DE226871C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE226871C DE226871C DENDAT226871D DE226871DA DE226871C DE 226871 C DE226871 C DE 226871C DE NDAT226871 D DENDAT226871 D DE NDAT226871D DE 226871D A DE226871D A DE 226871DA DE 226871 C DE226871 C DE 226871C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- toggle
- coupling
- chains
- links
- stress
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 26
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 26
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 26
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 206010012411 Derailment Diseases 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- YTMNONATNXDQJF-QSLGVYCOSA-N cyanidin 3-O-beta-D-galactoside chloride Chemical compound [Cl-].O[C@@H]1[C@@H](O)[C@@H](O)[C@@H](CO)O[C@H]1OC1=CC2=C(O)C=C(O)C=C2[O+]=C1C1=CC=C(O)C(O)=C1 YTMNONATNXDQJF-QSLGVYCOSA-N 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
- 238000007665 sagging Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/36—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with shackles and hooks, e.g. specially adapted for mine cars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 226871 -KLASSE 2Oe. GRUPPE
Knebelartig wirkende Kupplung für Förderwagen.
Knebelartig wirkende Kupplungen, wie sie schon vielfach zum Kuppeln von Förderwagen
im Bergwerksbetriebe Verwendung finden, leiden häufig an dem Übelstand, daß ihre Einrichtung
zu kompliziert ist und sie nicht diejenige Gelenkigkeit besitzen, wie sie durch die
Ideinen Krümmungsradien der Gleiskurven verlangt wird. Diese Übelstände werden hauptsächlich
dadurch bedingt, daß die zu knebelnden Glieder als Fassonstücke von mehr oder
minder verwickelter Form ausgebildet sind, wodurch noch meist eine sehr unvorteilhafte
Beanspruchung der Kupplung entsteht.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine knebelartig wirkende Kupplung
für Förderwagen, welche diese Nachteile dadurch beseitigt, daß jeder Knebel frei beweglich
in den Endgliedern .zweier Ketten gelagert, ist und nach Hindurchschiebung des
einen Knebels durch das ihn nicht tragende Kettenpaar beide Kettenpaare nebeneinanderliegend
von beiden Knebeln unterstützt und gegen Trennung gesichert werden..
Diese Sicherung kann noch dadurch erhöht werden, daß die Unterseiten der die Knebel
tragenden Kettenglieder an den Berührungsstellen mit den Knebeln nach innen durchgekröpft werden, wodurch auch gleichzeitig die
günstigste Beanspruchung der Kupplung auf Zug gewährleistet wird.
Durch diese Neuerung wird es nicht nur ermöglicht, daß die komplizierten Fassonstücke
durch die viel einfacheren Kettenglieder ersetzt werden, und daß die ganze Kupplung infolgedessen
die größte Gelenkigkeit erhält, sondern es kommen auch gleichzeitig alle Vorstehenden
Teile in Fortfall, so daß ein Festhaken des Wagens auf der Strecke hinter etwa vorstehende
Teile des Unterbaues oder hinter auf dem Gleis liegende Steine ebenso sicher ausgeschlossen
ist, wie ein Erfassen der Schachtzimmerung durch die pendelnden Kupplungsteile,
wenn die Wagen schon im Förderkorb hochgezogen werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung schematisch.
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Aufriß der Kupplung im gestreckten Zustande in der Arbeitsstellung,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht der Kupplung im durchhängenden Zustande bei sich berührenden
Wagenenden,
Fig. 3 den Grundriß der Kupplung,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Zugstange
mit daran befestigter, frei niederhängender Kupplungshälfte,
Fig. 5 eine besondere Ausführungsform der einen Knebel tragenden Kettenglieder,
Fig. 6 eine besondere Ausführungsform des Knebels.
Die in allen Teilen miteinander übereinstimmenden Kupplungshälften α sind jede für
sich mittels eines Bolzens b leicht beweglich an Zugstangen c aufgehängt, die ihrerseits an
den zu kuppelnden Wagen d befestigt sind. Jede Kupplungshälfte α besteht aus zwei Ketten
e, die in ihren freien Endgliedern f einen Knebel g tragen, dessen Enden in verjüngte
Zapfen h auslaufen. Letztere sind in den Endgliedern f drehbar und leicht verschieblich gelagert
und endigen je in einen Wulst i, welche eine unbeabsichtigte Entfernung des Knebels
aus den Endgliedern f verhindern.. Die Zap-,
. fen h besitzen eine solche Länge, daß je zwei Endglieder/" der Ketten e. nebeneinanderliegend
bequem darauf Platz finden.
