DE226871C - - Google Patents

Info

Publication number
DE226871C
DE226871C DENDAT226871D DE226871DA DE226871C DE 226871 C DE226871 C DE 226871C DE NDAT226871 D DENDAT226871 D DE NDAT226871D DE 226871D A DE226871D A DE 226871DA DE 226871 C DE226871 C DE 226871C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toggle
coupling
chains
links
stress
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT226871D
Other languages
English (en)
Publication of DE226871C publication Critical patent/DE226871C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/36Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with shackles and hooks, e.g. specially adapted for mine cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 226871 -KLASSE 2Oe. GRUPPE
Knebelartig wirkende Kupplung für Förderwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1910 ab.
Knebelartig wirkende Kupplungen, wie sie schon vielfach zum Kuppeln von Förderwagen im Bergwerksbetriebe Verwendung finden, leiden häufig an dem Übelstand, daß ihre Einrichtung zu kompliziert ist und sie nicht diejenige Gelenkigkeit besitzen, wie sie durch die Ideinen Krümmungsradien der Gleiskurven verlangt wird. Diese Übelstände werden hauptsächlich dadurch bedingt, daß die zu knebelnden Glieder als Fassonstücke von mehr oder minder verwickelter Form ausgebildet sind, wodurch noch meist eine sehr unvorteilhafte Beanspruchung der Kupplung entsteht.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine knebelartig wirkende Kupplung für Förderwagen, welche diese Nachteile dadurch beseitigt, daß jeder Knebel frei beweglich in den Endgliedern .zweier Ketten gelagert, ist und nach Hindurchschiebung des einen Knebels durch das ihn nicht tragende Kettenpaar beide Kettenpaare nebeneinanderliegend von beiden Knebeln unterstützt und gegen Trennung gesichert werden..
Diese Sicherung kann noch dadurch erhöht werden, daß die Unterseiten der die Knebel tragenden Kettenglieder an den Berührungsstellen mit den Knebeln nach innen durchgekröpft werden, wodurch auch gleichzeitig die günstigste Beanspruchung der Kupplung auf Zug gewährleistet wird.
Durch diese Neuerung wird es nicht nur ermöglicht, daß die komplizierten Fassonstücke durch die viel einfacheren Kettenglieder ersetzt werden, und daß die ganze Kupplung infolgedessen die größte Gelenkigkeit erhält, sondern es kommen auch gleichzeitig alle Vorstehenden Teile in Fortfall, so daß ein Festhaken des Wagens auf der Strecke hinter etwa vorstehende Teile des Unterbaues oder hinter auf dem Gleis liegende Steine ebenso sicher ausgeschlossen ist, wie ein Erfassen der Schachtzimmerung durch die pendelnden Kupplungsteile, wenn die Wagen schon im Förderkorb hochgezogen werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung schematisch. dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß der Kupplung im gestreckten Zustande in der Arbeitsstellung,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht der Kupplung im durchhängenden Zustande bei sich berührenden Wagenenden,
Fig. 3 den Grundriß der Kupplung,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Zugstange mit daran befestigter, frei niederhängender Kupplungshälfte,
Fig. 5 eine besondere Ausführungsform der einen Knebel tragenden Kettenglieder,
Fig. 6 eine besondere Ausführungsform des Knebels.
Die in allen Teilen miteinander übereinstimmenden Kupplungshälften α sind jede für sich mittels eines Bolzens b leicht beweglich an Zugstangen c aufgehängt, die ihrerseits an den zu kuppelnden Wagen d befestigt sind. Jede Kupplungshälfte α besteht aus zwei Ketten e, die in ihren freien Endgliedern f einen Knebel g tragen, dessen Enden in verjüngte Zapfen h auslaufen. Letztere sind in den Endgliedern f drehbar und leicht verschieblich gelagert und endigen je in einen Wulst i, welche eine unbeabsichtigte Entfernung des Knebels
aus den Endgliedern f verhindern.. Die Zap-, . fen h besitzen eine solche Länge, daß je zwei Endglieder/" der Ketten e. nebeneinanderliegend bequem darauf Platz finden.
