerketten | |
| DE526131C (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von Kaesebruch in laenglichen Wannen mittels Schneid-Ruehrwerkzeugen | |
| DE2434480B2 (de) | Spulenwickelvorrichtung zum Herstellen der Spulen für Wicklungen elektrischer Maschinen | |
| DE237469C (de) | ||
| DE515775C (de) | Verfahren zum Herstellen von Stahlwolle aus Draht | |
| DE920528C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Profiltraegern mittels Schweissen, Nieten od. dgl. | |
| DE3817283A1 (de) | Vorrichtung zur herstellung von drahtbuegeln zum sichern von flaschenverschluessen | |
| DE247098C (de) | ||
| DE304998C (de) |