DE22725C - Neuerungen an Centrifugen zum kontinuirlichen Abscheiden fester Körper aus einem Gemisch von Flüssigkeiten und festen Körpern - Google Patents

Neuerungen an Centrifugen zum kontinuirlichen Abscheiden fester Körper aus einem Gemisch von Flüssigkeiten und festen Körpern

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DE22725C
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Germany
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centrifuges
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DENDAT22725D
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Original Assignee
F. W. STROHBACH in Koethen i. Anhalt
Publication of DE22725C publication Critical patent/DE22725C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

Carl Arndt
Patentanwalt
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 89: Zucker- und Stärkefabrikation.
F. W. STROHBACH in KOETHEN (Anhalt).
Neuerungen an Centrifugen zum continuirlichen Abscheiden fester Körper aus einem Gemisch
von Flüssigkeiten und festen Körpern.
Fatenürt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1882 ab.
Bei der Centrifuge, welche speciell zum Ausscheiden der Zuckermasse aus dem Syrup und Ausschleudern der Feuchtigkeit, welche in den aus den Diffuseuren entnommenen. Rübenschnitzeln noch enthalten ist, dienen soll, erfolgt das Abscheiden fester und flüssiger Körper aus den vorstehend angeführten Gemischen in einer continuirlichen und nicht in einer unterbrochenen Weise, wie bei den bisher bekannten Anordnungen der für den erwähnten Zweck dienenden Centrifugen, welche behufs Entleerens jedesmal aufser Betrieb gesetzt werden mufsten.
Die Einrichtung der Centrifuge ist derart, dafs die in der beständig zufliefsenden Masse enthaltenen festen Körper in trockenem Zustande in dem Mafse über den oberen Rand der Trommel abgeführt werden, als die Zuführung neuer Masse' in die Centrifuge stattfindet.
An der Aufsenseite des Mantels a, Fig. 1, 2 und 3, sind zwei symmetrische Kanäle b b angegossen, welche den Mantel α oben vollkommen umfassen und unten, sich verjüngend, in die Breite h h, Fig. 2 und 3, auslaufen. Dadurch entsteht oben ein ringsum laufender ringförmiger Kanal, in den die über den oberen Rand der Trommel geschleuderten festen Körper fallen müssen. Letztere treten durch die Oeffnungen c c von der Breite h h, Fig. 2 und 3, aus.
Um ein Herauswerfen der festen Theile aus der Centrifuge zu verhindern, sind die Kanäle b durch eine ringförmige Platte d überdeckt, welche auf dem Flantsch der ersteren befestigt ist.
Der verticale Abstand der Platte d von dem oberen Rande der Trommel e ist je nach der Benutzung für Syrup oder Rübenschnitzel verschieden.
Die auf dem Konus/ angebrachte Trommel« besitzt einen umgebördelten Rand, mit dem sie über die Oberkante des Mantels α greift. An der Platte d ist concentrisch zur Trommel e der konische Mantel g angebracht, dessen unterer Rand zwischen ihm und dem Boden der Centrifugentrommel einen Spielraum von passender Höhe herstellt. Dadurch wird vermieden, dafs die Masse zu früh am Umfang der Trommel aufsteigt; dieselbe wird vielmehr vom untersten Theil der Trommel langsam bis nach oben emporgetrieben, um die Flüssigkeit vollständig ausschleudern zu können.
Der Vorgang bei dem Ausscheiden fester Körper aus einem Gemisch fester und flüssiger Körper geht nun dergestalt vor sich, dafs während der raschen Rotation der Trommel e die Flüssigkeit infolge der Centrifugalkraft aus dem beständig zufliefsenden Gemisch ausgepreist und durch die Löcher des Trommelmantels in den inneren Raum des Mantels α geworfen wird, von wo aus sie abfliefsen kann.
Die festen Körper, wie Schnitzel bezw. Zuckermasse, steigen durch die Wirkung der Centrifugalkraft an der wenig geneigten Wand der Trommel e langsam aufwärts, wobei auch die letzten Reste der Flüssigkeit noch ausgepreist werden, fliegen dann zwischen der Platte d und dem umgebogenen Rand der Trom-
mel e in die erwähnten ringförmigen Kanäle b b und treten durch die Oeffhungen c c aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Centrifuge, welche speciell zum Ausscheiden der Zuckerkrystalle aus dem Syrup und zum Ausschleudern der Feuchtigkeit, welche in den aus den Diffuseuren entnommenen Rübenschnitzeln noch enthalten ist, dienen soll, und charakterisirt ist:
    a) durch die Anordnung der von oben nach unten sich verjüngenden Kanäle b b, welche an der Aufsenseite des feststehenden Mantels α angebracht und durch eine die Centrifugentrommel theilweise übergreifende Platte d abgedeckt sind;
    b) durch die Anwendung eines an der Platte d befestigten feststehenden, nach unten sich verjüngenden konischen Mantels g unter gleichzeitiger Benutzung der unter a) genannten Kanäle b b, der Platte d, der mit umgebördeltem Rand versehenen Centrifugentrommel e behufs continuirlichen Betriebes solcher Centrifugen, wesentlich wie beschrieben und für obengenannten Zweck.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22725D Neuerungen an Centrifugen zum kontinuirlichen Abscheiden fester Körper aus einem Gemisch von Flüssigkeiten und festen Körpern Active DE22725C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198296B (de) * 1961-06-19 1965-08-05 Erwin Lothar Holland Merten Vollmantel-Zentrifuge mit in der Schleuder-trommel angeordneten konzentrischen zylindrischen Einsaetzen

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DE1198296B (de) * 1961-06-19 1965-08-05 Erwin Lothar Holland Merten Vollmantel-Zentrifuge mit in der Schleuder-trommel angeordneten konzentrischen zylindrischen Einsaetzen

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