Zur Verbindung beider Kupplungshälften ist es nur nötig, den Knebel g der einen Kupplungshälfte zwischen die Ketten e der anderen hindurchzuschieben, alsdann die für diese. Manipulation etwas gegeneinander verdrehten
Zur Verbindung beider Kupplungshälften ist es nur nötig, den Knebel g der einen Kupplungshälfte zwischen die Ketten e der anderen hindurchzuschieben, alsdann die für diese. Manipulation etwas gegeneinander verdrehten
ίο Ketten wieder annähernd in ihre anfängliche
Lage zueinander zurückzuführen und dann freizugeben, wobei der durchgesteckte Knebel
mit seinen nunmehr über die ihn tragenden Endglieder f vorstehenden Zapfenenden unter
die Endglieder der anderen Kupplungshälfte greift und sich gegen den unteren Schenkel
dieser Endglieder legt. Damit nun letztere sich der Zuglinie möglichst genau anpassen
können und nicht auf Biegung beansprucht werden, ist der untere Schenkel derart durchgekröpft,
daß sich die Zapfen h des einen Knebels in die Durchkröpfungen k der den
anderen Knebel tragenden Endglieder f degen können, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Hierdurch
wird eine große gegenseitige Sicherung beider Kupplungshälften erzielt und gleichzeitig
jede ungünstige Beanspruchung der Kupplungsteile unmöglich gemacht, so daß
einerseits ein selbsttätiges Lösen der Kupplungshälften ausgeschlossen ist und anderseits
die Lebensdauer der Kupplung erhöht wird.
Laufen die Wagen eine abschüssige Strecke
hinunter oder stehen sie dicht aneinandergeschoben still, so nehmen die Kupplungshälften
die in Fig. 2 dargestellte Lage zueinander ein, in welcher weder eine selbständige Lösung der
Kupplung stattfinden kann, noch vorstehende Formen gebildet werden, die durch Hinterhaken
hinter irgendeinen vorstehenden Gegenstand die Gefahr des Entgleisens herbeiführen
könnten.
Die Lösung der Kupplung erfolgt in einfachster Weise dadurch, daß der durchgesteckte
Knebel erfaßt und ihm samt den ihn tragenden Ketten e eine genügende Drehung gegeben
wird, so daß er durch den als öse wirkenden anderen Kuppelteil zurückgezogen werden kann.
Die freihängenden Kuppelteile nehmen dann die in Fig. 4 dargestellte Stellung an.
Anstatt die Glieder f aus Rundeisen herzustellen, kann man sie auch aus Flacheisen anfertigen,
wobei alsdann die Durchkröpfungen k durch entsprechende seitliche Ausnehmungen k'
ersetzt werden.
In ähnlicher Weise lassen sich auch die runden Knebel g durch aus Flacheisen hergestellte
ersetzen, durch deren Schlitze /alsdann die Endglieder / treten, die in diesen Schlitzen
dieselbe Beweglichkeit besitzen . wie auf den Zapfen h der runden Knebel.
Claims (2)
1. Knebelartig wirkende Kupplung für Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Kuppelglied aus zwei Ketten (e) und einem an den beiden Enden verschieblich
aufgehängten Knebel (g) besteht.
2. Knebelartig wirkende Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die unteren, die Knebel (g) tragenden Kettenglieder (f) durchgekröpft sind, damit
letztere sich unter Einwirkung der Zugkraft ohne Beanspruchung auf Biegung einstellen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE226871C true DE226871C (de) |
Family
ID=487381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT226871D Active DE226871C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE226871C (de) |
-
0
- DE DENDAT226871D patent/DE226871C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2629528A1 (de) | Kugelgelenk-gliederkette | |
| DE226871C (de) | ||
| DE231809C (de) | ||
| DE257450C (de) | ||
| DE52820C (de) | Selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnwagen | |
| DE186674C (de) | ||
| DE512286C (de) | Kettenknebel, besonders fuer Viehketten | |
| DE375901C (de) | Aufklappbares Kuppelglied fuer Viehketten | |
| DE634635C (de) | Halskette mit Schubhuelsen, die die Kette versteifen | |
| DE312892C (de) | ||
| DE30900C (de) | Taillenverschlufs | |
| DE201550C (de) | ||
| DE165656C (de) | ||
| DE183566C (de) | ||
| DE349093C (de) | Kettenverbinder fuer Eisenbahnsignal- oder Weichenleitungen | |
| DE210743C (de) | ||
| DE251516C (de) | ||
| DE28993C (de) | Kupplung für Eisenbahnwagen | |
| DE91549C (de) | ||
| DE69143C (de) | Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE165855C (de) | ||
| DE49341C (de) | Selbstthätige, seitlich zu handhabende Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE59602C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE341864C (de) | ||
| DE243596C (de) |