Zur Verbindung beider Kupplungshälften ist es nur nötig, den Knebel g der einen Kupplungshälfte zwischen die Ketten e der anderen hindurchzuschieben, alsdann die für diese. Manipulation etwas gegeneinander verdrehten
ίο Ketten wieder annähernd in ihre anfängliche Lage zueinander zurückzuführen und dann freizugeben, wobei der durchgesteckte Knebel mit seinen nunmehr über die ihn tragenden Endglieder f vorstehenden Zapfenenden unter die Endglieder der anderen Kupplungshälfte greift und sich gegen den unteren Schenkel dieser Endglieder legt. Damit nun letztere sich der Zuglinie möglichst genau anpassen können und nicht auf Biegung beansprucht werden, ist der untere Schenkel derart durchgekröpft, daß sich die Zapfen h des einen Knebels in die Durchkröpfungen k der den anderen Knebel tragenden Endglieder f degen können, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Hierdurch wird eine große gegenseitige Sicherung beider Kupplungshälften erzielt und gleichzeitig jede ungünstige Beanspruchung der Kupplungsteile unmöglich gemacht, so daß einerseits ein selbsttätiges Lösen der Kupplungshälften ausgeschlossen ist und anderseits die Lebensdauer der Kupplung erhöht wird.
Laufen die Wagen eine abschüssige Strecke
hinunter oder stehen sie dicht aneinandergeschoben still, so nehmen die Kupplungshälften die in Fig. 2 dargestellte Lage zueinander ein, in welcher weder eine selbständige Lösung der Kupplung stattfinden kann, noch vorstehende Formen gebildet werden, die durch Hinterhaken hinter irgendeinen vorstehenden Gegenstand die Gefahr des Entgleisens herbeiführen könnten.
Die Lösung der Kupplung erfolgt in einfachster Weise dadurch, daß der durchgesteckte Knebel erfaßt und ihm samt den ihn tragenden Ketten e eine genügende Drehung gegeben wird, so daß er durch den als öse wirkenden anderen Kuppelteil zurückgezogen werden kann. Die freihängenden Kuppelteile nehmen dann die in Fig. 4 dargestellte Stellung an.
Anstatt die Glieder f aus Rundeisen herzustellen, kann man sie auch aus Flacheisen anfertigen, wobei alsdann die Durchkröpfungen k durch entsprechende seitliche Ausnehmungen k' ersetzt werden.
In ähnlicher Weise lassen sich auch die runden Knebel g durch aus Flacheisen hergestellte ersetzen, durch deren Schlitze /alsdann die Endglieder / treten, die in diesen Schlitzen dieselbe Beweglichkeit besitzen . wie auf den Zapfen h der runden Knebel.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Knebelartig wirkende Kupplung für Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kuppelglied aus zwei Ketten (e) und einem an den beiden Enden verschieblich aufgehängten Knebel (g) besteht.
2. Knebelartig wirkende Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren, die Knebel (g) tragenden Kettenglieder (f) durchgekröpft sind, damit letztere sich unter Einwirkung der Zugkraft ohne Beanspruchung auf Biegung einstellen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT226871D Active DE226871C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE226871C true DE226871C (de)

Family

ID=487381

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT226871D Active DE226871C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE226871C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2629528A1 (de) Kugelgelenk-gliederkette
DE226871C (de)
DE231809C (de)
DE257450C (de)
DE52820C (de) Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnwagen
DE186674C (de)
DE512286C (de) Kettenknebel, besonders fuer Viehketten
DE375901C (de) Aufklappbares Kuppelglied fuer Viehketten
DE634635C (de) Halskette mit Schubhuelsen, die die Kette versteifen
DE312892C (de)
DE30900C (de) Taillenverschlufs
DE201550C (de)
DE165656C (de)
DE183566C (de)
DE349093C (de) Kettenverbinder fuer Eisenbahnsignal- oder Weichenleitungen
DE210743C (de)
DE251516C (de)
DE28993C (de) Kupplung für Eisenbahnwagen
DE91549C (de)
DE69143C (de) Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE165855C (de)
DE49341C (de) Selbstthätige, seitlich zu handhabende Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE59602C (de) Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE341864C (de)
DE243596C (de)