DE226806C - - Google Patents
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- core
- casting
- cores
- tapered
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/22—Moulds for peculiarly-shaped castings
- B22C9/24—Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits bekannt, das Aufschrumpfen auf die Kerne beim Gießen von Hohlkörpern
aus Eisen, Stahl, Kupfer, Bronze o. dgl. dadurch zu verhindern, daß nach dem Gießen
der verjüngte Kern aus der Form herausbewegt wird. Demgegenüber soll gemäß der
Erfindung der Kern schon während des Gießens herausbewegt werden. Durch diese Maßnahme
wird die Rissebildung, insbesondere bei Gußstücken von dünner Wandstärke, viel wirksamer
verhindert, als wenn der Kern nach vollzogenem Gusse herausbewegt wird. Wenn doppelwandige Hohlkörper hergestellt werden
sollen, so müssen entsprechend beide Kerne gemeinsam während des Gießens herausbewegt
werden und dazu miteinander verbunden sein. Fig. ι und 2 stellen eine Schale dar, wie
diese zum Gießen von einwandigen Hohlkörpern verwandt wird. In die Schale α ist der
schwach verjüngte Kern b eingesetzt. Mittels mechanischer Kraft erfolgt die Aufwärtsbewegung
des Kernes b schon während des Gießens. Fig. 3 und 4 zeigen eine Schäle zur Herstellung
von doppelwandigen Hohlkörpern.
In die Schale α wird der gleichfalls schwach
verjüngte innere Kern b eingesetzt. Dieser bewegliche Kern b ist mit dem ringförmigen
Eisenkern d durch die Laschen c fest verbunden. Bei der Aufwärtsbewegung des inneren
Kernes b wird der daran befestigte äußere Kernring d mit nach oben bewegt; somit
machen beide Kerne b und d dem Gußstück zum Schrumpfen den nötigen Platz, so daß
das Aufschrumpfen für die innere und äußere Wandung verhindert wird. Da das Aufschrumpfen
beseitigt ist, so ist auch die Rissebildung der Gußstücke unmöglich.
Der Kern d umschließt den Eisenkern e, der mittels Schrauben f an einem an der
Schale befestigten Quereisen g befestigt und in der richtigen Höhenlage festgestellt werden
kann. Nachdem der zu gießende Hohlkörper erstarrt ist, werden nach Entfernen des Querträgers
die Kernstücke b und d ganz herausgehoben; dann kann auch das Kernstück e
herausgenommen werden, das zur Erleichterung des Aushebens in einzelne Längsteile in
bekannter Weise zerlegt ist. .
Die Aufwärtsbewegung der zusammen verbundenen Kernstücke b und d. kann von Hand
oder· durch maschinellen Antrieb, Riementrieb mittels Schraubenspindel oder sonstiger Hebevorrichtungen
erfolgen, und zwar in einem aus der Erfahrung sich ergebenden Augenblicke. Der stets schwach zusammengezogene
Innenraum kann bei Bedarf durch Weiterverarbeitung zylindrisch gemacht werden.
Claims (2)
- Pate nt-An Sprüche:i. Verfahren zur Herstellung von zylinder- oder kegelförmigen Metallhohlkörpern, bei dem zur Verhinderung des Aufschrumpfens und der Rissebildung der Hohlkörper aus der Schale herausbewegbare verjüngte Kerneverwandt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern während des Gießens herausbewegt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι für die Herstellung doppelwandiger Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kern (b) durch Laschen (c) mit einem ringförmigen, außen dem herzustellenden Gußstück entsprechend gestalteten, verjüngten Kern (d) behufs gemeinsamer Bewegung verbunden ist, und daß dieser äußere Kern (d) ein an der Form festgeschraubtes Kernstück (e) einschließt, das dem äußeren Kern als Führung dient und das Gußstück bei der Aufwärtsbewegung der Kerne festhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226806C true DE226806C (de) |
Family
ID=487325
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226806D Active DE226806C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226806C (de) |
-
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